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Dan Daniell – Ein Tausendsassa, Spitzenkoch, Poet und Popstar aus Zermatt singt mit Ex-Abba-Star Frida

Dan Daniell im Chez Heini in Zermatt Kulturonline.ch Urs Biner, alias Dan Daniell, als Gastgeber und Entertainer im Element. Wer ins Restaurant «Chez Heini» möchte, tut gut daran vorher einen Platz zu reservieren! (c) Fotos: ROPO/MuA.
Ein patenter Typ: Bodenständig und ein liebenswürdiger Gastgeber und Entertainer im Zermatter Restaurant «Chez Heini»!
 
Wer nach Zermatt reist, der sollte unbedingt ins Restaurant «Chez Heini». Dieses Lokal hat Extraklasse, denn es gehört Urs Biner, international bekannt durch seinen Künstlernamen Dan Daniell. Nach dem gepflegten Abendessen zelebriert er live seine eindrückliche, musikalische Matterhorn-Show. Er ist in erster Linie ein liebenswürdiger, grossherziger Gastgeber, aber auch Buchautor («Light» und «Wolli und die Geschichte der Erstbesteigung des Matterhorns») sowie Popstar, speziell mit der Ex-Abba-Sängerin Frida. Gemeinsam haben sie die Matterhorn-Hymne «1865» zum Jubiläum der 150-jährigen Erstbesteigung lanciert. Auch das Maskottchen «Wolli», welches in Zermatt und auf dem Gornergrat ideal zur Geltung kommt, trägt seine Handschrift.
Dan Daniell Chez Heini Zermatt auf Kulturonline.ch Im «Chez Heini» ist die Kreativität zu Hause: Warum nicht einmal eine Suppe auf diese Art? Dan Daniell hat für diesen Gag 50 Paar Schuhe bestellt. Die Verkäuferin schaute ihn ganz «ver-rückt» an!

Ein patenter Typ sagen viele. So patent, dass er etwas geschafft hat, was kaum jemand heutzutage noch erreichen kann. Ein Patent für ein Kochrezept! Patentnummer 01648-05 für sein eigenes Kartoffelgratin. Zu probieren in seinem Restaurant «Chez Heini» in Zermatt. Und wer dorthin kommt «bekommt nicht nur auf den Gaumen», sondern auch in liebenswürdiger Art und Weise «auf die Ohren». Oft sitzen dann Frida von ABBA selbst, Phil Collins oder Mick Hucknall mit am Nebentisch. Manchmal Manuel Neuer oder irgend ein anderer Film- und Musikstar.

Restaurant Chez Heini von Dan Daniell auf Kulturonline.ch Im Restaurant «Chez Heini» ist die Auswahl an kulinarischen Köstlichkeiten gross. Am Schluss des Services am Abend tritt Dan Daniell mit seinen Liedern auf. Manchmal ist auch Frida, Ex-Abba-Sängerin, im Lokal und singt mit.
 
Das passiert Abends …
… tagsüber sammelt Urs Biner alias Dan Daniell, Kräuter in den Bergen. Oder er erstellt Marinade für die Lammfilets aus seiner eigenen Zucht, mit denen er zu einem der besten Lammrestaurants überhaupt avancierte. Oder er schreibt Gedichte, über den Berg, über seine Freunde, über Träume und Hoffnungen.
«Wer Dan Daniell nicht kennt, hat etwas versäumt», stellen viele Besuchende fest. Nicht, weil man ihn zwingend kennen müsste. So bekannt ist er nun auch wieder nicht. «Aber, wer ihm noch nie begegnet ist, ist um eine bereichernde Begegnung ärmer. Denn Urs Biener ist ein aussergewöhnlicher Mensch. Oder anders formuliert: Er ist alles – ausser gewöhnlich. Ein Tausendsassa und Multitalent mit einem riesengrossen Herz», heisst es in seiner Stammkundschaft. «Gib – und du bekommst», so lautet demgegenüber sein Lebensmotto!

Showtime im Chez Heini mit Dan Daniell Kulturonline.ch Showtime im Zermatter Restaurant «Chez Heini» mit Dan Daniell! Auf der Leinwand präsentiert sich das Matterhorn zum Musikstück «1865» in allen Farben.
 
Dem Lebensmotto wirklich nachlebend
Und dies widerspiegelt sich in allem, was er tut. Sei es in seinen Songs, seinen Auftritten, seiner Stiftung für Kinder, seinen Büchern oder als Entertainer, Koch und Wirt in seinem ebenso unkonventionellen Restaurant «Chez Heini» in Zermatt. Sein Gesangstalent beweist er jeden Abend in seinem Restaurant, wenn er zum Tagesabschluss einige seiner zu Liedern gewordenen Gedichte vorträgt.
Hier erlebt man aber in erster Linie sein kulinarisches Talent. Lämmer aus eigener Zucht, am offenen Feuer gebraten, bringen jedes Jahr hohe Gault-Millau-Punkte und den Ruf, das beste Lamm der Schweiz und sogar in der Welt zu servieren. Was immer auch der heute 53-Jährige anpackt, es ist immer überraschend. Irgendwie anders.
Apropos 53. Dan Daniells Alter darf, ohne gleich aus dem Nähkästchen zu plaudern, ohne Problem erwähnt werden. Zwar gereift, graumeliert und öfter tiefgründig über das Leben sinnierend, tummelt sich nämlich noch immer ein Lausbub in seinem Wesen. Und das ist gut so. Denn sonst hätte er z.B. auch seine Kinderbücher vom kleinen Schwarznasenschaf Wolli kaum so authentisch zu Papier gebracht. Eine weitere Begabung von Dan Daniell. Das Schreiben von Kinderbüchern über «Wolli», das mittlerweile sogar das offizielle Maskottchen des Ortes Zermatt geworden ist.

Dan Daniell mit Wolli auf Gornergrat mit Matterhorn Kulturonline.ch Urs Biner, alias Dan Daniell, hat Zermatt zu einem Maskottchen namens «Wolli» verholfen. An manchen Orten in Zermatt und hier auf dem Gornergrat (3089 m ü M) ist dieses liebliche, kleine Walliser Schwarznasenschaf zu entdecken. Im Hintergrund das Matterhorn. (c) Fotos: ROPO/MuA.
 
Dan Daniell will helfen und Freude bereiten
In Zermatt, am Fusse des Matterhorns aufgewachsen, ist Dan Daniell ein waschechter Bergler. Er geht seinen Weg, lebt seinen Traum. Stets mit dem Ziel vor Augen, anderen Menschen zu helfen und ihnen eine Freude zu bereiten. Die nötige Kraft und Erholung dazu sucht der Zermatter in der Natur und im Glauben.
Mit der Stiftung für Kinder, welche Dan Daniell vor Jahren zusammen mit Anni-Frid Lyngstad, besser bekannt als Frida von der legendären Popgruppe ABBA, gegründet hat, will der Sänger, Koch und Entertainer etwas von dem, was er erreicht hat, zurückgeben. «Ich hatte das Glück, wohlbehütet aufzuwachsen und meine Träume zu verwirklichen. Deshalb liegt es mir sehr am Herzen, denjenigen Kindern, welchen dieses Glück nicht vergönnt ist, zu helfen.» Und das tut er. Dan Daniell unterstützt verschiedene Hilfsprojekte. Sei es im Wallis, in der restlichen Schweiz oder aber im Ausland. Für ein Waisenhaus in Russland hat er sogar die Patenschaft übernommen und reist regelmässig dorthin.
 
Dan Daniell hat in der Vergangenheit so viel gewirkt und bewirkt ...
... doch still wird es um den Zermatter Künstler und Wirt noch lange nicht. Und so präsentiert Dan Daniell pünktlich zum Jubiläum der Erstbesteigung des Matterhorn das Album «Lebe Deinen Traum» sowie die Single-Hitscheibe «1865», ein Duett mit seiner besten Freundin Frida.
«Lebe Deinen Traum», das sind 12 Songs aus der Feder von Dan Daniell und seinem Songwriting-Partner Ralf Schroeter. Dazu eine englische und deutsche Version der Single «1865». «Lebe Deinen Traum», die Songs aus diesem Album zeigen das Leben, geben Hoffnung und würdigen die Sehnsucht nach echter Freundschaft und Liebe. Produziert wurde die CD von Udo Rinklin («Philipp Poisel», «Die Happy...»).
 
Gourmet-Tipp
Für Besuche im Restaurant «Chez Heini», unbedingt Ihre Reservation frühzeitig anmelden!
 
Dan Daniell, Restaurant «Chez Heini», 3920 Zermatt
Tel: 0041279671630 
Fax: 0041279671631 
Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 
Web: www.dandaniell.ch 
Facebook: www.facebook.com/pages/Dan-Daniell-Chez-Heini-Zermatt/327210754030376


Musikalischer Lichtzauber und kulinarische Genüsse bei der «Zillertaler Weihnacht» im Hofstadl in Gossau

Hofstadl Gossau Marc Pircher ropo 211214 Kulturonline.ch Marc Pircher mit seinen Freunden und Hofstadl-Chef Christoph Koch (hinten rechts) beim Gruppenbild mit Weihnachtssternen und Zither. (c) Fotos: ROPO/MuA

«Zillertaler Weihnacht» mit dem Volksmusikstar Marc Pircher und seinen Freunden war ein Grosserfolg und soll auch im 2015 stattfinden.

Unzählige Kerzen standen dem Weg entlang, in der schön geschmückten Halle wurde der Glühwein und Häppchen serviert, ehe die «Zillertaler Weihnacht» dann im festlich eingerichteten Restaurant vom Hofstadl mit Weihnachtsklängen von Marc Pircher und seinen Freunden begann. Spezielle Auftritte hatten Roland Steger an der Zither und Ludwig Dornauer, bekannter Schauspieler («ich habe meine ersten Lektionen als Schauspieler bei Ruth Maria Kubitschek gelernt») und Sprecher vom ORF Tirol, der mit seiner unvergleichlichen, bärigen Stimme Weihnachtsgeschichten präsentierte.  Der vorweihnachtliche Anlass wurde von der Nachricht über den plötzlichen Tod von Udo Jürgens überschattet. Dennoch ging der Anlass wie gewünscht stimmungsvoll, aber doch mit leiseren Weihnachtsliedern weiter. Manche meinten leise: «Jetzt kommt Udo noch rechtzeitig in den Himmel, um dort die Geburt Jesu zu feiern.»

Hofstadl Gossau Zillertaler Weihnacht Kulturonline.ch Aufmerksam hören die Gäste Marc Pircher und seinen Freunden bei der «Zillertaler Weihnacht» zu. Der typische Dialekt kam bei den Gästen gut an und wurde oft verstanden.
 

Musik und Kulinarik in Perfektion
Marc Pircher führte die zahlreich erschienen Gäste mit seinen Musikern Herbert Kröll (Gesang und Gitarre) sowie Mani Wagner (Arrangements, Gitarre und E-Bas) in die zauberhafte Weihnachtszeit vom Zillertal. Hofstadl-Chef Christoph Koch und sein Team leisteten Hervorragendes, nicht nur die gepflegte Dekoration, auch die kulinarischen Künste waren ausgezeichnet. Mit grosser Freude konnte Christoph Koch bekannt geben, dass bereits die nächste «Zillertaler Weihnacht» für 2015 gebucht wurde.


Link zum Hofstadl Gossau

Link zur Homepage von Volksmusikstar Marc Pircher

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Vorschau (Archiv)

Weihnachtszauber im Hofstadl Gossau Kulturonline.ch Hofstadl-Event: Einfach musikalisch und kulinarisch zum Geniessen!

Der bekannte Entertainer Marc Pircher ist im Hofstadl in Gossau ein gern gesehener Künstler. Seine stimmungsvollen Lieder begeistern und laden zum Fröhlichsein ein. Am Sonntag, 21. Dezember 2014, um 17.00 Uhr, ist der «Weihnachtszauber mit Marc Pircher» angesagt. Dabei wird es auch kulinarisch zu einem Verwöhnprogramm kommen. Der Hofstadl hat aber noch mehr zu bieten: Zum Beispiel ein gemütlicher Fondue Chinoise-Abend oder jeden Mittwoch bis Weihnachten ab 19:00 Uhr ein Buffet à discrétion mit erstklassigem Schweizer Frischfleisch, welches von Hand am Buffet geschnitten wird!

Kontakt:
Hofstadl, Familie Koch, Albertschwil 585, 9200 Gossau, Tel 071 385 82 01, Fax 071 385 82 72, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Alle weiteren Events unter ...
Reservationen und Link zum Hofstadl.


Schweizer KMU-Tag in St. Gallen von Kunden und Beziehungen

Schweizer KMU-Tag Moderation Cornelia Boesch Kulturonline.ch Tagesschau-Moderatorin Cornelia Boesch stellte am Schweizer KMU-Tag tiefgründige Fragen und begeisterte die Gäste. (c) Fotos: ROPO/MuA

Es muss nicht gleich Liebe sein, aber eine Vertrauensbasis
 

Ganz nah beim Kunden! Der Schweizer KMU-Tag in St. Gallen befasste sich im 2014 mit dem Verhältnis zu Kunden: Über «Kundentrends und ihre Bedeutung für Klein- und Mittelunternehmen» sprach Thomas Bieger, Daniela Merz meinte «Eine besondere Kundenbeziehung basiert auf Vertrauen», Notker Wolf erläuterte die Aspekte «Vom Umgang mit Gästen und Kunden – und was KMU von den Benedikt-Regeln lernen können». Über «eine philosophische Annäherung zum Kunden» sprach Norbert Bolz, während Adrian Steiner die Bedeutung von Big Playern – am Beispiel von Starbucks Coffee – im komplexen Beziehungsnetz der KMU beleuchtete. Mit «Touchpoints – Auf Tuchfühlung mit den Kunden von heute» beendete Anne M. Schüller die ausverkaufte Veranstaltung mit faszinierenden und emotionalen Fallbeispielen.
 
www.kmu-tag.ch
Die Benediktiner-Regeln

Prof. Dr. Urs Fueglistaller, Präsident Patronatskomitée KMU-Tag und Direktor KMU-HSG, skizzierte einmal mehr in humorvollen Gedanken die enorm wichtige Position der KMU in der Schweiz, dabei hantierte er in der Darstellung von guten und schlechten Kundenbeziehungen mit Schläuchen. Die Lachenden waren auf seiner Seite! Ihm ist der Erfolg der KMU ein Anliegen des Herzens. Souverän und charmant moderierte die Tagesschau-Sprecherin Cornelia Boesch die Tagung. Nur eine Frage von ihr blieb im Gruppengespräch unbeantwortet: «Wie viel Gottvertrauen hat Platz in dieser (Wirtschafts-)Welt?».

Prof. Dr. Urs Fueglistaller Schweizer KMU-Tag 2014 Kulturonline.ch Prof. Dr. Urs Fueglistaller, Präsident Patronatskomitée KMU-Tag und Direktor KMU-HSG: «Es gibt gute und schlechte Kundenbeziehungen!»

Konstrukte der Wahrnehmung und soziale Verantwortung
Prof. Dr. Thomas Bieger, Rektor der Universität St.Gallen, machte deutlich, dass das Unternehmertum immer mit Risiken verbunden sei: «Die Menschen wollen in ihrem Leben etwas bewegen und etwas Gewichtiges herstellen und hinterlassen. Es gibt keinen Trend ohne Gegentrend, dabei sind diese Trends Konstrukte der Wahrnehmung, die die Kundenbedürfnisse befriedigen sollten.»

Daniela Merz Schweizer KMU-Tag 2014 Kulturonline.ch Kämpft für die Arbeit von Langzeitarbeitslosen: Daniela Merz hofft auf weitere Kunden für das soziale Schweizer Unternehmen Dock.

Daniela Merz, CEO der Dock Gruppe AG, hielt bei ihrem sozialen Unternehmen die Bedeutung von Langzeitarbeitslosen in unserer Gesellschaft hervor: «Wir beschäftigen in der Schweiz 1'600 Mitarbeitende, die sonst ohne Arbeit wären. Ihnen ist die tägliche Arbeit sehr wichtig und sie engagieren sich enorm für die «arbeitgebenden Firmen», auch identifizieren sie sich mit diesen Unternehmen.» Bei vielen Vorurteilen müsse Gegensteuer gegeben werden, zudem wünschte sie sich insgeheim neue Kunden aus dem Kreis der Anwesenden.

Mehr Sinnlichkeit und Kundentreue schaffen
Notker Wolf Schweizer KMU-Tag 2014 Kulturonline.ch Wem nützt die digitale Revolution? Dr. Notker Wolf, neunter Abtprimas des Benediktiner Ordens.

Dr. Notker Wolf, neunter Abtprimas des Benediktiner Ordens, ist kein grosser Freund von Facebook & Co., er ging das anspruchsvolle Thema lieber mit den Benediktiner-Regeln an: «Es ist wichtig, dass wir für Offenheit, Ehrlichkeit und Flexibilität einstehen. Fördern Sie die Gespräche, bauen Sie zwischen den Menschen Brücken und vernachlässigen Sie nicht die Berücksichtigung der nonverbalen Kommunikation.» Sinnliche und kritische Worte fand er unter anderem für Fahrten mit dem GPS, da gehe der Bezug zur Landschaft verloren, wie er selber bei seinem Chauffeur feststellen musste.

Prof. Dr. Norbert Bolz Schweizer KMU-Tag 2014 Kulturonline.ch «Machen Sie Ihre Kunden zum Fan Ihrer Firma!» Prof. Dr. Norbert Bolz während der Podiumsdiskussion am Schweizer KMU-Tag in St. Gallen.

Für Prof. Dr. Norbert Bolz ist der Erfolg zum möglichen Auftraggeber schon fast vorprogrammiert, wenn es gelingt die Intelligenz und Kreativität der Kunden anzuzapfen. Zwei Begriffe waren Bolz bei Problemfällen zentral: 1. «Exit», wer Kunden verliert, wird sie nur schwer zurück gewinnen. 2. «Voice», wenn der Kunde seine Stimme erhebt! Kunden, die reklamieren sind noch nicht verloren, man muss sich für ihre Anliegen voll einsetzen. Gewinnen Sie Kunden als Ihre Fangemeinde! Begeistern Sie mit Ihren Produkten und Dienstleistungen!

Im Wandel der Gefühle
Adrian Steiner , CEO der Thermoplan AG Schweizer KMU-Tag 2014 Kulturonline.ch Er machte in seiner Not etwas ganz Verrücktes ... Adrian Steiner, CEO der Thermoplan AG.

Adrian Steiner, CEO der Thermoplan AG, berichtete in eindrücklichen Worten über die Kundengewinnung am Beispiel mit dem Konzern Starbucks Coffee in Amerika. Nach einer Messe 1997 in Basel nahmen Leute von Starbucks mit Steiner Kontakt auf, da sie an seinen modernen, vollautomatisierten Kaffeemaschinen Interesse hatten. Dadurch entwickelte sich eine verrückte Geschichte von Verhandlungen, Enttäuschungen und Erfolg. Unvergesslich war die Situation, als die Verhandlungen mit einem 90-seitigen Vertrag in englischer Sprache unerwartet scheiterten. «In unserer Enttäuschung verbrannten wir in einer Bar diesen hart erarbeiteten Vertrag und sandten die angebrannten Papiere an die Führungsspitze von Starbucks Coffee. Zu unserer Überraschung nahm das Blatt eine Wendung zum Guten … - trotz vielen weiteren Hindernissen (zwei Schweizer Banken lehnten die Vorfinanzierung ab!). Innert vier Jahren hatten wir dann 35'000 Kaffeemaschinen zu produzieren. Die Zahl der Mitarbeitenden stieg von 20 auf 230. Aber das nächste Problem kam mit dem Finanzcrash im August 2008.»

Anne M. Schüller Schweizer KMU-Tag 2014 Kulturonline.ch «Wer die Herzen gewinnt, hat mit den Köpfen leichtes Spiel.» - Aus Anne M. Schüller's Poesie-Album. «Wer von Ihnen kennt Poesie-Alben noch?» (c) Fotos: ROPO/MuA)

Emotional ging es mit der berühmten Referentin und preisgekrönten Buchautorin Anne M. Schüller weiter: «Machen Sie Ihren Kunden glücklich! Erschrecken Sie ihn nicht! Schaffen Sie zwischen sich und der Kundschaft Berührungspunkte. Nicht nur die Frauen wollen geliebt werden, auch der Kunde will Aufmerksamkeit, Lob und Freude.» Mit zahlreichen, faszinierenden Fallbeispielen aus der Fahrzeugindustrie und Hotellerie unterhielt sie die Teilnehmenden am KMU-Tag hervorragend.
Wichtig für die Agenda (weil die KMU-Tag schnell ausgebucht sind!)
Die nächsten KMU-Tage finden statt am 23. Oktober 2015, am 28. Oktober 2016 und 27. Oktober 2017!

Die Referenten im Überblick
Thomas Bieger, Jahrgang 1961, Prof. Dr., ist in Basel aufgewachsen und hat an der dortigen Universität studiert und doktoriert. 1997 wurde er an der HSG zum ordentlichen Professor für Betriebswirtschaftslehre (BWL mit Tourismuswirtschaft) berufen und ist seither auch Direktor des Institutes für systemisches Management und Governance (IMP-HSG). Zusätzlich war und ist er Verwaltungsrat in mehreren KMU und Grossunternehmen. Seit 2011 ist er Rektor der Universität St.Gallen. Thomas Bieger ist verheiratet und hat eine Tochter und einen Sohn.
www.imp.unisg.ch
 
Daniela Merz, Jahrgang 1972, ist in Herisau aufgewachsen, lernte Primarlehrerin und bildete sich zur Betriebswirtschafterin weiter. Unter anderem war sie Geschäftsführerin einer Informatikfirma und Sozialvorsteherin der Gemeinde Herisau. Heute ist sie CEO der Dock Gruppe AG, einem Unternehmen in St.Gallen, das langzeitarbeitslosen Menschen eine unbefristete Anstellung in den Bereichen Industrie und Recycling bietet. Das Unternehmen hat über 1600 Personen unter Vertrag, die an 12 Standorten in 6 Kantonen verteilt arbeiten. Daniela Merz ist verheiratet und lebt in Herisau.
www.dock-gruppe.ch
 
Notker Wolf, Jahrgang 1940, Prof. Dr., wurde im schwäbischen Bad Grönenbach geboren. Er trat 1961 in das Benediktinerkloster Sankt Ottilien ein und studierte anschliessend in Rom Philosophie und in München (u.a.) Theologie. Im Jahr 2000 wurde Notker zum neunten Abtprimas, dem obersten Repräsentanten der Benediktiner, gewählt und ist damit der weltweite Sprecher des ältesten Ordens der Christenheit mit 7500 Mönchen und 16500 Nonnen und Schwestern. Für sein öffentliches Engagement wurde er mehrfach ausgezeichnet, als Hobby spielt er in einer Rockband.
www.osb.org
 
Norbert Bolz, Jahrgang 1953, Prof. Dr., ist in Ludwigshafen aufgewachsen und hat Philosophie, Germanistik, Anglistik und Religionswissenschaft studiert. Heute ist er Professor an der Technischen Universität Berlin. Bekannt wurde der Medienwissenschaftler in den Neunzigerjahren mit dem Buch «Am Ende der Gutenberg-Galaxis». 2011 wurde Bolz mit dem Essay-Preis Tractatus des Philosophicums Lech ausgezeichnet und er gehört dem wissenschaftlichen Beirat des Wirtschaftsrates der CDU an. Norbert Bolz ist verheiratet und Vater von vier Kindern.
www.medienwissenschaft.tu-berlin.de
 
Adrian Steiner, Jahrgang 1975, ist gelernter Elektromonteur und hat anschliessend betriebswirtschaftliche Ausbildungen absolviert. Er ist seit 2009 CEO der Thermoplan AG in Weggis mit gut 200 Mitarbeitenden. Das Unternehmen entwickelt und produziert Kaffeevollautomaten mit Vertrieb in weltweit über 60 Länder. Unter anderem betreut Thermoplan amerikanische Grosskunden wie Starbucks mit Trainings, Verkaufsunterstützung und Kundenberatung vor Ort. Adrian Steiner ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
www.thermoplan.ch
 
Anne M. Schüller, Jahrgang 1952, ist eine der gefragtesten Referentinnen im deutschsprachigen Raum und preisgekrönte Buchautorin. Sie gilt als Europas führende Expertin für Touchpoint-Management, Kundenloyalität sowie Empfehlungsmarketing. Ihr Buch «Touchpoints» wurde Mittelstandsbuch des Jahres und mit dem Deutschen Trainerbuchpreis 2012 ausgezeichnet. Anne M. Schüller ist Gastdozentin an der Universität St.Gallen, der Bayerischen Akademie für Werbung und Marketing und am Management Center Innsbruck.
www.anneschueller.de
 
KMU-Moderatorin Cornelia Boesch ist Journalistin und TV-Moderatorin bei der Tagesschau von SRF. Die 39-jährige ist seit 20 Jahren im Journalismus tätig. Zu Beginn bei den Privatradios «Zürisee» und «Z», danach als Reporterin beim damaligen DRS1 und seit 10 Jahren bei der wichtigsten Informationssendung von SRF. Die Zürcherin ist verheiratet, Mutter eines 6-jährigen Sohnes und singt in ihrer Freizeit in einer Soulband.
www.srf.ch


Kultur und Wirtschaft – Das Personalwesen im Spannungsfeld

Alt Bundesrat Adolf Ogi Kulturonline.ch Alt-Bundesrat Adolf Ogi:
«Freude herrscht in Gossau!» (c) Fotos: ROPO/MuA


10. Ostschweizer Personaltag in Gossau SG stand unter dem Motto «Engagiert statt resigniert - Das innere Feuer (neu) entfachen!»
 
Namhafte Referenten wie Prof. Dr. Antoinette Weibel von den Universitäten Konstanz und St. Gallen, Dr. Ludwig Hasler, Philosoph und Publizist, und Ex-Swissair-Personalchef Mathias Mölleney, Präsident ZGP und Unternehmer, sprachen über ihre Erfahrungen im Umgang mit Angestellten sowie mit der Bedeutung von Führung, Motivation und Sozialkompetenz. Hightlights waren die Ausführungen von Alt-Bundesrat Adolf Ogi über sein spannendes und vielseitiges Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. Die 300 Teilnehmenden waren fasziniert und spendeten ihm langen, herzlichen Applaus.
 
«Im internationalen Vergleich stehen die Schweizer Angestellten gut da: 16 von 100 Angestellten gehen mit Engagement und Herzblut ans Werk, 8 haben innerlich gekündigt, der grosse Rest leistet Dienst nach Vorschrift. In Deutschland ist der Anteil der innerlich Gekündigten drei Mal so hoch (Quelle: Gallup)», hoben die Veranstalter unter René Frei, Leiter FEP, Freie Erfa-Gruppe Personal Ostschweiz, hervor. Durch den Anlass führte der Wirtschaftsredaktor beim Berner «Bund», Mathias Morgenthaler.

Prof. Dr. Antoinette Weibel Uni Konstanz und St. Gallen Kulturonline.ch Prof. Dr. Antoinette Weibel.
 
Das Personalwesen sollte «Gut-Menschen» suchen
Doch auch hierzulande stelle sich die Frage: Können es sich Unternehmen leisten, dass drei Viertel der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur das Nötigste tun? Was hält diese Angestellten davon ab, sich mit einer unternehmerischen Haltung zu engagieren? Und wie gelingt es, die innerlich Gekündigten wieder zu erreichen und für die Motivierten attraktiv zu bleiben?
Prof. Dr. Antoinette Weibel sprach sich für Leistungsmerkmale vor der Einstellung aus: «Eigentlich sollten die Personalverantwortlichen sogenannte "Gut-Menschen" suchen. Die Persönlichkeit und die individuelle Einstellung spielen für eine passende und längerfristige Verpflichtung eine grosse Rolle. Emotionale Intelligenz fördert das Vertrauen in der Arbeitswelt. Auch ist die vertrauensorientierte Führung zu trainieren.»

Dr. Ludwig Hasler Kulturonline.ch Dr. Ludwig Hasler.
 
«Gegen Druck hilft Gegendruck!»
Dr. Ludwig Hasler, Philosoph und Publizist, beleuchtete die «Druckverhältnisse»: «Wer keinen Druck hat, der fliegt auf die Nase. Gegen Druck hilft Gegendruck. Wir müssen uns wehrhaft machen, stets lernen und beobachten. Aussagen wie "Er stand doch immer hinter mir!" haben eine gefährliche Position», dabei spielte er auf verhängnisvolle Mobbingprozesse und Fälle an.» Mit der Erinnerung an die mühsame Arbeit von Sisyphos stellte er die Arbeitsprozesse, Einstellungen und Motivationsfaktoren ins Zentrum der originellen Betrachtung.

Matthias Mölleney Kulturonline.ch Matthias Mölleney.
(c) Fotos: ROPO/MuA

Für Mathias Mölleney, Präsident ZGP und Unternehmer, geht es im Personalmanagement um positive, einflussreiche Werte und die Wertschätzung, um das klare Analysieren von Fähigkeiten und um Sozialkompetenz.
 
Arbeit, Leistung, Förderung, Ziele und Belohnung
«Ich habe nie alles richtig gemacht, aber ich wollte etwas als ehemaliger Primarschüler aus Kandersteg in meinem Leben bewegen», mit diesen Worten begann Alt-Bundesrat Adolf Ogi seine ergreifenden Erinnerungen: «Man muss Menschen mögen. Ich glaube an das, was ich mache – und ich mache das, was ich glaube. Klare Ziele kommunizieren und überprüfen, ob alles auch verstanden wurde, Selbstvertrauen fördern, Begeisterung weitergeben, lösungsorientierte Führung pflegen».
Dies sind nur einige Aspekte aus dem eindrücklichen Leben. Er habe nicht nur Glück gehabt, viele Kompetenzen habe er sich meistens in der Nacht hart erarbeiten müssen. Traurig wird er wegen dem frühen Tod von seinem Sohn Mathias A. Ogi, darunter leiden er und seine Ehefrau Katrin mit der Tochter Caroline noch heute.
Im Gedenken an Mathias A. Ogi will der Verein «Freude herrscht» Kinder und Jugendliche für Sport, Bewegung und Lebensfreude begeistern. Spenden werden gerne entgegengenommen: Verein «Freude herrscht», 3718 Kandersteg, PC 60-259787-0. Weitere Informationen unter www.freude-herrscht.ch.
 
Links:
http://www.personaltag.ch
http://www.personaltag.ch/de/programm/referenten-2014.html


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Allerlei Veranstaltungen und News

Weltalm bei Kulturonline.ch
 
«Weltalm Theater» in Bern

Was will «Weltalm»?
Die Themenwahl der Stücke ist zeitgemäss und hat immer gleichzeitig einen Bezug zu uns und zur Gesellschaft. Uns interessieren die grossen Themen, Liebe und Tod, Leben und Familie. Die Stücke haben eine klare Gesamtästhetik. Alltägliche Materialien und Objekte werden auf der Bühne verwendet und neu bedeutet», heisst es auf der Homepage.
www.weltalm.ch


Sparsamkeit der Mittel
Die Sparsamkeit der Mittel und die Reduziertheit der Inszenier-ungen schaffen Räume für Fantasie und eigene Assoziatio-nen. So kann im Moment der Aufführung etwas Drittes entstehen: eine neue Welt der Wahrnehmung zwischen Zuschauer und Bühne. «Wir wollen die Grenze zwischen Realität und Irrealität aufheben und das Dazwischen sichtbar machen: Das Wirkliche und das Unwirkliche - beides ist wahr.»
Weiter heisst es: «Die Suche nach Ausdruck moralischer Werte unserer Zeit, für Erwachsene und Kinder, beschäftigt uns. Und ist diese Suche nach Werten, Gefühlen, Aussagen, die für alle gelten,heute überhaupt noch möglich?
Fazit: «Wir wollen aus etwas Kleinem etwas Grosses machen, vom Hundertsten ins Tausendste kommen mit Humor, Poesie, Traum und Musik.»

Die Aktivien
Aktuell wird das Theater «Welt-alm» geleitet von Dorothée Müggler und Sibylla Walpen.
www.weltalm.ch/neuigkeiten/