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«Burnbury» von Oscar Wilde mit Esther Gemsch und Katharina von Bock in Wil SG

Bunbury Theater Kanton Zürich Tonhalle Wil Kulturonline.ch Lady Bracknell (Esther Gemsch, rechts) prüft in eigenwilliger Fuchspelzbekleidung die Heiratsfähigkeit der Verliebten (hinten Judith Cuenod und Manuel Bürgin). (c) Fotos: ROPO/MuA

Aus Spass wurde Ernst …
… Ernst ist heute doch noch heiratsfähig!
Das Theater des Kantons Zürich, welches zum ersten Mal in der Tonhalle Wil gastierte, brachte die Komödie von Oscar Wilde in rasanter Form und ohne Pause in rund 90 Minuten souverän über die Bühne. Amüsant und eigenwillig sowie in gekonnt lustiger Sprache – aus der Zeit von Oscar Wilde – wurden die Besuchenden in das «Kuddelmuddel» der heiratswilligen Verliebten eingeführt. Schnell war klar, der irreführende «Ernst» war an allem schuld.

An die Darstellerinnen und Darsteller wurden harte Anforderungen gestellt: Männer kassieren gegenseitig Schläge und Ohrfeigen, am Boden wird in der Auseinandersetzung hart aufgeschlagen, Torten werden von zwei liebenden Frauen sich gegenseitig ins Gesicht gerieben und Frauen tragen Männer herum, ehe sie sich erotisch angetrieben auf dem Sofa und auf dem Eisbärfell am Bode wälzen.

Theater Kanton Zürich Bunbury Oscar Wilde Tonhalle Wil Kulturonline.ch Oh, Ernst! Jaaahh ... ! Gerrit Frers und Vera Bommer im Feuer der Liebe.

Wegen Bühnenbild wurde Publikum umplatziert
Dem Wiler Publikum hat die Inszenierung von Rüdiger Burbach und mit einem verengten Bühnenbild von Beate Fassnacht (liebenswürdigerweise wurden die Zuschauerinnen und Zuschauer vom Kaufmännischen Leiter der Tonhalle Wil, Joseph Zuber, in den Innenraum umplatziert, wie die Tonhallenleiterin Florence Leonetti, die auch die Einführung realisierte, zu Beginn der Aufführung betonte).
Lobenswert war zudem das kulturelle Engagement und Sponsoring von der Wiler Traditionsfirma Goldschmied Wipf. Ein unterhaltsamer und humorvoller Abend mit gut gelaunten Darstellenden erfreute das Publikum. Später gesellte sich das Ensemble noch im Tonhallen-Restaurant, wo man sich über die Komödie und die darstellende Kunst spontan austauschen konnte. Diese Gelegenheiten, um mit den Bühnenstars in Kontakt zu kommen, wird immer wieder sehr geschätzt.

Bunbury Oscar Wilde Theater Kanton Zürich Katharina von Bock Kulturonline.ch Schlüsselszene in «Bunbury» mit Katharina von Bock (2. v.l.). Im Hintergrund Reverend Kanonikus Chasuble, Doktor der Theologie, alias Andreas Storm, der insgesamt in drei Rollen auftrat!, und Judith Cuenod in der Rolle als Cecily Cardew. Rechts Esther Gemsch als Lady Bracknell. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Zum Stück «Bunbury», eine Komödie von Oscar Wilde
Oscar Wildes erfolgreichstes Theaterstück «Bunbury – The Importance of Being Earnest» ist eine amüsant-charmante wie auch rasante Komödie, die mit glänzendem Wortwitz und meisterhafter Sprache die Konventionen der «upper class» aufs Korn nimmt und buchstäblich «Ernst» in Spass verwandelt. Die beiden Busenfreunde Algernon und Jack teilen eine heimliche Leidenschaft: Das «Bunburisieren» – sie geben sich in verschiedenen Lebenslagen einfach für jemand anderes aus, um ein amüsanteres und ungezwungeneres Leben führen zu können. Eine Produktion vom Theater des Kantons Zürich mit Katharina von Bock, Esther Gemsch, Vera Bommer, Manuel Bürgin, Judith Cuénod, Gerrit Frers und Andreas Storm.
So hat Jack – um seinen Verpflichtungen auf dem Land zu entkommen einen leichtsinnigen Bruder Ernst erfunden, dessen Ausschweifungen in der Stadt er angeblich kontrollieren muss. Algernon wiederum entflieht dem Stadtleben – und der Überwachung durch seine dominante Tante, Lady Bracknell – , um angeblich seinen todkranken Freund Bunbury auf dem Land zu besuchen. Als Algernon plötzlich auf die Idee kommt, sich als Jacks Bruder Ernst auszugeben, sich zudem beide ernsthaft verlieben und ihnen zu allem Überfluss Lady Bracknell in die Quere kommt, scheint ihr wahres Glück davon abzuhängen, ob sie Ernst heissen. Oscar Wildes Komödienklassiker ist voll von geistreichem Leicht- und Unsinn. Obwohl in nur drei Wochen geschrieben, 1895 während eines Sommerurlaubs an der See, ist er doch von grösster Perfektion. Sein scharfzüngiger und doppelbödiger Humor machen das leichte und elegante erotische Verwirrspiel zu dem Geniestreich eines Dandys: eben «eine triviale Komödie für ernsthafte Leute.»
Das Ensemble hatte am 6. September 2012 die Premiere im Theater Kanton Zürich.
Links ...
Infos zu Oscar Wilde

www.tonhallewil.ch
http://theaterkantonzuerich.ch
http://www.wipf-goldschmied.ch/


domino Event SARL


... für beste Unterhaltung!
Vorverkauf und weitere Infos

Alle Ticketcorner-Stellen und www.dominoevent.ch.


TV-Hinweise etc.


Informationen über Schweizer Radio und Fernsehen

Programmhinweise SRF im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch
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http://www.srf.ch/


Zu den News-Meldungen vom SRF:
http://www.srf.ch/news

SRF: Film-Nachschau:
http://www.srf.ch/play

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Link zum Schweizer Radio SRF1.
Link zu «Musikwelle».

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SRF Radio-Musiktitel gesucht ?

Suchen Sie die Musiktitel, die gerade bei einem SRF-Sender zu hören waren? Hier geht es direkt zum entsprechenden Link ...
http://www.srf.ch/radio-srf-1/programm/musik
http://www.srf.ch/radio-srf-1

 

http://www.srf.ch/radio-srf-2-kultur/programm/musik

http://www.srf.ch/radio-srf-3/programm/musik

http://www.srf.ch/radio-srf-musikwelle/programm/musik

http://www.virus.ch/virus/ticker



Weitere TV-Hinweise von diversen Sendern ... 


Im Gedenken an Heidi Kabel - Ihre Tipps für ein glückliches Leben

http://www.youtube.com/watch?v=G-xS3v_3e-4&feature=related


Kult und Stil

Grüningers Fall Rotpunktverlag Kulturonline.ch Ergreifend.
«Grüningers Fall»
Rotpunkt-Verlag mit 5. Auflage: Neuausgabe zum Film «Akte Grüninger».

Die grosse historische Reportage über den St. Galler Polizeihauptmann Paul Grüninger, der in den dreissiger Jahren seinem Gewissen und nicht den Gesetzen folgend zahlreichen Juden und Jüdinnen das Leben rettete. Menschlichkeit, die nicht erwünscht war!

Geschichten von Flucht und Hilfe. Stefan Keller hat ein eindrückliches Geschichtsbuch geschrieben - zum Glück, denn sonst - wer weiss - wäre der St. Galler Kommandant und sein ehrenvolles Tun vergessen gegangen. Neben weiteren Quellen öffnete sogar die Schweizerische Bundesanwaltschaft einige verschlossene Dossiers. Überhaupt war die Kooperation mit allen angefragten Archiven freundlich. «Grüningers Fall» wird im Buch vom Rotpunktverlag in sieben Kapiteln dargestellt.
«Es passiert nicht alle Tage, dass ein Buch Regierungen zum Sinneswandel zwingt. So eines ist "Grüningers Fall".» (Die Zeit)
www.rotpunktverlag.ch

Filmausschnitt / Trailer

 


 

Das neue Album «1&1»:
Adrian Stern ist zurück auf
der Bühne (Sony Music Switzerland)


Adrian Stern

Adrian Stern wird geschätzt für seine unverwechselbare Stimme. (Foto: zVg)

Die Bilanz nach Adrian Sterns letztem Album „Herz“ ist überwältigend: Über 50´000 verkaufte Alben, über 100´000 verkaufte Singles von „Amerika” und „Nr.1”, der Swiss Music Award für das Album des Jahres und eine ausverkaufte Schweizer Tournee. Stellt sich die eine grosse Frage: Was tun, nach einem solchen Erfolg?

www.adrianstern.ch
www.sonymusic.ch


Adrian Stern hat nicht lange überlegt, er hat
1&1 zusammengezählt und getan, was er immer tut. Er schrieb ein erstes Lied, schrieb ein zweites, ein drittes, und schon reiht sich wieder ein Ohrwurm an den nächsten, von der ersten Single Das wünsch i dir bis zu Sunneschi, jenem leichtfüssigen Reggae der dieses Jahr die Sonne in den Schweizer Winter bringen wird. 1&1 heisst das Album also. Mathematisch gesehen ergibt das zwei, Adrian Stern rechnet musikalisch und kommt auf vierzehn unterschiedlichste Ressultate. So viele Songs umfasst die neue CD nämlich: Vierzehn hochkarätige, schweizer-deutsche Popsong Marke Stern, federleicht, eingängig, griffig produziert und trotzdem mit Nachhall, so wie sie hierzulande rar sind. Herz ist noch immer Trumpf, aber Stern zeigt auf, dass nicht unbedingt jede Herzkarte sticht und manch-mal die eher unscheinbaren Handkarten ein Spiel entscheiden können. Musikalisch knüpft er an die schlanke Produktion und sparsame Instrumentierung des Herzalbums an, oft reduziert er sie noch, aufs Intimste, sozusagen. Das wirkt dann, als hätte sich Stern zum Zuhörer in die Stube gesetzt und singe nun für ihn allein. Mal schalkhaft und augenzwinkernd, im nächsten Moment leise und verletzlich, immer aber entwaffnend ehrlich.