Events & Anlässe / Spezielles
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«Swiss Award 2011» feierte das 10-jährige
Jubiläum – Moderatorin Sandra Studer nahm Abschied
Skirennfahrer Didier Cuche und Schauspielerin Lilo Pulver
erhielten die wichtigsten «Swiss Award»
Auszeichnung an Auszeichnung. Der
Skirennfahrer Didier Cuche wurde vom Schweizer Fernsehpublikum zum
«Schweizer des Jahres 2011» gekrönt. Rund 22 Prozent der Stimmen im
Telefonvoting gingen an den 37-jährigen Neuenburger Spitzensportler. Cuche
wurde bereits im Dezember 2011 zum «Sportler des Jahres» gekürt. «Ich bin
überwältigt und danke allen für die Unterstützung», sagte Didier Cuche
während seiner Liveschaltung aus Wengen, wo er noch immer seiner schlechten
Abfahrtsleistung vom Lauberhornrennen nachtrauerte. Der «LifeTimeAward» ging
an die Berner Schauspielerin Lilo Pulver, deren Lachen man unter Schutz
stellen sollte, meinte Kurt Aeschbacher in seiner Laudatio. Lilo Pulver
hielt sich kurz: «Diese Auszeichnung tut mir einfach gut!».
«Wunderbar! Herrlich!» Die legendäre Schweizer Schauspielerin im Gespräch mit TV-Moderatorin Sandra Studer.
Link zu «Swiss Award 2011» im Schweizer Fernsehen
Schauspielerin Lilo Pulver wurde von Moderatorin
Sandra Studer auf die Liebe und eine allfällige neue Bekanntschaft
angesprochen. Scherzend meinte Pulver schlagfertig: «Bei einem neuen Mann
müsste mich einfach ein Blitz treffen, dann ist alles möglich.» Eine
Standing Ovation blieb ihr hingegen verwehrt.
Top-Leistung. Ein verdienter Preis und viele Tränen. Seilartist Freddy Nock zeigte neben Nerven auch viel Gefühl.
Die weiteren Gewinner waren Freddy Nock (Show),
Karl Elsener (Wirtschaft), Karin Keller-Sutter, St. Galler
Regierungspräsidentin/FDP-Ständerätin, Floriana Frassetto und Bernie Schürch
von Mummenschanz (Kultur) sowie Andre Borschberg und Bertrand Piccard.
Fast wäre es zu einer Sensation gekommen …
… denn knapp ging der blinde und handicapierte
Unigelehrte Dr. Nils Jent an der Auszeichnung «Schweizer des Jahres» vorbei.
«Schritt für Schritt kämpfte sich der damals 18-Jährige nach einem schweren
Motorradunfall ins Leben zurück» wie TV-Star Röbi Koller betonte.
Fast hätte es für die grosse Ehre gereicht: Der nominierte und handicapierte Dr. Nils Jent, Universität St. Gallen, im Kreis von Sandra Studer, Röbi Koller, Sven Epiney und Christa Rigozzi.
Koller schrieb das eindrückliche Buch «Dr. Nils
Jent – Ein Leben am Limit» (erschienen im
Verlag
Wörterseh). Bei der Notfalloperation blieb Jent’s Herz zweimal stehen.
Die Ärzte gaben ihm keine Chance, jemals ein auch nur annährend normales
Leben zu führen. Jent lernte, weitgehend selbständig zu leben, holte die
Matura nach und studierte an der Hochschule St. Gallen Betriebswirtschaft.
«In seiner Doktorarbeit zeigte er erstmals auf,
wie sich durch die Zusammenarbeit von Behinderten und Nichtbehinderten nicht
nur soziale, sondern auch wirtschaftliche Vorteile ergeben. Heute, dreissig
Jahre nach seinem schweren Motorradunfall, gehört er dem Team des Center for
Disability and Integration (CDI) der Universität St. Gallen an», berichtet
Röbi Koller. Jents grösster Erfolg sieht er selber darin, dass er nie
aufgegeben hat.
Feuertaufe für Gotthard
Das Showprogramm empfanden viele Zuschauer eher
als schwach, zumal das weibliche Geschlecht nur im Orchester präsent war.
Internationale Stars fehlten wie letztes Jahr u. a. mit Laura Pausini.
Respektvoller Einstand! Der neue Frontmann von Gotthard, Nic Maeder, hat sei-nen Einstand genial bewältigt.
Eindrücklich dafür der souveräne erste grosse
Auftritt der neuen Gotthard-Formation mit dem neuen Leadsänger Nic Maeder:
«Ich war schon nervös!», meinte er nach dem Auftritt. Er ersetzte mit einer
ähnlichen Stimme den tragisch verstorbenen Bandleader und legendäre Sänger
Steve Lee.
Weitere Musikeinlagen boten Plüsch, die mit einem
neuen Album aufkreuzten und tüchtig die Werbetrommel rührten. Für Bligg, er
musste wegen einem plötzlichen Todesfall in seinem Umfeld absagen, trat
Stress auf. Bastian Baker und ESC-Vertreter
Sinplus und das Christoph Walter Orchestra kamen gut an und begeisterten die
Zuschauenden.
Letzmals mit TV-Moderatorin Sandra Studer
Moderatorin Sandra Studer führte gekonnt charmant
durch den Abend, danach nahm sie Abschied: «Man soll gehen, wenn es am
schönsten ist», war ihr Kommentar, als Sven Epiney einen Blumenstrauss
überreichte. Epiney selber feiert an diesem Festtag seinen 40. Geburtstag:
«Was kann schöner sein, im Hallenstadion mit all diesen Stars …!». Worauf
Christa Rigozzi prompte beifügte: «Und das alles noch gratis!». Noch auf dem
roten Teppich sangen Plüsch «Happy birthday» und die umstehenden Zaungäste,
welche die vorfahrenden VIP’s beklatschten und bejubelten, stimmten freudig
mit ein.
Bereits wird über die Nachfolge von Sandra Studer
spekuliert. Im engen Kreis könnte Christa Rigozzi sein, die mit Sven Epiney
die Millionen-Los-Glückspilze betreute und dazu eine witzige Moderation
beitrug. Eine ältere Freiburgerin erhielt schliesslich den Koffer mit der
Million Schweizer Franken überreicht: «Das Geld können wir gut gebrauchen,
für die Kinder und Grosskinder. Etwas brauchen wir zudem für die
Hausrenovation. Und mit dem Rest möchte ich einfach gesund bleiben und alt
werden.»
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Lesetour-Events ...
Neue Bücher aus dem Wörterseh-Verlag
Auf der bereits fünften Lesetour durch die schönsten Schweizer Grand Hotels präsentiert der Wörterseh Verlag im Januar 2012 seine aktuellen Bücher. Dieses Jahr haben es alle vier in die Bestsellerlisten geschafft, was die Verlegerin Gabriella Baumann-von Arx extrem freut. Der Blind-gänger schaffte es auf Platz 1, Mutanfall auf Platz 5, Dr. Nils Jent auf Platz 7, Ungezähmt auf Platz 9. Mit auf der Tournee sind: Fernsehmann Röbi Koller, Dr. Nils Jent, Lisa Marti, Steven Mack und Reno Sommerhalder.
Mehr zu ihren Bücher finden Sie hier:
http://www.woerterseh.ch/index.cfm?navid=2
Überblick über die
attraktiven und spannenden Neuheiten aus dem Wörterseh-Verlag …
«Der Blindgänger – Das
gewagte Leben des Steven Mack»
Als Jugendlicher verbringt Steven Mack (25) jede
freie Minute draussen in der Natur. Nur wenn er Wind und Wetter ausgesetzt
ist, an Felswänden und über Abgründen hängt und unter freiem Himmel schläft,
fühlt er sich lebendig. Steven klettert auf Gipfel, springt an Seilen von
Bäumen und Brücken, taucht in vereisten Seen, lebt im Wald und übernachtet
im Schnee. Auf seiner Suche nach Freiheit findet er fast den Tod. Bei einem
Pendelsprung von der Ganterbrücke im Wallis reissen die Seile. Steven stürzt
150 Meter in die Tiefe. Ein Baum rettet ihm das Leben. Stevens Kopf ist
schwer verletzt, sein übriger Körper übersteht den Aufprall auf wundersame
Weise fast unverletzt. Als Steven Mack langsam aus dem Koma erwacht, ist er
blind. Und – entdeckt eine neue Welt.
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«Mutanfall - Mein Leben ohne Ernst»
In ihrem Buch »Mutanfall« blickt die Glarnerin
Lisa Marti auf ein Leben zurück, das spannender und tragischer, letztlich
aber auch optimistischer und zufriedener nicht sein könnte. Unterstützt von
der Ghostwriterin Franziska K. Müller, erzählt sie von ihrem immensen
Verlust, als ihr Mann Ernst spurlos verschwindet, von grosser Einsamkeit,
tiefster Verzweiflung und einer bis heute brennenden Ungewissheit über
seinen Verbleib. Sie erzählt aber auch von einem dunklen Kapitel Schweizer
Geschichte, welches sie am eigenen Leib erfahren hat.
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«Dr. Nils Jent - Ein Leben am Limit»
Nils Jent (49) überlebte mit achtzehn Jahren
einen Motorradunfall. Als er schwer verunfallte stand sein Herz während
einer Notoperation zweimal still. Seither ist er blind, weitgehend gelähmt
und schwer sprechbehindert. Die Ärzte gaben ihm keine Chance, jemals ein
auch nur annährend normales Leben zu führen. Dem Autor und TV-Moderator Röbi
Koller ist es gelungen, die beeindruckende und tief berührende Geschichte
eines Menschen aufzuzeichnen, der in seinem Alltag permanent Grenzen
sprengen muss. Heute gehört er dem Team des «Center for Disability and
Integration» (CDI) der Universität St. Gallen an. Seinen grössten Erfolg
sieht er darin, dass er nie aufgegeben hat. Eine Erfolgsgeschichte, die
ihresgleichen sucht.
www.woerterseh.ch
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«Ungezähmt - Mein Leben auf den Spuren der Bären»
Es geschah während seines ersten Sommers in
der kanadischen Wildnis. Der gelernte Koch Reno Sommerhalder, damals
knappe zwanzig Jahre alt, übernachtete dort, wo er sich am wohlsten fühlt.
Draussen in der Wildnis. Von Bären hatte er bis dahin wenig gewusst. Und als
ein solcher mitten in der Nacht und mit einem einzigen Prankenhieb sein Zelt
aufschlitzte, machte nicht nur der Bär, sondern vor allem er grosse Augen.
Ein Moment, welcher das Leben von Reno Sommerhalder veränderte. Es begann
eine Reise, die auch seine Sehnsucht nach von Menschenhand unberührter Natur
befriedigte. Das Buch »Ungezähmt« erzählt von dieser Reise, aber auch von
einer anderen. Der vielleicht schönsten. Der Reise zu sich selbst.
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«Poetische Seufzer - Aus dem Tal der Füchsin - Ein
Wendebuch»
Aus der zufälligen Begegnung von Ruth Lewinsky und Ursula Hohler
wurde eine Freundschaft. Die Freundschaft zweier Frauen, die es lieben, mit
Worten zu spielen. Über die Jahre hinweg begannen sie einen Briefwechsel der
ganz besonderen Art. Ursula Hohler und Ruth Lewinsky schrieben sich
Gedichte. Jeden Monat einmal bekamen sie voneinander Post, freuten sich,
lasen, schrieben neue Worte auf Papier. Feilten, strichen, verwarfen und
gaben nie auf. So ist ein »Wendebuch« entstanden, in welchem Worte stehen,
die berühren, zum Denken anregen und zum Selber-Wagen ermutigen.
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Mit TUI Suisse zauberhafte
griechische Inselwelten entdecken
Kultur, Tradition und
Familienspass auf und ab Kos
Strand
vom Blue Lagoon Resort.
Mit dem starken Schweizer Franken
lassen sich bei TUI Suisse preiswerte Reisen insbesondere im EU-Raum
auswählen und buchen. Konzentriert auf Griechenland spüren die Gäste auf den
Inseln nichts von der Wirtschafts- und Finanzkrise oder von Streikaktionen,
davon konnte sich Kulturonline.ch vergewissern. Auf der Insel Kos, die von
Edelweiss Air/Swiss regelmässig angeflogen wird, lassen sich die Ferien im
familienfreundlichen «all inclusive»-Blue Lagoon Resort, unweit von
Kos-Stadt am Meer gelegen, vielseitig gestalten: Täglich sind Ausflüge
buchbar, so u. a. zur eindrücklichen Vulkan-Insel Nissyros, zum
«altertümlichen» Wrack-Tauchen mit Liamis Dive Centre, zum griechischen
Abend im Bergdorf Zia sowie nach Rhodos, wo man sich auf die Spuren der
Johanniterritter und dem «Koloss von Rhodos» begeben kann. Geschichten und
Impressionen von Kulturonline.ch.
Links
http://liamisdivecentre.com/index.htm
Die Vorfreude auf die Reise nach
Kos ist gross. Pünktlich haben sich die TUI-Fluggäste am Gate in
Zürich-Flughafen eingefunden. Im Airbus A-320 werden die Gäste von Edelweiss
Air-Maitre de Cabine Susanne Meienberg mit einem freundlichen
Lächeln begrüsst; wenig später werden sie zudem von Kapitän Franz Riner und
Co-Pilotin Sandra Petersen willkommen geheissen und mit weiteren
Fluginformationen bedient.
Verwöhneffekt mit TUI Suisse und
Edelweiss Air
Die Strecke nach Kos Airport
beträgt 2’045 km, die Flugzeit 2 Stunden 25 Minuten. Co-Pilotin Sandra
Petersen ist für Flug und Landung zuständig. Herrlicher Sonnenschein
begleitet uns auf dieser ruhigen Flugreise, vorbei an Wil, Rorschach,
Bregenz, Bayern, Süditalien, entlang der kroatischen Adriaküste, an Athen
vorbei über die ägäischen Inselgruppen Patmos, Lesbos, Kalymnos nach Kos.
Die Landung von Co-Pilotin Sandra Petersen ist perfekt, nur beim starken
Abbremsen, um auf der kurzen Piste nach rechts abzubiegen, wird der Applaus
kurz unterbrochen. Die Leute halten sich an den Armlehnen, sodann schwellt
das Klatschen aber wieder an und Edelweiss
Air-Maitre de Cabine Susanne Meienberg lächelt und wird dieses
«akustische Feedback», welches man auf übrigen Geschäftsflügen kaum mehr
wahrnimmt, sicher an das Cockpit weiterleiten. Die Fluggäste anerkennen
diese Leistung. Weil der Edelweiss Air-Airbus A-320 sofort die
Landeerlaubnis bekam, dauerte der Flug, der mit einem sanften Rückenwind uns
noch schneller ans Reiseziel brachte, schliesslich nur 125 Minuten!
Alle wollen nun zum Förderband ...
Kaum hat man das Gepäck vom
Förderband genommen und die Zollbereiche durchschritten, wird man von
TUI-Mitarbeiterinnen herzlich begrüsst. Kurze, wichtige Informationen machen
die Orientierung leicht und mit dem passenden Bus sind die Gäste innert 20
bis 30 Minuten in ihren jeweiligen TUI-Hotels. Wir haben uns für das Blue
Lagoon Resort entschieden: Check-In läuft reibungslos ab und im schönen
Zimmer – mit Blick zum grossen Pool – ist der Koffer schnell ausgepackt: Die
Ferien können beginnen!
Das Blue Lagoon Resort ein Traum
für Familien
Alle Gäste können sich schnell im
Bluelagoon Resort, welches an der Küste von
Lambi, zwei Km von der Stadt Kos und nur 22 Km vom Flughafen entfernt liegt,
über das Freizeit-/Wellnessangebote, die Restaurants und die vielseitigen
Unterhaltungsmöglichkeiten orientieren. Der Hotelkomplex verfügt über 662
Zimmer/Suiten. Alles was das Herz begehrt ist anzutreffen: Innen- und
Aussen-Pools mit unterschiedlichen Animationen und an zentraler Lage,
Jacuzzi, Fitness-Center mit Beauty Treatment- und Massageräumen,
beaufsichtigte Kinderspielplätze, verschiedene Restaurants und
Konferenzhallen. Abends werden attraktive Shows im modernen Zelt
präsentiert. Langeweile ist hier ein Fremdwort. Hotel-Verkaufsdirektor
Michalis Hadjiandreou und Guest Relation Manager Franziska Günzel sind für
die Zufriedenheit der Gäste bemüht. Es gibt viel zu entdecken und
auszuprobieren …
Schnell hat man die Verbindungsstrasse
vor dem Hotel überquert, Meervergnügen pur! Selbst hier kann man sich
diskret in einem idyllischen Zeltaufbau massieren lassen. Der Blick über das
Meer führt rechts in Richtung zur türkischen Stadt Bodrum, die man bequem
mit dem Schiff besuchen kann. Einfach Pass oder ID-Ausweis nicht vergessen!
Vor dem Hotel verkehrt ein Linienbus, der die Fahrgäste in wenigen Minuten
in die Stadt Kos und an den Hafen bringt.
Das Blue Lagoon Ressort gehört zur
gleichnamigen Gruppe der Hotelierfamilie Zacharias, die mit grossem Einsatz
und persönlicher Bescheidenheit auch unter den Angestellten sehr beliebt
ist. Individuelle Bedürfnisse werden dem Geschäftsinteresse jederzeit hinten
angestellt, berichtet uns ein Kenner. Über Jahre hinweg hat man Land dazu
gekauft. «Nicht alle Besitzer in der Nachbarschaft wollten anfänglich das
eigene Grundstück verkaufen. Geduld liess schliesslich das Blue Lagoon
Resort aus der trockenen Erde steigen», hiess es weiter.
Kulinarische Köstlichkeiten und
imposante Ausflüge
Die engagierte
Niederländerin Meike Schulz von TUI hat uns ein attraktives Programm für
unseren Aufenthalt zusammengestellt. Unseren ersten Tag verbringen wir zur
Entspannung bei gut 30 Grad Celsius am Pool; der Wind, die schnellen
Abstecher ins kühle Nass und die coolen Drinks machen die
«Einstimmungsphase» mehr als erträglich. Einfach herrlich! Der zweite Tag
ist für die Vulkan-Insel Nissyros vorgesehen. Tauchen mit Liamis Dive Center
ist für den folgenden Tag geplant und der griechische Abend im Bergdorf Zia
lässt uns nach Mitternacht glücklich und zufrieden ins Bett fallen. Als
Highlight dann noch die Katamaran-Schiffsreise mit Laumzis Sun Cruises nach
Rhodos mit Führung in der Altstadt.
Ab zur aktiven Vulkan-Insel
Nissyros – fast ein Abenteuer
Der versierte
TUI-Reiseführer Janni empfängt uns am Hafen von Kardamena an der südlichen
Küste von Kos. Schon vor dem Einstieg ins Schiff «Iro» merken wir, dass
Janni ein enormes Wissen über die Geschichte und Wirtschaft Griechenlands
hat, dennoch ist auffällig, Janni hat rechts einen künstlichen Arm, dies
hindert ihn aber nicht mit dem anderen Arm und mit seinen Beinen immer in
Bewegung zu sein. «Zuerst denken die Gäste an einen Unfall mit dem Motorrad
oder Auto, nein», berichtet Janni offen und fügt bei: «Als ich 13 Jahre alt
war hatte ich eine Knochenkrankheit und so musste der rechte Arm entfernt
werden». Wir hören ihm auf dieser Reise nach Nissyros immer wieder gespannt
zu. Er ist eine interessante Persönlichkeit mit Kompetenz und
Liebenswürdigkeit. Und er kennt sich aus bei den immensen griechischen
Bodenschätzen, die aber wegen dem unbeschreiblichen kulturellen Wert und
«weltlichen» Schutz nicht verwertet werden dürfen. «So hat, wer doch nichts
hat», scherzt ein Tourist aus Deutschland.
Auf dem Schiff «Iro» lernen
wir Captain Mike Lambros (65-jährig) kennen. Seit 35 Jahren lenkt er
grössere und kleinere Schiffe. Auch internationale Hochseeschiffe, doch mit
dem Älterwerden zog es ihn wieder in die Heimat. Zwei Schiffunglücke haben
ihn gelernt und geprägt. Heute vermag er darüber zu reden: «ich hatte
einfach Glück in meinem Leben.» Diskrete Sicherheit ist ihm oberstes Gebot.
Captain Mike Lambros und
seine Crew sind fürsorglich, wie wir beobachten können, denn kurz vor dem
Ablegen kommt eine ältere Dame am Gehstock vom Einkauf auf das Schiff. Man
kennt sich seit Jahren – oder sind es gar Jahrzehnte? Mitglieder der Crew
gehen ihr schnell helfend zur Hand, stützen sie und bringen ihr einen Stuhl.
Maria Nikolitsis heisst sie, ist 75 Jahre alt, dies erfahren wir wenig
später, als wir zufällig mit ihr ins Gespräch kommen.
«Unsere Familie mit drei
Söhnen führen am Hafen auf Mandraki ein kleines idyllisches Hotel, „Three
Brothers“ nennt es sich», schildert Maria mit aufgeweckten und
interessierten Augen. Spontan schauen wir im Dumont-Reise-Tagebuch auf Seite
169 nach, hier erfahren wir allerlei über die Familie. Als wir wieder zu
Mutter Maria treten und ihr von unserem Wissen erzählen, staunt sie nur
noch: «Geführt wird das Hotel heute von Marias Sohn Andonis Nikolitsis, der
mit der Berlinerin Sabine verheiratet ist und die einen gemeinsamen Sohn
namens Stavros haben. Meistens im Haus sind Antonis Brüder Vassili und
Polychronis. Mutter Maria lebte lange mit ihrem Mann und den beiden ersten
Söhnen in Sidney, Australien.»
Mutter Maria Nikolitsis vom Hotel «Three Brothers» lebte lange in Sydney/Australien.
Maria kann den Mund kaum
mehr schliessen: «Woher wisst ihr dies alles?». Dann erzählt sie uns, dass
sie in den 60er Jahren aus Armut Griechenland verlassen mussten, in der
Hoffnung in Australien Arbeit und Einkommen für die junge Familie zu
erzielen. Als dann Jahre später ein Verwandter starb und Marias Ehemann zur
Beerdigung nach Kos und Nissyros reiste, schöpfte er Hoffnung zurück in der
geliebten Heimat eine neue Existenz aufbauen zu können. Sodann kehrten sie
nach Griechenland zurück. Tatsächlich, mit dem aufkommenden Tourismus in den
70er und 80er Jahren, kam ein Aufschwung. «Nein, reich sind wir nicht
geworden. Aber was braucht es um glücklich zu sein?», fragt uns Maria und
gibt so gleich die Antwort: «Ein Dach über dem Kopf, zu essen und
Familienglück. Hier ist es fast wie im Paradies», bringt sie es auf den
Punkt. Sie lädt uns ins Hotel ein, aber der Zeitplan mit den Führungen lässt
diesen Abstecher leider nicht zu. Wir versprechen aber, wenn es am Schluss
zeitlich geht, kommen wir für einen Kaffee vorbei. «Aber sicher. Ihr seid
meine Gäste» ruft uns Maria nach, als wir von Bord gehen.
Auf Nissyros leben zirka 1'000
Menschen, verteilt auf vier Dörfer
TUI-Reiseleiter Janni und seine Kolleginnen leiten uns nach weiteren geschichtlichen Ausführungen durch den Dorfkern mit Blick zum kleinen berühmten Kloster und zur Johanniterburg. Auch erinnert er uns an die Bimsstein-Insel vor Nissyros, die wir passiert haben, wo noch heute diese Steine abgebaut werden. In der Antike war diese Insel durch ihre Thermalbäder bekannt. Zum Mittagessen in einem der lauschigen Restaurants sind die Urlauber frei. Janni lädt uns ein, ihn zu begleiten.
Maria und Panagiotis Sfakianos sind wunderbare Gastgeber.
Unter Bäumen führt er uns
zum In-Lokal «Rantevou Cafe» von Maria und Panagiotis Sfakianos (Tel. 0030
2242 031 589), wo wir köstlich bewirtet werden.
Später versammelt sich die
Gruppe bei den bereitstehenden Bussen, die uns nach zum kleinen Bergdorf
Nikea hoch fahren, wo wir einen faszinierenden Blick über den Vulkan-Krater
Caldera haben. Unterwegs hatte ein Bus eine technische Panne. Die Fahrgäste
werden unkompliziert in die übrigen Busse verteilt.
Zurück zum Krater: Seine 5
Mio. Jahre alte Entstehungsgeschichte basiert auf Mythos und Erdgeschichte.
Die Caldera ist 3,5 km lang und 1,5 km breit, die südliche Hälfte ist grünes
Weideland, die andere Hälfte vulkanische Wüste. Wir begeben uns zum
Kratergrund, die aufsteigende Wärme ist beeindruckend. An gewissen Stellen
könnte man Spiegeleier braten. An zahlreichen Plätzen steigen Schwefeldämpfe
auf, an den Wänden sind grellgelbe Schwefelablagerungen zu bestaunen. Vier
weitere Sekundärkrater sind unweit entfernt, aber schwieriger zugänglich.
Wir befinden uns in einer eigenartigen Umgebung, eine Art Mondlandschaft,
eine direkte, sensationelle Teilansicht unserer pulsierenden, blubbernden
Erde.
Der
Vulkan-Krater ist begehbar.
Mit unserem Reisefreund Kurt
aus Deutschland verlassen wir den Kratergrund als letzte Besuchende an
diesem Tag: «Zum Glück hatte der Krater keine Lust vor unseren Augen und
Füssen explosiv zu werden, sonst wären wir jetzt ganz dumm da gestanden»,
scherzen wir und gewinnen rasch beim Aufstieg an Höhe. Mit dem Bus geht’s
zurück zum Hafen von Mandraki. Wer winkt uns da? Maria, unsere
jugendlich-aufgestellte Mutter vom Hotel «Three Brothers»! Sie liess es sich
nicht nehmen, einen ihrer Söhne uns vorzustellen und uns persönlich zu
verabschieden. Ihre Abschiedsworte erinnerten uns an Freddy Quinn’s Hit
«Junge komm bald wieder …». «Αντίο,
Maria!», auf Wiedersehen, Maria! Ein Weilchen blieb sie stehen, wir legten
mit dem Schiff ab, dann war sie weg. Diese liebenswürdige Person und
offenherzige Begegnung werden wir nicht so schnell vergessen.
Tauchen mit der Liamis Dive
Center-Crew, «Griechischer Abend» und Rhodos
Der zweite Tag auf Kos ist dem Tauchsport mit der Liamis Dive Centre-Crew gewidmet. Mehr dazu unter der Rubrik Sport auf dem Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch. Zusatzinfos unter http://liamisdivecentre.com/index.htm
Eine unvergessliche
Atmosphäre. Am Abend geniessen wir – in der Begleitung der
TUI-Reiseführerinnen Jolanda Peters und Kia («Ja, Kia wie „Kia Motors“!»)
aus Grossbritannien – unbeschwerte Stunden im Bergdorf Zia beim griechischen
Abend. Die Köstlichkeiten aus der schmackhaften griechischen Küche in der
Taverna Fantasia wird umrahmt von Bouzouki-Klängen. Tänzerinnen und Tänzer
führen Volkstänze aus den verschiedenen Regionen Griechenlands vor. Bald
füllt sich die Tanzfläche mit den Urlaubern … - wenn Musik, Tanz und Kultur
verbinden, dann werden die Abende im Kreis der gut gelaunten Gäste aus
vielen Erdteilen lang. Als musikalischer Höhepunkt erklingen die bekannten
Lieder aus «Alexis Sorbas» und «Ein Schiff wird kommen».
Die Nacht war kurz, dennoch
fühlen wir uns fit für die nächste Tour, die uns nach Rhodos führen soll.
Die ruhige und «wenig schaukelnde» Katamaran-Schiffsreise mit Laumzis Sun
Cruises nach Rhodos dauert zweieinhalb Stunden ab Kos-Stadthafen. In Rhodos
angelegt erwartet uns der TUI-Historiker Fanis, ein älterer Herr, der uns
mit seinem Fachwissen beeindruckt. Auf alle Fragen hat er passende
Antworten, er ist sehr gebildet und sprachgewandt. «30'000 Besuchende kommen
in der Saison täglich nach Rhodos, wo 60'000 Einwohner leben. Die
Besucherliste führt Deutschland vor Grossbritannien und Russland an. Hier
leben 90 Prozent der Menschen vom Tourismus», sagt Fanis.
TUI-Historiker Fanis machte es
spannend …
Katamaran
von Laumzis Sun Cruises
Rhodos befindet sich am südöstlichen Rand Griechenlands und ist die grösste Insel des Dodekanes-Komplexes. Die überaus reiche Geschichte in Kombination mit der einmalig schönen Landschaft ziehen jedes Jahre die Besuchenden an. Die Stadt Rhodos verbindet auf einmalige Weise das typische Inselleben mit dem kosmopolitischen Charakter der modernen Zeit. Die mittelalterliche Stadt Rhodos mit der Festung und dem Grossmeisterpalast lassen die Bedeutung dieser Insel erahnen. Reizende, mit Stein kunstvoll verzierte Gassen («Griechenland ist ja doch steinreich!», entlockt es einer Mitreisenden), das antike Stadion und der Hügel Monte Smith geben einen guten Eindruck vom einstigen und heutigen Leben.
Ein Stichwort darf nicht fehlen,
hier machte es TUI-Historiker Fanis besonders spannend … - natürlich, der
«Koloss von Rhodos» musste in seinen Schilderungen vorkommen. «Aber die
Geschichte lehrt uns, dass wir nicht allwissend sind.» Viele Tatsachen um
den «Koloss» bleiben im Dunkeln. Nur soviel, der «Koloss von Rhodos» soll
über 30 m hoch gewesen sein, es handelte sich um eine monumentale
Bronzestatue des Sonnengottes Helios (griechisch für Sonne), die 292 v. Chr.
nach zwölfjähriger Bauzeit vollendet und in Rhodos nördlich des Palastes
aufgestellt wurde. 226 v. Chr. stürzte die Statue wegen einem Erdbeben um.
In der Antike gehörte der «Koloss von Rhodos» zu den sieben Weltwundern.
Überreste von der Statue sollen nach unserem Experten Fanis nach Syrien
transportiert worden sein. Das präzise Aussehen der Statue ist nicht
überliefert.
Karte
vom
«Koloss von Rhodos».
Das Mittagessen nehmen Besuchende
gerne im Restaurant Nireas von Theodoros Tsikis im Altstadtkern von Rhodos
ein. Sein Lokal bietet Qualität und bezaubernde Ambiance im schattigen
Garten unweit der Moschee (Sofokleous 22, Tel. 0030 22410 21703). Theodoros
Tsikis ist ein ausgezeichneter, ruhiger und höflicher Gastgeber.
Wir stellen fest, wir können nicht
alles wissen, nicht alles sehen. Weitere Reise, um Griechenland immer wieder
neu zu entdecken, drängen sich auf. TUI Suisse und Edelweiss Air/Swiss waren
uns dabei verlässliche Reise-Partner, die wir gerne weiterempfehlen.
Links
http://liamisdivecentre.com/index.htm
Nikos Kazantzakis –
der Autor von «Alexis Sorbas»
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«Heinz Riva, ein Walliseller erobert die Modewelt»
Heinz Riva mit seinen Models in Rom. Ein Bild aus der Ausstellung im Ortsmuseum Wallisellen.
Eine eindrückliche Ausstellung im
Ortsmuseum Wallisellen würdigt bis zum 6. Februar 2011 das herausragende
Schaffen des Modedesigners Heinz Riva. In der Ausstellungsbroschüre schreibt
Albert Grimm: «Kaum zu glauben, aber Elisabeth Taylor, Carol Baker, Rose
Kennedy, Prinzessin Soraya von Persien und viele andere waren Kundinnen in
Heinz Rivas Haute-Couture-Atelier in Rom in der zweiten Hälfte des letzten
Jahr-hunderts. Inmitten von bekannten Grössen der
Haute-Couture wie Dior, Balenciaga, Coco Chanel, Givenchy, Capuzzi hatte er
sich einen Namen als führender Modedesigner der italienischen Mode gemacht.
1967 lancierte er in Italien die Mini-Mode, damals ein absoluter Schock.
Seine Mode-schauen, auch in Amerika, waren
legendär, traf sich doch dort die internationale Modewelt. Und mitten drin
ein gebürtiger Walliseller, ehe-mals Heinz Weber
von der Oberen Kirchstrasse, der sich dank seiner Be-gabung
und Kreativität über renommierte Modeschulen in Zürich und Paris, sowie
Arbeitsstellen in London und Rom bis zu dieser Position hinaufgearbeitet und
später den Künstlernahme „Riva“ angenommen hatte. Im Atelier seiner Mutter,
einer bekannten Waliseller Schneiderin, erlebte er eine Kindheit inmitten
von Stoffen und Schnitmustern, zeichnete später Kostümentwürfe für das
Stadttheater Zürich und liess sich vom Modestil Balenciagas inspirieren.»
Letzte Vorbereitungen für die perfekte Anpassung auf dem Dach von Heinz Riva's Atelier in Rom.
Links zu Leben und Schaffen von Heinz Riva:
Ausstellung bis zum 6. Februar 2011 im
Ortsmuseum Wallisellen
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Archiv
400 Begeisterte Schlagerfans aus der Schweiz bei der 4. Schlager-Gala im thurgauischen Aadorf

Marcel Schweizer, Ex-Mister Schweiz, Finalist am Grand Prix der Volksmusik und Polizist in Winterthur, moderierte die Schlager-Gala in souveräner Art und Weise, dabei erfuhren die Gäste in Interviews mit den Künstlern viele Neuheiten. Bild im Gespräch mit Galastar Alexandra Lexer. (c) Fotos: ROPO/MuA
«Lass dich vom Leben
verwöhnen». Wenn schöne Stimmen erklingen und eine festliche Ambiance
zelebriert wird, dann sind Heidi und Jgnaz Keller von Fensterbau Keller aus
Münchwilen nicht weit. Seit vier Jahren organisieren sie mit Star
Productions die Schlager-Gala mit viel Engagement und Herzblut. Auch in
dieser Auflage wurden die rund 400 Besuchenden von den Künstlern und ihren
gefühlvollen Auftritten nicht enttäuscht.
Festfreude im thurgauischen
Aadorf: Die 4. Schlager-Gala wurde mit einem offerier-ten
Sekt gewürdigt und ein Festessen machte stark für den langen Gesangsabend,
wo ein Musikact dem nächsten folgte.
Singen von und mit Herzen. Die
Ostschweizerin Marleen textet ihre Lieder selber und kommt mit ihrer
herzlichen Art gut beim Publikum an.
Neben der
Showkarriere ist sie Unternehmerin und führt einen eigenen Hundesalon.
Heimische Künstler werden gefördert
Marcel Schweizer, Ex-Mister
Schweiz und Finalist am Grand Prix der Volksmusik, moderierte den Gala-Abend
mit Charme und eigenen Liedern. Marleen aus Ober-büren,
selbst auch eine Schweizer Finalistin beim Grand Prix der Volksmusik,
sprühte vor Lebensfreude und sang sich in die Herzen der Gäste. Von einer
humor-vollen und kreativen Seite zeigte sich Marleen im Gespräch mit
Kulturonline: «Meine Lieder schreibe ich gerne selber, dabei werde ich von
einem Bandmitglied der Pal-dauer musikalisch
unterstützt. Lampenfieber gehört bei mir zu jedem Auftritt. Und wenn ich
einmal aus dem Text falle oder einfach nicht weiter weiss, dann improvi-siere
ich ganz spontan», erzählt Marleen und lacht verschmitzt. Während Jahren hat
das Duo Fantasy die äusserst erfolgreiche Andrea Berg begleitet und hat
sich dabei das Rüstzeug für
internationale Stimmungsmacher gesammelt. In Aadorf im Kanton Thurgau
zauberten sie im Nu eine fröhliche Stimmung hin.
«Halleluja». Echte
Stimmungsmacher und Publikumslieblinge. Das Duo Fantasy
Star des Abends war Alexandra Lexer
Aber Star des Abends war die
Österreicherin Alexandra Lexer aus Liesing, die be-reits
zum zweiten Mal für diesen Event engagiert wurde. Lexer’s Leben hat sich
seit dem letzten Auftritt verändert. Nach der beruflichen Doppelspurigkeit
nach der Ausbildung als Spital-Managerin hat sie sich
auf die Karriere im Showbusiness reduziert und ist damit sehr
zufrieden. Zahlreiche Verpflichtungen bei Tourneen
und Gala-Auftritten haben diesen Entscheid leicht gemacht.
Praktisch alle
Gesangskünstler kündigten neue Alben an, so auch Alexandra Lexer. Sie
überzeugte durch ihre Vielseitigkeit, ihre liebenswürdige Ausstrahlung und
die Tiefe ihrer Lieder. Noch ist es nicht sicher, aber das Jubiläum «Die 5.
grosse Schlager-Gala» im Gemeindezentrum in Aadorf hängt wohl nur von den
Terminen und Honorarvorstellungen der neuen Superstars ab, denn Heidi und
Jgnaz Keller haben so viele positive Rückmeldungen und Gratulationen der
Gäste für diesen erfolgreichen und stimmungsvollen Anlass entgegen nehmen
dürfen, da können sie kaum auf die Fortsetzung verzichten.
Duo Fantasy
Veranstalter:
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Ein zuversichtlicher Blick in die Zukunft von Edelweiss Air. Karl Kistler, CEO und Captain, nach der Landung in Sharm El-Sheikh. (c) Fotos: ROPO/MuA
Edelweiss Air bietet
Sicherheit und heimatliche Gefühle
Das Fluggeschäft ist auch heute
noch aus unternehmerischer, technischer und finanzieller Sicht eine
anspruchsvolle internationale Aufgabe sowie tägliche Herausforderung für
Management und Besatzung. Seit 2008 gehört die führende und mehrfach
ausgezeichnete Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss Air zur
Lufthansa-Gruppe und befördert pro Jahr über 700'000 Gäste. Bei einer
Veranstaltung wurde das «schöner Fliegen» auch von einer
menschlich-sympathischen Seite gezeigt.
Die Gründung der Edelweiss Air durch
die Kuoni Reisen AG geht auf das Jahr 1995 zurück. Hauptsächlich wurden die
Flieger für die eigenen Charterflüge eingesetzt. Heute versteht sich die
Edelweiss Air als international tätiges Flugunternehmen, das die Passagiere
(Anm. der Redaktion: Lieber spricht das Management von «Gästen») an
die populärsten Ferienziele in der ganzen Welt fliegt.
Optimale Angebote, Auslastungen
und Synergieeffekte
Unter dem Dach der Lufthansa-Gruppe
kooperiert die Edelweiss Air mit 220 Mitarbeitenden seit 2008 stark mit der
Swiss, denn dadurch entstehen optimale Angebote, Auslastungen und
Synergieeffekte. Im 2009 konnten dank der ausgezeichneten Zusammenarbeit mit
Swiss fast ein Viertel mehr Gäste transportiert werden.
«Der Umsatz liegt heute bei 220 Mio.
Franken pro Jahr und zählt eine Auslastung von 85 bis 92 %. Die
Flugzeug-Flotte umfasst drei Airbus A320 und einen Airbus A330-200. 55
Piloten, 145 Flight Attendants und 20 Mitarbeitende im Bodenpersonal
arbeiten in unterschiedlichen Arbeitsmodellen. Zuverlässigkeit und
Pünktlichkeit, Freundlichkeit und bestes Preis-/Leistungsverhältnis sind die
wichtigsten Unternehmensziele, die von motivierten und gut ausgebildeten
Mitarbeitenden jeden Tag aufs Neue umgesetzt werden», sagte Karl Kistler,
CEO und Captain der Edelweiss Air AG. Karl
Kistler ist bei Edelweiss Air ein
Mann der ersten Stunden. Am 30. Januar 1996 durfte er das erste Flugzeug in
Manchester abholen. Seine langjährige und vielseitige Erfahrung im Cockpit
und als Spitzenmanager ist heute fachlich wie menschlich Gold wert. «Er
kennt die Firma, die Bedürfnisse seiner Gäste, er kennt den Markt, er kennt
das Mögliche und Unmögliche als Pilot und als Führungspersönlichkeit im
Umgang mit seinen bewährten und neuen Mitarbeitenden», heisst es aus dem
Kreis von Insidern.
«Was will der Kunde?»
CEO Karl Kistler nimmt gerne die
Kundenwünsche auf und stellte bei seinen Ausführungen zentral die Frage in
den Raum: «Was will der Kunde?». Er erinnert dabei an die Maslowsche
Pyramide. Grund- oder Existenzbedürfnisse, Sicherheit, Sozialbedürfnis,
Wertschätzung, Respekt und Selbstverwirklichung sind ihm wichtig im
unternehmerischen Fühlen, Denken, Handeln und Kommunizieren, egal ob nach
aussen oder innen. Für Karl Kistler steht die Zuverlässigkeit seiner Firma
eng in Verbindung mit dem Thema Sicherheit, mit einer ausgefeilten «Safety
Culture».
Für ihn heisst «Safety» auch «Sacurity
first»: «Alles Notwendige tun oder unterlassen». Zudem ist ein
überdurchschnittlicher Aufwand für Ausbildung und Training zu leisten, die
tägliche Aufmerksamkeit seiner Mitarbeitenden ist Bedingung und hat direkte,
umgehende und ungeschminkte Interventionen zur Folge. Bei der Fehlerkultur
gibt es kein Pardon: Alle haben eine 2. Chance aber es gibt keine 3. Chance,
wenn dem Mitarbeitenden gravierende Fehler unterlaufen!»
Bei der Personalsuche und Anstellung
werden die Mitarbeitenden genau geprüft, vor allem das «Herzblut» für Firma
und Aufgaben darf nicht fehlen. Karl Kistler: «Wir wollen nur Mitarbeitende
mit Sinn für nachhaltige Gastfreundschaft, mit Sinn für Aufmerksamkeit in
allen Formen und ein persönliches Einverständnis für eine „little
extra“-Strategie. Freundlichkeit und Pünktlichkeit sind ein Muss in unserer
Branche, dafür wird die Orientierung nach Leistung und der Umgang mit Gästen
belohnt.»
Mit Freude und «Herzblut» bei der Arbeit in der Flugzeugküche. Die Flight Attendants haben auch unter-einander ein freundschaftliches Verhältnis.
«Schöner Fliegen» hat Qualität
und einen vernünftigen Preis
Qualität wird von den Kunden
geschätzt, aber diese Qualität muss noch zahlbar sein. Das
Preis-/Leistungsverhältnis richtet sich nach der marktüblichen Realität und
Machbarkeit: Ist der Gast bereit die Zusatzleistungen auch zu bezahlen? Aus
diesen Überlegungen heraus ist es manchmal schwierig die Balance zwischen
Kundenservice und wirtschaftlichem Erfolg zu erzielen.
«Walking the talk und Safety first!»
Für Karl Kistler ist es eine Frage der Kultur:
«Wir wollen auch die Mitarbeitenden wie Kunden behandeln, denn der Mensch
ist in übertragener Art und Weise eine „Kopiermaschine“. In Führungsfragen
haben die Mitarbeitenden Anrecht auf klar kommunizierte Vorgaben und
Richtlinien, die gelten. Zudem geben auch wir vom Unternehmen Wertschätzung,
eben „little extras“ weiter. So wie jüngst, als Edelweiss Air beim „Travel
Star Award 2009“ in der Kategorie „Airlines Kurz- und Mittelstrecken“ vor
Swiss und Lufthansa Platz 1 (mit max. möglichen 300 Punkten) und in der
Kategorie „Airlines Langstrecken (Nonstop)“ hinter Emirates (296 Punkte),
Singapore Airlines (285) mit Edelweiss Air (259) Platz 3 (!) belegte. Noch
am gleichen Abend - nach der Preisübergabe – sandte ich allen Mitarbeitenden
ein Gratulations-SMS und jeder bekam Fr. 300.-- Bonus.»
Gründe für die Kundenbindung von
Edelweiss Air
Nach Peter Spring, Chief Commercial
Officer, liegen die Gründe für die Kundenbindung in Qualität, Image,
Angebot, Verlässlichkeit und Preis-/Leistung, dabei will er auch die
kommerziellen Erfolgsfaktoren wie Auslastung, Produktivität und Sensitivität
nicht vernachlässigen.
Spannend ist die Belegung der Sitzplätze nach
Nationen (exkl. Schweiz): 1. Polen, 2. Deutschland, 3. Italien, 4.
Frankreich und 5. Österreich. Je nach Nation fliegen Edelweiss Air-Gäste
unterschiedliche Destinationen an. Zum Beispiel fliegen die Deutschen gerne
mit Edelweiss Air nach Marrakesch, Malediven und Cancun. Die französischen
Gäste nach Phuket, Malediven und Teneriffa, während die Italiener neben
diesen gleichen Destinationen auch Mombasa anfliegen.
In der Flugbranche kann es schnell ins Geld
gehen. Eine Auslastung plus oder minus von nur einem Prozent kann die Summe
von 2,8 Mio. Franken ausmachen. Auch die Währung muss in der Kostenrechnung
berücksichtigt werden: Schon ein Rappen kann mit dem US-Dollar plus oder
minus sofort eine Million Franken ergeben.
Nach Lorenz Thöni, Head of Engineering and
Maintenance, sind die Schlüsselfaktoren im Bereich der Sicherheit:
Auswahl der Wartungsbetriebe, klar vereinbarte Prozesse und Abläufe,
konstante Überprüfung von Prozessen und Abläufen mittels Qualitätssystem
(Inspektionen und Audits) und die Sicherheit muss jeden Tag neu erarbeitet
und gelebt werden.
Die Schlüsselfaktoren bei der Pünktlichkeit:
Zuverlässige Erfassung der Daten mittels leistungsfähigen Datenbanksystemen,
genaue und fehlerfreie Rückführung der Daten, Einsatz von hochqualifizierten
Fachkräften in allen Bereichen sowie konstante Überprüfung von Prozessen und
Abläufen mittels Qualitätssystem.
Zur «little extra»-Strategie hält Markus
Gander, Head of Inflight Services, fest: «Qualität kennt keine Grenzen».
Menschen leben mit und durch ihre Emotionen: «Ich fühle mich verantwortlich
und zuständig. Ich schenke meine volle Aufmerksamkeit. Ich freue mich, wenn
ich meinen Gast glücklich machen kann. Ich vermeide wenn immer ein Nein. Es
gibt immer eine Lösung und ich behandle die Passagiere wie meine eigenen
Gäste.»
Links
www.wer-zu-wem.de/firma/lufthansa.html
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Erfolgreiche (Welt-)Theaterpremiere «Zug um Zug» der 2. OS in Leukerbad
Wenn die Bäuerin mit dem Bauern … - oder Kuh Rosa im Gemüseparadies. Ein Szenenbild in der Episode «Kuh auf Abwegen» der 2. OS erfreute die über 300 Theaterbesuchenden. Fotos: ROPO/MuA
Die 2. Orientierungsschule von Leukerbad führte am 25. Juni 2009 unter der Regie von Lehrer André Marty das Theaterstück «Zug um Zug – Fiktive und wahre Bahnhof-Geschichten rund um die Leuk-Leukerbad-Bahn (LLB)» von Roland P. Poschung zum Abschluss des Schuljahres durch. In zwei Aufführungen erhielten über 300 Mitschüler, Eltern und Feriengäste einen faszinierenden Einblick in humorvolle und besinnliche Szenen, welche die LBB wieder zum Auferstehen brachten.
Das Stück, welches rund 70 Minuten dauerte, wurde von den kreative Schülerinnen und Schüler über mehrere Monate einstudiert. Mit grossem Engagement gestalteten sie die Kulisse eines Bahnabteils; und dank der Kooperation mit dem örtlichen Theaterverein konnten sogar originelle Kostüme verwendet werden. Alle Darstellerinnen und Darsteller ernteten bei ihren Auftritten grossen Applaus; ihre Leistungen wurden von Rektor Ronald Schmid speziell gewürdigt. Autor Roland P. Poschung, der persönlich anwesend war, lobte die Theatergruppe für ihre ausgezeichnete Schauspielkunst. Danach durfte er als willkommene Zugabe eine wahre Geschichte über eine Bombenbedrohung vorlesen, die sich am 12. Juli 1999 beim Bahnhof Wil SG ereignete. Er war der Warner, dabei musste er feststellen, dass es gar nicht einfach ist die Menschen vor einem allfälligen Unglück zu warnen.
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Urvertrauen als Erfolgsfaktor im Personalmanagement
Der 5. Ostschweizer
Personaltag vom 4. Juni in Gossau war nicht zuletzt wegen
Prof. Dr. Thierry Car- rel ein grosser Erfolg.
(c) Fotos: ROPO/MuA
Die Balance zwischen Menschlichkeit und Wirtschaftlichkeit fordert
Personal-verantwortliche heraus. Rund 350
Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten mehr zu dieser Thematik erfahren und
haben am 5. Ostschweizer Personaltag teil-genommen. Mitarbeitende, die ein
Urvertrauen ins Unter-nehmen
ent-wickeln, seien wichtige Erfolgsfaktoren
für ein Unter-nehmen, so Antoinette Hunziker,
Gründungs-partnerin der Forma Futura Invest AG und eine der Referentinnen am
Personaltag.
„Für Personalverantwortliche gilt es, Mitarbeitenden genügend Stabilität sowie auch genügend Entwicklungsmöglichkeiten zu bieten. Zudem müssen sie ge-genüber Entscheidungen des Managements selbstbewusst und reflektiert re-agieren. Nur dann können Mitarbeitende ein Urvertrauen in das Unternehmen entwickeln“, erklärte Antoninette Hunziker, CEO und Gründungspartnerin der Forma Futura Invest AG. Dieses Urvertrauen sei ein wichtiger Grundstein, damit ein Mitarbeitender seine volle Leistungsfähigkeit ausschöpfen könne. Die Referentin wies in ihrem Referat auch darauf hin, dass die Leistungs-bewertung ein sehr wichtiges Glied in der Mitarbeiterförderung sei. Sie empfiehlt, Mitarbeitende immer nach dem zu bewerten, was sie getan und erreicht haben und nicht aufgrund persönlicher Eigenschaften, Fähigkeiten oder Ausbildung.
Fordern und fördern
Ob in der Medizin, an der Börse, in der Forschung oder bei der Rega: Fordern
und fördern müssen klar aufeinander abgestimmt sein. Die Referentinnen und
Referenten beleuchteten das Thema eindrücklich aus unterschiedlichen Per-spektiven.
So zeigte Prof. Dr. med. Thierry Carrel (Universitätsklinik Bern) einerseits
auf, zu welchen Höchstleistungen der Mensch fähig ist. Andererseits
schilderte er seine Erfahrungen aus dem Alltag eines Herzchirurgen.
Christoph Küffer (peopleWORKS) präsentierte vier Erfolgsfaktoren, die für
Veränderungs-prozesse unabdingbar sind, nämlich
die Beweggründe, das Lernen, die Führung und die Kosten. Fachkarrieren
werden im Paul Scherrer Institut systematisch geplant, wie Ursula Schmid,
Leiterin Personal des PSI, am Personaltag aus-führte.
Den Abschluss der Referate bildeten Thilla Häberli und Andrea Walser der
Rega. Sie brachten eine Brise Flugluft in den Fürstenlandsaal und be-richteten
über ihre Einsätze, bei denen jede Sekunde zählt.
Mit Humor geht es leichter
Ins Dickicht des Absurden entführten die beiden Überraschungsgäste „Stahl-bergerheuss“
die Besucherinnen und Besucher des 5. Ostschweizer Personal-tags.
Sie wateten mit ihnen kurz vor der Pause in die Untiefen des Lebens, zogen
einen Schuh voll Nonsens heraus und hatten die Lacher auf ihrer Seite. Die
beiden Komiker boten damit eine willkommene Auflockerung, um gestärkt in den
zweiten Teil der Referate zu starten. Moderiert wurde der gesamte Per-sonaltag
von Mascha Santschi. Die Organisatoren zeigen sich zufrieden mit der
Veranstaltung. Vor allem die 125 Teilnehmenden, die die Workshops am Mor-gen
besuchten, übertrafen die Erwartungen der Veranstalter.
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Wunderbare Events auf dem Bodensee
Auf
dem Bodensee können verschiedene Schiffsfahrten gebucht werden.
Foto: zVg
Mehr unter
www.bodenseeschiffe.ch oder über
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