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Momente, die bewegen und Momente zum Geniessen

Schweizer Astrophysikerin liebt die Sonne auf Teneriffa

Leiterin Dr. Lucia Kleint (l) und Karin Gerber, Design Engineer, auf der Teneriffa-Anlage VTT Foto Kulturonline.ch
Leiterin Dr. Lucia Kleint (l) und Karin Gerber, Design Engineer auf der
Forschungsanlage VTT. (c) Fotos: Kulturonlinine.ch


Sonnenforschung in Kooperation mit der Sonde Parker Solar Probe

Faszination Sonne. Die 35-jährige Zürcherin Dr. Lucia Kleint hat im September 2018 die Leitung von zwei Forschungsteleskopen am Observatorium auf Teneriffa übernommen. Gemeinsam mit der Sonde Parker Solar Probe, die am 12. August 2018 startete, wird die Sonnenatmosphäre beobachtet.
 
Die Anreise zum Treffen mit Dr. Lucia Kleint erscheint in diesem gigantischen und braunen Lavaumfeld, unweit vom noch glimmenden Vulkan Teide, fast unreal. Eigenartige weisse Türme am östlichen Zugang zum Teide-Nationalpark gehören zum Gelände der Sternwarte Teneriffas. Kaum haben wir die Sicherheitsschleusen mit dem Auto verlassen, führt uns die Strasse hoch zu den Forschungsstationen. Gleich bei einem der grössten Türme, man nennt dieses Teleskop «GREGOR», werden wir schon von Kleint freudig erwartet. «Ich habe gerne Besuch aus der Schweiz. So kann ich endlich mal wieder schweizerdeutsch sprechen», lacht Kleint. Und natürlich haben wir sie nicht enttäuscht.
 
Lichter vertrieben die Sternenforscher
Kaum sind wir im Turm fühlen wir uns im Eingangsbereich wie in einem eindrücklichen Museum aus einer anderen Welt. Grafiken, Bilder, Texte und bewegende Wissenselemente erläutern Sinn und Zweck der Forschungsstation.
Lucia Kleint schildert ihre Aufgaben und technischen Hilfsmittel: «Als das Kanarische „Observatorio del Teide“ 1964 eröffnet wurde, schien hier – fernab der Zivilisation auf 2390 m Höhe – die beste Stelle mit freier Sicht ins Weltall zu sein. Die zunehmenden Lichter der Ferienorte störten jedoch die Arbeit der Astronomen. Sie haben inzwischen auf der Nachbarinsel La Palma ein neueres Observatorium für die Sternenforschung eingerichtet und können so das nächtliche Firmament besser analysieren. Die grössten Teleskope hier auf Teneriffa spezialisieren sich auf die Sonne.» Es gebe auch in La Palma ein grosses Sonnenteleskop. Zudem gäbe es auf Teneriffa viele Nachtteleskope.
Grosse Erwartungen hat Lucia Kleint an die Sonde Parker Solar Probe: «Sie wird bis in die obere Sonnenatmosphäre fliegen und zwar in einer Entfernung von ca. 6 Millionen Kilometern. Dies ist 96 % der Erde-Sonne-Distanz, also sehr nahe bei der Sonne, was bisher keine Raumsonde gemacht hat.»
 
Das grösste Sonnenteleskop in Europa
Im «GREGOR», das seit 2014 für wissenschaftliche Messungen eingesetzt wird, steigen wir in den Lift und fahren hoch zum 1,5 m grossen Sonnen-Teleskop, welches von einem Deutschen Konsortium gebaut und vom Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik geleitet wird.
Als Partner konnten das Max-Planck-Institut für Sonnensystemforschung in Göttingen, das Leibniz-Institut für Astrophysik in Potsdam, und das Institut für Astrophysik Göttingen (bis 2008) ins Boot geholt werden. Das Instituto de Astrofísica de Canarias und das Astronomical Institute of the Academy of Sciences von der Tschechischen Republik haben weiter zum Teleskop oder den Instrumenten beigetragen.
Nicht ohne Stolz erzählt Kleint: «GREGOR ist das grösste Sonnenteleskop in Europa und ist mit einer adaptiven Optik ausgestattet. Es ist für Beobachtungen der verschiedenen Sonnenschichten, der Photosphäre und der Chromosphäre im Sichtbaren und dem nahen Infrarot entworfen.»

Der Sonnenfleck am Bildschirm wird von Dr. Lucia Kleint analysiert (c) Foto Kulturonline.ch
Am Vortag wurde ein Sonnenfleck entdeckt. Dr. Lucia Kleint analysiert.

Sonnenflecken und die Folgen
Frühmorgens, wenn die Sicht zum Himmel einwandfrei ist, geht das halbrunde Dach auf und die Wissenschaftler, darunter momentan auch Studenten von der Fachhochschule Nordwestschweiz, nehmen ihre Arbeit auf. Die Sonnenstrahlen werden vom Teleskop gebündelt, durch den Turm geschleust und über insgesamt mindestens sechzehn verzweigte Spiegel und spezielle Filter geschossen, ehe Kameras aktuelle Aufnahmen im Computer zeigen.
«Hier haben wir einen grossen Sonnenfleck beobachtet», berichtet Kleint und zeigt auf den PC-Bildschirm und erklärt: «Sonnenflecken können instabil werden und Explosionen verursachen und jene Teilchen, die dabei Richtung Erde fliegen, können zu Nordlichtern führen, die jedoch nur in der dunklen Jahreszeit im Norden gesehen werden können. Diese Explosionen und Nordlichter vorauszusagen, ist momentan allerdings nicht möglich und dies ist ein Teil unserer Forschung.»
Nordlichter mit eigenen Augen im Norden als Tourist zu sehen bleibe also Zufall.
 
«Vacuum Tower Telescope» - ist der älteste Forschungsturm
Nach einem Jahr als Leiterin des GREGOR, ist Dr. Lucia Kleint seit September 2018 auch für eine zweite, eigentlich die älteste Forschungsstation verantwortlich: «Beim „Vacuum Tower Telescope“ (VTT) wird dasLicht über zwei Coelostaten-Spiegel mit einem Durchmesser von 80 cm in das Teleskop auf den Hauptspiegel gelenkt. Ein wichtiger Vorteil eines Coelostaten-Systems ist ein nicht rotierendes Sonnenbild im Labor. Das vom Hauptspiegel reflektierte Licht wird über einen Umlenkspiegel zum Primärfokus abgebildet.»
Der Hauptspiegel habe einen Durchmesser von 70 cm und eine Brennweite von etwa 46 m. Im Strahlengang sei eine adaptive Optik zur Korrektur der durch Seeing verursachten Bildverschlechterung integriert.
Die für einen kurzen Demozweck geöffnete halbrunde Kuppel auf dem Dach schliesst sich langsam. «Der Schmutz ist der grösste Feind der feinschichtigen Spiegel», sagt Dr. Lucia Kleint und wie im Film verschwindet so auch der Teide in unserem Blickfeld, ehe wir uns tief beeindruckt von ihr und dem Team verabschieden.

Dr. sc. ETH Lucia Kleint …
… ist mit grosser Leidenschaft eine hoch anerkannte Wissenschaftlerin. Familiär unbelastet ist sie an der ETH Zürich in die Astrophysik geführt worden: «Ich war schon immer fasziniert von unserer Welt, dem Weltall und Sonnensystem. Meinen ersten Besuch am Observatorium auf Teneriffa hatte ich im Jahr 2007. Hier kann ich mich über mehrere Wochen für die Forschungen zurückziehen und lebe bescheiden, dennoch haben wir alles, was wir brauchen. Zwischendurch fliege ich in die Schweiz, um an der Fachhochschule Nordwestschweiz zu arbeiten oder meine Familie zu treffen.»
Was macht die junge Forscherin nach der Arbeit? «Im Team pflegen wir auch mit allen anderen Forschern im Observatorium ein gutes und kollegiales Verhältnis. Manchmal gehen wir zusammen nach La Laguna zum Abendessen und tauschen uns aus oder spielen Tischtennis. Dennoch hat jeder seinen Freiraum, sein eigenes Zimmer. Ich lese gerne oder schaue mir draussen am Nachthimmel die Sterne an, ehe ich müde ins Bett falle».


Ferien-Feeling: Bunte Fiat 500 als sicherer Blickfang

Fiat 500 Parade auf der Oberen Bahnhofstrasse in Wil SG Kulturonline.ch
Passanten staunten über die Fiat 500-Parade auf der Oberen Bahnhofstrasse in Wil.
(c) Fotos: Kulturonline.ch

In Gedanken fährt man schon gen Süden …

Es ist die grosse Leidenschaft vom Wiler Beck Silvio Dietsche, dass er einen roten, 50-jährigen Fiat 500 fährt. Als Mitglied vom Fiat 500 Club Liechtenstein sorgte er für eine Parade auf der Oberen Bahnhofstrasse.
Aus verschiedenen Gegenden der Ostschweiz und dem Fürstentum Liechtenstein trafen sich am Sonntagmorgen 10 von 25 Clubfahrzeugen und ihre Besitzerinnen und Besitzer zuerst bei der Feinbeckerei Dietsche in Wil für einen Brunch, ehe es in einem Konvoi nach Andelfingen zum «Italiener-Treffen» mit Ferrari-, Alfa Romeo, Lancia- und Fiat-Autos sowie Motorrädern wie Vespa und Lambretta kam. Später ging die Fahrt weiter nach Stein am Rhein und Schaffhausen. Zum Abendessen traf man sich im Schwanen in Wil, wo die Fahrzeuge auf der Oberen Bahnhofstrasse präsentiert wurden. Die vorbeispazierenden Passanten bestaunten jedes Modell. Der Kommentar war denn auch einhellig: «Die sind so herzig!»
Silvio Dietsche von der Wiler Feinbeckerei Dietsche mit seinem Fiat 500 Kulturonline.ch Keiner zu klein um ein grosser Fiat 500-Fan zu sein.
Silvio Dietsche von der Wiler Feinbeckerei Dietsche mit seinem Sohn.

Faszinierende Anziehungskraft
Blick in den Motorraum vom blauen Fiat 500 von Jgnaz und Ruth Giger Kulturonline.ch
Blick in den Motorraum ...

Der Benzintank ist in der Frontpartie. Jgnaz Giger ist seit Jahrzehnten ein grosser Fiat-500 Fan Kulturonline.ch
... vom blauen Fiat 500 von Jgnaz und Ruth Giger. Ihr Sohn Bill führt eine
eigene Garage, dabei hat er sich auf diesen Fahrzeugtyp spezialisiert.
Schon als 10-jähriger Bub hat Bill Fahrzeuge auseinander genommen und
repariert. Ein Naturtalent wie er im Buche steht! Im Bild ist der Benzintank
zu sehen. (c) Fotos: Kulturonline.ch

Link zur TV-Sendung ...

Link zur Fiat 500-Garage von Bill Giger.

Die hübschen und farbenfrohen «Cinquecento», die sich wie eine Kette aufreihten, hatten dabei eine faszinierende Anziehungskraft und gerne gaben die Fahrzeuglenker Auskunft. «Alle anwesenden 500er-Modelle präsentieren sich in einer funktionstüchtigen und restaurierten Fassung. Das älteste Modell, ein Fiat 500 Coupé, hat Baujahr 1958 und ist 3 Meter lang sowie 1.20 Meter breit», erklärte Silvio Ditesche.
Schon allein das Betrachten der niedlichen, historischen Fahrzeuge erinnerte die Leute an die 50- und 60-er Jahre, wo man mit der ganzen Familie eng beisammen sitzend in den Sommerferien nach Italien ans Meer fuhr. «Das ganze Reisegebäck musste auf dem Dachständer oder auf dem Schoss gelagert werden, denn hinten war der kompakte Ottomotor mit 13.5 PS und Leergewicht zwischen 479 bis 525 kg, derweil vorne der Benzintank eingebaut ist und wenig Platz für weitere Gepäckstücke bietet.» Auf 100 km brauche er rund 5 Liter Benzin, heute Bleifrei 85.
Der älteste Fiat 500 stammt aus dem Jahr 1958 und fährt im Kanton Thurgau Kulturonline.ch
Der älteste Fiat 500 an dieser Parade stammt aus dem Jahr 1958 und
ist im Kanton Thurgau registriert. (c) Fotos: Kulturonline.ch
 
Der «Cinquecento» …
… verfügte über eine Einzelradaufhängung mit selbsttragender Karosserie und einem luftgekühlten Heckmotor. Der zweifach gelagerte Zweizylinder-Reihenmotor, auch als «Gleichläufer» bekannt, mit hängenden Ventilen und einem Hubraum von 479 cm³, leistete 10 kW also 13,5 PS. Über ein unsynchronisiertes Viergang-Getriebe mit Klauenschaltung, welches mit dem Differential verblockt ist, wurden die Hinterräder angetrieben. Der Wagen kam bei der Höchstgeschwindigkeit auf 85 km/h.
Aus dem Clubkreis, der Verein wurde im Jahr 2003 gegründet, war zu erfahren, dass die Verkaufszahlen der ersten Ausführung des Nuova 500 hinter den Erwartungen zurückblieben. Bereits beim Turnier Autosalon im Herbst 1957 kam ein stärkerer Motor auf den Markt, der 11 kW und 15 PS vollbrachte und damals um 2990 DM (heute rund 7000 Euro) kostete. Dietsche dazu: «Liebhaber bezahlen heute für einen Fiat 500, je nach Zustand, zwischen 16000 und 18000 Franken. 1975 wurde die Produktion eingestellt.»

Link zur Homepage Fiat 500 Club Liechtenstein.


Archiv: Elmar Theodor Mäder im «Persönlich im Hof zu Wil» am Sonntag, 26. März 2017, Beginn 10 Uhr

Persönlich im Hof zu Wil am 26. März 2017 mit Moderator Roland P. Poschung und Elmar Th. Mäder Faszinierend und kein ungefährliches Leben. Moderator Roland P. Poschung wurde für das historisch-spannende Vorgespräch bei Elmar Theodor und Theresia Mäder nach Hause zum Apéro eingeladen. (Foto: Theresia Mäder / www.mua.ch)

Eintauchen in das Leben der Schweizer Garde mit dem Ex-Kommandanten
 
Ein Leben für zwei Päpste! Eine aussergewöhnliche Geschichtsstunde dürfen die Gäste mit der Gesprächsreihe der Volkshochschule Wil in der 10. Auflage von «Persönlich im Hof zu Wil» erleben: Ehrengast Elmar Th. Mäder war Kommandant der Schweizer Garde in Rom, dabei erlaubt er einen Blick hinter und durch die Vatikan-Mauern. CSIO-OK-Präsidentin Nayla Stössel ist die zweite VIP von Moderator Roland P. Poschung.
Als Elmar Th. Mäder im Juli 1963 in Zuzwil geboren wurde, dachte niemand, dass hier eine für die katholische Kirche wichtige Persönlichkeit heranwuchs. Nach diversen Berufs- und Militärerfahrungen sowie der Gründung einer Familie entschied sich der Jurist spontan 1994 für eine Bewerbung bei der Schweizer Garde in Rom. Heute lebt Mäder in Wil und arbeitet bei der Medical Vision AG in Roggwil TG.
 
Mordfälle in der Wohnung des Kommandanten
Am 4. Mai 1998 ereignete sich der Mord an den erst zehn Stunden zuvor ernannten Kommandanten Alois Estermann und seiner Frau Gladys durch den Walliser Vizekorporal Céderic Tornay, der anschliessend Selbstmord machte. Die christliche Welt hielt den Atem an. Drei Monate später wurde der neue Luzerner Kommandant, Pius Segmüller, ins Amt berufen, ihm zur Seite stand Elmar Th. Mäder – durch die Berufung am 2. Juni 1998 durch Papst Johannes Paul II. – als Vize-Kommandant. Ab 2002 bis August 2008 übernahm der Ostschweizer dann selbst das 33. Kommando.
Papst Johannes Paul II. mit Elmar Th. Mäder, Ex-Kommandant Schweizer Garde in Rom
Papst Johannes Paul II. grüsst Elmar Th. Mäder, damals amtierender 33. Kommandant der Schweizer Garde, in Rom. (Bild: Privatarchiv Mäder).

Mäder stand in den letzten Tagen im Leben von Papst Johannes Paul II. vor dessen Privaträumen Wache und erlebte danach die Wahl von Papst Benedikt XVI. Von ihm erhielt er eine der höchsten Auszeichnungen, nämlich das Ehrenamt «Kammerherr Seiner Heiligkeit». Bereits vorher wurde Elmar Th. Mäder mit sechs Auszeichnungen, darunter «Grossoffizier des Ehrenordens der Republik Italien», geehrt.
Elmar Th. Mäder, Kdt Schweizer Garde, beim Empfang von Papst Benedikt XVI.
Elmar Th. Mäder, damals Kdt der Schweizer Garde bei Papst Benedikt XVI.
(Bild: Privatarchiv Mäder)
 
Turbulentes Leben im Kleinstaat Vatikan
Wie erlebte die wachsende Familie Mäder die Zeit im Kleinstaat Vatikan? Welches Verhältnis hat Elmar Th. Mäder zum Glauben, zur Kirche und CVP? Was macht ein Kommandant der Schweizer Garde beruflich nach dem Abschied aus Rom? Moderator Roland P. Poschung, Inhaber der Firma Medien und Ausbildung, Bronschhofen, sowie Mitglied im Care Team Kanton St. Gallen (Psychologische Erste Hilfe) geht diesen und anderen spannenden Fragen nach.
Mit von der Partie ist zudem Nayla Stössel, OK-Präsidentin vom Longines CSIO Schweiz in St. Gallen. Auf die Gäste warten Überraschungen, nicht zuletzt wegen dem Jubiläum «10. Durchführung von Persönlich im Hof zu Wil». Ein kurzweiliger Sonntagvormittag ist angesagt!
 
Anmeldungen über Volkshochschule Wil
Postfach 1010, 9500 Wil 2, Hof zu Wil (2. Stock, Lift), Marktgasse 88, 9500 Wil, Telefon Sekretariat: 079 199 10 44 oder www.vhs-wil.ch.
Eintritt mit Gratis Apéro: Fr. 10.--. (pd)


«Wider die Gleichgültigkeit – Plädoyer für eine moderne Lebenskunst»

Wider die Gleichgültigkeit

Mitteilung vom Verlag Rüffer & Rub: Aktuell ist dieses Buch zum Sonderpreis von Franken 30.40 anstatt 38.00 Franken zu kaufen.

 

Die philosophische Lebenskunst widmet sich in erster Linie der Selbstfürsorge. Sie will der persönlichen Erfahrung eine Art Einheit bieten, um den Zusammenhang im eigenen Leben zu wahren. In unserer technologischen, vom freien Markt dominierten Zivilisation haben wir uns von einer solchen Kultur, wie sie in der Antike gelebt wurde, weit entfernt.
 
Anhand von Themen wie Authentizität, Glück, Genuss, Haltung, Freundschaft, Alter, Zeit oder Selbsterkenntnis gibt der Philosoph Josef Dohmen eine Richtschnur, wie ein moderner Mensch ein gutes Leben im Sinne der Lebenskunst führen kann – wider die Gleichgültigkeit. Er tut dies mit leichter Feder und in Auseinandersetzung sowohl mit klassischen Denkern wie Sokrates, Epikur und Seneca als auch mit den modernen Autoren Montaigne und Nietzsche und zeitgenössischen Philosophen wie Michel Foucault, Charles Taylor, Wilhelm Schmid oder Peter Bieri.
Übersetzung aus dem Niederländischen von Bärbel Jänicke.
Link zum Verlag Rüffer & Rub
http://www.ruefferundrub.ch


«Ich glaub, mich trifft der Schlag» von Prof. Dr. Ulrich Dirnagl und Dr. Jochen Müller (Droemer Verlag)

Ich glaub mich trifft der Schlag Droemer Verlag Kulturonline.ch Diese Zusammenhänge zu kennen, ist wertvoll und nützlich im Umgang mit der eigenen Gesundheit und Vorsorge!

Warum das Gehirn tut, was es tun soll, oder manchmal auch nicht.
 
«Professor meets Science Slammer». So wurde das Gehirn noch nie erklärt. Das Gehirn ist die Schaltzentrale unseres Körpers, das weiss jedes Kind. Doch wie schafft es diese Wunderbox, dass wir sehen, fühlen, sprechen, denken? Professor Ulrich Dirnagl von der Berliner Charité und Science Slammer Jochen Müller haben sich zusammengetan und erklären die Funktionsweise des Gehirns anhand von sechs neurologischen Krankheiten.
 
Speziell gehen die Experten auf Demenz, Schlaganfall und Epilepsie ein. Denn jede Störung, die im Gehirn auftritt, verrät uns, wie das gesunde Organ funktioniert. Der Schlaganfall zum Beispiel zeigt, welch grossartiges Organisationstalent das Gehirn ist. Wenn bei einer Attacke das Sprachvermögen ausfällt oder der Bewegungsablauf gestört ist, können wir erkennen, wo diese Funktionen im Gehirn verortet sind.
 
Hirnforschung für alle.
Neurologe Ulrich Dirnagl und Science Slammer Jochen Müller erklären unterhaltsam, verständlich und anhand neuester wissenschaftlicher Erkenntnisse, wie das Gehirn funktioniert und was es jeden Tag für exzellente Arbeit leistet.
 
Klappenbroschur, Droemer HC
02.11.2016, 336 S.
ISBN: 978-3-426-27679-2. Diese Ausgabe ist ab sofort lieferbar.
 
Links:
http://www.droemer-knaur.de
http://www.droemer-knaur.de/autoren/9039158/ulrich-dirnagl
http://www.droemer-knaur.de/autoren/8351497/jochen-mueller


Feriendestination Fürstentum Liechtenstein begeistert mit Natur, Kultur und Kulinarik

Fürstentum Liechtenstein ist mehr als eine Reise wert Kulturonline.ch Geschichte, Tradition und Natur. Das Fürstentum Liechtenstein ist mehr als eine Reise wert. (c) Fotos: ROPO/MuA.
Zu jeder Jahreszeit wird im 160 km2 grossen Ländle viel Abwechslung geboten!
 
«Für das Fürstentum Liechtenstein sollten sich die Gäste Zeit nehmen, sei es unten im Tal dem Rhein entlang und oben in den Bergen dem Himmel nah. Die Kleinheit des Landes überzeugt durch grosse Möglichkeiten. Alles ist eindrucksvoll, von der abwechslungsreichen Gebirgswelt und lebenden Kultur bis hin zu reizvollen Dörfern und hervorragendem Essen und Trinken», sagt Ernst Risch, Geschäftsführer von Liechtenstein Marketing. Übrigens: Vom 13. bis 23. Oktober 2016 ist das Fürstentum Ehrengast an der OLMA in St. Gallen.
Ernst Risch, Geschäftsführer von Liechtenstein Marketing auf Kulturonline.ch Er führt die FL-Tourismus-Geschäfte: Ernst Risch ist mit Herz und Seele für das Marketing im Fürstentum Liechtenstein zuständig.

Auf einer Medienreise mit über zehn Stationen und Sehenswürdigkeiten konnten sich acht internationale Journalisten und Fotografen von der «FL-Vielfalt» und von der Liebenswürdigkeit der 38‘000 Bewohnerinnen und Bewohner überzeugen. Der viertkleinste Staat Europas liegt im Zentrum des europäischen Alpenbogens, zwischen der Schweiz und Österreich. Weltweit ist Liechtenstein der sechstkleinste Staat mit elf Gemeinden und 600 Vereinen. Ernst Risch dazu: «Das Fürstentum Liechtenstein ist traditionell und modern, überschaubar und weltoffen sowie sportlich und sinnlich. Wertvoll ist zudem die Industrie und das kompetente Bankenwesen, beide Sektoren geniessen einen soliden Weltruf.»
 
Tradition, Stabilität und Wirtschaft sowie ein zauberhafter Dialekt
Seitens der Industrie verlautete: «Rund 37'000 Arbeitsplätze sind vorhanden, nicht ganz die Hälfte davon vermag Liechtenstein mit seiner eigenen erwerbstätigen Wohnbevölkerung zu besetzen. Die andere Hälfte, mehr als 19'000 Stellen, wird von sogenannten Grenzgängern eingenommen, die als Zugpendler täglich aus den benachbarten St. Galler Rheintal, aus Vorarlberg und der näheren Bodenseeregion zur Arbeit nach Liechtenstein fahren.» Das Land kann auf eine grosse fürstliche Tradition und politische Stabilität verweisen. Seit 300 Jahren gilt die gleiche Staatsgrenze und seit 300 Jahren demnach auch gute, fruchtbare Beziehung mit der Schweiz, Deutschland und Österreich.
Schlicht und doch weltmännisch schön ist der Hauptort Vaduz. Und seine umliegenden Orte sowie die kleinen Weiler sind idyllisch, hier fühlt man sich schnell wohl und geborgen, ja herzlich willkommen. Vielleicht macht dies auch der sympathische Dialekt der weltoffenen Bevölkerung aus, der – so sagte einmal ein Tourist – wie «Honig liebevoll und sanft in die Ohren fliesst»!
Postmuseum in Vaduz auf Kulturonline.ch
Das Postmuseum in Vaduz: Die Marken vom Fürstentum Liechtenstein sind weltweit begehrt.
 
Eine zugängliche Fürstenfamilie
Das Fürstentum ist eines von zwei Ländern auf dieser Welt, welches so heisst, wie sein Staatsoberhaupt. Fürst Hans-Adam II. von und zu Liechtenstein, ist allerdings der erste Fürst, der in Liechtenstein aufgewachsen ist und an der Hochschule in St. Gallen studiert hat.
Sein Sohn, Erbprinz Alois von Liechtenstein, ist amtsausführender Stellvertreter des Fürsten, Thronfolger und Vater von vier Kindern. Verheiratet ist er mit Sophie, Herzogin in Bayern, Prinzessin von Bayern, sie ist die Tochter von Max Emanuel Herzog in Bayern und Nichte des derzeitigen wittelsbachischen Familienoberhauptes Franz Herzog von Bayern.
Am Nationalfeiertag, am 15. August, zeigt sich die Grossfamilie bei einem festlichen Anlass unterhalb vom Schloss in einer Wiese dem Volk, aber auch sonst geben sie sich volksnah und sind gelegentlich wie jeder andere Bürger in den Orten, Wäldern und Bergen ganz unkompliziert anzutreffen.
Fürstliche Domäne Hofkellerei des Fürsten Nelly Hess ropo auf Kulturonline.ch
Nelly Hess bei der Wein-Degustation in der
Fürstlichen Hofkellerei in Vaduz.

Die angespannte Wirtschaftslage …
… ging in den vergangenen Jahren auch nicht dem Fürstentum Liechtenstein und seiner Regierung schadlos vorbei. Demnach war es nicht verwunderlich, dass selbst im kulturellen Bereich Kürzungen in Kauf genommen werden mussten. Der Beitrag für das kulturelle Engagement wurde im 2015 von 1,8 Mio. auf nunmehr 1,2 Mio. Franken gekürzt.
Immer wieder sehenswert sind die vielfältigen Kunsthäuser. Drei kulturelle Grossanlässe – die Eröffnung der Liechtensteinischen Schatzkammer, die Premiere der Hilti Art Foundation (Industriefamilie Hilti) im «Weissen Würfel» des Kunstmuseums Liechtensteins und der Auftritt der Skulpturen-Ausstellung «Bad Ragartz» mit rund vierzig Exponaten im Vaduzer Städtle fanden grosse Beachtung.
 
Kunst und Kulturtipps
Kunstmuseum in Vaduz auf Kulturonline.ch Das Kunstmuseum liegt im Zentrum von Vaduz und zeigt wertvolle Werke und Ausstellungen. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Das Kunstmuseum Liechtenstein ist das staatliche Museum für moderne und zeitgenössische Kunst in Vaduz. «Der Weisse Würfel» ist ein Erweiterungsbau vom Kunstmuseum, welcher im Mai 2015 eröffnet wurde. In ihm sind bedeutende Gemälde und Plastiken vom späten 19. Jahrhundert bis zur Gegenwart mit wechselnden Ausstellungen zu sehen. Werke von Picasso bis Giacometti dürfen nicht fehlen.
Das Landesmuseum Vaduz zeigt eine thematisch aufgebaute Dauerausstellung zur Geschichte, Landeskunde und Naturkunde des Fürstentums. In den drei Museumsgebäuden können die Besuchenden Objekte in 42 Ausstellungsräumen besichtigen. Eindrucksvoll von der Krone, über Kunst-Eier bis zum Mondgestein, all dies ist stark geschützt in der Schatzkammer Vaduz zu bestaunen. Allerdings ging die Originalkrone einst verloren. Dafür sind die kleinen Mondsteine von Apollo 11 und 17 echt, inklusive der FL-Flaggen, die auf diesen Weltall-Reisen waren.
Freunde der Philatelie kommen im Postmuseum Vaduz, gegründet 1930, aber erst 1936 eröffnet, auf ihre Rechnung. Selbst auf Theaterkunst im TAK Theater in Schaan oder auf Operetten, Opern, Musicals und die Liechtensteiner Gitarrentage «Ligita» braucht man nicht zu verzichten. Musikalisch mitreissend sind «The Princely Liechtenstein Tattoo».
Ab in die Natur. Eindrücklich sind die Berggegenden wie Triesenberg, mit Walsermuseum und Walserhaus, und Malbun zum Wandern oder Ski alpin oder nordisch (Steg).
 
Hotels, Essen und Trinken …
Gasthaus zum Löwen Bendern Küchenchef Damian Beck Fischspezialitäten auf Kulturonline.ch
Feine Fischspezialitäten gibt es bei Küchenchef Damian Beck vom Gasthaus zum
Löwen in Bendern.

Das Hotelangebot im Fürstentum Liechtenstein ist breitgefächert und für jedes Budget erschwinglich. Eindrucksvoll und schön gelegen ist das Park Hotel Sonnenhof von Sternekoch Hubertus Real. Seine zahlreichen Auszeichnungen sind mit Michelin-Stern und zwei Hauben von Gault Millau selbstredend. Er macht Werbung mit dem Slogan «Im gefühlten Herzen Europas».
Wir haben im gemütlichen Landhaus am Giessen logiert. Empfehlung: Die Zimmer sind auf der Schloss-Seite ruhig, einzig die Kirchenglocken waren für manche Gäste schlafbegleitend. Gut das Frühstück und ideal das 10 Meter lange Hallenbad.
Die Fürstliche Hofkellerei Vaduz bietet – wie könnte es anders sein – ausgezeichnete Weine aus den österreichischen und liechtensteinischen Gütern des Fürsten an. Herrlich die Wein-Degustation unter kundig-charmanter Führung von Nelly Hess.
Im Restaurant des Fürsten von Liechtenstein, im «Torkel» in Vaduz, lässt es sich gerne «Schmausen». Küchenchef Ivo Berger und seine Ehefrau Tanja haben hier mit dem Oberkellner Tobias Oswald und dem weiteren Service-Personal einen Gaumentempel der Extraklasse geschaffen. Romantische Sommerabende zwischen reifenden Reben sind hier zu erleben und zu geniessen: «Verträumte Stunden des Glücks!»
 
… ein Wohlfühlprogramm für alle Sinne
Telser Distellery mit Marcel Telser von Triesen auf Kulturonline.ch Vom Juristen zum Schnapps-Brenner! Marcel Telser, lic. iur., führt die eindrückliche Tradion der Familie in Triesen fort.

Auch die Distillery Telser in Triesen in einem über 300-jährigen Bauernhaus ist ein Muss für Feinschmecker. Marcel Telser hat die Kunst der Schnapps-Brennerei von seinem Vater übernommen, obwohl er eigentlich studierter Jurist ist: «Seit 1880 verteidigt die Telser Distillery ihren Vorsprung in der Kunst der Destillation. Jede Generation hat dabei wertvolle Standards gesetzt und laufend weiter entwickelt.» Spezialisiert hat sich das kleine, sympathische Unternehmen mit wunderbarem Gin, Whiskey, Vodka sowie Frucht-, Kräuter und Wurzelbränden.
Gleich gegenüber dem Schwurplatz für die Treue an den Fürsten steht das Gasthaus zum Löwen von Bendern. Küchenchef Damian Beck ist für seine Fischspezialität sehr bekannt. Sein Reich ist die Küche, Schüchternheit ist seine Zierde. Zum Fototermin mit den geladenen Medien wollte er leider nicht erscheinen. Hier haben wir zum Abschluss des Essens den ausgezeichneten Demmel Kaffee von Peter Demmel, Schaan, kennen und lieben gelernt. Danach haben wir die Rösterei besucht, seither ist er um 2 kg Bohnen der Sorte Espresso Verona «ärmer»! Bestellmöglichkeiten über seine Internet-Homepage konnten wir uns vormerken.
Unterwegs zum beeindruckenden Walsermuseum in Triesenberg haben wir beim Mittagessen im Berggasthaus Matu typische Triesenberger Spezialitäten verköstigt. «Käsknöpfle», mit Käse von den nahen Alpkäsereien, dazu angebratene Zwiebeln und Speckwürfelchen haben den Blick auf das Rheintal Richtung Balzers noch mehr «verschönert» …
Blick über das Fürstentum zum Rhein Kulturonline.ch Blick vom Berggasthaus Matu nach Balzers (oben links) und zum Verlauf des Rheins. Rechts vom Rhein ist das Schweizer Hoheitsgebiet.

Das Fazit von Kulturonline.ch
Warum in die Ferne schweifen? Auch das Fürstentum Liechtenstein ist für romantische Wochenendreisen oder für Ferienwochen sehr empfehlenswert und dies zu jeder Jahreszeit!
 
Links …
www.tourismus.li/de
www.olma.li/home/
www.vaduz.li/
www.kunstmuseum.li
www.landesmuseum.li
www.tak.li
www.opernvereinvaduz.li
www.operette.li
www.musikakademie.li
www.ligita.li
www.triesenberg.li
www.mein-lieguide.li (Führungen durch Leander Schädler)
www.wanderland.ch/de/services/orte/ort-0336.html
www.malbun.li
www.balzers.li/
www.schaan.li/
www.liechtenstein.li/wirtschaft/wirtschaftszweige/industrie-und-gewerbe/
www.triesenberg.li/ferien-und-seminarort/walsermuseum/
www.tourismus.li/de/Aktivitaeten/Veranstaltungen-Liechtenstein/Alle-Veranstaltungen?id=320923528&title=the-princely-liechtenstein-tattoo-2016
www.fcvaduz.li/
www.tourismus.li/de/unser-land/wetter-webcams/Webcams.html (Webcams)

Hotels, Restaurants, Weine, Schnäppse und Demmel Kaffee
www.sonnenhof.lki
http://giessen.li/
www.gasthauszumloewen.li/
www.hofkellerei.li/
www.demmel.li
www.brennerei-telser.com
www.tourismus.li/de/Aktivitaeten/Restaurants-Liechtenstein/Restaurant-Berggasthaus-Matu.html


Spannende Schweizer Geschichte in Schwyz entdecken

Bundesbriefmuseum Schwyz auf Kulturonline.ch Das Bundesbriefmuseum in Schwyz. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Ein Ausflugstipp von Kulturonline: Bundesbriefmuseum und Forum Schweizer Geschichte Schwyz
 
Speziell im Monat August werden wir durch die Nationalfeier an 1291 und den Bundesbrief erinnert. Der Bundesbrief von Anfang August 1291 wird im Jahr 2016 725 Jahre alt. Lange Zeit galt er als Gründungsurkunde und damit als Ursprung der Eidgenossenschaft. Seit Jahren setzt sich das Bundesbriefmuseum in Schwyz kritisch unter anderem mit diesem Dokument auseinander. Gleich daneben befindet sich das Forum Schweizer Geschichte Schwyz, aktuell mit der Ausstellung «Gotthard – Ab durch den Berg». Ein Ausflugstipp von Kulturonline!
 
Die Anreise nach Schwyz, beispielsweise aus der Ostschweiz, ist am einfachsten über Zürich mit der SBB. Via Arth Goldau (dort auf Gleis 5 umsteigen) nach Schwyz, wo man nach wenigen Minuten eintrifft. Mit dem Bus Schwyz Post bis zur gleichnamigen Station und von dort etwa 300 m auf der rechten Seite zurücklaufen (Richtung Seewen) und schon steht man vor der grossen Treppe, die uns zum Eingang vom Bundesbriefmuseum führt.
Annina Michel Bundesbriefmuseum Schwyz auf Kulturonline.ch
Charmant und versiert: Annina Michel führt
gerne Gäste durch die Ausstellung.
(Foto zVg).

Die Bündnerin Annina Michel (ihr Vater Hanspeter Michel war bis vor wenigen Jahren Landammann von Davos) ist Leiterin der Abteilung Bundesbriefmuseum und Kulturgüterschutz. Sie führt öfters Besuchende durch die historisch geprägten Räume und hat ein grosses Fachwissen.
Durch Annina Michel und dank dem Buch «Bundesbrief Museum Schweiz» von Erwin Horat, Ralf Jacober, Valentin Kessler, Oliver Landolt und Annina Michel sowie über die Homepage erfahren wir: Das Bundesbriefmuseum ist ein historisches Museum im Besitz des Kantons Schwyz. Die hier gezeigte Ausstellung beschäftigt sich einerseits mit der Geschichte der Alten Eidgenossenschaft und andererseits mit den zahlreichen Mythen, welche mit diesen Episoden in Verbindung stehen. Das Zentrum der Ausstellung bildet der berühmte Bundesbrief von 1291, der lange als Gründungsurkunde der Eidgenossenschaft galt.
Bundesbriefmuseum mit Bundesbrief auf Kulturonline.ch Diesem Bundesbrief darf nie etwas passieren. Das Bundesbriefmuseum ist deshalb stark abgesichert.
 
Geschichte zwischen Fakten und Mythen
Im Bundesbriefmuseum wird die Geschichte der Alten Eidgenossenschaft erklärt: die Bündnispolitik der Alten Eidgenossen, ihre zahlreichen Konflikte und Kompromisse, das Leben im Mittelalter und natürlich auch die berühmten Schlachten von Morgarten oder Marignano.
Gezeigt werden all diese Etappen unserer Geschichte anhand von Originalurkunden und einer beeindruckenden Fahnensammlung – übrigens die einzige Fahnensammlung überhaupt, an der sich die unterschiedliche Entwicklung des Schweizer und des Schwyzer Kreuzes nachvollziehen lässt.
Ein weiteres Thema in der Ausstellung des Bundesbriefmuseums sind die eidgenössischen Mythen. Woher kommt die Geschichte von Wilhelm Tell, den «bösen habsburgischen Vögten» oder dem Rütlischwur?
Auf dem Rütli wurde gemäss dem Mythos die Eidgenossenschaft gegründet. Was davon lässt sich historisch belegen? Einfach verständlich und mit viel Bild- und Filmmaterial wird erzählt, welche Bedeutung unsere Mythen für die Schweiz und das Selbstverständnis ihrer Bewohnerinnen und Bewohner hatte und bis heute hat.
Auch die Schweizer Armee unter General Henri Gusian wird dargestellt und mit Filmmaterial dokumentiert.

Dampfschiff Stadt Luzern bei Treib auf Kulturonline.ch
Das Dampfschiff «Stadt Luzern» (hinten sieht man Brunnen) bei der Anfahrt zum Anlegeort Treib.

Am 25. Juli 1940 fuhr der bisher einzige Schweizer General mit seinen Truppenkommandanten mit dem Dampfschiff «Stadt Luzern» ans Ufer vom Rütli und beschwor dort auf der Rütliwiese die Offiziere und das Schweizer Volk Wehrwillen im Zweiten Weltkrieg zu zeigen. Beim Ausflug nach Schwyz kann man danach mit dem Bus bis nach Brunnen See fahren, wo man vielleicht gleich das Glück hat das legendäre Dampfschiff «Stadt Luzern» anzutreffen und sogar mit ihm nach Luzern zu fahren.
 
Forum Schweizer Geschichte Schwyz
Aber bevor man nach Brunnen weiterfährt, da sollte man unbedingt im Forum Schweizer Geschichte Schwyz und der eindrücklichen Gotthard-Ausstellung (noch bis zum 2. Oktober 2016!) einen Besuch abstatten.
Forum Schweizer Geschichte in Schwyz auf Kulturonline Forum Schweizer Geschichte Schwyz - Ein Museum mit viel Sinn für interaktive Ausstellungsthemen. (c) Fotos: ROPO/MuA)

Gut zu wissen: Unter dem Dach des Schweizerischen Nationalmuseums sind die drei Museen – Landesmuseum Zürich, Château de Prangins und das Forum Schweizer Geschichte Schwyz – sowie das Sammlungszentrum in Affoltern am Albis vereint. Die Museen präsentieren Schweizer Geschichte von den Anfängen bis heute, und erschliessen - auch mit temporären Ausstellungen zu aktuellen Themen - die schweizerischen Identitäten und die Vielfalt der Geschichte und Kultur unseres Landes.
Wo früher einmal Korn und später Verteidigungsmaterial aufbewahrt wurde, befindet sich seit 1995 das Forum Schweizer Geschichte Schwyz. Als Zentralschweizer Sitz des Schweizerischen Nationalmuseums zeigt das Museum in Schwyz die Entstehungsbedingungen der alten Eidgenossenschaft im Mittelalter auf. Zahlreiche, temporäre Ausstellungen und vielfältige Veranstaltungen ergänzen die Ausstellung und schaffen Bezüge zur unmittelbaren Umgebung, der Region Innerschweiz. Die Medienstationen bieten die Möglichkeit zur interaktiven Auseinandersetzung und spielerischen Vertiefung mit der Ausstellungsthematik. Im Forum werden zudem diverse Workshops angeboten. Kinder können sich mit mittelalterlichen Kleidungsstücken verkleiden und mit speziellen historischen Bildern fotografieren lassen.
 
«Gotthard. Ab durch den Berg»
Im Rahmen der Eröffnung des Gotthard-Basistunnels zeigt das Forum Schweizer Geschichte in Schwyz bis zum 2. Oktober 2016 eine Ausstellung zum grössten Bauwerk der Schweiz, dem Gotthard-Basistunnel. Schon die früheren zwei Tunnelbauten, der erste Eisenbahn- und der Strassentunnel, waren Projekte technischer Superlative, der neue NEAT-Tunnel setzt erneut Rekorde von internationaler Dimension.
Ein Gebirge, das in 150 Jahren drei Mal für den Verkehr durchbohrt wird, ist einmalig. In der Ausstellung werden die drei Tunnelbauten als Reaktion auf die politischen und wirtschaftlichen Bedürfnisse ihrer Zeit gezeigt. Vergleichende Betrachtungen belegen, wie der Gotthard nicht nur Massstäbe setzt, sondern auch wirtschaftliche und soziale Veränderungen mit sich bringt.
Der Besucher erfährt die facettenreiche Geschichte des Saumpfades hin zum teuersten Immobilienprojekt der Schweiz. Eher ein Bauwerk als ein Berg, das jährlich millionenfach befahren wird.
 

Diverse Info-Links:
Bundesbriefmuseum, Schwyz
http://www.bundesbrief.ch
 
Forum Schweizer Geschichte Schwyz
http://www.forumschwyz.ch
 
Gotthard-Ausstellung
http://www.gotthard.forumschwyz.ch
 
Schifffahrtsgesellschaft des Vierwaldstättersees (SGV) AG, Luzern / Dampfschiff «Stadt Luzern»
http://www.lakelucerne.ch
 
Rütliwiese
http://www.myswitzerland.com/de-ch/ruetli-ruetliwiese.html
 
Infos zum General Henri Guisan.

Die Geschichte der Toilette oder auf den Spuren von Geberit-WCs

Geberit Wood Cistern aus dem Jahr 1905 auf Kulturonline.ch
Aus den Anfängen von WCs: Geberit Wood Cistern aus dem Jahr 1905. (Foto: zVg).

Toiletten im Wandel der Zeit

Je nach Generation kann jede Frau und jeder Mann, ob gross oder klein, von seinen ersten Erfahrungen mit einer «Verrichtungs-Vorrichtung» berichten. Von den Windeln, bis zum Plumpsklo und bis zum Hightech-Modell Geberit AquaClean. Eines steht fest: Die Zeit blieb nicht stehen und die Innovationen sind inzwischen eine eigene Meisterschaft mit Wohlfühleffekt! Kulturonline.ch hat mit dem Sanitärunternehmen Geberit recherchiert und im Archiv nach lustigen Bildern gesucht.
Die Geschichte der Toilette geht zurück auf das 3. Jahrtausend v. Chr. Zu der Zeit – auch als das «Zeitalter der Reinlichkeit» bekannt – wurden in verschiedenen Teilen der Erde die ersten Aborte und Abwassersysteme erfunden. Mit den Toiletten von heute hatten diese jedoch nur wenig gemein.
Toiletten und ihre Geschichten

Plumps-Klo.

Der Ursprung
Vor Einführung der modernen Toilettenspülung verrichteten die Menschen ihre Notdurft zumeist in Aussenaborten oder Latrinen, die in der Regel mit alten, in den Boden eingelassenen Töpfen ausgestattet waren. In einigen Regionen gab es Vorläufer der Toiletten mit Wasserspülung, z. B. in Indien und Pakistan, deren frühere Bewohner ein ausgeklügeltes Abwassersystem erfanden, das sie in ihre Spültoiletten integrierten. Doch selbst dort, wo es Spültoiletten gab, waren diese nur den wohlhabendsten Bürgern vorbehalten.
 
Zum Begriff «Toilette»
Der Begriff «Toilette» leitet sich vom französischen Wort «Toile» (Tuch) ab, mit dem die Schultern der Hofdamen und -herren abgedeckt wurden, während sie an einem speziellen Ankleidetisch frisiert und zurechtgemacht wurden: Auch das Ritual selbst wurde Toilette genannt, ebenso wie die Zeit, die man an diesem Ankleidetisch zubrachte und in der man häufig enge Freunde oder Geschäftsleute empfing. Mit Einführung der öffentlichen Toiletten – als solche durch ein Schild an der Tür gekennzeichnet – wurde der Begriff als vornehme Umschreibung für die Räumlichkeit und das Toilettenbecken, wie wir sie heute kennen, gebraucht.
Historische Aufnahme von einer Geberit-Toilette auf Kulturonline.ch
Eine historische Aufnahme von einem Geberit-WC.
 
Die Erfindung des Spültoilettensystems
Das erste Spültoilettensystem (water closet) wurde 1596 in Grossbritannien von Sir John Harrington entwickelt, der bis heute als Erfinder der Spültoilette gilt. Man nannte diese Toiletten «Ajax» oder «Jakes» – ein damals gebräuchliches Wort aus der englischen Umgangssprache für «Toilette». Allerdings handelte es sich bei diesem System nur um einen Prototyp der Toilette, wie wir sie heute kennen. Erst als die englische Oberschicht im späten 19. Jahrhundert erstmals Spültoiletten in ihren Wohnungen installieren liess, setzte sich deren Gebrauch durch.
 
Die Entwicklung der Toilette in der Schweiz
Ein Installateur von Geberit bei der Arbeit auf Kulturonline.ch

Ein Installateur von Geberit einst bei der Arbeit. (Foto: zVg).

Ab 1905 wird in der Schweiz mit Toilettenspülkasten Geschichte geschrieben. Albert Emil Gebert gelang in diesem Jahr die Herstellung des ersten, mit Blei ausgeschlagenen und mit Bleiarmaturen ausgerüsteten Holzspülkastens namens «Phoenix». 1909 verlassen die ersten in der Schweiz hergestellten WC-Spülkästen das Werk in Rapperswil.
1935 wurden die ersten Spülkastenteile von Geberit aus korrosionsfestem Kunststoff hergestellt, und 1952 wurde dann der erste Spülkasten aus Kunststoff gefertigt.
Im Jahre 1957 erfand Hans Maurer in der Schweiz das erste Dusch-WC – den Closomat.
Marco Koller, Inhaber der Sanitärfirma Koller in Wil SG auf Kulturonline.ch
Und so sehen die fachkundigen Installateure heute aus: Im Bild Marco Koller, Inhaber
von Sanitär Koller in Wil SG. (Foto: ROPO/MuA).

Ab 1977 stieg dann auch Geberit mit einem Dusch-WC in den noch wenig entwickelten, aber sehr zukunftsträchtigen Markt ein.
 
Das moderne Badezimmer
Traumhaft und pflegeleicht. Geberit AquaClean auf Kulturonline.ch
Elegant und perfekt in der Benützung und Pflege: Geberit AquaClean. (Foto: zVg).

Heutzutage wird das Badezimmer immer mehr zur Wohlfühloase, denn Herr und Frau Schweizer legen grossen Wert auf ihre Hygienegewohnheiten. Inzwischen setzt sich die wohltuende Reinigung mit Wasser nach dem Toilettengang stetig durch und Dusch-WCs halten in vielen Schweizer Haushalten Einzug, so jüngst auch im Redaktionsbereich von Kulturonline.ch!
In Japan sind WCs mit integrierter Duschfunktion bei über einem Dreiviertel der Bevölkerung verbreitet. Für die Japaner ist ein Dusch-WC die bevorzugte Reinigungsmethode überhaupt. Der Kulturwandel auf den Toiletten ist auch in Europa in vollem Gange. Ein WC mit Duschfunktion reinigt gründlich und ist dabei sanfter als Toilettenpapier.

Zum Kulturonline-Testbericht von Geberit AquaClean und Sanitär Koller in Wil SG.
 
Weitere Informationen:
 
Sanitärtechnik-Unternehmen Geberit.

Zur Installation von Geberit AquaClean Dusch-WCs empfehlen wir …
Sanitär Koller Wil
Poststrasse 17
9500 Wil
Telefon: 071 911 24 60
Fax: 071 911 74 60
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
Link zur Homepage von Sanitär Koller

Auch das gibt es …

Zusatzinfos von Wikipedia ...
Mehr zu Toiletten unter Wikipedia.


Cornelia Boesch und Pepe Lienhard im «Persönlich im Hof zu Wil»

Persönlich im Hof zu Wil auf Kulturonline.ch Fröhliche Stimmung bei den Fragen von Moderator Roland P. Poschung und Antworten von Pepe Lienhard und Cornelia Boesch im «Persönlich im Hof zu Wil», das immer mehr zufriedene Stammgäste zählt. (c) Foto: Gerhard Poschung.


Die Gesprächsreihe der Volkshochschule Wil begeistert die Gäste.

Ein Blick hinter das Familienleben und die Show- und TV-Kulissen. Die Volkshochschule Wil hatte für das «Persönlich im Hof zu Wil» vom 20. März 2016 mit der Tagesschau-Moderatorin und Reporterin Cornelia Boesch sowie dem Musiker und Band-Leader Pepe Lienhard zwei Persönlichkeiten eingeladen, die mit der Arbeit hinter der Bühne zwischen Regieplänen und Pannen vertraut sind und viel aus dem Privatleben erzählten.
Die Einblicke, welche diese Persönlichkeiten im Gespräch mit Moderator Roland P. Poschung, Inhaber der Firma Medien und Ausbildung (mua.ch), gewährten, waren denn auch hochspannend und warfen ein ganz neues Licht auf die perfekten Musik-Shows und Tagesschau-Ausstrahlungen.
 
Begeisterte Stammgäste werden immer mehr
Seit drei Jahren nimmt der Publikumsandrang bei der Gesprächsreihe «Persönlich im Hof zu Wil» erfreulich zu. Die Reaktionen seitens der Gäste zu dieser ganz persönlichen Veranstaltung sind stets positiv: «Das Gespräch, welches mit Cornelia Boesch und Pepe Lienhard geführt wurde, hat mich sehr beeindruckt. Die achtsame Gesprächsführung hat eine wunderbare Stimmung geschaffen, in der ganz viel möglich wurde, vom herzhaften Lachen bis zu tiefen und berührenden Momenten. Mein Kompliment dafür!», teilte eine Besucherin mit.
 
Gratis-Konzertbesuch als Wettbewerbspreis
Erstmals wurde bei «Persönlich im Hof zu Wil» ein Überraschungspreis bei einem Wettbewerb vergeben. Die Gewinnerin hatte sofort erraten wie die erste Band von Pepe Lienhard hiess (The College Stompers) und darf nun am 20. April 2016 mit einer Begleitperson das Zusatzkonzert von der «Swing Live»-Tournée im Theater 11 in Zürich-Oerlikon miterleben.

Die weiteren Daten 2016 und 2017 von «Persönlich im Hof zu Wil»
Am Sonntag, 23. Oktober 2016, 10 Uhr, ist Ständerätin Karin Keller-Sutter zu Gast. Und am Sonntag, 27. November 2016, 10 Uhr, kommt die Stadtpräsidentin von Wil SG, Susanne Hartmann, in den Hof zu Wil in der Wiler Altstadt.
Die Termine für 2017 stehen auch bereits zum Eintragen in die eigene Agenda fest: Jeweils Sonntags um 10 Uhr: 15. Januar, 26. März, 22. Oktober und 26. November 2017! Anmeldungen bitte an www.vhs-wil.ch.


Volkshochschule Wil präsentierte am Sonntag, 20. März 2016, 10.00 Uhr

Persönlich im Hof zu Wil Cornelia Boesch & Roland P. Poschung auf Kulturonline.ch Tagesschau-Moderatorin Cornelia Boesch zeigte Roland P. Poschung, Moderator von «Persönlich im Hof zu Wil», das moderne Tagesschau-Studio in Zürich-Leutschenbach. (c) Foto: ROPO/MuA.

Archiv Kulturonline.ch

Musikzauber und Tagesschau im «Persönlich im Hof zu Wil»
 
Moderator Roland P. Poschung und seine Gäste dürfen sich auf musikalische und individuelle News bei der 6. Durchführung der Gesprächsreihe der Volkshochschule Wil «Persönlich im Hof zu Wil» von Sonntag, 20. März 2016, 10 Uhr, freuen. Band-Leader Pepe Lienhard und Tagesschau-Moderatorin Cornelia Boesch berichten aus ihrem Leben.
 
Die Stadtzürcherin Cornelia Boesch gehört seit 2011 zum Moderationsteam der Tagesschau. Unvergessen war ihr «kränkelnder Auftritt» in der Tagesschau-Hauptausgabe am Sonntag, 25. Januar 2015, als sie nach rund 5 Minuten – von den Live-Kameras unbemerkt – in Ohnmacht fiel.
 
Der Beginn einer steilen Karriere
Im Vorfeld der Veranstaltung der Volkshochschule Wil besuchte Moderator Roland P. Poschung die attraktive Tagesschau-Moderatorin im Fernsehstudio Zürich-Leutschenbach und sprach mit ihr über ihre beruflichen Entwicklungen, ihre medialen Leidenschaften und ihr gut beschütztes Privatleben.
Ihre journalistische Karriere begann sie 1995 beim Lokalradio «Radio Zürisee» in Rapperswil. Während fünf Jahren erlernte sie dort das Radiohandwerk von der Pike auf. «1999 schloss ich am Medienausbildungszentrum Luzern (MAZ) die Diplomausbildung Journalismus (DAJ) ab. Dem Radio blieb ich über Jahre hinweg treu und konnte mir kaum vorstellen, beruflich jemals etwas anderes in Angriff zu nehmen», sagte Boesch.
 
Schweizer Fernsehen: Zum Casting und gleich angestellt!
Nach Radio Zürisee zog sie weiter in die Stadt, zum damaligen Radio Z (heute Radio Energy in Zürich). Nach einem längeren Sprachaufenthalten in Italien und Australien wechselte sie in die SRG, zwischen 2003 und 2005 war sie dort rasende Reporterin beim Radio DRS1.
Dann klopfte das Fernsehen SRF an: «Ich wurde zu einem Casting eingeladen, und danach gleich eingestellt für die Tagesschau Nachtsendung. 2005 und 2007 vertrat ich Susanne Wille bei 10vor10 während ihren Schwangerschaften. Danach wechselte ich ins Tagesteam der Tagesschau und verstärke nun seit 2011 das Team der Hauptausgabe», berichtet Boesch.
Cornelia Wild Boesch ist 40 Jahre alt, verheiratet, hat einen Sohn (8) und lebt mit ihrer Familie in Zürich. Sie ist gern in der Natur, sie liebt den Üetliberg und den Neuenburgersee. Lesen und Skifahren sind ihre Hobbies. Ausserdem singt sie seit 20 Jahren in einer Soulband (Souljam.ch).
Ihr gegenüber ist am 20. März 2016 der beliebte Band-Leader Pepe Lienhard, der seit einigen Jahren in Frauenfeld wohnt und über sein spezielles Leben erzählen wird. Drei Tage nach diesem Event wird Lienhard unglaubliche 70, und ab 11. April geht er auf «Swing Live»-Tournée. Auch die Hommage an seinen Freund Udo Jürgens wird ein Thema sein. Übrigens: Zum ersten Mal gibt es bei «Persönlich im Hof zu Wil» eine Überraschung zu gewinnen!
 
Anmeldungenbitte an die Volkshochschule Wil, Postfach 1010, 9500 Wil 2, Telefon 079 199 10 44 oder www.vhs-wil.ch/index.php/anmeldung. Eintritt: Fr. 10.-- (für Apéro).


Neue Filme bei Impuls, Weltkino, Arthaus und Polyband

Selma auf Kulturonline.ch «Selma» - Ein historischer Film der Extra-Klasse!

Attraktive Spielfilme für Ihr Heim-Kino!

«Selma»
Seit 2.07.2015 auf Blu-ray & DVD

Martin Luther King und seine Berater organisieren 1965 einen Protestmarsch von Selma, Alabama in die Staatshauptstaat Montgomery, um das Wahlrecht für Schwarze zur Realität zu machen. Bei ihrem ersten Versuch kommen sie nicht weiter als über die Stadtbrücke, bevor sie von gewalttätigen Bundespolizisten brutal zusammengeknüppelt werden. Doch die Medien sind präsent und die beschämenden Bilder gehen um die Welt.
Bevor MLK und seine Bürgerrechtsbewegung an ihr Ziel gelangen, müssen sie sich erst noch diversen Komplikationen stellen.
Filmemacherin Ava DuVernay nimmt ein entrüstendes Kapitel der amerikanischen Geschichte als Hintergrund, um ein intimes Charakterporträt zu zeichnen. Ähnlich Spielbergs Biopic "Lincoln" weist es wortgewaltige Reden und aufwühlende Emotionen auf. Als darstellerische Offenbarung zeigt sich Hauptdarsteller David Oyelowo, der sowohl das elektrisierende Charisma als auch die nagenden Selbstzweifel der facettenreichen Figur vermittelt.
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The Gunman

Ab 20.08.2015 auf Blu-ray, DVD & VOD/EST

Jahre nach seinem letzten Einsatz holt den Ex-Söldner Jim Terrier (Sean Penn) die Vergangenheit ein. Getarnt als NGO-Mitarbeiter hatte Terrier vor Jahren im Auftrag eines Wirtschaftskonzerns einen tödlichen Anschlag auf einen hochrangigen Minister im Kongo ausgeführt. Doch jetzt gerät er selbst ins Visier seines ehemaligen Auftraggebers und eine tödliche Verfolgungsjagd von Afrika über London quer durch Europa beginnt. Terrier muss nicht nur um sein eigenes Leben kämpfen, sondern auch um die Frau, die er liebt. Knallharter Actionthriller um einen Ex-Söldner, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird!
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The F-Word - Von wegen gute Freunde!

Ab 20.08.2015 auf Blu-ray, DVD & VOD/EST

Eigentlich will Wallace der Liebe keine Chance mehr geben, seit seine Ex dies auch bei anderen tat. Doch als er Chantry kennenlernt und sich auf Anhieb perfekt mit der frech-niedlichen Trickfilmanimatorin versteht, entzündet sich ein romantisches Feuer, das Wallace nicht schüren darf. Denn Chantry ist bereits vergeben, womit den beiden nur ein Freundschaftspakt bleibt, um ihre Kompatibilität auszuleben. Doch Liebe hält sich nicht an Vernunft, findet schliesslich einen Weg, der süss und auch schmerzlich ist. Michael Dowses Verfilmung eines kanadischen Theaterstücks gelingt das Kunststück, das Genre der romantischen Komödie zu bereichern. Hauptverantwortlich dafür sind ein trotz frecher, manchmal auch derber Dialoge sensibler Ton, der die Verunsicherung, das Unbehagen und auch die Sehnsucht einer zunächst unmöglichen Liebe trifft, und die charmanten wie auch amüsanten Stars Daniel Radcliffe und Zoe Kazan.
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Deadbeat - 1. Staffel

Ab 20.08.2015 auf Blu-ray & DVD

Kevin Pacalioglu, genannt Pac, besitzt das übernatürliche Talent, als Medium Kontakt zu toten Menschen aufnehmen zu können. Der ansonsten ziemlich glücklose Kiffer versucht mit dieser Gabe ordentlich Geld zu scheffeln. Zusammen mit seinem besten Freund Roofie hilft er fortan einer nicht enden wollenden Reihe störrischer Geister aus New York ihre offenen Rechnungen in der Welt der Lebenden zu begleichen. Pac hat allerdings nicht mit dem Widerstand seiner grössten Rivalin - dem prominenten und äußerst attraktiven Medium Camomile White – gerechnet ... Regisseur Troy Miller ist DER Spezialist für ausgefallene Comedy-Serien („The Office“, „Parks and Recreation“, „Arrested Development“). DEADBEAT ist eine extrem erfolgreiche Eigenproduktion des US-Videoportals „hulu“ in Koproduktion mit „PlanB“, der Produktionsfirma von Brad Pitt.
 
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Shaun das Schaf - Der Film

Ab 13.08.2015 auf Blu-ray, DVD & VOD/EST

Gelangweilt vom Alltag des Hoflebens will Shaun das Schaf einen Tag ausbrechen und löst Chaos aus: Sein Bauer landet mit Gedächtnisverlust in der Stadt und macht dort Karriere als Starfriseur mit Schafschere. Zusammen mit seinen Freunden und Hund Bitzer macht sich Shaun auf den Weg, um ihn zurückzuholen. Dabei fliehen sie vor einem skrupellosen Tierfänger dank perfekter Verkleidung, müssen aber aus dem Gefängnis befreit werden. Nach hartem Kampf und vielen Tricks schaffen sie es mit dem Bauern wieder zurück auf den Hof.
Nach den erfolgreichen TV-Kurzepisoden feiert Shaun das Schaf seine Premiere auf der Kinoleinwand. Mit gewohnter Liebe zum Detail und unheimlich viel Humor schicken die Plastilinkünstler der Aardman Studios ihre Top-Marke Shaun in die grosse Stadt und mit seinen Freunden in ein turbulentes Abenteuer. Wie bereits bei Aardmans "Wallace & Gromit" gelingt die Übertragung von der kurzen Form in zu einem abendfüllenden Spielfilm perfekt. Grosser Spass für die ganze Familie, bereits im Kino ein Hit.

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Verstehen Sie die Béliers?

Ab 16.07.2015 auf Blu-ray & DVD

Die junge Paula lebt mit ihren gehörlosen Eltern und dem ebenfalls gehörlosen Bruder auf dem Land. Sie hilft auf dem Hof und muss auch noch ihren Vater bei der Kandidatur für das Bürgermeisteramt unterstützen. Für eigene Bedürfnisse bleibt da wenig Zeit. Als ihr neuer Musiklehrer ihre aussergewöhnliche Stimme entdeckt und sie ermutigt, in Paris Gesang zu studieren, gerät das Mädchen in einen Konflikt zwischen persönlichem Lebenstraum und Verantwortung für die Familie.
Der Komödienhit aus Frankreich hält die Balance zwischen Humor und Ernsthaftigkeit und zeigt, dass es in der scheinbar stillen Welt ganz schön hoch hergehen kann. Eric Lartigaus sensibel inszenierte Geschichte über das Anderssein und über den Abschied von der Jugend, über Familienbindung und Loslassen überzeugt durch gefühlvolle Momente und vor allem durch die atemberaubende Performance von Debütantin Louane Emera als Protagonistin zwischen Rebellion und Anpassung.

 

Link zu Impuls Home Entertainment


Homepage von Concorde Home Entertainment
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«Die süsse Gier»

Seit 09.07.2015 auf Blu-ray, DVD & VOD/EST

 

Der Immobilienmakler Dino Ossola giert nach sozialem Aufstieg und Geld, dabei helfen soll ihm Finanzhai Giovanni Bernaschi, mit dessen Sohn seine selbstbewusste Teenagertochter liiert ist.
 
Nach Anerkennung sehnt sich derweilen Giovannis Gattin Carla, die ein ambitioniertes Theaterprojekt verfolgt und mit ihrem künstlerischen Direktor eine Affäre beginnt. Sämtliche Beteiligte glauben sich kurz vor der Erfüllung ihrer Träume, als ein Unfall mit Fahrerflucht das Leben aller grundlegend verändert.
 
Drei (Liebes-)Geschichten und ein Todesfall.

Ausgehend vom Ende, dem tragischen Unfall, im Rückblick aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, reflektiert Paolo Virzì - basierend auf Stephen Amidons Bestseller - über Geld, Liebe, Klassen und Ambitionen in Zeiten des hemmungslosen Turbo-Kapitalismus.
Ein formal raffiniert umgesetzter, erlesen besetzter Mix als Finanzthriller, Lovestory und Kriminalfilm mit bestechenden Schauspielerleistungen. Zu Recht der italienische Oscar-Kandidat für den Besten nicht-englischsprachigen Film.

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«Mob City»

Basierend auf dem Roman "L.A. Noir" schildert "Mob City" den Aufstieg und Fall der Mafia im schillernden Los Angeles der späten 1940er-Jahre. Im Mittelpunkt der Serie steht Detective Joe Teague (Jon Bernthal), der in eine Spezialeinheit der Polizei unter dem Kommando von Detective Hal Morrison (Jeffrey DeMunn) berufen wird.

Die Männer der Spezialeinheit sollen dem organisierten Verbrechen Einhalt gebieten und Gangster wie "Bugsy" Siegel (Ed Burns) und Mickey Cohen (Jeremy Luke), den ehemaligen Boxer und Boss der Unterwelt von Los Angeles, überführen. Der neue Polizeichef William Parker (Neal McDonough) greift dabei zu allen möglichen Mitteln. Auch mit der Korruption in den eigenen Reihen räumt er gnadenlos auf. Doch in "Mob City" treibt jeder ein doppeltes Spiel.
Korrupte Polizisten, mörderische Mafiapaten und geheimnisvolle Vamps: In dem sechsteiligen Neo-Noir-Epos zeigt "The Walking Dead"-Schöpfer Frank Darabont eindrucksvoll die düstere Kehrseite des amerikanischen Traums.
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«Vorstadtweiber»

Wiener Vorstadt. Bessere Gesellschaft. Schein und Sein. Ein goldener Käfig. Doch ist wirklich alles Gold, was glänzt? Fünf Frauen (Gerti Drassl, Maria Köstlinger, Martina Ebm, Nina Proll, Adina Vetter), die dank ihrer Männer in noblen Villen in einem schönen Wiener Vorstadtbezirk leben, hatten bisher kaum mehr zu tun, als sich dem Shopping hinzugeben - bis eines Tages eine von ihnen, Sabine (Adina Vetter), aus dem Kreditkarten-erleuchteten Himmel herab auf den Boden der Realität stürzt: einfach von ihrem Gatten und dank eines Ehevertrags, dessen kleingedruckten Teile sie offenbar nicht gelesen hat, vor die Tür gesetzt. Ihre "allerbesten Freundinnen" erleben das natürlich hautnah mit - und plötzlich fühlen sie sich, jede auf ihre Art, in ihrer eigenen Haut gar nicht mehr recht wohl. Sie sehen auf einmal ihre eigene Situation, ihre eigenen Abhängigkeiten mit ganz anderen Augen - oder vielleicht überhaupt bewusst das erste Mal.

Der Sicherheitsinstinkt erwacht schlagartig. Diesem kommt entgegen, dass ihre Männer - allesamt Geschäftsleute in unterschiedlichen Branchen, aber mit dem gleichen Instinkt zur Korruption ausgestattet - einen gemeinsamen, grossen Deal planen, wofür sie ihre so unwissenden wie naiven Frauen benützen wollen. Doch was sie nicht wissen, ist, dass ihre braven Ehegefährtinnen, die sie im gutfinanzierten Himmel wähnen, gerade in die Hölle der Existenzangst gestürzt sind. In so einem akuten Fall sind Menschen bekanntlich zu allem fähig, wachsen über sich hinaus, setzen unerwartete Akzente und Handlungen und überfordern damit die geübte Erwartungshaltung ihrer Umwelt - und so auch ihre Ehepartner. Aus Goldfischen werden Haie, aus einem Streichelzoo ein Wolfsgehege.
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«My Stuff»

Als Petri mit Mitte 20 von seiner Freundin verlassen wird, versucht er seine innere Leere zu füllen, indem er sich in einen regelrechten Konsumwahn stürzt. Doch all die neuen Dinge können ihn nicht aufheitern. Also startet er ein Experiment: Er verbannt all sein Hab und Gut in einen Lagerraum, mit dem Vorsatz, innerhalb eines Jahres täglich nur einen Gegenstand zu sich zu nehmen. Sein Selbstversuch beginnt nackt in seiner leeren Wohnung in einer kalten Januarnacht. Mit einer Zeitung aus der Mülltonne bekleidet macht er sich auf dem Weg in ein neues Leben.

Dem finnischen Filmemacher Petri Luukkainen ist ein humorvoller und Herz erwärmender Film darüber gelungen, was wirklich wichtig ist im Leben. Er hält uns einen Spiegel vor, die wir alle meinen, unbedingt dieses oder jenes Ding besitzen zu müssen, um wirklich glücklich zu sein. Die Zuschauer dürfen sich auf ein erfrischendes Unterhaltungsstück mit Tiefgang freuen, das nicht nur zum Nachdenken anregt, sondern ein Gefühl der Befreiung von allen Marketing- und Selbstdarstellungszwängen hinterlässt.


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  May und die Liebe auf Kulturonline.ch

«May und die Liebe»

Ab 16.07.2015 auf DVD

Schriftstellerin May Brennan, Tochter einer Jordanerin und eines Amerikaners, reist nach Amman, um im Kreise von Mutter und Schwestern Vorbereitungen zu treffen für die demnächst stattfindende Hochzeit mit dem in Amerika lehrenden College-Professor Ziad.
Mutter Nadine ist eine gläubige Christin und wenig davon begeistert, dass ihre Tochter einen Moslem heiratet. Genau wie ihre Töchter hütet auch sie ein Geheimnis vor den jeweils anderen. Mays Geheimnis neben einer Schreibblockade ist ihre Unsicherheit betreffend die Hochzeit.
Eine Culture-Clash- und Gesellschaftskomödie für Frauen über Frauen aus einem islamischen Land (Jordanien), mit internationaler Starbesetzung (Bill Pullman) und absolut lässiger Haltung, selbst wenn es um so ein dünnes Eis geht wie das Verhältnis von Christen und Moslems im Orient. Glaubwürdige Typen bevölkern die Leinwand, der Ton ist natürlich, der Humor kommt nicht grobschlächtig, sondern entspannt mit dem feinen Florett daher. Eine absolute Entdeckung für anspruchsvolle RomantikerInnen.
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Die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) ergreifen weitreichende Massnahmen gegen Schienensuizide

Symbolbild Bahnhofimpression SBB Prävention ropo Symbolbild. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) hielten eine nationale Tagung zum Thema «Schienensuizid» in Bern ab und informierten über wichtige Präventionsmassnahmen. (c) Fotos: ROPO/MuA

Bis 2016 sollen 10'000 SBB-Mitarbeitende für Präventionen ausgebildet werden.
 
Zum ersten Mal in der Geschichte der SBB wurden am 6. Mai 2015 Fachleute und Medien zu einer Tagung zum Thema «Schienensuizid» nach Bern-Wankdorf eingeladen. Die Thematik beinhaltet denn auch heikle Aspekte, liegen doch die Gefahren von Nachahmungen zu fördern – analog des Werther-Effektes – und der Notwendigkeit über diese Ereignisse zu sprechen und mehrfache Präventionen einzuleiten sehr nahe.
 
Im Zentrum der SBB-Verantwortlichen stehen zur Verhinderung von Suiziden Kommunikation, baulich-technische Aufträge sowie die Sensibilisierung der Mitarbeitenden, bei Beobachtungen sollen sie frühzeitig Situationen von suizidgefährdeten Personen erkennen und sie ansprechen.

SBB-CEO Andreas Meyer (c) Foto ROPO/MuA SBB-CEO Andreas Meyer ist froh über die eingeleiteten und breitgefächerten Präventivmassnahmen.

SBB-CEO Andreas Meyer zeigte sich an der Tagung betroffen von den Schienensuiziden: «Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten alles, um die Anzahl der traurigen Ereignisse für die Personen, Familien, Lokführer und das Aufräum-Personal sowie für die punktuell-betroffenen Einschränkungen der Bahnfahrt für die dort betroffenen Kunden zu reduzieren oder gar zu verhindern.»
 
Die SBB engagiert sich aktiv in der Suizidprävention
Die SBB ist in hohem Grad von Schienensuiziden betroffen. Aufgrund der Entwicklung bei Schienensuiziden und der sozialen Verantwortung engagiert sich die SBB aktiv in der Prävention. An der nationalen Tagung hat die SBB in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten, dem Bundesamt für Gesundheit und weiteren Institutionen zum Thema Schienensuizid, zur Prävention und zur optimalen Bewältigung informiert.
Die SBB ist bei jedem Schienensuizid in hohem Grad betroffen. Suizide führen zu grossem menschlichen Leid bei Betroffenen, Angehörigen, Kunden und Mitarbeitenden. Zudem haben Schienensuizide grosse Auswirkungen auf den Schienenverkehr. Die SBB engagiert sich deshalb seit längerer Zeit aktiv in der Prävention von Schienensuiziden.
 
Koordinationsstelle für Präventionen aufgebaut
Anfang 2014 hat die SBB eine Koordinationsstelle aufgebaut mit dem Ziel, die Massnahmen mit den verschiedenen Organisationen wie Kantone, Bundesamt für Verkehr (BAV), Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Fachorganisationen zu koordinieren und den Austausch mit anderen Bahnen und Forschung in der Schweiz und im Ausland sicherzustellen.
Die SBB hat zudem in den letzten Jahren die Organisation „Intervention“ schrittweise ausgebaut. Die Intervention ist ein Teil des Störungs- und Störfallmanagements der SBB und wird bei Ereignissen im Bahngebiet zur Hilfeleistung und zur Unterstützung der Notfallorganisation eingesetzt. Die Intervention ist an über 30 Standorten in der ganzen Schweiz vertreten und ist seitens der SBB für die optimale Ereignisbewältigung auf dem Schadensplatz verantwortlich. Im Fokus stehen die Sicherheit und möglichst geringe Auswirkungen für die Kunden im Ereignisfall.
 
Enge Zusammenarbeit mit Experten und Entscheidungsträgern
Das Ziel der Tagung, die in enger Zusammenarbeit mit Experten aus der Wissenschaft und Entscheidungsträgern von Behörden, der Polizei, verschiedener Bahnen sowie mit Fachorganisationen durchgeführt wurde, ist die Sensibilisierung und die Wissensvermittlung der Medien, der Öffentlichkeit und der Mitarbeitenden. Zudem sollen gemeinsam Lösungen aufgezeigt oder entwickelt werden, um die bisherigen Aktivitäten in der Suizidprävention weiter zu verbessern. Gleichzeitig sollen Optimierungen bei der Bewältigung von ausgeführten Suiziden evaluiert werden.
Die Wichtigkeit und das zunehmende Engagement in der Suizidprävention wird sowohl von Fachexperten als auch von Behörden und den Bahnen unterstrichen. So ist Prof. Dr. Konrad Michel, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH «überzeugt, dass die Sensibilisierung sowie Präventionsmassnahmen dazu beitragen können, die Zahl der Schienensuizide zu senken.»

Schulung von Mitarbeitenden und gezielte Kommunikation
Die SBB hat bereits Massnahmen eingeleitet, die eine gute suizidpräventive Wirkung haben. So wurde 2014 eine nationale Kommunikationsmassnahme mit der Dargebotenen Hand zu ihrem Hilfsangebot realisiert. Zudem leisten die Mitarbeitenden der SBB einen wichtigen Beitrag in der Suizidprävention. Bis Ende 2014 wurden rund 500 Mitarbeitende geschult und bis Ende 2016 werden rund 10‘000 Mitarbeitende weiter ausgebildet. Zusätzliche kommunikative und baulich-technische Massnahmen werden derzeit geprüft.
Soll man medial über Personenunfälle beziehungsweise Schienensuizide berichten oder nicht? Die mediale Berichterstattung über Schienensuizide kann einen Einfluss auf mögliche Nachahmer haben. Dies bestätigen renommierte Wissenschaftlerin der Schweiz und in Nachbarländern. Die SBB hat sich deshalb vor einigen Jahren zu einer sehr zurückhaltenden Kommunikationspolitik im Ereignisfall entschlossen. «Diese Zurückhaltung hat sich bewährt und die Medien halten sich in der Schweiz weitestgehend an die Empfehlungen, welche die SBB in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Presserat ausgearbeitet und publiziert hat. Dank einer gezielten Sensibilisierung der Medien hat die Berichterstattung zu Schienensuiziden markant abgenommen», heisst es in einer Medienmitteilung der SBB.

Kontakt zum Kompetenz- und Servicecenter Care, SBB AG, Postfach, 8021 Zürich, Telefon 051 220 40 10, E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Link zur Homepage der SBB.


Tipp für Ostschweizer Künstler: Kunstwerkstatt Mammern feierlich eröffnet!

Kunstwerkstatt in Mammern auf Kulturonline.ch Hoch die Pinsel der Kunstschaffenden!
Förderinnen der Malkunst in der Ostschweiz. Künstlerin Catherine Pagnoncini sowie Malerin, Schauspielerin und Buchautorin Ruth Maria Kubitschek freuen sich auf viele Besuchende und neue Mitglieder in der Kunstwerkstatt in Mammern (Thurgau). © Foto: ROPO/MuA

Nützlicher Erfahrungsaustausch mit versierten Künstlerinnen und Künstlern

Am 22. März 2015 wurde die Kunstwerkstatt in Mammern vor rund hundert Gästen durch die berühmte Malerin, Schauspielerin und Buchautorin Ruth Maria Kubitschek sowie Künstlerin Catherine Pagnoncini vorgestellt. Die neue Kunstwerkstatt an der Hauptstrasse 23 in 8265 Mammern bietet ein grosses Atelier mit Grillbereich und Café-Lounge sowie eine kleine Wohnung an, die preiswert gemietet werden kann. Mitglieder dürfen zu jeder Tages- und Abendzeit malen, es werden zahlreiche Kurse und Workshops angeboten, so haben Anfänger und Fortgeschrittene zudem einen schönen Ort für einen wertvollen Gedanken- und Ideenaustausch.
Kontakt über Catherine Pagnoncini unter Telefon 0041 (0) 78 724 77 69 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! und www.kunstwerkstatt-mammern.ch.


Rare internationale Zündholz-Sammlung geht ins neue Schweizerische Zündholz-Museum nach Schönenwerd

Zündholz-Sammlung von Kulturonline.ch im Zündholz-Museum Schönenwerd Die wertvolle Zündholz-Sammlung von Kulturonline.ch. (c) Foto: Kulturonline.ch
Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch verschenkt die eigene internationale Zündholz-Sammlung

Seit Jahrzehnten darf das Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch zahlreiche Länder bereisen und über Land und Leute berichten. Bei diesen attraktiven Ausflügen bleiben Hotel- und Restaurant-Besuche nicht aus. Von dort haben wir zur Erinnerung und wegen der Adresse immer wieder gerne Zündholzbriefe und –Schachteln mitgenommen. Nie wurden diese Objekte effektiv angezündet, sie blieben im Originalzustand erhalten. Nun ist es für das Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch eine grosse Freude und schenkt diese Zündholz-Sammlung aus den 80er Jahren dem Schweizer Zündholz-Museum in Schönenwerd für Ausstellungszwecke. «Wir freuen uns auf diese speziellen Exemplare und sie werden im Museum einen ehrenvollen Platz erhalten», sagte Beat Wasser vom Schweizer Zündholz-Museum.

Zündholzmuseum Logo Kulturonline.ch
 
Die Zündholz-Sammlung vom Pressebüro ROPO/MuA und Kulturonline.ch umfasst Souvenirs unter anderem aus Schweiz, Deutschland, Frankreich, Portugal (Madeira), Spanien, Hongkong, Bangkok, Kanada und USA (San Francisco, Las Vegas etc.) sowie ein seltenes Exemplar aus Kuba.
 
Zündholz-Museum mit neuem Standort
Ganz nach dem Motto: Was lange währt wird endlich gut, haben wir nun ein Objekt für unser Zündholzmuseum gefunden. Nach beinahe fünf Jahren intensiver Suche nach einem geeigneten Gebäude, verbunden mit zahlreichen Sitzungen und Begehungen haben wir nun in Schönenwerd SO ein für unsere Zwecke ideales Gebäude gefunden.
In diesem in den Jahren 1908-1910 erbauten Gebäude war bis 1998 das Schweizerische Meteoriten- und Mineralienmuseum (SMM) untergebracht. Das Gebäude wurde ursprünglich für Eduard Bally-Prior, einem Nachkommen des Gründers der Bally-Dynastie, erbaut.
 
Grosse Ausstellungsfläche für Zündhölzer
Das Museum beinhaltet auf drei Ebenen eine Ausstellungsfläche von total ca. 750 m2. Es steht seit 1984 unter kantonalem Denkmalschutz. «Dass wir dieses Objekt gefunden haben, konnten wir eher zufällig auf dem „Latrinenweg“ erfahren, dass das SMM nicht mehr existiert und das Gebäude stillgelegt sei. Wir haben uns sofort mit dem Präsidenten der Bally-Stiftung in Verbindung gesetzt. Nach ein paar Telefonaten und einer Besichtigung mit unserem Stiftungsrat wurden die Pläne relativ rasch konkret. Man wurde sich über den Kaufpreis und die Übernahme-Modalitäten einig und so konnte der Kaufvertrag im Dezember 2004 unterzeichnet werden», hiess es von der Museumsleitung.
 
Neueröffnung seit 14. März 2015
«Damit können wir unsere Aussenlager in Oftringen, beziehunsgweise in Wildegg am neuen Standort konzentrieren. Eine Menge Arbeit im und ums Gebäude wurden geplant und durchgeführt. Mit Unterstützung von externen Fachleuten haben wir nun ein wunderschönes Gebäude restauriert und die Ausstellung ist jetzt fertig. Seit dem 14. März 2015 dürfen wir nun die Besucherinnen und Besucher im Museum begrüssen», erklärten die Verantwortlichen vom Zündholz-Museum.

Link zur Homepage vom Schweizerischen Zündholz-Museum in Schönenwerd.


Grosse Beachtung für Peter Gross und sein Herder-Buch «Ich muss sterben»

Peter Gross Ich muss sterben Herder Verlag Kulturonline.ch  Wenn das Sterben unausweichlich wird ...

«Im Leid die Liebe neu erfahren»
 
«Ich muss sterben» ist die Geschichte eines Übergangs vom Leben in den Tod. Sterben ist schmerzlich und leidvoll, wir müssen alle sterben. Aber es verbindet das Gehen mit einem Kommen. Der Tod hinterlässt Erinnerungen und lässt die Sehnsucht zurück - Geschenk an die Überlebenden. Das neue Buch ist im Herder Verlag erschienen.
 
Liebe, Leiden, Sterben. «Unsere Liebe war in den letzten Monaten Deiner Krankheit eine todgeweihte Liebe, aber die Erwartung des Todes hat eine Gegenseitigkeit, eine Zweisamkeit entstehen lassen, die unvergleichlich intensiver und stärker war als jede Liebe vorher. Und der Tod selber hinterlässt das Geschenk der Sehnsucht, das es ohne den Entzug, ohne die Abkehr, ohne den Tod nicht gäbe», schreibt Peter Gross zu seinem neuen Werk.

Der frühere Professor ...
... an der Universität St. Gallen befasst sich seit vielen Jahren mit dem Älterwerden und Sterben. 2013 publizierte Peter Gross im Herder-Verlag das Buch «Wir werden älter. Vielen Dank. Aber wozu?», welches ebenfalls eine beachtliche Resonanz fand. Einfühlsam berichtet der Autor über die unausweichlichen Zusammenhänge, und dennoch, seine Direktheit und Offenheit schaffen die Atmosphäre für eine sachliche Auseinandersetzung.
www.herder.de


Berner «Zibelemärit»: Mit 60 Tonnen wurde ein neuer Rekord erzielt!

Berner Zibelemärit Kulturonline.ch Grossandrang vor dem Bundeshaus-Platz. (c) Fotos: ROPO/MuA

Kunstvolle Zwiebelzöpfe und -kränze durften an 201 Ständen bestaunt und gekauft werden
 
Bei Sonnenschein und 14 Grad C. feierte Bern seinen Zibelemärit (Zwiebelmarkt): Exakt 59 Tonnen und 922 Kilogramm Zwiebeln wurden dieses Jahr zum Verkauf angeboten, wie die Berner Gewerbepolizei mitteilte. Damit wurde die Rekordmarke aus dem Jahr 2008 (59,143 Tonnen) geknackt. Kunstvolle Zwiebelzöpfe und -kränze warteten an 201 Ständen auf Abnehmer.
 
Der Zibelemärit ist für Bern ein attraktives Touristenmagnet neben dem sonst üblichen und umfangreichen Tourismus-Angebot in der Schweizer Hauptstadt.
 
Standbewerber mussten sogar abgewiesen werden
Grossandrang auch bei Standbewerbern: 287 Stände für Waren aller Arten sowie 166 Imbisstheken, da kann man vieles bestaunen und degustieren. Wegen Platzmangels oder zu später Anmeldung mussten 87 Bewerber für Stände abgewiesen werden, berichteten die Berner Medien.
In diesem Jahr waren weniger Rüebli und Schwarzwurzeln als auch schon im Angebot, wie die Gewerbepolizei feststellte. Dafür gab es mehr Lauch und Sellerie.

Zibelemärit Bern Kulturonline.ch Wer die Wahl hat, hat die Qual ...
 
Bereits in den frühen Morgenstunden …
… liefen die Bernerinnen und Berner als erste Besuchende durch die Gassen, verköstigten sich mit Glühwein und bewunderten die kunstvollen verzierten Zwiebelzöpfe. Fast 100 Cars aus dem In- und Ausland brachten auch dieses Jahr Gäste zum traditionsreichen Anlass nach Bern.
Der Zibelemärit findet jeweils am vierten Montag im November statt. Zur Geschichte: Er geht auf das 19. Jahrhundert zurück als Bäuerinnen aus dem Seeland und dem Freiburgischen ihr Gemüse in Bern zu verkaufen begannen - und zwar zwei Wochen lang ab dem Martinstag am 11. November.


SWISS tauft ihren 13. Airbus A330-300 auf «Sarnen»

SWISS Flugzeugtaufe Sarnen Kanton Obwalden Kulturonline.ch Bereit für den Taufakt: Der SWISS-Airbus A330-300 mit der Immatrikulation HB-JHL wird auf den Namen «Sarnen», Hauptort vom Kanton Obwalden, getauft. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Ein «Obwaldner-Flugzeug» als Botschafter für Tradition und Moderne
 
Feststimmung im Flughafen Zürich und ein spezieller Moment für Sarnen! Am Vormittag des 5. Juni 2014 wurde im Airport-Gelände der 13. SWISS-Airbus A330-300 mit der Immatrikulation HB-JHL auf den Namen des Obwaldner Kantonshauptorts «Sarnen» getauft. SWISS-CEO Harry Hohmeister und der Sarner Gemeindepräsident, Manfred Iten, eröffneten die Zeremonie mit einem religiösen Taufakt durch die Pfarrer der katholischen und evangelisch-reformierten Kirchen.

SWISS Flugzeugtaufe Sarnen Kulturonline.ch
So etwas muss man zuerst nachmachen! Gemeindepräsident Manfred Iten hat einen Volltreffer bei der Champagner-Taufe von «Sarnen» gelandet ... - die Tropfen fallen genau auf das S von Sarnen!
 
Die Maschine kam früh am Donnerstagmorgen aus Nairobi und wurde beim offiziellen Taufakt stilecht mit Champagner getauft. Der anwesende Captain des A330-300, Bruno Camenzind, stammt selber aus dem Kanton Obwalden: «Auch für mich ist es natürlich ein spezieller Tag. Wann ich allerdings das nächste Mal mit dieser Maschine weltweit unterwegs bin, kann ich zurzeit nicht sagen.»
 
Eine grosse Ehre für Sarnen und für den Kanton Obwalden
«Unser Kantonshauptort Sarnen wurde durch SWISS wegen dieser ehrenvollen Namensgebung angeschrieben. Wir haben uns darüber sehr gefreut. Heute sind wir mit einer Delegation aus Vertretern von Behörden, Firmen und Institutionen per Bus angereist. Die Freude ist gross, dass nun der SWISS Airbus A330-300 Sarnen die besten Grüssen von uns in die Welt hinausträgt. Möge das Flugzeug und alle, die damit unterwegs sind, stets schöne und glückliche Erlebnisse haben und sicher landen», sagte Gemeindepräsident Manfred Iten bei der Taufe und der Übernahme von Modell-Flugzeug und Urkunde.»

SWISS Flugzeugtaufe Sarnen Kulturonline.ch Grosse Ehre für Sarnen und Obwalden! Harry Hohmeister, CEO der Fluggesellschaft SWISS (vorne links), übergibt an Gemeindepräsident Manfred Iten zur Erinnerung ein Modell von SWISS-Airbus A330-300 mit der Immatrikulation HB-JHL sowie eine Urkunde. Links aussen ist der katholische Pfarrer Brunner zu sehen. Er segnete das Flugzeug, dann beteten alle das «Vaterunser». (c) Fotos: ROPO/MuA.
 
«Sarnen ist stolz!»
«Obwalden steht als einer der Urkantone und als geographischer Mittelpunkt der Schweiz für Swissness und Tradition. Ich freue mich deswegen umso mehr, dass wir ab heute die „Sarnen“ als Botschafterin des Kantons offiziell in unserer modernen Airbus A330-300-Flotte begrüssen können», sagte SWISS CEO Harry Hohmeister anlässlich der Veranstaltung.
Gemeindepräsident von Sarnen, Manfred Iten, fügte hinzu: «Der Airbus A330-300 zeigt in idealer Weise auf, dass sich Tradition und Moderne bestens vertragen und sich zu Höchstleistungen anspornen können. Sarnen ist stolz, seinen Namen verbunden mit SWISS in die Welt hinaus fliegen lassen zu dürfen.»
 
Weiter nach Boston
Im Anschluss an die Taufe flog die HB-JHL gegen 17:30Uhr mit rund 230 Passagieren in Richtung Boston. Die A330 HB-JHL ist eine der aktuell 14 Maschinen der A330 Flotte von Swiss International Air Lines.
«Die Fluggesellschaft benennt ihre Flotte auf Namen von Kantonshauptorten, touristischen Destinationen oder flughafennahen Gemeinden. Der Airbus A330-300 ist 63.7 Meter lang, 16.80 Meter hoch und verfügt über eine Spannweite von 60.30 Metern. Das Flugzeug bietet in allen drei Klassen ein modernes Kabinenprodukt und Platz für insgesamt 236 Passagiere. Mit einer Reichweite von 8‘400 Kilometern fliegt die „Sarnen“ SWISS Langstreckenziele wie Dubai, New York, Montreal, Neu Delhi oder Nairobi an», erklärten die Presseverantwortlichen der SWISS, Susanne Mühlemann und Sonja Ptassek.
www.swiss.com
http://www.sarnen.ch/de/


Menschen bei Mövenpick Hotels & Resorts

Aus dem Archiv von Kulturonline.ch

Der Churer GM Patrick Manthe prägte für Mövenpick Hotels &
Resorts den Tatendrang in Hanoi


Patrick Manthe mit Ehefrau Ploy und Sohn Jonathan

Jung und erfolgreich. Patrick Manthe aus Chur, im Bild mit Ehefrau Ploy und Sohn Jona-
than, war Generalmanager vom Mövenpick Hotel Hanoi und Chef von 188 Angestellten.
                                                                                                                           (c) Foto: ROPO/MuA


Früher schwer vom Krieg getroffen, strebt Vietnam nach wirtschaftlichen Erfolgen. Der GM und Hotelier, Patrick Manthe aus Chur, zog diskret die Fäden im Boutique-Stil Stadt-Hotel von Mövenpick Hotels & Resorts in Hanoi.

www.moevenpick-hotels.com

Im Herzen von Hanoi steht das etablierte Mövenpick Hotel (154 Zimmer/Suiten, 4 Meeting- und Banketträume für 160 Personen, Restaurant, Bar und 188 Angestellte), seine Fassade wurde im französischen Kolonialstil erbaut, welches Charme und Geschichte von Hanoi widerspiegelt. Nationale und internationale Geschäftsleute sowie Spitzenpolitiker gehen hier ein und aus. Der engagierte Gastgeber Patrick Manthe ist freundlich, zuvorkommen und diskret, wenn er die Hotelbesuchenden begrüsst. Seine Art mit Menschen, seinen Gästen, umzugehen, ist charmant und liebenswürdig. Die «Swissness», die er im persönlichen Gespräch repräsentiert, ist echt und seine Vorgaben und Versprechen sind für alle verlässlich.

Gastgebender Weltenbummler
Mit seinen Eltern, Jürgen und Hanni Manthe sowie mit der Schwester Gabi Fernstroehm-Manthe, lebte er in Chur, ist dort aufgewachsen und in die Schule gegangen. Er absolvierte von 1994 bis 1997 in der Bündner Hauptstadt eine Hochbauzeichner-Lehre in einem Architekturbüro, ehe er intensiv Sprachen lernte, so in Cambridge in Grossbritannien. Anschliessend ging er an die Hotel- und Touristikfachschule HTF inPassugg, die er im Mai 2000 mit der besten Diplomarbeit seines Jahrgangs erfolgreich abschloss.
Wichtige Berufserfahrungen sammelte Manthe zuerst im Wellnes & Spa Hotel Beatus in Merligen BE, dann war er Verkaufsverantwortlicher im Metropole Hotel in Interlaken. Im Anschluss ist die Hilton-Gruppe auf ihn aufmerksam geworden. Stetig ging es dann in der Karrierenleiter aufwärts: Von 2001 bis April 2003 wirkte er im Hilton Zürich Airport als Food & Beverage Service Manager, im Hilton Bonn in Deutschland zeichnete er als F&B Manager bis Mai 2005 verantwortlich und schon im Juni 2005 bis August 2006 engagierte man ihn ans andere Ende der Welt nach Australien als Catering Floor Manager ins Hilton Brisbane.

Weltoffen mit Schweizer Wurzeln
«Es war für mich schon immer ein Wunsch meine erlernten Kenntnisse und Erfahrungen im Ausland zu vertiefen, wobei mir die typischen Schweizer Tugenden wie exaktes und organisiertes Arbeiten immer sehr gelegen kamen», sagt Patrick Manthe, der seine Karriere von September 2006 bis Oktober 2008 im luxuriösen Conrad Maldives Rangali auf den Malediven als F&B Manager fortsetzte. Während dieser Zeit lernte er den Karlsruher Hotelfachmann Knuth Kiefer kennen, der ihm die Türen zu Mövenpick Hotels & Resorts in Asien öffnete. Bis Juni 2010 arbeitete er im Mövenpick Hotel Hanoi als Executive Assistant Manager.
Seine Kompetenz und sein Engagement – praktisch rund um die Uhr – blieb auch dem Baselbieter Andreas Mattmüller, Chief Operating Officer Middle East & Asia beim Mövenpick Hotels & Resorts Management in Dubai, nicht verborgen. Mattmüller fördert den Nachwuchs bewusst und gab klare Anweisungen: Knuth Kiefer, der das Mövenpick Hotel Hanoi anfänglich leitete, übergab den Führungsstab an Manthe und wurde selbst GM Vietnam in Saigon. Patrick Manthe war mit diesem Akt und seinen 36 Jahren erstmals Generalmanager eines Hotels und somit einer der jüngsten GM der Mövenpick Hotel & Resort-Gruppe.

«Hotellerie als Lebenstil und Bereicherung»
«Die Hotellerie ist für mich nicht nur ein Beruf, vielmehr ein wertvoller Lebenstil und eine Bereicherung im Umgang mit faszinierenden Kulturen, Ländern und Leuten», beschreibt der Churer Patrick Manthe seine Einstellung zum Beruf. Inzwischen hat er geheiratet. Seine thailändische Frau Ploy (33), die er im Hotelbusiness kennenlernte, schenkte ihm im Oktober 2010 einen gesunden Knaben namens Jonathan, er und Ploy haben sein Herz für immer an den herzigen Boy verschenkt.
Wie sieht Manthe’s Zukunft aus? «In der Hotellerie ist es sehr schwierig den nächsten Schritt oder die weiteren Destinationen zu planen. Flexibilität ist eine erforderliche Voraussetzung, um in unserem Beruf erfolgreich zu sein. Ich habe aufgehört konkrete Pläne zu schmieden, sehe meine Zukunft aber eher im asiatischen Raum.»

GM Patrick Manthe und der Markt in Vietnam
In Vietnam sieht die Mövenpick Hotelgruppe einen aufstrebenden Markt für Business- und Leisure-Kunden. Vietnam ist ein gut positioniertes Tourismusland mit zweistelligen Wachstumsraten. Die Kombination von Geschichte und Kultur, pulsierenden Städten (7 Mio. Motorräder in Saigon und Hanoi!), atemberaubenden Stränden und schönen Landschaften, dies macht das Besondere für erfahrene Reisende in diesem sozialistischen Staat aus.
Sowohl Mövenpick Hotel Saigon wie auch Mövenpick Hotel Hanoi sind mit ihren modernen Infrastrukturen bestens für Tagungen und Workshops von international tätigen Firmen gerüstet. Die Auslastung pro Jahr beträgt zwischen 70% in Saigon und über 75% in Hanoi. Vietnam verzeichnet gegenwärtig eine Zunahme von Touristen und Geschäftsleuten, die sonst nach Japan (eine Folge des Atomdesasters) gereist wären.
Die Gästestruktur wird von Vietnamesen, Japanern und Singapur-Touris-ten angeführt. Aus Europa stammen die meisten Gäste aus Deutschland, Italien, Skandinavien und der Schweiz. Ein weiterer Schwerpunkt bilden die Reisenden aus den USA und Australien.

Link zu Mövenpick Hotels & Resorts in Vietnam


TV-Hinweise etc.


Informationen über Schweizer Radio und Fernsehen

Programmhinweise SRF im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch
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http://www.srf.ch/


Zu den News-Meldungen vom SRF:
http://www.srf.ch/news

SRF: Film-Nachschau:
http://www.srf.ch/play

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Link zum Schweizer Radio SRF1.
Link zu «Musikwelle».

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SRF Radio-Musiktitel gesucht ?

Suchen Sie die Musiktitel, die gerade bei einem SRF-Sender zu hören waren? Hier geht es direkt zum entsprechenden Link ...
http://www.srf.ch/radio-srf-1/programm/musik
http://www.srf.ch/radio-srf-1

 

http://www.srf.ch/radio-srf-2-kultur/programm/musik

http://www.srf.ch/radio-srf-3/programm/musik

http://www.srf.ch/radio-srf-musikwelle/programm/musik

http://www.virus.ch/virus/ticker



Weitere TV-Hinweise von diversen Sendern ... 


Im Gedenken an Heidi Kabel - Ihre Tipps für ein glückliches Leben

http://www.youtube.com/watch?v=G-xS3v_3e-4&feature=related


Themen-Momente

Urs Widmer Reise im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch
Urs Widmer jetzt mit Autobio-
graphie: «Reise an den Rand
des Universums» (Diogenes)

 

«Kein Schriftsteller, der bei Trost ist, schreibt eine Autobiographie», lautet der erste Satz. Urs Widmer hat die eigene Warnung in den Wind geschlagen und ein grossartiges Erinnerungsbuch verfasst. Mit dreissig begann sein Leben als Schriftsteller. Die Zeit davor bildet das Fundament seines Werks, und ihr ist dieses Buch gewidmet, den Fakten und Erinnerungen, wie es «tatsächlich» war. Eine persönliche Geschichte aus den für die Weltgeschichte so entscheidenden Jahren 1938-1968.
 

Mehr zum Inhalt

Das Besondere dieser Autobiographie: Sie hört da auf, wo andere gewöhnlich anfangen. Urs Widmers Jahre als Kind, als junger Mann, als Student, als Lektor. Elternhaus, Freunde, die ersten Lieben, seine Frau May. Familiengeschichten und Familienmythen. Die Schule, die Lehrer. Die Ferien, die Reisen. Basel, Montpellier, Griechenland, Paris. Banales wie Dramatisches in einer Zeit, in der Geschichte geschrieben wurde: der Zweite Weltkrieg, der Kalte Krieg, die sechziger Jahre. Und immer wieder die Eltern, die grossen Schatten in seinem Werk. Auch wenn diese Erinnerungen oft von Tragischem handeln, ihre Vitalität und Anschaulichkeit sind unübertrefflich.
Kulturonline meint: Ein ganz persönliches Buch mit Höhen und Tiefen in einem faszinierenden Leben zwischen Wirklichkeit und Buchdeckel.

www.diogenes.ch