- Test - Varia
Bücher und ihre Faszination
.................................................................................................Erwin Hauser’s Buch «Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie» und der CMS-Verlag
Mein Manuskript, mein Verlag, mein
Buch – Ein Verlag hilft Erst-Autorinnen und -Autoren
In diesen Tagen ist der CMS-Verlag mit Sitz
in Zug erneut in die Schlagzeilen gekommen. Mit dem Buch «Die Stimmen meiner
Eltern hörte ich nie» vom Wiler Politiker und Unternehmer Erwin Hauser, der
darin seine schmerzvolle Kindheit und Jugendzeit beschreibt, kam das
Verlagshaus von Claus P. und Marlies Schmidt (im Bild oben) erneut – nach
den Werken «Ara» von Eduard Häfliger und der Triologie «Heisse Semmel» vom
Verleger selbst – ins Blickfeld der interessierten Lesegemeinschaft.
Von der Freude am Schreiben, von Geschichten
und dem Alltäglichen in und um uns Menschen. Der CMS-Verlag geht dieser
Faszination und den Geheim-nissen des Lebens auf die Spur.
«Erstlingswerke» sollen nicht
länger im Dornröschenschlaf schlummern
Kulturonline.ch traf sich mit dem
Verleger-Ehepaar und war begeistert von den Leitgedanken, die dieses
Verlagsunternehmen verfolgt. Sie sind immer auf der Suche nach neuen, wohl
eher unbekannten Autoren, nach Menschen, die gerne aussergewöhnliche
Geschichten schreiben. «Die von den einzelnen Bestsellern abhängigen grossen
Publikumsverlage und ihre zunehmende Vergesslichkeit für die
Unterhaltungs-Literatur sind die Fundgrube der kleinen, innovativen
Buchverlage. Sie machen Erst-Autorinnen und -Autoren Mut zur
Veröffentlichung ihrer Werke, damit diese nicht länger im Dorn-röschenschlaf
schlummern müssen», heisst es auf der Internet-Startseite vom CMS-Verlag.
Kulturonline.ch stellt den Verlag und seine Bücher.
«Die Stimmen meiner Eltern
hörte ich nie» von Erwin Hauser
Es erzählt die authentische Lebensgeschichte
des Autors. Ein autobio-grafischer Reflex auf die erschütternden
Geschehnisse während seiner Kind- und Jugendzeit in einem katholischen
Kinderheim in der Schweiz. Ein Buch voll unbequemer Wahrheiten, ergreifend
und unvorstellbar.
... dennoch, dieses Buch soll keine «Abrechnung» sein.
Bei der Buchpräsentation vom 6. Juli 2011 in
Wil ging man den Spuren jener Kindheit nach. In der offenen Fragerunde
meldete sich der ehemalige Präsident des Ortsbürgerrates. Er wollte den im
Buch verwendeten Begriff «Nonne» klären und präzisieren, eigentlich waren es
«weltliche» Pfleger-innen, zwei Laienschwestern, die mit über zwanzig
Kindern schlicht überfordert waren. Auch eine andere betroffene Person
meldete sich mit ihren Erfahrungen aus diesem Heim zu Wort. Erwin Hauser war
froh um diese Erläuterungen. Am Schluss bedankte er sich speziell bei seiner
Schwester, seiner Ehefrau und Tochter. Mit der Liebe zu seiner Frau und mit
der Geburt der Tochter kamen die schönen und tiefsinnigen Seiten in sein
Leben zurück.
Heisse Semmel Buch 1 Das
Vorspiel
Triologie «Heisse Semmel» von Claus P. Schmidt.
Die Familie Rheinberg hütet seit Generationen
einen geheimnisvollen Fund, weswegen ihr Sohn Robert Maximilian ständig in
der Gefahr lebt, von zwielichtigen Typen übelster Art dessen beraubt zu
werden. Er taucht unter, bis er sich nach einer Odyssee durch halb Europa in
seiner Wahlheimat Schweiz niederlässt, wo er sich frei und sicher glaubt.
Hier begegnet er der Liebe seines Lebens: einer Tessinerin namens Marietta
Franchini. Doch Tage vor der Hochzeit bleibt sie unauffindbar.
Zur selben Zeit sorgt eine Leiche im Sihlsee
für große Aufregung. Robert gerät in die Fänge eines kauzigen
Kriminalbeamten. Dieser sieht ihn nach mehrstündigem Verhör schon so gut wie
überführt. Doch für eine Anklage reichen die Indizien nicht aus. Robert
dagegen recherchiert auf eigene Faust. Dabei kreuzen immer neue Gestalten
seinen Weg, so die zwei Frauen Angelika Wolff und Giulia Mancuso. Im Buhlen
um Robert versuchen beide, sich gegenseitig übel mitzuspielen. Doch der
Fügung des Schicksals kann sich Robert nicht entziehen. Als ihn die
Vergangenheit einholt, stellt er fest, dass ihm alles zu entgleiten droht,
sogar sein Leben.
Heisse Semmel Buch 2 Das
Zwischenspiel
Dieser unglaubliche, Millionen Schweizer
Franken schwere Coup, ausgeheckt von Giulia Mancuso und Ricardo Franchini
bei der Versicherungsgesellschaft Eurosia in Zürich, tritt nun in die
entscheidende Phase. Zum einen, weil der große Unbekannte auf deren
Widersacher Robert Maximilian Rheinberg ein Anschlag auf dessen Leben verübt
haben soll. Zum anderen, weil Angelika Wolff demzufolge ihre volle
Aufmerksamkeit Robert widmet. Doch ihr erhofftes Glück mit ihm scheint in
weite Ferne gerückt zu sein, als ...
Heisse Semmel Buch 3 Das
Nachspiel
Dieses Buch befindet sich in
Vorbereitung. Die Erstausgabe ist zur Frankfurter Buchmesse 2011 geplant.
Alltägliches in fasziniernden Geschichten.
«Ara» von Eduard Häfliger
«Ara» oder ein bunter Fächer
von humorvollen und tiefgründigen Geschichten. Die Kurzgeschichten, deren
oftmals harmloser Beginn ganz allmählich und dann völlig überraschend ein
geradezu dämonisches Ende findet. Eduard Häfliger versteht es mit seiner
Erzählweise alltägliches Er-Leben witzig und eindrücklich darzustellen und
lebhaft zu machen.
Die Leitgedanken von der CMS-Verlagsgesellschaft
Zitate von der Homepage des
CSM-Verlages: «Die CMS-Verlagsgesellschaft ist ein kleiner unabhängiger
Buchverlag. Sie versteht sich als Gegenmodell zu einem Publikumsverlag und
steht ihm in nichts nach. Die CMS-Verlagsgesellschaft ist Mitglied im
Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), legt Wert auf kulturelle
Vielfältigkeit und Glaubwürdigkeit seiner Produkte. Sie verlegt
abwechslungsreiche Bücher aus vielen Literaturgattungen. Themenprofile und
Arrangements vorwiegend aus der U-Literatur sollen zum Schmökern verführen.
Dafür bietet sie alle verlagsspezifischen Leistungen zur Veröffentlichung
der Werke für bekannte genauso wie für unbekannte Literaten. Was zählt im
Büchermarkt, ist nicht nur der Drang zur Kreativität, sondern auch die
Freude an der Präsentation neuer Autorinnen und Autoren», schreibt das
Verleger-Ehepaar Claus P. und Marlies Schmidt.
Erstlinkswerke
gezielt finden und fördern
Ohne den verlegerischen
Unternehmensgeist kleinerer Buchverlage und ihren missionarischen Eifer für
die Literatur gäbe es viel weniger Erstlingswerke. Claus P. und Marlies
Schmidt berichten weiter: «Sie sind die wahre Quelle einer unterhaltsamen
Literatur, in der Leserinnen und Leser sich vergnügt wiederfinden können.
Unbekannte Autorinnen und Autoren sollten deshalb die Vorteile unseres
Buchverlages nutzen und dafür ein begrenztes Risiko eingehen. Wir stellen
den interessierten Personen gerne unsere Verlagsdokumention zu.»
Eine ideale Plattform für
neue Autorentalente
Die CMS-Verlagsgesellschaft
arbeitet im Wesentlichen genauso wie jedes andere Unternehmen der
Verlagsbranche. Aber sie legt Wert darauf, dass Autorinnen und Autoren sowie
ihre Manuskripte mehr Aufgeschlossenheit und Unvoreingenommenheit erwarten
dürfen und dass ihre Anliegen weniger von einem Verlagsprogramm abhängig
sind. Ein Liebesroman ist genauso willkommen wie ein querköpfiges
Manuskript, heisst es im CMS-Verlagshaus: «Unser primäres Geschäft besteht
darin, neue Autorentalente zu entdecken, ihnen eine Plattform zur Verfügung
zu stellen und ihnen den Bezug zum Verlag und auch das Bewusste: „Das ist
mein Podium, mein Sprungbrett. Das ist mein Verlag. Ich will in diesen und
nicht in einen anderen!“ vor Augen führen. Wir wollen, dass die neuen
Autoren bei uns, in der CMS-Verlagsgesellschaft, ganz altmodisch
ausgedrückt, ein Stück Heimat finden.»
Erinnerungen an den Widerstand gegen die
Schwarzenbach-Initiative.Widerstand gegen Fremdenhass
Wie nahmen die italienischen Immigranten die Schwarzenbach-Initiative 1970 wahr und wie reagierten sie darauf? Wie sah ihr Widerstand aus und wer eilte ihnen zu Hilfe? Was für eine Wirkung hatte ihr Kampf und wie sieht der lange xenophobe Schatten aus, aus dem sie hinaustraten?
Das Buch beleuchtet die Vorgeschichte, die Höhepunkte und die Nachwehen der Schwarzenbach-Initiative gegen die »Überfremdung« der Schweiz aus Sicht derjenigen, die damals ein Schattendasein fristeten. Die italienischen Immigranten waren zu jener Zeit Hauptgegenstand der öffentlichen Diskussionen und der politischen und kulturellen Sorgen der Schweizer, fanden jedoch selbst kaum Gehör. Was waren also ihre Sorgen und Hoffnungen?
Das »artfremde Gewächs« und die »braunen Söhne des Südens«, wie Schwarzenbach sie nannte, gehören heute längst zum Bild einer «mediterranisierten» Schweiz. Der Espresso ist zur Selbstverständlichkeit geworden und an jeder Ecke verströmen Pizzerias den Duft Süditaliens auf Schweizer Strassen. De facto haben heute aber in diesem Theater der nationalen Eitelkeit bloss die Schauspieler gewechselt, die Rollen sind geblieben. Das Buch ist im Rotpunktverlag erschienen und vermittelt einen eindrücklichen Überblick über die damalige «Masseneinwanderung».
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Mehr unter www.rotpunktverlag.ch
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Anerkennung für Pioniere in der Schweizer Sozialarbeit!
«Wir haben die soziale Arbeit geprägt» (Haupt-Verlag)
Die Geschichte der Sozialen Arbeit in der Schweiz ist geprägt von einer Reihe markanter Persönlichkeiten, die tatkräftig zu ihrer Professionalisierung und zur Weiterentwicklung des Sozialwesens beigetragen haben. Manche von ihnen sind heute hochbetagt. Nun stehen dreizehn von ihnen erstmals zusammen im Mittelpunkt eines Buches. Neun Frauen und vier Männer zwischen 66 und 93 Jahren blicken zurück auf ihr langjähriges Wirken, sehr persönlich, sehr lebensnah, sehr engagiert.
Ob es um Modernisierungen im Heimbereich geht, um das Verbessern von
Lebens-bedingungen im Berggebiet, um den Aufbau einer Ausbildungsstätte oder
um das wissenschaftliche Begründen der eigenen Tätigkeit, stets wird in den
individuellen Lebensberichten auch ein Stück Schweizer Sozialgeschichte
erfahrbar. Denn Soziale Arbeit findet dort statt, wo gesellschaftliche
Probleme aufbrechen und Lösungen gefunden werden müssen - am Puls der Zeit.
Ergänzt durch vier abrundende und
weiterführende Hintergrundtexte zeichnen die Erinnerungen der Zeitzeuginnen
und Zeitzeugen ein differenziertes, oft auch überraschendes Bild der Schweiz
ab 1950, gesehen aus dem Blickwinkel der Sozialen Arbeit.

«Im
Schrebergarten» von und mit Sandra Rutschi
Bern, im Frühling 1964: Der
junge Jurassier Pierre Bergier taucht unter falschem Namen in einem
Schrebergarten unter, weil er von der Polizei gesucht wird. Um die
Unabhängigkeit des Juras vom Kanton Bern zu erkämpfen, hat er Bomben
gezündet und Brände gestiftet. In seinem Versteck lernt er die einige Jahre
ältere Anna Gerber kennen – eine Begegnung, die das Leben der beiden markant
verändert. Fast fünfzig Jahre später übernimmt die Zeitungsredaktorin Katja
Schild unfreiwillig das Dossier rund um die Jurafrage. Was sie stattdessen
wirklich beschäftigt, ist das Schicksal ihrer Grossmutter Anna Gerber, die
im Spätsommer 1964 auf rätselhafte Weise ums Leben kam. Während Katja Schild
verbissen dem Familiengeheimnis nachspürt, merkt sie nicht, dass Pierre
Bergier in den Schrebergarten zurückgekehrt ist.
Werke von Paul Wittwer im
Nydegg-Verlag
Paul
Wittwer und der Kriminalroman «Widerwasser»
«Schwierigkeiten begleiten
Mauro Matter seit seiner Kindheit. Nicht immer trifft ihn das Pech
unverschuldet. Kurz vor der Facharztprüfung gerät er beruflich und privat in
eine Sackgasse. Da fällt ihm die Chance für einen Neuanfang buchstäblich vor
die Füsse. Limacher lässt sich in wichtigen Fragen von seiner Nase leiten.
Entsprechend oft hat er eins draufgekriegt und ist nun etwas angeschlagen.
Trotz beruflicher Neuorientierung droht dem Fahnder der Kantonspolizei die
Midlife-Crisis. Anstatt Umzugskisten auszupacken, sitzt er lieber im
Nullpunkt, seinem Stammlokal. Limacher lässt sich in wichtigen Fragen von
seiner Nase leiten. Entsprechend oft hat er eins draufgekriegt und ist nun
etwas angeschlagen. Trotz beruflicher Neuorientierung droht dem Fahnder der
Kantonspolizei die Midlife-Crisis. Anstatt Umzugskisten auszupacken, sitzt
er lieber im Nullpunkt, seinem Stammlokal. Gut hingegen läuft es für
Vincenzo Lo Russo. Der Erfolg macht den Camorra-Boss, genannt die Katze,
schier unantastbar. Die Lebenslinien dieser drei Männer werden durch einen
spontanen Entscheid Matters unabsichtlich miteinander verstrickt. Jeder der
drei gerät in ein unheilvolles Spiel mit dem Tod: Matter, der ihn gesucht
hat, findet ihn nicht, Limacher kommt ihm gefährlich nahe, und Lo Russo
lässt ihn für sich arbeiten.»
Paul Wittwer fehlender
Überblick im «Giftnapf»
Im Trub stirbt der erst seit
kurzem ansässige Dorfarzt völlig unerwartet an einem Herzversagen. Die junge
Witwe sucht dringend eine Praxisvertretung. Dr. Ben Sutter meldet sich. Der
Job im Emmental soll ihm nach strengen Assistenzjahren die gewünschte
Luftveränderung bringen. Schon bald aber wird er konfrontiert mit
Vorkommnissen, die in krassem Gegensatz zur beschaulichen Napfwelt stehen.
Unklare Todesfälle, merkwürdige Notfälle, einsilbige Patienten, wortgewandte
Prediger und die verwirrend hübsche Witwe stören ihn bei seiner
Praxistätigkeit. Der frühere Dorfarzt Doktor Eggimann, Mediziner, Maler und
Menschenkenner, trägt mit seinen Theorien über das Unsichtbare weiter zur
Verunsicherung bei. Mit argloser Neugier erforscht Sutter alles, was ihm
begegnet. Seine Entdeckungen sind mindestens so verwirrend wie die
Topografie des Napfgebietes und er verliert zunehmend die Orientierung. Als
er endlich den Überblick zurückzugewinnen scheint, ist es zu spät. Viel zu
tief ist er in die Geheimnisse rund um den Napf vorgedrungen. Um seine Haut
zu retten, bleibt ihm nur die Flucht nach vorn ...
Paul
Wittwer entführt uns zu «Eiger, Mord & Jungfrau»
Im azurblauen Wasser vor
Nizza schwimmt eine Wasserleiche. Kurze Zeit später stirbt an der Côte
d’Azur ein Assistenzarzt der renommierten Berner Parkklinik Eiger. Alles
deutet auf einen Segelunfall hin. Frau Knecht, die Mutter des verstorbenen
Arztes, glaubt nicht an einen Unfall. Sie vermutet einen Zusammenhang
zwischen den beiden Todesfällen. Sie bittet den ehemaligen Studienfreund
ihres Sohnes, Dr. Franco Weber, viel ver-sprechender und ehrgeiziger
Herzchirurg des Berner Inselspitals, um Rat und Unterstützung. Gemeinsam mit
einem Freund stellt Weber Frau Knecht zuliebe ein paar halbherzige
Nachforschungen an. Statt klare Antworten auf einfache Fragen zu bekommen,
stossen die beiden auf komplizierte Widersprüche und dunkle Flecken – auch
auf blendend weissen Arztkitteln. Dr. Franco Weber legt sein Skalpell aus
der Hand und riskiert Kopf und Kragen, um die Todesfälle zu klären. Dabei
stösst der unerwartet auf übelste Machenschaften in der modernen
Spitzenmedizin.
«Jenseits
der Couch» von Esther Pauchard
Eine Frau wird in die
Psychiatrie eingewiesen, die Diagnose lautet Schizophrenie. Sind ihre
Beschuldigungen gegen ihren Ehemann ernst zu nehmen? Wahn oder Wirklichkeit?
Kassandra Bergen, erfahrene Assistenzärztin in der psychiatrischen Klinik
Eschenberg, hat schon manches erlebt. Aber dieser Fall ist anders. Das
Schicksal ihrer Patientin lässt sie nicht mehr los. Was als Nachforschung
aus medizinischem Interesse beginnt, nimmt bald einen unheilvollen Verlauf.
Und nichts ist mehr, wie es zu sein schien.
Helmut Maier mit «Bristen»
in ein ungeahntes Gefühlschaos
Finn, Galerist und
Kunstfahnder in Zürich, erhält das Angebot, einen Anschlag am Gotthard
aufzuklären. Seine Auftraggeberin vermutet, dass Polizeikreise involviert
sein könnten. Finn graut vor jeder Art von Gewalt. Seine Welt ist die Kunst.
Seine Fälle sind unblutig, unauffällig, unspekta-kulär. Seine Täter sind
behutsam, fingerfertig und leise. Anschläge können ihm gestohlen bleiben.
Trotzdem übernimmt er den Fall. Wegen seiner Auftraggeberin, Maria Lucrezia
Kienast, genannt Malu. Finn, chronisch kompliziert, wählt ungern den
einfachsten Weg. Statt sich nur um den An-schlag am Gotthard zu kümmern,
lässt er sich durch seine Auftraggeberin verwirren, wühlt in der
Vergangenheit ihres ehemaligen Geliebten, Arpa-gaus, und bereitet seiner
eigenen Gefühlswelt ein ungeahntes Chaos. Er kann nicht anders. Zum Glück
ist da noch Kant, sein bester Freund und Partner. «Bristen» ist ein Roman
und Krimi von urban bis Uri.
Informationen über Helmut Maier
Marianne
Vogel Kopp mit Erstlingswerk «Der Spur nach»
Lukas ist in einem
Frauenhaushalt aufgewachsen. Doch nicht genug: Als Studienabgänger der Uni
Bern ohne Stelle erhält er von seiner eben erst verstorbenen Tante Helene
den Auftrag, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Sie war das enfant
terrible der Familie und hatte früh einen Weg fernab gewählt – doch nun
ist sie offensichtlich um eine letzte versöhnliche Verständigung mit ihren
Angehörigen bemüht.
Der spröde, zurückhaltende
Lukas gewinnt auf dieser Fährte zunehmend an Dynamik. War er mit Vorurteilen
aufgebrochen, nimmt ihn die energische Tante immer mehr für sich ein. Nicht
dass er sich auf ihre religiösen Experimente einlassen würde, aber so ganz
spurlos gehen die Begegnungen an ihren Wirkorten nicht an ihm vorbei.
Seine Reise wird immer mehr
eine zu sich selbst. Sie weckt Lukas aus der Erstarrung, was sich wiederum
auf sein kompliziertes Familiengefüge überträgt und zunehmend für Aufregung
sorgt.
Mit
Stefanie Christ schauert’s …
… mit «Die Grenzen der
Nacht». 1940 im Emmental: Im Heimatdorf von Hannah tragen sich
unerklärliche Ereignisse zu. Messer fliegen durch die Luft und eine
unsichtbare Hand flicht nachts heimlich die Pferdemähnen. Dem Vater eine
bessere Magd und den beiden jüngeren Brüdern eine Er-satzmutter, wächst
Hannah in einer Zeit voller Mythen und Sagen heran. Als eine Epidemie erst
die Knechte und Mägde, dann auch die Kinder und Eltern wegrafft, sucht sie
Trost bei einem Phantom: Dem alten Mann, der in der Nähe des heimischen Guts
in einer kleinen Holzhütte wohnt und den noch nie jemand zu Gesicht bekommen
hat. Hin- und hergerissen zwischen Angst und Faszination erlebt sie mit, wie
sich das ganze Dorf auf die Suche nach dem Urheber der Epidemie macht: einem
Vampir. Der Schauerroman führt vom Emmental in die vom Krieg geprägte
Bundes-stadt, über den Napf hoch hinauf in die Berge, wo es schliesslich zum
finalen Kampf zwischen Gut und Böse kommt.
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Neue Wörter leicht finden.Konrad Duden hatte
eine geniale, einheitliche Schreib-Idee
Am Anfang war das Wort –
doch wie wird es geschrieben? Im ausgehenden 19. Jahrhundert war das
hierzulande keine leicht zu beantwortende Frage. Bis in diese Zeit war die
deutsche Rechtschreibung ohne verbindliche Regelung gewachsen. Jeder Verlag
hatte seine Hausorthografie. Nicht einmal an den Schulen wurde das Schreiben
nach einheitlichen Regeln gelehrt. Diesem Zustand wollte Konrad Duden mit
seinem 1880 im Leipziger (heute Mannheimer) Verlag Bibliographisches
Institut veröffentlichten «Vollständigen Orthographischen Wörterbuch der
deutschen Sprache» abhelfen.
Als Grundlage wählte er die
preussische und die bayerische Schulrechtschreibung. Die preussische
Schulorthografie hatte Bismarck zwar bei «gesteigerter Ordnungsstrafe»
verboten. Doch Konrad Duden setzte sich durch und legte mit dem Urduden den
Grundstein für eine einheitliche deutsche Rechtschreibung.
Der Duden
war schon 1901 ein Bestseller
1901 diente die 6. Auflage
des Wörterbuchs von Konrad Duden, das damals bereits ein Bestseller war, als
Arbeitsgrundlage der nach Berlin einberufenen II. Orthographischen
Konferenz. Diese markiert den Beginn einer einheitlichen amtlichen
Rechtschreibregelung für ganz Deutschland. Historisches Kuriosum am Rande:
Kaiser Wilhelm II. bestand darauf, dass bei der Eliminierung des Buchstabens
h aus Wörtern wie Noth und Thor allein der Thron unangetastet blieb – und
das gilt – trotz Rechtschreibreform von 1996 – bekanntlich bis heute.
Um die Ergebnisse dieser
Konferenz zügig in das «Vollständige Wörterbuch» einarbeiten zu können,
stellte das Bibliographische Institut Konrad Duden einige Mitarbeiter zur
Seite. Das war die Geburtsstunde der Dudenredaktion, die 1911, nach dem Tod
Konrad Dudens, die Fortentwicklung seines Wörterbuchs übernahm.
Duden als höchste
Rechtschreibinstanz
Heute gilt das
Nachschlagewerk als höchste Rechtschreibinstanz. In der Dudenredaktion mit
Sitz im Mannheimer Unternehmen Bibliographisches Institut GmbH arbeiten 20
wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie beobachten und
dokumentieren unter Einsatz modernster Datenbanktechnik Wortschatz und
Sprachwandel des Deutschen.
Wesentliche Grundlage der
Wörterbucharbeit bildet heute die grosse und ständig wachsende elektronische
Textsammlung, die der Verlag selbst erstellt hat und pflegt: das
«Duden-Korpus» mit mittlerweile rund 2 Milliarden Wörtern bzw. Wortformen.
Diese Sprachdatenbank sichert eine authentische Dokumentation der sich
wandelnden deutschen Gegenwartssprache. Aus dem gesamten deutschen
Sprachraum werden Textsorten unterschiedlichster Art – vom literarischen
Text über Zeitungsartikel bis hin zu Gebrauchsanleitungen – verarbeitet und
ausgewertet. Neben der Ausgewogenheit und Vielfalt der Textquellen spielen
genaue linguistische Informationen zu jeder der Millionen von Wortformen
eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse quantitativer und qualitativer
Analyseverfahren schlagen sich unmittelbar in der Qualität der
Duden-Nachschlagewerke nieder.
Daneben nutzt die
Dudenredaktion selbstverständlich das Internet, verschiedene
Wirtschaftsdatenbanken und andere elektronische Textsammlungen als
Arbeitswerkzeug.
Produkt-Vorstellung: «Das Fremdwörterbuch» und «Das Synonymwörterbuch»
Das Fremdwörterbuch: Rund
60.000 Fremdwörter mit allen Trenn- und Schreibvarianten. Zum ersten Mal
geben blau unterlegte Dudenempfehlungen Hilfe bei der Auswahl aus den
verschiedenen Varianten und garantieren eine einheitliche Schreibung. Mit
weit über 400.000 Angaben zu Bedeutung, Aussprache, Grammatik, Stilebenen
und Herkunft der Fremdwörter.
Das Synonymwörterbuch: Rund
300.000 Synonyme zu mehr als 20.000 Stichwörtern helfen dabei, immer den
passenden Ausdruck zu finden. Mit vielen hilfreichen Gebrauchshinweisen zu
brisanten Wörtern und mit Infokästen zu zahlreichen Redewendungen. Aktuell
und deutlich erweitert.
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