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Bücher und ihre Faszination

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Erwin Hauser’s Buch «Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie» und der CMS-Verlag

 

Mein Manuskript, mein Verlag, mein Buch – Ein Verlag hilft Erst-Autorinnen und -Autoren

cms005.jpg Qualität ist alles!

Manuskripte und Fotos werden genau geprüft oder alle Themen neu foto-grafiert. Alle AutorInnen erhalten Unterstützung.        (c) Fotos: ROPO/MuA

In diesen Tagen ist der CMS-Verlag mit Sitz in Zug erneut in die Schlagzeilen gekommen. Mit dem Buch «Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie» vom Wiler Politiker und Unternehmer Erwin Hauser, der darin seine schmerzvolle Kindheit und Jugendzeit beschreibt, kam das Verlagshaus von Claus P. und Marlies Schmidt (im Bild oben) erneut – nach den Werken «Ara» von Eduard Häfliger und der Triologie «Heisse Semmel» vom Verleger selbst – ins Blickfeld der interessierten Lesegemeinschaft.

www.cms-verlag.ch

Von der Freude am Schreiben, von Geschichten und dem Alltäglichen in und um uns Menschen. Der CMS-Verlag geht dieser Faszination und den Geheim-nissen des Lebens auf die Spur.

«Erstlingswerke» sollen nicht länger im Dornröschenschlaf schlummern

Kulturonline.ch traf sich mit dem Verleger-Ehepaar und war begeistert von den Leitgedanken, die dieses Verlagsunternehmen verfolgt. Sie sind immer auf der Suche nach neuen, wohl eher unbekannten Autoren, nach Menschen, die gerne aussergewöhnliche Geschichten schreiben. «Die von den einzelnen Bestsellern abhängigen grossen Publikumsverlage und ihre zunehmende Vergesslichkeit für die Unterhaltungs-Literatur sind die Fundgrube der kleinen, innovativen Buchverlage. Sie machen Erst-Autorinnen und -Autoren Mut zur Veröffentlichung ihrer Werke, damit diese nicht länger im Dorn-röschenschlaf schlummern müssen», heisst es auf der Internet-Startseite vom CMS-Verlag. Kulturonline.ch stellt den Verlag und seine Bücher.

«Die Stimmen meiner Eltern hörte ich nie» von Erwin Hauser

Es erzählt die authentische Lebensgeschichte des Autors. Ein autobio-grafischer Reflex auf die erschütternden Geschehnisse während seiner Kind- und Jugendzeit in einem katholischen Kinderheim in der Schweiz. Ein Buch voll unbequemer Wahrheiten, ergreifend und unvorstellbar.

hauser.jpg Traurige Lebenserfahrung ...

... dennoch, dieses Buch soll keine «Abrechnung» sein.

Bei der Buchpräsentation vom 6. Juli 2011 in Wil ging man den Spuren jener Kindheit nach. In der offenen Fragerunde meldete sich der ehemalige Präsident des Ortsbürgerrates. Er wollte den im Buch verwendeten Begriff «Nonne» klären und präzisieren, eigentlich waren es «weltliche» Pfleger-innen, zwei Laienschwestern, die mit über zwanzig Kindern schlicht überfordert waren. Auch eine andere betroffene Person meldete sich mit ihren Erfahrungen aus diesem Heim zu Wort. Erwin Hauser war froh um diese Erläuterungen. Am Schluss bedankte er sich speziell bei seiner Schwester, seiner Ehefrau und Tochter. Mit der Liebe zu seiner Frau und mit der Geburt der Tochter kamen die schönen und tiefsinnigen Seiten in sein Leben zurück.

Zur Leseprobe …

Heisse Semmel Buch 1 Das Vorspiel

 

2semmel.jpg Triologie «Heisse Semmel» von Claus P. Schmidt.

Die Familie Rheinberg hütet seit Generationen einen geheimnisvollen Fund, weswegen ihr Sohn Robert Maximilian ständig in der Gefahr lebt, von zwielichtigen Typen übelster Art dessen beraubt zu werden. Er taucht unter, bis er sich nach einer Odyssee durch halb Europa in seiner Wahlheimat Schweiz niederlässt, wo er sich frei und sicher glaubt. Hier begegnet er der Liebe seines Lebens: einer Tessinerin namens Marietta Franchini. Doch Tage vor der Hochzeit bleibt sie unauffindbar.

Zur selben Zeit sorgt eine Leiche im Sihlsee für große Aufregung. Robert gerät in die Fänge eines kauzigen Kriminalbeamten. Dieser sieht ihn nach mehrstündigem Verhör schon so gut wie überführt. Doch für eine Anklage reichen die Indizien nicht aus. Robert dagegen recherchiert auf eigene Faust. Dabei kreuzen immer neue Gestalten seinen Weg, so die zwei Frauen Angelika Wolff und Giulia Mancuso. Im Buhlen um Robert versuchen beide, sich gegenseitig übel mitzuspielen. Doch der Fügung des Schicksals kann sich Robert nicht entziehen. Als ihn die Vergangenheit einholt, stellt er fest, dass ihm alles zu entgleiten droht, sogar sein Leben.

Heisse Semmel Buch 2 Das Zwischenspiel

Dieser unglaubliche, Millionen Schweizer Franken schwere Coup, ausgeheckt von Giulia Mancuso und Ricardo Franchini bei der Versicherungsgesellschaft Eurosia in Zürich, tritt nun in die entscheidende Phase. Zum einen, weil der große Unbekannte auf deren Widersacher Robert Maximilian Rheinberg ein Anschlag auf dessen Leben verübt haben soll. Zum anderen, weil Angelika Wolff demzufolge ihre volle Aufmerksamkeit Robert widmet. Doch ihr erhofftes Glück mit ihm scheint in weite Ferne gerückt zu sein, als ...

Heisse Semmel Buch 3 Das Nachspiel

Dieses Buch befindet sich in Vorbereitung. Die Erstausgabe ist zur Frankfurter Buchmesse 2011 geplant.

3 ara.jpg Alltägliches in fasziniernden Geschichten.

«Ara» von Eduard Häfliger

«Ara» oder ein bunter Fächer von humorvollen und tiefgründigen Geschichten. Die Kurzgeschichten, deren oftmals harmloser Beginn ganz allmählich und dann völlig überraschend ein geradezu dämonisches Ende findet. Eduard Häfliger versteht es mit seiner Erzählweise alltägliches Er-Leben witzig und eindrücklich darzustellen und lebhaft zu machen.

 

Die Leitgedanken von der CMS-Verlagsgesellschaft

Zitate von der Homepage des CSM-Verlages: «Die CMS-Verlagsgesellschaft ist ein kleiner unabhängiger Buchverlag. Sie versteht sich als Gegenmodell zu einem Publikumsverlag und steht ihm in nichts nach. Die CMS-Verlagsgesellschaft ist Mitglied im Schweizer Buchhändler- und Verleger-Verband (SBVV), legt Wert auf kulturelle Vielfältigkeit und Glaubwürdigkeit seiner Produkte. Sie verlegt abwechslungsreiche Bücher aus vielen Literaturgattungen. Themenprofile und Arrangements vorwiegend aus der U-Literatur sollen zum Schmökern verführen. Dafür bietet sie alle verlagsspezifischen Leistungen zur Veröffentlichung der Werke für bekannte genauso wie für unbekannte Literaten. Was zählt im Büchermarkt, ist nicht nur der Drang zur Kreativität, sondern auch die Freude an der Präsentation neuer Autorinnen und Autoren», schreibt das Verleger-Ehepaar Claus P. und Marlies Schmidt.

Erstlinkswerke gezielt finden und fördern

Ohne den verlegerischen Unternehmensgeist kleinerer Buchverlage und ihren missionarischen Eifer für die Literatur gäbe es viel weniger Erstlingswerke. Claus P. und Marlies Schmidt berichten weiter: «Sie sind die wahre Quelle einer unterhaltsamen Literatur, in der Leserinnen und Leser sich vergnügt wiederfinden können. Unbekannte Autorinnen und Autoren sollten deshalb die Vorteile unseres Buchverlages nutzen und dafür ein begrenztes Risiko eingehen. Wir stellen den interessierten Personen gerne unsere Verlagsdokumention zu.»

schmidt007.jpg Claus P. und Marlies Schmidt.

Eine ideale Plattform für neue Autorentalente

Die CMS-Verlagsgesellschaft arbeitet im Wesentlichen genauso wie jedes andere Unternehmen der Verlagsbranche. Aber sie legt Wert darauf, dass Autorinnen und Autoren sowie ihre Manuskripte mehr Aufgeschlossenheit und Unvoreingenommenheit erwarten dürfen und dass ihre Anliegen weniger von einem Verlagsprogramm abhängig sind. Ein Liebesroman ist genauso willkommen wie ein querköpfiges Manuskript, heisst es im CMS-Verlagshaus: «Unser primäres Geschäft besteht darin, neue Autorentalente zu entdecken, ihnen eine Plattform zur Verfügung zu stellen und ihnen den Bezug zum Verlag und auch das Bewusste: „Das ist mein Podium, mein Sprungbrett. Das ist mein Verlag. Ich will in diesen und nicht in einen anderen!“ vor Augen führen. Wir wollen, dass die neuen Autoren bei uns, in der CMS-Verlagsgesellschaft, ganz altmodisch ausgedrückt, ein Stück Heimat finden.»

www.cms-verlag.ch

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als.jpg Erinnerungen an den Widerstand gegen die Schwarzenbach-Initiative.

Widerstand gegen Fremdenhass
Wie nahmen die italienischen Immigranten die Schwarzenbach-Initiative 1970 wahr und wie reagierten sie darauf? Wie sah ihr Widerstand aus und wer eilte ihnen zu Hilfe? Was für eine Wirkung hatte ihr Kampf und wie sieht der lange xenophobe Schatten aus, aus dem sie hinaustraten?
Das Buch beleuchtet die Vorgeschichte, die Höhepunkte und die Nachwehen der Schwarzenbach-Initiative gegen die »Überfremdung« der Schweiz aus Sicht derjenigen, die damals ein Schattendasein fristeten. Die italienischen Immigranten waren zu jener Zeit Hauptgegenstand der öffentlichen Diskussionen und der politischen und kulturellen Sorgen der Schweizer, fanden jedoch selbst kaum Gehör. Was waren also ihre Sorgen und Hoffnungen?
Das »artfremde Gewächs« und die »braunen Söhne des Südens«, wie Schwarzenbach sie nannte, gehören heute längst zum Bild einer «mediterranisierten» Schweiz. Der Espresso ist zur Selbstverständlichkeit geworden und an jeder Ecke verströmen Pizzerias den Duft Süditaliens auf Schweizer Strassen. De facto haben heute aber in diesem Theater der nationalen Eitelkeit bloss die Schauspieler gewechselt, die Rollen sind geblieben. Das Buch ist im Rotpunktverlag erschienen und vermittelt einen eindrücklichen Überblick über die damalige «Masseneinwanderung».

Maiolino, Angelo
Als die Italiener noch Tschinggen waren
Der Widerstand gegen die Schwarzenbach-Initiative
11.2011
ca. 280 S. - 20,4 x 13,5 cm, Pb
ISBN 978-3-85869-463-8

Mehr unter www.rotpunktverlag.ch

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wir.jpg

Anerkennung für Pioniere in der Schweizer Sozialarbeit!


«Wir haben die soziale Arbeit geprägt» (Haupt-Verlag)

Die Geschichte der Sozialen Arbeit in der Schweiz ist geprägt von einer Reihe markanter Persönlichkeiten, die tatkräftig zu ihrer Professionalisierung und zur Weiterentwicklung des Sozialwesens beigetragen haben. Manche von ihnen sind heute hochbetagt. Nun stehen dreizehn von ihnen erstmals zusammen im Mittelpunkt eines Buches. Neun Frauen und vier Männer zwischen 66 und 93 Jahren blicken zurück auf ihr langjähriges Wirken, sehr persönlich, sehr lebensnah, sehr engagiert.

 
Ob es um Modernisierungen im Heimbereich geht, um das Verbessern von Lebens-bedingungen im Berggebiet, um den Aufbau einer Ausbildungsstätte oder um das wissenschaftliche Begründen der eigenen Tätigkeit, stets wird in den individuellen Lebensberichten auch ein Stück Schweizer Sozialgeschichte erfahrbar. Denn Soziale Arbeit findet dort statt, wo gesellschaftliche Probleme aufbrechen und Lösungen gefunden werden müssen - am Puls der Zeit.

Ergänzt durch vier abrundende und weiterführende Hintergrundtexte zeichnen die Erinnerungen der Zeitzeuginnen und Zeitzeugen ein differenziertes, oft auch überraschendes Bild der Schweiz ab 1950, gesehen aus dem Blickwinkel der Sozialen Arbeit.

www.haupt.ch

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schreberg.jpg widerw

«Im Schrebergarten» von und mit Sandra Rutschi

Bern, im Frühling 1964: Der junge Jurassier Pierre Bergier taucht unter falschem Namen in einem Schrebergarten unter, weil er von der Polizei gesucht wird. Um die Unabhängigkeit des Juras vom Kanton Bern zu erkämpfen, hat er Bomben gezündet und Brände gestiftet. In seinem Versteck lernt er die einige Jahre ältere Anna Gerber kennen – eine Begegnung, die das Leben der beiden markant verändert. Fast fünfzig Jahre später übernimmt die Zeitungsredaktorin Katja Schild unfreiwillig das Dossier rund um die Jurafrage. Was sie stattdessen wirklich beschäftigt, ist das Schicksal ihrer Grossmutter Anna Gerber, die im Spätsommer 1964 auf rätselhafte Weise ums Leben kam. Während Katja Schild verbissen dem Familiengeheimnis nachspürt, merkt sie nicht, dass Pierre Bergier in den Schrebergarten zurückgekehrt ist.

www.nydegg-verlag.ch

Mehr über Sandra Rutschi

Werke von Paul Wittwer im Nydegg-Verlag

Paul Wittwer und der Kriminalroman «Widerwasser»

«Schwierigkeiten begleiten Mauro Matter seit seiner Kindheit. Nicht immer trifft ihn das Pech unverschuldet. Kurz vor der Facharztprüfung gerät er beruflich und privat in eine Sackgasse. Da fällt ihm die Chance für einen Neuanfang buchstäblich vor die Füsse. Limacher lässt sich in wichtigen Fragen von seiner Nase leiten. Entsprechend oft hat er eins draufgekriegt und ist nun etwas angeschlagen. Trotz beruflicher Neuorientierung droht dem Fahnder der Kantonspolizei die Midlife-Crisis. Anstatt Umzugskisten auszupacken, sitzt er lieber im Nullpunkt, seinem Stammlokal. Limacher lässt sich in wichtigen Fragen von seiner Nase leiten. Entsprechend oft hat er eins draufgekriegt und ist nun etwas angeschlagen. Trotz beruflicher Neuorientierung droht dem Fahnder der Kantonspolizei die Midlife-Crisis. Anstatt Umzugskisten auszupacken, sitzt er lieber im Nullpunkt, seinem Stammlokal. Gut hingegen läuft es für Vincenzo Lo Russo. Der Erfolg macht den Camorra-Boss, genannt die Katze, schier unantastbar. Die Lebenslinien dieser drei Männer werden durch einen spontanen Entscheid Matters unabsichtlich miteinander verstrickt. Jeder der drei gerät in ein unheilvolles Spiel mit dem Tod: Matter, der ihn gesucht hat, findet ihn nicht, Limacher kommt ihm gefährlich nahe, und Lo Russo lässt ihn für sich arbeiten.»

Paul Wittwer fehlender Überblick im «Giftnapf»

Im Trub stirbt der erst seit kurzem ansässige Dorfarzt völlig unerwartet an einem Herzversagen. Die junge Witwe sucht dringend eine Praxisvertretung. Dr. Ben Sutter meldet sich. Der Job im Emmental soll ihm nach strengen Assistenzjahren die gewünschte Luftveränderung bringen. Schon bald aber wird er konfrontiert mit Vorkommnissen, die in krassem Gegensatz zur beschaulichen Napfwelt stehen. Unklare Todesfälle, merkwürdige Notfälle, einsilbige Patienten, wortgewandte Prediger und die verwirrend hübsche Witwe stören ihn bei seiner Praxistätigkeit. Der frühere Dorfarzt Doktor Eggimann, Mediziner, Maler und Menschenkenner, trägt mit seinen Theorien über das Unsichtbare weiter zur Verunsicherung bei. Mit argloser Neugier erforscht Sutter alles, was ihm begegnet. Seine Entdeckungen sind mindestens so verwirrend wie die Topografie des Napfgebietes und er verliert zunehmend die Orientierung. Als er endlich den Überblick zurückzugewinnen scheint, ist es zu spät. Viel zu tief ist er in die Geheimnisse rund um den Napf vorgedrungen. Um seine Haut zu retten, bleibt ihm nur die Flucht nach vorn ...

Paul Wittwer entführt uns zu «Eiger, Mord & Jungfrau»

Im azurblauen Wasser vor Nizza schwimmt eine Wasserleiche. Kurze Zeit später stirbt an der Côte d’Azur ein Assistenzarzt der renommierten Berner Parkklinik Eiger. Alles deutet auf einen Segelunfall hin. Frau Knecht, die Mutter des verstorbenen Arztes, glaubt nicht an einen Unfall. Sie vermutet einen Zusammenhang zwischen den beiden Todesfällen. Sie bittet den ehemaligen Studienfreund ihres Sohnes, Dr. Franco Weber, viel ver-sprechender und ehrgeiziger Herzchirurg des Berner Inselspitals, um Rat und Unterstützung. Gemeinsam mit einem Freund stellt Weber Frau Knecht zuliebe ein paar halbherzige Nachforschungen an. Statt klare Antworten auf einfache Fragen zu bekommen, stossen die beiden auf komplizierte Widersprüche und dunkle Flecken – auch auf blendend weissen Arztkitteln. Dr. Franco Weber legt sein Skalpell aus der Hand und riskiert Kopf und Kragen, um die Todesfälle zu klären. Dabei stösst der unerwartet auf übelste Machenschaften in der modernen Spitzenmedizin.

Paul Wittwer im Nydegg-Verlag mit Bücher und Veranstaltungen

«Jenseits der Couch» von Esther Pauchard

Eine Frau wird in die Psychiatrie eingewiesen, die Diagnose lautet Schizophrenie. Sind ihre Beschuldigungen gegen ihren Ehemann ernst zu nehmen? Wahn oder Wirklichkeit? Kassandra Bergen, erfahrene Assistenzärztin in der psychiatrischen Klinik Eschenberg, hat schon manches erlebt. Aber dieser Fall ist anders. Das Schicksal ihrer Patientin lässt sie nicht mehr los. Was als Nachforschung aus medizinischem Interesse beginnt, nimmt bald einen unheilvollen Verlauf. Und nichts ist mehr, wie es zu sein schien.

http://esther-pauchard.ch/

Helmut Maier mit «Bristen» in ein ungeahntes Gefühlschaos

Finn, Galerist und Kunstfahnder in Zürich, erhält das Angebot, einen Anschlag am Gotthard aufzuklären. Seine Auftraggeberin vermutet, dass Polizeikreise involviert sein könnten. Finn graut vor jeder Art von Gewalt. Seine Welt ist die Kunst. Seine Fälle sind unblutig, unauffällig, unspekta-kulär. Seine Täter sind behutsam, fingerfertig und leise. Anschläge können ihm gestohlen bleiben. Trotzdem übernimmt er den Fall. Wegen seiner Auftraggeberin, Maria Lucrezia Kienast, genannt Malu. Finn, chronisch kompliziert, wählt ungern den einfachsten Weg. Statt sich nur um den An-schlag am Gotthard zu kümmern, lässt er sich durch seine Auftraggeberin verwirren, wühlt in der Vergangenheit ihres ehemaligen Geliebten, Arpa-gaus, und bereitet seiner eigenen Gefühlswelt ein ungeahntes Chaos. Er kann nicht anders. Zum Glück ist da noch Kant, sein bester Freund und Partner. «Bristen» ist ein Roman und Krimi von urban bis Uri.

Informationen über Helmut Maier

Marianne Vogel Kopp mit Erstlingswerk «Der Spur nach»

Lukas ist in einem Frauenhaushalt aufgewachsen. Doch nicht genug: Als Studienabgänger der Uni Bern ohne Stelle erhält er von seiner eben erst verstorbenen Tante Helene den Auftrag, ihre Lebensgeschichte aufzuschreiben. Sie war das enfant terrible der Familie und hatte früh einen Weg fernab gewählt – doch nun ist sie offensichtlich um eine letzte versöhnliche Verständigung mit ihren Angehörigen bemüht.

Der spröde, zurückhaltende Lukas gewinnt auf dieser Fährte zunehmend an Dynamik. War er mit Vorurteilen aufgebrochen, nimmt ihn die energische Tante immer mehr für sich ein. Nicht dass er sich auf ihre religiösen Experimente einlassen würde, aber so ganz spurlos gehen die Begegnungen an ihren Wirkorten nicht an ihm vorbei.

Seine Reise wird immer mehr eine zu sich selbst. Sie weckt Lukas aus der Erstarrung, was sich wiederum auf sein kompliziertes Familiengefüge überträgt und zunehmend für Aufregung sorgt.

Mehr über Marianne Vogel Kopp

 

Mit Stefanie Christ schauert’s …

… mit «Die Grenzen der Nacht». 1940 im Emmental: Im Heimatdorf von Hannah tragen sich unerklärliche Ereignisse zu. Messer fliegen durch die Luft und eine unsichtbare Hand flicht nachts heimlich die Pferdemähnen. Dem Vater eine bessere Magd und den beiden jüngeren Brüdern eine Er-satzmutter, wächst Hannah in einer Zeit voller Mythen und Sagen heran. Als eine Epidemie erst die Knechte und Mägde, dann auch die Kinder und Eltern wegrafft, sucht sie Trost bei einem Phantom: Dem alten Mann, der in der Nähe des heimischen Guts in einer kleinen Holzhütte wohnt und den noch nie jemand zu Gesicht bekommen hat. Hin- und hergerissen zwischen Angst und Faszination erlebt sie mit, wie sich das ganze Dorf auf die Suche nach dem Urheber der Epidemie macht: einem Vampir. Der Schauerroman führt vom Emmental in die vom Krieg geprägte Bundes-stadt, über den Napf hoch hinauf in die Berge, wo es schliesslich zum finalen Kampf zwischen Gut und Böse kommt.

Links zu Stefanie Christ

www.nydegg-verlag.ch

 

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synonym3.jpg Neue Wörter leicht finden.

Konrad Duden hatte eine geniale, einheitliche Schreib-Idee, die noch heute wertvoll ist

 

Am Anfang war das Wort – doch wie wird es geschrieben? Im ausgehenden 19. Jahrhundert war das hierzulande keine leicht zu beantwortende Frage. Bis in diese Zeit war die deutsche Rechtschreibung ohne verbindliche Regelung gewachsen. Jeder Verlag hatte seine Hausorthografie. Nicht einmal an den Schulen wurde das Schreiben nach einheitlichen Regeln gelehrt. Diesem Zustand wollte Konrad Duden mit seinem 1880 im Leipziger (heute Mannheimer) Verlag Bibliographisches Institut veröffentlichten «Vollständigen Orthographischen Wörterbuch der deutschen Sprache» abhelfen.

www.duden.de

Als Grundlage wählte er die preussische und die bayerische Schulrechtschreibung. Die preussische Schulorthografie hatte Bismarck zwar bei «gesteigerter Ordnungsstrafe» verboten. Doch Konrad Duden setzte sich durch und legte mit dem Urduden den Grundstein für eine einheitliche deutsche Rechtschreibung.

Der Duden war schon 1901 ein Bestseller

1901 diente die 6. Auflage des Wörterbuchs von Konrad Duden, das damals bereits ein Bestseller war, als Arbeitsgrundlage der nach Berlin einberufenen II. Orthographischen Konferenz. Diese markiert den Beginn einer einheitlichen amtlichen Rechtschreibregelung für ganz Deutschland. Historisches Kuriosum am Rande: Kaiser Wilhelm II. bestand darauf, dass bei der Eliminierung des Buchstabens h aus Wörtern wie Noth und Thor allein der Thron unangetastet blieb – und das gilt – trotz Rechtschreibreform von 1996 – bekanntlich bis heute.

Um die Ergebnisse dieser Konferenz zügig in das «Vollständige Wörterbuch» einarbeiten zu können, stellte das Bibliographische Institut Konrad Duden einige Mitarbeiter zur Seite. Das war die Geburtsstunde der Dudenredaktion, die 1911, nach dem Tod Konrad Dudens, die Fortentwicklung seines Wörterbuchs übernahm.

 

Duden als höchste Rechtschreibinstanz

Heute gilt das Nachschlagewerk als höchste Rechtschreibinstanz. In der Dudenredaktion mit Sitz im Mannheimer Unternehmen Bibliographisches Institut GmbH arbeiten 20 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Sie beobachten und dokumentieren unter Einsatz modernster Datenbanktechnik Wortschatz und Sprachwandel des Deutschen.

Wesentliche Grundlage der Wörterbucharbeit bildet heute die grosse und ständig wachsende elektronische Textsammlung, die der Verlag selbst erstellt hat und pflegt: das «Duden-Korpus» mit mittlerweile rund 2 Milliarden Wörtern bzw. Wortformen. Diese Sprachdatenbank sichert eine authentische Dokumentation der sich wandelnden deutschen Gegenwartssprache. Aus dem gesamten deutschen Sprachraum werden Textsorten unterschiedlichster Art – vom literarischen Text über Zeitungsartikel bis hin zu Gebrauchsanleitungen – verarbeitet und ausgewertet. Neben der Ausgewogenheit und Vielfalt der Textquellen spielen genaue linguistische Informationen zu jeder der Millionen von Wortformen eine zentrale Rolle. Die Ergebnisse quantitativer und qualitativer Analyseverfahren schlagen sich unmittelbar in der Qualität der Duden-Nachschlagewerke nieder.

Daneben nutzt die Dudenredaktion selbstverständlich das Internet, verschiedene Wirtschaftsdatenbanken und andere elektronische Textsammlungen als Arbeitswerkzeug.

Produkt-Vorstellung: «Das Fremdwörterbuch» und «Das Synonymwörterbuch» jetzt auch mit CD!

fremdwoerter3.jpg Klar und verständlich.

Das Fremdwörterbuch: Rund 60.000 Fremdwörter mit allen Trenn- und Schreibvarianten. Zum ersten Mal geben blau unterlegte Dudenempfehlungen Hilfe bei der Auswahl aus den verschiedenen Varianten und garantieren eine einheitliche Schreibung. Mit weit über 400.000 Angaben zu Bedeutung, Aussprache, Grammatik, Stilebenen und Herkunft der Fremdwörter.

Das Synonymwörterbuch: Rund 300.000 Synonyme zu mehr als 20.000 Stichwörtern helfen dabei, immer den passenden Ausdruck zu finden. Mit vielen hilfreichen Gebrauchshinweisen zu brisanten Wörtern und mit Infokästen zu zahlreichen Redewendungen. Aktuell und deutlich erweitert.

www.duden.de

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