WERBUNG

auf www.kulturonline.ch

Möchten Sie auf Kulturonline werben?

Nutzen auch Sie die preis-
werte Werbeplattform für Ihr Unternehmen.

Weitere Informationen unter Kulturonline:
Helena Hohermuth
Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
T. +41 (0)71 910 08 00.

Zu den Aktualitäten: Link-Empfehlungen von Kulturonline ...
news.heute.ch    polizeinews.ch


Archiv: Gesprächsreihe der Volkshochschule Wil «Persönlich im Hof zu Wil» am Sonntag, 15. Januar 2017, Beginn: 10.00 Uhr, mit Kranz-Schwinger Daniel Bösch und Franco Knie jun. vom Schweizer Nationalcircus KNIE

Kranz-Schwinger Daniel Bösch und Moderator Roland P. Poschung Persönlich im Hof zu Wil «Es geht um Ruhm und Ehre!». Der Zuzwiler Schwinger Daniel Bösch zeigt Moderator Roland P. Poschung die eindrückliche Kranz-Sammlung. (Bild: www.mua.ch).

Spannende Begegnungen in einem intimen Rahmen.
Der Unspunnensieger, Kranz-Schwinger und ehemalige Metzger Daniel Bösch aus Zuzwil gilt bei einer Grösse von 1.93 m und 138 kg als ein starker Mann. Die Gegner fürchten ihn. Für 2017 hat er grosse Pläne. Im «Persönlich im Hof zu Wil» spricht er über seine Zukunft und über seine Ängste. Moderator Roland P. Poschung kann zudem als weitere VIP Franco Knie jun. vom Nationalcircus KNIE begrüssen. Er berichtet aus seinem Leben und von der neuen Tournée mit Überraschungseffekt.
83 Kränze, darunter jene zwei vom «Eidgenössischen» von 2007 in Aarau und 2016 in Estavayer, zieren das Wohnzimmer von Daniel Bösch. Immer wieder schweifen die Augen beim Vorgespräch auch zum Fenster hinaus, imposant präsentiert sich die Alpstein-Kette.
 
Ausblick in eine spannende Zukunft
Ein Ausblick der Gedanken über die Zukunft ermöglicht. Bösch trainiert schon jetzt auf ein grosses Ziel hin: Seinen Unspunnensieg will er am 27. August 2017 in Interlaken verteidigen! «Für mich ist das Schwingen eine gute Lebensschule. Mir würde Wesentliches fehlen, wenn ich nicht mehr schwingen könnte», erzählt er. Doch damit nicht genug. Er kennt auch Sorgen und Ängste, darüber will er im «Persönlich im Hof zu Wil» am Sonntag, 15. Januar 2017, ab 10.00 Uhr, berichten. Sogar eine Vorfreude steht ihm ins lachende Gesicht geschrieben.
Auch der zweite Ehrengast von Moderator Roland P. Poschung, Franco Knie jun., bis 2015 noch Dompteur der Tournée-Elefanten, hat für 2017 mit seiner Familie viel Geheimnisvolles in der Manege vor. Die 9. Ausgabe der Gesprächsreihe der Volkshochschule Wil «Persönlich im Hof zu Wil» verspricht spannende Begegnungen in einem intimen Rahmen.
Anmeldungen über Volkshochschule Wil, Postfach 1010, 9500 Wil 2, Hof zu Wil (2. Stock, Lift), Marktgasse 88, 9500 Wil, Telefon Sekretariat: 079 199 10 44 oder www.vhs-wil.ch.
Eintritt mit Gratis Apéro: Fr. 10.--. (pd)
 
Alle VIPs im «Persönlich im Hof zu Wil» 2017
Die im November 2014 lancierte Gesprächsreihe der Volkshochschule Wil erfreut sich einer grossen Beliebtheit. Auch im Jahr 2017 sind vier Veranstaltungen geplant. Moderator Roland P. Poschung darf dabei aussergewöhnliche Menschen willkommen heissen:
Am 15. Januar mit Kranz-Schwinger Daniel Bösch und Franco Knie jun., Technischer Direktor Circus KNIE, 26. März mit Elmar Th. Mäder, ehem. Kommandant der Schweizer Garde in Rom und Nayla Stössel, OK-Präsidentin Longines CSIO Schweiz St. Gallen, 22. Oktober mit der Wiler SP-Nationalrätin Barbara Gysi und Ralph Stöckli, Leiter Abteilung Leistungssport Swiss Olympic, Missionschef der Olympischen Sommerspiele 2016 in Rio de Janeiro (Brasilien) sowie am 26. November mit der St. Galler SP-Regierungsrätin Heidi Hanselmann und mit dem berühmten Schweizer Clown Pic. (pd)


Maël’s geniale Stimme im dritten Studioalbum «Feels like Christmas»

Maël auf Kulturonline.chDas neue Album «Feels like Christmas» von Maël fasziniert durch die Kreativität von neuen Weihnachtssongs!
Jetzt kann Weihnachten definitiv kommen …
Maël, die so talentierte wie grossartige Zürcher Singer-/Songwriterin, liefert mit ihrer unverkennbaren, warmen und sinnlichen Stimme den zeitgemässen, eigenständigen Soundtrack dazu. Weit weg von «Jingle Bells», «White Christmas» und «Silent Night» verwöhnt sie unsere Ohren mit wunderschönen, von ihrer sackstarken Band erstklassig eingespielten Melodien, verpackt in sorgfältigen und vielseitigen Arrangements mit jazzigen sowie bluesigen Anklängen: Musikalische Spitzenklasse.
 
Mit ihrem bereits dritten Studio-Album «Feels like Christmas» bringt Maël einen Touch «American Christmas» in unsere gute Stube und lebt ihre Vorliebe für die eher ruhigen Songs mit feinen (Zwischen-)Tönen aus.
 
Ideen stammen von Weihnachten in Houston
«Die Idee für eine Christmas-CD kam bei mir erstmals vor einigen Jahren während Weihnachtstagen in Houston (Texas) auf. Ich habe sie seither mit mir herum getragen und sinnigerweise an Ostern (Auferstehung!) mit dem Schreiben dafür begonnen», schaut Maël schelmisch lächelnd auf die Entstehungsgeschichte zurück.
«Die 15 Songs habe ich dann zusammen mit meinem langjährigen musikalischen Wegbegleiter und Produzenten Philippe Kuhn in ihre definitive Form gebracht. Und, ja: Ich bin mit dem Ergebnis wirklich sehr, sehr glücklich!»
Wir als Zuhörer übrigens auch, kann an dieser Stelle nur zustimmend bestätigt und euphorisch gelobt werden.
 
Zauberhafte Weihnachtsstimmung
Weihnachten. Das Fest der Liebe, der Wärme und Geborgenheit. Da werden Kindheitserinnerungen wach. Freundschaften gepflegt. Ein mystischer Zuckerguss-Zauber legt sich übers Land. Friede, Freude, Eierkuchen.
«Wir wissen doch alle, dass genau diese Zeit häufig zum Blues führt. Stress verursacht. Zwischenmenschliche Konflikte auslöst. Das hängt wohl mit den zu hohen Erwartungen zusammen, die wir an dieses Fest und diese Tage haben. Es wird ein Riesenaufwand betrieben, um alles besonders schön und gut zu machen. Und nachher läuft doch nicht alles so glänzend, wie uns das von den Weihnachtskugeln am Baum vorgespielt wird», so Maël in der Medienmitteilung.
 
Wo Kerzenlicht ist, ist auch Schatten.
Weiter erzählt Maël: «In meinen Texten wird deshalb auch diese Seite thematisiert. Da gibt es also neben Süssem durchaus auch Bitteres. Lieder der Reflexion und Nachdenklichkeit. Aber im Ganzen habe ich mich schon von der fröhlichen und unbeschwerten Art der Feier inspirieren lassen, wie ich sie in Houston erlebt habe. Sowie – wie eigentlich immer, wenn ich Lieder schreibe – vom eigenen Erleben.»
 
Unterschiedliche Bewertungen der Lieder
Deshalb sind auf dem Album «Feels like Christmas» von Maël durchaus Songs enthalten, die nicht nur an Weihnachten ihren Wert haben und ganzjährig «funktionieren».
Auch wenn die Motivation, dieses Album und den damit verbundenen Aufwand zu «stemmen», unzweifelhaft daher rührt, dass die aufgestellte Songwriterin «Weihnachten in allen Facetten einfach gerne hat». Höchst erfreulich und rühmenswert ist sowieso der Mut, sich nicht auch noch in die Reihe unzähligen, hochkarätigsten Interpreten bekannter Christmas-Coverversionen zu stellen, sondern sich diesem Thema mit eigenen Ideen und der eigenen Kreativität anzunehmen.
Der Aufwand hat sich gelohnt: Maël legt uns mit «Feels like Christmas» ein wunderschönes, erstklassig produziertes Album unter den Weihnachtsbaum.
 
Update
Nach ihrem Debüt Album «Snake in the Desert» im Jahr 2010 zog es Maël in die USA. Dort produzierte sie im Frühjahr 2012 ihre Single «Hibernation» und im Jahr darauf ihr zweites Album «Cookin' Music». Sie spielte dabei mit namhaften Grössen aus der international bedeutenden Musikszene in Nashville zusammen.
Die Eigenkompositionen von Maël zeichnen sich durch hohe schöpferische Eigenständigkeit aus. Bemerkenswert ist auch die feine Abstimmung von Text, Melodie, Rhythmus und Arrangement. Die emotional starken, sinntiefen Kompositionen ergeben mit Maëls samtener Stimme einen unverkennbaren Sound.
 
Line-up «Feels like Christmas»
Maël (Vocals), Philippe Kuhn (Hammondorgan and Keys), Marco Figini (Electric- an Acoustic Guitars), Plamen Blagoev (Bass), Tosho Yakkatokuo (Drums), Lesley Bogaert (Backing Vocals), Dave Feusi (Tenor Saxophone), Roberto Hacaturyan (Congas, Pans, Shakers and Bells), Lukas Thöni (Trumpets), Steve Hinson (Pedalsteel). Produced by Philippe Kuhn.
 
Aktuelles jederzeit unter: www.mael-music.ch!


«Ein Hologramm für den König» (Warnerbros)

Ein Hologramm für den König auf Kulturonline.chDie Cover von «Ein Hologramm für den König».

Ein unerwartetes Leben und Warten.
«Ein Hologramm für den König», das neueste Werk von Regisseur Tom Tykwer („Cloud Atlas“, „The International“), ist die Verfilmung des Bestsellerromans von Dave Eggers („The Circle“). Hollywood-Star Tom Hanks („Bridge of Spies“, „Captain Phillips“) brilliert in dem packenden und tragisch-komischen Drama als strauchelnder Geschäftsmann, der in einer saudi-arabischen Stadt neu anfängt. Vor sich endlos erstreckenden roten Sanddünen und glitzernden Hochhausfassaden vereint «Ein Hologramm für den König» Elemente eines atmosphärisch dichten Selbstfindungstrips, einer Culture-Clash Komödie sowie einer Globalierungssatire.
Zum Inhalt
Alan Clay, Alter 54, Opfer der Bankenkrise, hat eine letzte Chance. Er soll innovative Hologramm-Kommunikationstechnologie an den Mann - besser gesagt den König - bringen: König Abdullah von Saudi-Arabien lässt mitten in der arabischen Wüste eine strahlende Wirtschaftsmetropole errichten.
Doch der König kommt nicht. Nicht am ersten Tag, nicht am zweiten - und auch nicht in den Tagen danach. In diesen Tagen der Unverbindlichkeit und des Wartens wird der junge Fahrer Yousef Alans Gefährte. Durch ihn erlebt er die Widersprüchlichkeiten eines Landes zwischen Aufbruch und Stillstand, zwischen Tradition und Moderne.
Und er lernt die schöne Ärztin Zahra kennen. Anhand dieser Begegnungen und der neuen kulturellen Eindrücke entwickelt sich Alan Clay vom zielstrebigen und erfolgsgetriebenen Salesman zu einer Person, die sich selbst Perspektiven sucht und für sich einen neuen Platz im Leben findet. So gerät für Alan immer mehr zur Nebensache, ob der König nun kommt oder nicht.
Link zum Trailer.


Das spanische Fürstentum Asturien ist wie eine wunderbare Wundertüte

Asturien Postkartenansicht Die Ansicht von Asturien auf einer Postkarte.

Fast 2 Millionen Gäste besuchen das 10‘564 km2 grosse Land im iberischen Norden – nicht zuletzt wegen dem herrlichen Klima!

«Taramundi»: Es kommt uns vor wie am Ende der Welt! Luis Legaspi Lastra, 50-jährig, hatte sieben Geschwister, aber nur er ist in Teixos, einem abgelegenen Weiler in einem Seitental bei Taramundi in Asturien geblieben. «Ich war der Dümmste», meint er lakonisch. Doch sein Leben ist vielfältig, ausgeglichen und gesund, so wie sich uns das unbekannte Asturien überraschend präsentiert.

Für die Vorbereitung der Spanien-Reise empfehlen wir vom Verlag Dumont den Reiseführer «Nordspanien und der Jakobsweg» von Marion Golder. Mehr unter www.dumont.de. Nützlich ist auch die Landkarte Spanien/Portugal von Hallwag International (inkl. Free Map on Smartphone)! Infos über www.swisstravelcenter.ch.
 
Über Asturien könnten wir viel berichten: Von Land und Leuten, von der Kultur und Geschichte, von der wirtschaftlichen Entwicklung bis zu den kulinarischen Köstlichkeiten. Eines wird uns schnell bewusst, Asturien kennt man ausserhalb von Spanien viel zu wenig. Spanien selbst zählt rund 67 Millionen Touristen, davon gehen rund 2 Millionen im Jahr nach Asturien. Aber nur 14.6 Prozent der Gäste stammen aus dem Ausland, die Mehrheit der Touristen sind Landsleute aus dem übrigen Spanien. Die 11-jährigen Leonor de Todos los Santos de Borbón y Grecia, sie ist die Tochter von Spaniens König Felipe VI., ist Prinzessin vom Fürstentum Asturien. Bei unserer Reise trafen wir interessante Menschen, Einheimische mit viel Herz und Freude am Leben und ihrer natürlichen Umgebung. Vier Persönlichkeiten haben uns auf dieser Reise fasziniert und sie nennen sich Luis Legaspi Lastra, Nuria Núñez, Eduardo Martin und Fernando Alonso.
 
Ein Leben im Ethnografischen Komplex Os Teixos
Luis Legaspi Lastra Teixos Mühle und Schmiede bei Taramundi auf Kulturonline.ch Luis Legaspi Lastra im Ethnografischen Komplex Os Teixos bei der Schleifarbeit. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Das Wort «Unverfälschtheit» fällt uns an diesem Ort ein. Es ist der Ethnografische Komplex Os Teixos, welcher das Leben von Luis Legaspi Lastra und weiteren fünf Familien heute bestimmt. Seit Jahrhunderten ist man hier auf das Wesentliche der Natur fixiert. Wasser ist überlebenswichtig und hält hier alles in Bewegung, so dass in einer kleinen Mühle eigener Weizen, Roggen und Mais für Menschen und Tiere zu Mehl verarbeitet werden.
Zudem lässt das originelle Wasserlaufsystem eine primitiv eingerichtete Schmiede in Hochform «aufknallen». Ja, aufknallen ist das passende Wort, denn hammermässig wird wasserbetrieben das glühende Eisen geklopft und kraftvoll durch Menschenhand geformt.
Das lodernde Feuer und der Rauch verhüllen den dunklen Raum gespenstisch. Es kommt uns vor, dass wir um Jahrhunderte in ein anderes, einfacheres Lebens zurückgesetzt wären. Luis zeigt uns nicht ohne Stolz sein Lebenswerk, so dumm ist er also gar nicht. Wir müssen beide lachen. Daneben prägt ihn die Landwirtschaft, die Tierwelt. In einem kleinen rustikal-kombinierten Laden-Restaurant bietet er Käse und Honig (Miel de Brezo) an. Köstlich! Touristen kommen und staunen über diese idyllische Lebensart. Bestückt mit diesem gekauften feinen Honig (1kg für 8 Euro!) ziehen wir weiter. Diese Süssigkeit soll uns zu Hause beim Frühstück an diesen herrlichen Flecken Erde erinnern. Gleich in der nahen Ortschaft Taramundi finden wir in der berühmten Werkstatt «Cuchilleria Taramundi»spezielle Freizeit- und Küchenmesser … – und für uns ein passendes Messer für den Honigaufstrich. Unweit von hier ist das Messer-Museum Navallas de Taramundi.
 
Austern brauchen Geduld
Nuria Núñez und Eduardo Martin Austernfarm bei Castropol auf Kulturonline.ch «Acueo Ostras del Eo»: Nuria Núñez und Eduardo Martin haben sich in einander und in die Austernzucht verliebt.

Das Profil von Asturien widerspiegelt sich mit tiefen Tälern, sanften Hügeln, hohen Bergen, Seen, Flüssen und Meer. Nuria Núñez und Eduardo Martin sind ein Liebespaar und haben ihr unternehmerisches Herz an die Austern und deren Zucht bei der Flussmündung Eo bei Castropol, übrigens gleich gegenüber von Ribadeo in Galizien gelegen, verloren.
Eduardo ist Biologe und stammt aus Madrid. Sein Fachwissen über Austern steht natürlich in Verbindung zum kulinarischen Genuss. «Wir essen jeden Tag unsere Portion Austern. Frischer geht nicht. Austern brauchen einfach Geduld beim mehrjährigen Heranwachsen», schwärmen die beiden, welche in einem UNESCO Welterbe- und Biosphären-Reservat leben und das Geschäft mit jährlich 20 Tonnen Austern sinnvoll ausbauen wollen. «Wir haben sogar Anfragen aus Russland, sind aber skeptisch nicht zuletzt wegen den Transport- und Zahlungsbedingungen».
Die Austern-Firma «Acueo Ostras del Eo» betreibt eine grosse Zuchtfläche, die mit Booten angesteuert wird. Originell ist der Marketingauftritt mit einem herzig-kleinen, gelb-runden Motorboot, welches in Deutschland gebaut wurde (http://artthink.de/de/). Der runde Tisch ist für die Zubereitung von Austern und Muscheln wie gemacht. Dazu wird das «Apfel-Nationalgetränk», Sidra Natural Solleiro, kunstvoll mit ausgestrecktem Arm und einem schräg stehenden Glas eingeschenkt. Wir geniessen die kulinarische Bootsfahrt unter reduzierter Motorkraft und sehen und spüren dabei die Zufriedenheit sowie Freude im Gesicht von Eduardo, der seine Bestimmung im Leben mit Nuria gefunden hat.
 
Oviedo’s Weltmeister als neue Attraktion
Oviedo, Gijon und Aviles sind beliebte Touristenorte, aber nur Oviedo ist der Geburtsort von Fernando Alonso Díaz! Der erfolgreichste spanische Automobilrennfahrer hat seit einem Jahr bei Oviedo sein Museum.
Fernando Alonso F1 Museum bei Oviedo auf Kulturonline.ch Das Museum von F1-Rennfahrer Fernando Alonso ist erst vor einem Jahr in Oviedo eröffnet worden und zeigt über 300 Gegenstände, Rennwagen, Pokale, Helme und Overalls. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Mit erst drei Jahren (!) fuhr der kleine, hübsche Knirps die ersten Kartrennen, schnell wurde sein Talent von seinem Vater erkannt. Vater Alonso treffen wir auch im Kult-Tempel seines Sohnes an, aber er gilt in der Szene als vornehm zurückhaltend. Daniel Sandoval Alonso, der Cousin von unserem Fahrer Onofre Alonso Piquero, der bei Asturia Tourismus für Werbung und Medienarbeit zuständig ist, führt uns durch das Alonso-Museum. Einst war Daniel, der wie Onofre über sieben Ecken mit Fernando Alonso verwandt ist, ein erbitterter Renngegner von Fernando. «Aber immer wenn Fernando mitfuhr wurde ich nur Zweiter. War er aber einmal nicht am Start, dann gewann ich die Rennen», erinnert sich Daniel Sandoval Alonso und fügt bei: «Freunde sind wir trotzdem bis heute geblieben und so arbeite ich inzwischen für den Formel-1-Star!».
Im Jahr 2001 begann die Karriere von Alonso und schon vier Jahre später wurde er erstmals auf Renault Weltmeister, 2006 doppelte er nach. Inzwischen ist Alonso in Oviedo mit seinem Museum ein touristisches Anziehungsmagnet und Ehrenbürger der asturischen Hauptstadt. Im Alonso-Museum sind seit seinem dritten Lebensjahr alle Kart- und Rennwagen sowie über 300 Originalgegenstände wie F-1-Boliden, Pokale, Helme, Overalls, Handschuhe und Auszeichnungen zu bestaunen. Es scheint zwar, dass die Glanzzeiten von Fernando Alonso im Formel-1-Zirkus vorbei sind (bei Redaktionsschluss beim GP von Österreich 2016 musste Alonso gar aufgeben, und in der WM-Fahrerwertung liegt er aktuell auf Platz 14, wie übrigens seine Fahrzeug-Nummer lautet!), aber seine packenden Duelle um Platz und Sieg sind unvergesslich.
Der Frage, was für ihn danach kommen werde, wird von den «Experten» diplomatisch ausgewichen. Bis heute muss der 171 cm grosse und 68 kg schwere F1-Fahrer, der am 29. Juli 2016 seinen 35. Geburtstag feiert, streng Diät halten. Vielleicht wird er danach allen Genüssen Asturiens nachleben, die er vorher auslassen musste. Finanziell dürfte er jedoch ausgesorgt haben. Und schon jetzt ist Alonso oft an den freien Rennwochen im Museum anzutreffen. Er ist in jedem Fall ein sympathischer Botschafter für Asturien.
 
Eine Reise mit vielen Höhepunkten
Aus der Schweiz flogen wir ab Zürich mit Vueling nach Barcelona. Einige Passagiere mussten in der Schweiz bleiben. Vueling sandte bedauerlicherweise eine zu kleine Maschine, die übergebucht war. In einem 90-minütigen verspäteten Anschlussflug von Vueling ging es dann weiter nach Oviedo. Bei dieser letzten Reise-Etappe lernten wir erstmals Zwillinge als Flight Attendants kennen, Raquel und Maria. Zu gerne hätten wir sie fotografiert (sie erinnerten uns in ihrem Aussehen an SRF-Moderatorin Sabine Dahinden Carrel), aber die spontane Art der beiden Frauen gegenüber unserem Reporter war wohl nicht ganz im Sinn der Fluggesellschaft, wie wir jedenfalls von der Maître de Cabine erfahren mussten: Fotoverbot!
Reiseführerin Elena Borchers zeigt den Küstenort Cudillero auf Kulturonline.ch Grosses Wissen über Land und Leute: Reiseführerin Elena Borchers beim Besuch der Küstenortschaft Cudillero.

Auf unserer Reise wurden wir von Onofre Alonso Piquero, einem hilfreichen und umsichtigen Vertreter von Asturien Tourismus, und der charmanten Reiseführerin Elena Borchers betreut. Sie zeigten uns die Ortschaft Cudillero, wo gerade der Heilige Peter gefeiert wurde, und die felsige Küstenspitze Cabo Vidio. Abends logierten wir im umgebauten und schön renovierten 3 Cabos Hotel Rural in Valdés, wo Tomas Bernar mit seinem Team Rosa (Küchenchefin), Loreto und Vanesa (Service) die Gäste verwöhnen. Bewusst etwas abgelegen, aber lohnenswert, schöne Zimmer und ausgezeichnete Betten mit herrlichem Ausblick (Zimmer «Peñas»), diese Unterkunft können wir bestens weiter empfehlen!
 
Luarca’s berühmtester Sohn und weiter nach Oviedo
Luarca mit Hafen auf Kulturonline.ch Dieser gemütliche Küstenort lädt zum Verweilen ein: Luarca mit dem sicheren Hafen.

Oberhalb vom zauberhaften Küstenstädtchen Luarca ist ein imposanter Friedhof, wo die weissen Marmorgrabsteine dominieren. Dort ist unter anderem das vielbesuchte Grab vom Biochemiker und Nobelpreisträger Severo Ochoa Albornoz (1905 – 1993).
Hier führt auch der berühmte Jakobsweg vorbei. Überhaupt ist Luarca besuchenswert. Schon der Anblick zum Hafen hinunter erweckt angenehme Gefühle, unweigerlich fühlt man sich an diesem Ort willkommen und im Hafen ganz sicher, obwohl das weite Meer ruft. Zum Essen wird uns das Restaurant El Barometro empfohlen, doch wir ziehen weiter.
Weiter nach Oviedo und Gijon, die in keinem Touristenausflug fehlen sollten. Geschichte und Meer versprechen keine Langeweile.
Kathedrale San Salvador in Oviedo auf Kulturonline.ch Die Kathedrale San Salvador in Oviedo.

In Oviedo begeistert die idyllische Altstadt mit dem Dom, wo das Schweisstuch von Jesus als heilige Reliquie (ein Grabtuch ist in Turin zu finden. Übrigens sollen Untersuchungen belegen, dass es sich um einen identischen Leinenstoff und die gleiche Blutgruppe handeln soll! Über die Echtheit ist man unter Experten weiterhin uneinig.) verehrt wird. Im Verlaufe eines Jahres wird das Schweisstuch dreimal in der Kathedrale San Salvador in Oviedo gezeigt: am Karfreitag, am Tag der Kreuzerhöhung (14. September) und am Tag des Apostels Matthäus (21. September).
 
Gijon mit Kirche San Pedro bei Ebbe auf Kulturonline.ch Strandleben bei Ebbe in Gijon. Hinten die Kirche San Pedro. (c) Fotos: ROPO/MuA.
Ebbe und Flut …
… sind in Gijon eindrücklich zu beobachten. Spaziergänge am linken oder rechten Meerufer entlang lassen die Grösse erkennen. Auch da ist die Altstadt Lebensmittelpunkt. Wichtige Denkmäler verschmelzen in den modernen Bauten, die zum mehrteiligen Hafen führen und uns schlussendlich ins typische Lokal «Sidreria Tierra Astur Poniente» geleiten. Das In-Restaurant befindet sich in einem Wohnhaus, welches einem Kreuzfahrtschiff ähnelt und gleich neben dem Schornstein steht, was an die industriellen Zeiten an jenem Platz erinnert.
Asturien hat man nicht mit einem Besuch kennengelernt, Land und Leuten würde man damit nicht gerecht. Das 10‘564 km2 grosse Land im iberischen Norden hat noch unbekannte Orte, Mythen und Geschichten, die darauf warten, dass man sie entdeckt. Die herzliche Gastfreundschaft macht das Wiedersehen ganz einfach und angenehm. Speziell ist ja das Klima, während wir bei unserem Besuch um die 23 Grad Celsius in Gijon hatten, schwitzte man Madrid bei 35 Grad Celsius! So lässt sich umgehend der starke Besucherstrom aus dem eigenen Land in Asturien erklären.
 
Links:
Asturia und Spanien Tourismus
https://www.turismoasturias.es/de/home-de
http://www.spain.info/de_CH/
 
Fürstentum Asturien und die spanische Königsfamilie (Wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Felipe_VI.
 
Oviedo
http://www.spain.info/de_CH/que-quieres/ciudades-pueblos/otros-destinos/oviedo.html
 
Jesus Schweisstuch von Oviedo im Dom
https://de.wikipedia.org/wiki/Schwei%C3%9Ftuch_von_Oviedo
 
Zum Vergleich: Grabtuch in Turin(Wikipedia)
https://de.wikipedia.org/wiki/Turiner_Grabtuch
 
Museum von Formel1-Star Fernando Alonso

Gijon
http://www.spain.info/de_CH/que-quieres/ciudades-pueblos/otros-destinos/gijon.html
 
Restaurant «Sidreria Tierra Astur Poniente» in Gijon
http://www.tierra-astur.com/restaurante-sidreria-poniente/gijon/la-sidreria_34_1_ap.html
  
Aviles
http://www.spain.info/de_CH/que-quieres/ciudades-pueblos/otros-destinos/aviles.html
 
Castropol
http://asturien.net/sternenweg-in-asturien/castropol/
 
Luarca
http://www.spain.info/de/que-quieres/ciudades-pueblos/otros-destinos/luarca.html
Nobelpreisträger für Biochemiker Severo Ochoa, Friedhof Luarca
https://de.wikipedia.org/wiki/Severo_Ochoa
Restaurant in Luarca
http://www.turismoluarca.com/index.php/establecimientos/restaurantes/47-barometro
 
Jakobsweg in Asturien
http://jakobsweg-pilgern-spanien.de/asturien
 
Ethnografische Komplex Os Teixos / Taramundi
https://www.youtube.com/watch?v=sGr0dmHJVV8
https://www.youtube.com/watch?v=OR5jamw0c6Q
 
Taschenmesser-Fabrik Cuchilleria Taramundi
http://www.cuchilleriataramundi.com/en/
 
Messer-Museum Navallas de Taramundi
http://www.navallasdetaramundi.com/
 
Austern-Zucht von Acueo Ostras del Eo
www.acueo.es
 
Unsere Hotels
3 Cabos Hotel Rural in Valdés
http://www.hotelrural3cabos.com/de/index.html
 
Hotel de la Rectoral in Taramundi
http://www.larectoral.com/
 
NH Hotel Gijon
http://www.nh-hotels.de/hotel/nh-gijon.
(Unsere Erfahrung im Zimmer 218: Wenn in der Disco nebenan Party ist, findet man leider erst gegen Morgen seinen Schlaf!).

Alles über Ebbe und Flut.


12. Ostschweizer Personaltag in St. Gallen befasste sich mit der Zukunft im Personalwesen

Ostschweizer Personaltag St. Gallen 2016 auf Kulturonline.ch

Karin Egle, Leiterin Human Resources von der Kantonspolizei St. Gallen und
Präsidentin der Freien Erfa-Gruppe Personal Ostschweiz (FEP), bei der Begrüssung
in der Olma-Halle in St. Gallen. (c) Fotos: ROPO/MuA.


Personalmanagement im digitalen Zeitalter – Wohin wird die Reise gehen?
 
Gleich sechs Fachreferenten präsentierten ihre Ansichten und Erfahrungen über das «digitale Zeitalter» bei komplexen Personalfragen. Eindrücklich die diesbezüglichen Aktivitäten bei der Swisscom: Bianca Gatschet und Petra Schmidhalter, Co-Leader Future Work Experience, skizzierten in faszinierender und charmanter Art und Weise die «Work Smart@Swisscom – Augmented und Virtual Reality». Von der Einstellung «Wissen ist Macht» zur grenzenlosen Zusammenarbeit am Arbeitsplatz oder von unterwegs – all dies bedingt eine klare Bereitschaft und Regelung von der Konzernspitze bis zu den Angestellten.
 
Link zur Homepage vom Ostschweizer Personaltag.

Karin Egle, Leiterin Human Resources von der Kantonspolizei St. Gallen und Präsidentin der Freien Erfa-Gruppe Personal Ostschweiz (FEP), eröffnete die Tagung. Neue, entscheidende Verhaltensmuster im HR und dem dazu passenden HR-Marketing forderte Jörg Buckmann, ehemaliger Leiter Personalmanagement VBZ und Inhaber der Buckmann GmbH. Er wünschte sich unter anderem eine optimale, sympathische und zielgerichtete Personalwerbung mit Emotionen und Informationen mit direkten, kurzen Wegen (Beispiel «Ask Stefan»), dabei stellte er fünf wichtige Aspekte vor: Dichtstress, «Fast wunschlos glücklich», Werte – Neokonservatismus, Kommunikation und in der Knappheit managen.
 
Mehr Leidenschaft
Anja Förster beim 12. Ostschweizer Personaltag auf Kulturonline.ch
Von sinnvoller und zweckdienlicher Arbeit gestern und heute. Buchautorin Anja
Förster brachte ein humorvolles Bild zum Vergleich.

Die Buchautorin Anja Förster, sie bezeichnete sich selber als «Hofnarr», griff auf ihre langjährige, kritische Berufserfahrung zurück. In eindringlichen Worten ging sie auf das Wissenszeitalter ein. Es brauche mehr Leidenschaft, Kreativität, Initiativen, Transparenz («auch bei den Reisespesen!»), Intelligenz, Sorgfalt, aber auch in einem gewissen Sinn Gehorsamkeit. Ihre Ansichten untermalte sie mit konkreten Beispielen aus der Wirtschaft und Gesellschaft.
Weitere Beiträge lieferten Prof. Dr. Sibylle Olbert-Bock, Leiterin Leadership und Personalmanagement an der Fachhochschule St. Gallen, mit «Personalmanagement quo vadis im digitalen Zeitalter» – dies am Beispiel von «Industrie 4.0» in Berücksichtigung vom Funktionswandel – sowie vom Unternehmer Patrick D. Cowden betreffend «Beyond Leadership – Die Kunst des Vertrauensaufbaus». Für die Moderation zeichnete TV-Moderator Marco Fritsche verantwortlich.


 

TV-Hinweise etc.


Informationen über Schweizer Radio und Fernsehen

Programmhinweise SRF im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch
-----------------------------------------------

http://www.srf.ch/


Zu den News-Meldungen vom SRF:
http://www.srf.ch/news

SRF: Film-Nachschau:
http://www.srf.ch/play

-----------------------------------------------

Link zum Schweizer Radio SRF1.
Link zu «Musikwelle».

- - -

SRF Radio-Musiktitel gesucht ?

Suchen Sie die Musiktitel, die gerade bei einem SRF-Sender zu hören waren? Hier geht es direkt zum entsprechenden Link ...
http://www.srf.ch/radio-srf-1/programm/musik
http://www.srf.ch/radio-srf-1

 

http://www.srf.ch/radio-srf-2-kultur/programm/musik

http://www.srf.ch/radio-srf-3/programm/musik

http://www.srf.ch/radio-srf-musikwelle/programm/musik

http://www.virus.ch/virus/ticker



Weitere TV-Hinweise von diversen Sendern ... 


Im Gedenken an Heidi Kabel - Ihre Tipps für ein glückliches Leben

http://www.youtube.com/watch?v=G-xS3v_3e-4&feature=related


Varia und mehr ...

Ausgefallene Kreationen ... -
auf der Toilette

 
 Neue Toiletten auf www.kulturonline.ch
 

Der Künstler Clark Sorensen, er wohnt in Californien, hat
ein Flair für spezielle Toiletten-Elemente.
Hier dürfen Sie schauen ...
www.clarkmade.com
 


Wiler Turm

Wiler Turm im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch Herrliche Sicht zum Säntis und ins Toggenburg. 

Die Aussichtsplattform beim Wiler Turm befindet sich auf einer Höhe von 34 m.
Genau so hoch ist der Wasserturm in Luzern. (c) Foto: Webcam/zVg


Infos zum Wiler Turm, der sich oberhalb von der Stadt Wil (Kanton St. Gallen) befindet.

(Von Holzbauingenieur Prof. J. Natterer)  


Der Turm ist als schlanke Holzkonstruktion konzipiert und tritt aufgrund der Lage im Wald kaum in Erscheinung. Lediglich die oberste Aussichtsplattform ist zweckbedingt aus der Ferne sichtbar. Die Aussichtsplattform auf 34 m Höhe ist überdacht. Die Gesamthöhe beträgt 37 m. Der Grundriss des Turms besteht aus einem gleichschenkligen Dreieck mit einer Schenkellänge von 12 m an der Basis. Diese Dreieck verjüngt sich bis zu einer Höhe von 17 m, um dann auf einer Höhe von 34 m wieder die ursprüngliche Grösse aufzuweisen. Die Verkehrs- und Windlasten werden über drei „X“-förmige Stützen abgetragen. Ein „X“ besteht dabei aus zwei oberen und zwei unteren Rundhölzern, die auf der Höhe der Zwischenplattform biegesteif miteinander verbunden werden. Die Lasten aus dem Dach werden von drei „W“-förmigen Fachwerken in den Aussenstützen eingetragen.
Mehr unter ...

https://wilerturm.roundshot.com/