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Kulturonline fördert «Ärzte für die Dritte Welt»:

Der Wiler Arzt Dr. Christoph Niederberger berichtet über seinen Katastropheneinsatz nach dem Taifun «Washi» in Cagayan de Oro/Philippinen

Vom humanitären Einsatz zum Katastropheneinsatz  …

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«Mitfühlen, aber nicht mitleiden». Dr. Christoph Niederberger (rechts) hörte sich ver-schiedene Erlebnisse und Krankheiten an. (c) Privatfotos: Dr. Christoph Niederberger

Eigentlich sollte es für den St. Galler Allgemeinmediziner Dr. Christoph Niederberger aus Wil ein «üblicher» humanitärer Einsatz werden, doch dann zog der fürchterliche Taifun «Washi» über die Philippinen. Der Sturm brachte Tod und Zerstörung, viele Verletzte sowie zahlreiche Obdachlose. Im plötzlichen Katastropheneinsatz erlebte Dr. Christoph Niederberger wie nah Freud und Leid sind. Kulturonline.ch bringt ein Interview mit Dr. Christoph Niederberger, er berichtet eindrücklich über sein Wirken vor Ort und erlaubt einen Blick in seine Tagebuch-Eintragungen, dabei ruft er die Schweizerinnen und Schweizer auf, dass sie «Ärzte für die Dritte Welt» finanziell und moralisch unterstützen sollen.

Link zu «Ärzte in der Dritten Welt»

Weitere Berichte zum Taifun «Washi»

Informationen über die Philippinen

Herr Dr. Niederberger wie haben Sie die letzten Monate in Ihrem Einsatz in Cagayan de Oro in den Philippinen erlebt? Konnten Sie seinerzeit eigentlich Weihnachten feiern?

Dr. Christoph Niederberger: «Aus besinnlichen Weihnachten mit der Familie wurde dieses Jahr nichts, da ich seit Mitte November 2011 im humanitären Einsatz mit "Ärzte für die Dritte Welt" in Mindanao in den Philippinen weilte. Damals, vor einer Woche wurde aus diesem Einsatz dann aber über Nacht ein Katastropheneinsatz, da ich den Taifun "Washi" hier in Cagayan de Oro hautnah miterlebte und nur 500 m vom Cagayan de Oro River entfernt logierte, in welchem über 1’000 Leute in dieser Nacht umkamen und noch über Tausend vermisst werden.

In den folgenden acht Tagen haben wir, das heisst drei Mediziner von "Aerzte für die Dritte Welt", die aktuell hier stationiert waren, Nothilfe für die Überlebenden in den Evacuation Camps geleistet. Dies war zwar eine recht anspruchsvolle und be-lastende, aber unendlich bereichernde, dankbare und mit unbeschreiblichen Ein-drücken verbundene Tätigkeit. Nachdem was ich hier erlebt habe, dürfte es mir nicht leicht fallen, mich wieder an die Tätigkeiten in der Schweiz zu gewöhnen.»

Sie haben ein Tagebuch geführt. Bitte lassen Sie uns einen Blick in diese Schilderungen werfen …

Die Nachricht stammt vom 19. Dezember 2011:

«Seit heute bin ich in einem der Lager, die für die Überlebenden nach dem Taifun eingerichtet wurden, welche ihr Hab und Gut, ihr Dach über dem Kopf und sehr häufig auch direkte Angehörige verloren haben, eingesetzt. Wir haben dazu unsere bestehenden "Rolling Clinics", eine perfekte medizinische Infrastruktur, mitge-bracht und in Betrieb genommen. So können wir überall innerhalb von 15 Minuten nach Ankunft am Einsatzort  einen gut organisierten  Praxisbetrieb aufrecht halten.

Wenn man sieht, was hier abgeht, so könnte man einfach nur weinen: Diese Leute hier konnten wirklich nur ihr nacktes Leben retten und werden hier mit dem nötigsten versorgt. Sie erhalten Kleider, täglich etwas Reis und Wasser.  Wir haben ihnen heute erstmals eine medizinische Versorgung angeboten. Da praktisch alle meine Patienten irgend einen Angehörigen, ein Kind, den Ehepartner, die Mutter... verloren haben, steht man selber diesen Leuten fast hilflos gegenüber. Aber auch hier erlebe ich, wie sie trotz der immensen Trauer und den fast un-menschlichen Bedingungen unter denen sie hier leben, keinerlei Wut oder Ver-zweiflung zeigen, sondern dies gefasst ertragen, und akzeptieren, dass das Leben weitergehen muss. Bereits befassen sie sich mit der Zukunftsplanung.»

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Zerstörte Häuser ...

 

Weiter heisst es im Tagebuch von Dr. Christoph Niederberger …

«Ich habe heute von den 98 Patienten die ich sah, nicht jemanden klagen hören! So mit Schicksalsschlägen umzugehen, diese hinzunehmen und einfach weiter eine irgendwie optimistische Lebenshaltung zu bewahren, kann man – so glaube ich – wirklich nur in asiatischen Ländern erleben. Selbst hier und heute hatte ich das Gefühl, dass die Leute nicht unzufriedener oder unglücklicher sind, als ich diese in der Regel zuhause erlebe. Das Hauptproblem wird nun zunehmend die Wasserversorgung. Ein Grossteil der Einwohner von Cagayan – immerhin 600'000 Menschen – hat noch immer kein fliessendes Wasser und man geht davon aus, dass es noch mindestens einen Monat dauern wird, bis die Wasserversorgung wieder zu funktionieren beginnen wird, da die grossen Pumpen, die zur Ver-sorgung der Stadt das Wasser hierhin pumpen, alle zerstört sind. Auch wir haben weder im Doctor's House noch im Spital Wasser. Einzig die Leute, die über eine eigene Grundwasserbohrung mit eigener Pumpe verfügen, haben noch fliessendes Wasser. Für uns ist vorteilhaft, dass ein Nachbar einige Häuser weiter eine solche Pumpe hat und allen Leuten (auch uns) unserer Strasse das Wasser gratis zur Verfügung stellt.

Das Spital erhält auf gleiche Weise das Wasser von der Xavier-Universität, wobei aber alles Wasser in Kübeln herübergetragen werden muss! Für die Einwohner muss daneben alles Wasser in Tankwagen herbei gefahren werden, wobei aber eigentlich nie jemand weiss, wann wo Wasser geliefert wird. Dies ist aber natür-lich nur "Brauchwasser" zum Waschen, also kein Trinkwasser. Dieses wird auch immer schwieriger für die Leute zu bekommen, da der Preis für Trinkwasser sich in den vergangenen drei Tagen prompt verdoppelt hat! Dies ist wirklich die grösste Katastrophe, dass bereits wieder einige Leute ein gutes Geschäft mit der Not der Flutopfer zu machen beginnen. Es war zwar streng, aber von der ersten bis zur letzten Minute interessant, eindrücklich und bedrückend zugleich.»

Der Tagebuch-Bericht vom 22. Dezember 2011. Die Fotos von Dr. Christoph Niederberger sagen mehr als tausend Worte:

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Der Taifun «Washi» wütete und machte keinen Halt, weder vor Menschen, Häusern und anderen Dingen.Ein zugeschüttetes Auto wird wieder ausgegraben.

«Das Ausmass der Katastrophe wird immer mehr ersichtlich und man kann kilo-meterweise über leergefegten Grund oder auch Trümmerberge entlang dem Cagazan de Oro-River gehen, auf welchem vor 5 Tagen noch Hütte an Huette oder Haus an Haus standen. Gottlob ist nun alles schon recht gut organisiert und man erhält vom Gesundheitsdepartement der Stadt täglich einen Einsatzplan, in welches der 14 Evacuation-Centers von Cagayan de Oro die Ärzte gehen müssen. Meist sind wir jetzt drei bis sechs Ärzte von verschiedenen Organisationen und die Zusammenarbeit klappt hervorragend, auch hilft man sich gegenseitig aus, wo man kann. Heute war ein etwas spezieller Einsatz, da wir zusammen mit dem Roten Kreuz, einem philippinischen Arzt vom Gesundheitsdepartement und einem muslimischen Arzt  eines Rescue-Teams aus Manila erstmalig in den einzigen muslimischen Stadtteil von Cagayan de Oro, nach Lower Balulang gehen mussten. Wegen diesem leider seit Jahrzehnten andauernden Konfliktes zwischen mus-limischen und christlichen Teilen von Mindanao, kommt es ja immer wieder zu gewalttätigen Auseinandersetzungen. Die Situation wurde vor Ort abgeklärt; und wir fuhren dann unter Militärschutz zum Einsatzort. Bei jedem Arzt stand dauernd ein Soldat mit geladener Waffe, der nicht von unserer Seite wich. Peter, ein weiterer Arzt von „Ärzte für die Dritte Welt“ und ich wollten dann in der Mittags-pause doch etwas von diesem Ort – oder zumindest was davon noch übrig ge-blieben ist – besichtigen, doch sogleich sprangen uns wieder zwei Soldaten nach. Sie blieben immer bei uns, sorgten für unseren Schutz. So konnten wir uns dann doch ein Bild von diesem Stadtteil machen und mit vielen Leuten sprechen, die auch hier immer wieder ihre Dankbarkeit ausdrückten, dass wir hier seinen, sie medizinisch betreuten. Alle waren freundlich und offen. Es gab sogar ein interes-santes Gespräch mit einem Lehrer von einer Koranschule. Bei den Konsultationen musste man hingegen etwas vorsichtiger sein und vor allem die Frauen immer fragen, ob es in Ordnung sei, dass man zum Beispiel die Lunge abhören darf. Es kam schon auch mal vor, dass sie dies nicht erlaubten.

Am frühen Nachmittag kam dann ein muslimisches Ärzteteam, welches von der autonomen muslimischen Regierung im Süden (es gibt hier auch einigermassen autonome muslimische Gebiete im Osten und Südosten von Mindanao) hierher geschickt worden war, und welches die weitere Betreuung übernehmen wollte, worauf wir umgehend auf Anraten des Arztes des Gesundheitsdepartementes "das Feld räumten" und aus diesem Stadtteil abzogen. Man spürte deutlich die Spannung die zwischen den muslimischen und christlichen Philippinos herrscht, und es ist wirklich ein Jammer, dass sie es nicht schaffen, diesen unseligen Konflikt irgendwie friedlich zu überwinden.

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Das grosse Elend von Cagayan de Oro in den Philippinen.

Medizinisch sieht man immer vor allem viele Wunden, die zunehmend infiziert sind, und nun auch zunehmend Durchfallerkrankungen, da die sanitären Anlagen weiterhin fehlen. Ich sah heute auch noch mehrere tote Schweine und Hunde im Fluss treiben und keine 50 m weiter unten am Fluss wuschen sich die Leute selber, dann das Geschirr, die Kleider...

Niemand beklagt sich, doch es fehlt noch an so vielem Dingen, die Lebensbe-dingungen sind eigentlich unmenschlich. Für sie geht das Leben einfach weiter, und sie sind unendlich dankbar, dass man sie in ihrer Katastrophe nicht allein lässt und versucht ihnen zu helfen (was ja bis vor wenigen Tagen für dieses Leute kaum jemand machte, obwohl es ihnen auch schon sehr schlecht ging vor der Überschwemmung.

So sind meine Tage mit vielen unglaublichen Eindrücken angefüllt. Ich sehe es eigentlich als riesiges Privileg und Geschenk an, jetzt hier arbeiten zu dürfen. Es ist unendlich befriedigend, hier mit den einfachen Mitteln, die uns zur Ver-fügung stehen, recht viel wirklich Sinnvolles machen zu können. Für die Spenden an "Aerzte fuer die Dritte Welt" mit dem Vermerk "Unwetter Mindanao" sind wir froh und dankbar. Sie werden am richtigen Ort und für die Direktbetroffenen eingesetzt.

Projekte von «Ärzte in der Dritten Welt»

Grüsse aus Mindanao (wo es seit heute Abend wieder heftig regnet …)

Dr. Christoph Niederberger.»
Link zum Einsatz von «Ärzte in der Dritten Welt» in Mindanao/Philippinen

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Neue und lesenswerte Bücher aus der CMS-Verlagsgesellschaft

«Wenn Wege sich kreuzen» (Band 1) von Autor Christian H. Schlüer

In diesem faszinierenden Buch erleben wir spannende Begebenheiten sowie persönliche Augenblicke, über die der Autor Christian H. Schlüer in seinen Geschichten so anschaulich und unterhaltsam schreibt. Seine akribischen Recherchen führen uns zu aussergewöhnlichen Begegnungen mit verschiedenen Persönlichkeiten dieser Erde. Sie fordern den Autor immer wieder aufs Neue heraus, einige Strapazen auf sich zu nehmen, die ihn mit Raffinesse ans Ziel führen. Aber nichts ist unmöglich. Am Ende hält er seinen grössten Erfolg in den Händen: ein exklusives Originalschriftstück.

www.cms-verlag.ch

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«Prosecco mit Linda» von Ingelore Rembs

Die Ich-Erzählerin Lola nimmt uns mit auf einen Abstecher in Lindas Beziehungswelt, in der exzessiv gelebt und geliebt wird. Lola wohnt am Bodensee und schreibt Geschichten, Linda bereist die Welt und dolmetscht zwischen den Kulturen. Ihre enge Freundschaft wird nach Lindas Rückkehr immer wieder aufs Neue bei einem Prosecco besiegelt und der letzte Klatsch und Tratsch ausgetauscht.

Lindas Leben ist gezeichnet von zerbrochenen Hoffnungen. Sie glaubt nicht mehr an die grosse Liebe. Männer reichen ihr halbwegs noch für eine Nacht, und von Geschäftspartnern lässt sie aus Prinzip die Finger. Ein harter Schicksalsschlag verändert jedoch alles.

www.cms-verlag.ch

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«Frühchen NEO» von Jana D. Wingels

In Frau Matis rundem Bauch wächst ein freches Früchtchen heran. Doch diesem wird es im Dunkeln schnell zu langweilig: zu wenig Licht, keine Aussicht - denn Frühchen NEO ist ein neugieriger Entdecker.

«Genug gewartet, genug gewachsen.» Beschliesst es eines Tages, schlüpft heraus und begibt sich auf die Suche nach dem Licht der Welt. Begleitet wird der kleine NEO von Herrn und Frau Matis, dem Herrn Doktor, der Schwester Anna und dem Krankenbruder Berti, dem Siebensachenkoffer, einer Ballonspinne und einer Schmetterlingsraupe, die durch viel Geduld endlich das Fliegen lernt.

www.cms-verlag.ch

Ebenfalls im CMS-Buchverlag erschienen ...

«Firma Kirche» von Hans Rudolf Tscheulin

kirche.jpg Glauben als eine Herausforderung.

Kontroverse Aspekte zwischen Glauben und Wirklichkeit.

Die christlichen Kirchen halten sich für göttliche Einrichtungen. Ihre Bibel ist das Wort Gottes. Sie berufen sich dabei auf den Mann aus Galiläa, Jesus Ben Mirjam, den Sohn des allmächtigen Schöpfers des Himmels und der Erde. Am Anfang der Zeit hat er sie geschaffen und danach den Menschen, ein ihm ähnliches Wesen, das er aus einem Erdenkloss formte und dem er den lebendigen Odem in die Nase blies. Kulturonline.ch meint: «Ein eindrückliches Buch mit spannenden Gedanken und Vergleichen. Die Darlegungen fordern jeden Menschen heraus, sie machen auch Mut zum Nachdenken über Glaube, Gott und die Vergänglichkeit. Hans Rudolf Tscheulin ist ein kritischer Zeitgeist, der anregen will. Dem CMS-Buchverlag ist ein weiteres sehr beachtenswertes Buch für den interessierten Markt gelungen. Nicht zuletzt ist das göttliche Bodenpersonal gefordert.»

Link zum Verlag und Buch «Firma Kirche»

Weitere Informationen zum CMS-Buchverlag bei Kulturonline.ch

Er sandte seinen Sohn Jesus auf die Erde, der die Sünden der Menschheit auf sich lud, der sich deswegen ans Kreuz nageln liess, gestorben, begraben, am dritten Tage auferstanden ist und dereinst in den Wolken des Himmels wiederkommen und das Reich Gottes bringen wird. Wer daran glaubt, wird vollkommen sein und das ewige Leben haben. Wie wunderbar das klingt. Doch wenn wir uns kritisch mit dem Christentum und vor allem mit seinem Buch der Bücher, der Heiligen Schrift, näher befassen, springen uns sonderbare Dinge ins Auge. Plötzlich werden wir stutzig und fragen uns: Kann das stimmen? Selbst bei dem Gottessohn, wenn er je auf dieser Erde gelebt hat, stehen wir vor einem Rätsel.

Der Autor schildert erzählerisch eine höchst kühne Kontroverse zwischen Glauben und Wirklichkeit. Er ordnet die christlichen Kirchen auf das Niveau einer weltlichen Firma ein, interpretiert und entmystifiziert deren Produkte, so auch das Kunstprodukt Menschensohn, erschaffen von den geistlichen Wortführern der christlichen Lehre, die ihre Produkte als Wahrheit verkaufen. Der Wortlaut, der manchmal heiter klingt, manchmal mangels authentischer Wahrheiten konstruktive Kritik herausfordert, mutet auf den ersten Blick seltsam an, aber sein Gehalt ist nicht so weit hergeholt, wie es anfänglich zu sein scheint.

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Tourismusregion Baden-Württemberg – oder «Wir sind Süden»

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Schloss Heidelberg aus dem Innenbereich. (c) Fotos: ROPO/MuA

Spannende und wunderschöne Einblicke in die Kultur-städte Heidelberg und Mannheim

 

Die Region Baden-Württemberg ist für einen Abstecher aus der Schweiz für Familien und Reiselustige attraktiv, besonders Heidelberg und Mannheim haben viel zu bieten. Mit dem ICE-Zug ist man aus Zürich in 3 Stunden und 15 Minuten in Mannheim, von dort in 30 bis 40 Minuten in Heidelberg. Die idyllische Umgebung am Neckar, der hier den Odenwald hinter sich lässt und in die Rheinebene fliesst, fasziniert durch das touristische, kulturelle und kulinarische Angebot.

Links

www.tourismus-bw.de

www.heidelberg-marketing.de/content/

www.tourist-mannheim.de

1heidelb194.jpg Rathaus und oben das Schloss! 

In der Universitätsstadt Heidelberg fühlt man sich schnell zu Hause. Gast-freundschaft wird gross geschrieben, dies spüren nicht nur die Studierenden, sondern auch die Touristen: Rund eine Million Touristen kommen jährlich nach Heidelberg, ein Ort mit 145'000 Einwohnerinnen und Einwohnern sowie rund 29'000 Studierenden! Uns begrüsst und begleitet die sympathische Gerda Orlob von der Auslandmarketing Europa-Abteilung von der Tourismus Marketing GmbH, die ihren Sitz in Stuttgart hat.

Ruhm dank Kurfürst Ruprecht I. und anderen berühmten Söhnen

Die malerische Schlossruine thront über der Stadt, die über wunderschöne, enge Gassen verfügt und sich lieblich mit Bürgerhäusern präsentiert. Ruhmreich wurde die Stadt vor allem durch Kurfürst Ruprecht I., der die Universität gründete. Über 600 Jahre nach ihrer Gründung hat die Universität einen hervorragenden Ruf. Die engagierten Einheimischen, Studenten sowie Touristen sorgen für viel Leben und so gilt Heidelberg nicht als verschlafenes Städtchen deutscher Romantik, viel eher profitieren alle von einer bunten Kulturszene, die auch kulinarisch nicht zu kurz kommt.

Viele prominente Namen sind eng mit Heidelberg verbunden, so die Romantiker Ludwig Tieck, seine Freunde und Mitstreiter Clemens Brentano, Achim von Arnim, Joseph von Görres und Joseph von Eichendorf. Sogar das Geburtshaus von Reichspräsident Friedrich Eberts, er war das erste demokratische Staatsoberhaupt und einer der herausragenden Politiker in der deutschen Geschichte, befindet sich als Gedenkstätte in der Pfaffengasse.

Sehr beliebt sind die Heidelberger Schlossfestspiele, die durch ausgewählte und moderne Stücke auffallen. Wenn es das Wetter erlaubt, finden die Aufführungen im Schlosshof statt, ausgewählte Karten ermöglichen sonst das Spektakel im Königssaal. Kulturonline sah das eindrückliche Musical «Bob Dylan – The Times They Are A-Changin». Demnächst folgen zusätzliche Aufführungen in Mannheim.

Ein Prinz verliebt sich unstandesgemäss ...             2heidelb77.jpg

Aktuell wird «Der Studentenprinz» im Heidelberger Schlosshof dargeboten, der mit einer herzergreifenden «heidelbergschen Liebesgeschichte» verbunden ist.

 

Vom Deutschen Apothekenmuseum bis zum grössten Weinfass der Welt

Aus der Homepage von Heidelberg Tourismus erfahren wir mehr: «Im schönsten Bau des Schlosses, dem Ottheinrichsbau, ist das Deutsche Apothekenmuseum untergebracht. Diese europaweit umfangreichste Sammlung pharmaziehistorischer Exponate ist nur eines von über 30 Museen und Sammlungen. Das Spektrum reicht vom berühmten Riemenschneider-Altar des Kurpfälzischen Museums bis zur Prinzhorn Sammlung mit Werken von Psychiatrie-Patienten, von den Mumien des Ägyptologischen Museums bis zur Original-Zigarettenschachtel von der "Titanic" im Deutschen Verpackungsmuseum. Auf den Zellenwänden des Studentenkarzers wird die Burschenherrlichkeit des 19. Jahrhunderts lebendig. Kirchen und Klöster, Botanischer Garten, der Zoo, sowie ein wahrhaftiger Brückenaffe warten darauf entdeckt zu werden. Und niemand, der einen Spaziergang auf dem Philosophenweg gemacht hat, wird den Anblick vergessen, den Fluss, Stadt und Schloss von dort aus bieten.»

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Das grösste Weinfass der Welt, welches jemals (nämlich dreimal !) gefüllt war.

An Hotels und speziellen Restaurants mangelt es nicht. Eines der originellsten Hotels mit Restaurant ist die Scheffel’s Kulturbrauerei Heidelberg an der Leyergasse 6. Aber auch die Studentenlokale wie «Schnookeloch» und «Zum Roten Ochsen», ist unweit von der Scheffel’s Kulturbrauerei um das Eck, sind besuchenswert.

roterochs071.jpg «Zum Roten Ochsen»!

Beim «Zum Roten Ochsen» hängt sogar eine Schweizer Fahne ob dem Eingang, welche die langjährigen Verbindungen zu den Eidgenossen signalisiert. «Unser Haus ist eines der ältesten und traditionsreichsten Studentenlokale von Heidelberg. Das Lokal wurde 1703 erbaut und ist nun seit 170 Jahren im Besitz unserer Familie Spengel», erklärt uns Anne Spengel, die mit ihrem Ehemann Philipp Spengel die Tradition fortführt, und das Lokal extra für uns öffnet und uns in den Stuben herumführt.

Begegnungen mit Geschichten und Menschen

Die 1,6 km lange Hauptstrasse Heidelbergs wird als die längste Fussgänger-zone Europas beschrieben. Eindrucksvoll soll auch der Weihnachtsmarkt von Heidelberg sein. Die vielschichtige und lustige Stadtführerin Susanne Fiek macht den Besuch auf ihre Art sehr unterhaltsam, sie weiss viel und kennt unglaubliche Geschichten. Zudem ist sie sehr engagiert und gibt dem kulturellen Leben von Heidelberg immer wieder attraktive Impulse und Anregungen.

Mehrere Kirchen laden zur Stille ein. Und die zahlreichen Läden mit vielen köstlichen Angeboten (siehe auch die historische Weinstube «Schnitzelbank») werden gerne von den Touristen für Mitbringsel besucht. Nicht verpassen sollte man deshalb die Chocoladenmanufaktur & Chocolaterie Knösel an der Haspelgasse 16 bei der Heiliggeistkirche. Hier gibt es den legendären «Heidelberger Studentenkuss». Frau Knösel begrüsst uns Schweizer herzlichst im Laden und berichtet sogleich von einem Münchwiler Liebespaar, welches durch diese Süssigkeit jüngst zur Hochzeit fand und schliesslich für den Hochzeitstag für alle Gäste per Mail den «Heidelberger Studentenkuss» bestellte. Dieses Mail soll im Firmenmuseum der Knösels einen Ehrenplatz erhalten, sagt uns Frau Knösel und überreicht uns einige «Küsse».

Knösel's Ladeneingangstafel. knoesel197.jpg

Hinten am Hang ist der berühmte «Philosophenweg» zu erkennen.

Durch Zufall wird unsere Reisegruppe von Busfahrer D. (Anmerkung der Redaktion: Namen der Redaktion bekannt) in einem Kleinbus gefahren. Im persönlichen Gespräch erfahren wir von seiner Berufskarriere. Einst war er Bäcker- und Konditormeister, später ging er zur Bundespolizei und gelangte so in jungen Jahren zur GSG9. Die GSG9 wurde nach dem Geiseldrama der Olympischen Spiele 1972 in München gegründet und ist ein Spezialverband der Bundespolizei zur Bekämpfung des Terrorismus. D., der schon längst im Ruhestand ist, erinnert sich noch gut an den Einsatz auch von Mogadischu: «Wir wussten, dass wir bei diesem Einsatz sterben könnten. Aber wir wurden auf diese Aktion vorbereitet und nachträglich psychologisch betreut.»

Mannheim – elegant im Karree

Die Stadt Mannheim – an der Mündung des Neckars gelegen – wurde durch zwei Epochen geprägt: Im 17. und 18. jahrhundert erhielt die Innenstadt ihren charakteristischen schachbrettartigen Grundriss und den Beinamen «Stadt im Quadrat»; und 1907, im Rahmen des 300-jährigen Stadtjubiläums, entschieden sich die Stadtväter, eine neue Vorstadt anzulegen. Damals entstanden der Friedrichsplatz mit dem Wasserturm als Wahrzeichen der Stadt, gleich gegenüber befindet sich das Maritim Park Hotel, sowie das angrenzende Viertel, welches zu den schönsten Jugendstilquartieren Deutschlands zählt.

mannhs309.jpg Barockschloss Mannheim.

Eine der grössten Residenzen Europas ist das Barockschloss Mannheim, welches gleich nach Schloss Versailles grosse architektonische Beachtung fand. Das monumentale Barockschloss gehört mit seinem weiten Ehrenhof, einer Schaufront von über 400 Metern Länge und einer umbauten Fläche von sechs Hektar zu den grössten Schlössern Europas. Damit wird die wichtige Stellung für die Gesellschaft deutlich, die die Kurfürsten von der Pfalz im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nationen einnahmen.

Mannheim macht Kultur

Visnee Lips, die für internationales Tourismusmarketing in Mannheim zuständig ist, bringt uns Mannheim näher. Mannheims Museen, Festivals, Theater und Kunstgalerien bieten eine einzigartige Vielfalt. Bei unserem Besuch machen wir einen Abstecher ins «Museum Zeughaus» (REM/Curt-Engelhorn-Stiftung für de Reiss-Engelhorn-Museen), ins «Zephyr – Raum für Fotografie» sowie in das Landesmuseum für Technik und Arbeit, das «Technoseum».

«meisterhaftes!» im Zeughaus. 3rem231.jpg

Im «Museum Zeughaus» ist bis 8. Januar 2012 die Sonderausstellung «meister-haft – von Cranach d. Ä. bis Kobell» zu bestaunen. Zahlreiche Meisterwerke können mit aussergewöhnlichen Geschichten praktisch nebeneinander verglichen werden. «Wer sich für Details in der Malerei interessiert, der kommt voll auf seine Rechnung», bestätigt uns die Expertin Dr. Uta Coburger, die uns versiert durch die Räume führt.

Praktisch um die Ecke ist eine weitere und sehr ergreifende Sonderausstellung zu sehen: «Andrej Krementschouk – Zone. Heimat. Tschernobyl». Thomas Schirmböck bringt uns mit unglaublichen Geschichten die Erfahrungen und die Bilder des Fotografen Andrej Krementschouk näher. Die Bilder haben tatsächlich eine beklemmende Wirkung. Ein Eintrag im Gästebuch bringt es auf den Punkt: «Ich musste weinen und bin meinen Freunden in die Arme gefallen.»

4technoseum304.jpg Experimente «Technoseum»

Viel technisch-spielerischen Spass bietet das «Technoseum» an der Museums-strasse 1, welches etwas ausserhalb des Zentrums liegt. Hier kann man die Welt schwerpunktmässig aus technischer Sicht auskundschaften, Papier schöpfen, fast endlose Experimente durchführen oder ein Stück mit einer alten Eisenbahn hin- und zurückfahren. Kulinarische Leckereien gibt es im «Techno-seum» in der Arbeiterkneipe, die sich neben mehrflächigen Ausstellungs-objekten befindet. Ein Besucher bemerkte dazu: «Vergangenes wird hier wieder lebendig. Schon alleine gewisse Gerüche, familiäre Gebrauchsgegen-stände oder Bilder wecken frühere Erinnerungen.»

Uns wird bewusst, Heidelberg und Mannheim sowie das Bundesland Baden-Württemberg muss man öfters oder länger besuchen. Eine Reise sind diese Destinationen allemal wert.

Links

www.tourismus-bw.de

www.heidelberg-marketing.de/content/

www.tourist-mannheim.de

www.heidelberger-kulturbrauerei.de

www.heidelberger-schlossfestspiele.de

www.schloesser-und-gaerten.de

www.automobilsommer2011.de

www.rem-mannheim.de

www.technoseum.de

www.roterochsen.de/

www.schnookeloch.de

www.studentenkuss.com

www.schnitzelbank-heidelberg.de

maritim217.jpg

Blick zum Maritim Park Hotel in Mannheim.

www.maritim.de/de/hotels/deutschland/parkhotel-mannheim

http://de.wikipedia.org/wiki/The_Student_Prince

http://de.wikipedia.org/wiki/GSG_9_der_Bundespolizei

http://www.sondereinheiten.de/einheiten/gsg-9/

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www.Kleinreport.ch berichtet ... - Links zu Auslandjournalisten

Rezepte für intelligenten freien Auslandjournalismus

Gibt es Bedarf für zusätzliche freie Auslandberichterstatter?

Müssen sich freie Journalisten im Ausland darauf einrichten,

dass sie kaum etwas verdienen? Sind sie «glücklich, aber arm»?

Unter diesem Motto berichteten vier Auslandreporter an der

Jahrestagung des Netzwerks Recherche in Hamburg über ihre

Arbeit. Roger Blum hat für den Klein Report protokolliert.

Was raten freie Auslandberichterstatter jenen, die ebenfalls

in diesem Feld aktiv werden möchten? Man sollte ein Land

oder eine Region auswählen, wo sich nicht schon Dutzende von

Korrespondenten tummeln, also eher das zentrale Afrika als Kairo,

eher Kalifornien als Washington, eher Madrid als Rom. Man sollte

die dort gesprochene Sprache beherrschen. Und man sollte sich

für eine Gegend entscheiden, wo die Lebenskosten günstiger sind

als in Deutschland (oder in der Schweiz), also eher Taiwan als

Japan, eher Istanbul als London.

Die Runde in Hamburg zeigte, dass Auslandjournalisten durchaus

Abnehmer finden und ein gutes Einkommen erreichen, wenn sie gut

recherchieren und ihre Beiträge fantasievoll verwerten. Simone

Schlindwein (http://simoneschlindwein.blogspot.com) arbeitet

für die taz («Die Tageszeitung») in Berlin und berichtet über

afrikanische Länder wie Kongo, Uganda, Ruanda oder Burundi. Sie

hat dort recherchiert, dass die mit Kindersoldaten aufgefüllte

kongolesische Rebellenarmee durch einen Chef von Deutschland aus

geführt wird. Mittlerweile stehe dieser Chef in Stuttgart vor

Gericht, berichtete sie. Ihre Recherchen zu diesem Thema konnte

sie in über 100 Beiträgen unterbringen.

 

Gemeinsame Schnittstelle

Markus Böhnisch www.boehnisch.de hat als Kunden die

Fernsehsender n-tv, «Deutsche Welle» und das Schweizer

Fernsehen. Da diese Sender eine geringe gemeinsame Schnittmenge

haben, könne er seine Beiträge problemlos mehrfach verwerten,

erzählte er. Er berichte vor allem über Spanien, aber auch

über Portugal oder Chile. Gerade die Reportagen über die

Rettung der chilenischen Bergleute seien sehr begehrt gewesen.

Klaus Bardenhagen www.taiwanreport.de berichtet für Fernsehen,

Radio, Print und Online und sitzt in der taiwanischen Hauptstadt

Taipeh. Charlotte Noblet schliesslich ist eine französische

Journalistin, die aus Deutschland berichtet, aber nicht nur für

französische Medien, sondern auch für deutsche. Sie hat bei

verschiedenen Zeitungen einen Blog. Noblet machte darauf

aufmerksam, dass Medienschaffende nicht in allen Ländern so

schlecht gehalten seien wie in Deutschland: In Frankreich

gelten auch Freie als «festangestellt»: Sie erhalten einen

Mindestlohn, ein 13. Gehalt, Urlaubsgeld, Sozialbeiträge, und

sind gegen Arbeitslosigkeit versichert. Im Übrigen müsse man

die Honorare mit den Abnehmern einfach aushandeln, dies gelte

gerade auch für Blogs, empfahl sie.

Kurzum: Die Runde der Auslandjournalisten bot interessante

Einblicke - und einen gemeinsamen Widerspruch: Das Motto des

Panels «Glücklich, aber arm?» galt für sie nicht.

Quelle: www.kleinreport.ch

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Rettung der Überlebenden. Ein Personentransporter fuhr bei der Übung in einen Zug.

(c) Fotos: ROPO/MuA

Hochqualifizierte Rettungskräfte übten die Zusammen-arbeit für den Ernstfall bei Affeltrangen im Thurgau

 

Unter dem Titel «Pomona» führte der Kantonale Führungsstab am Dienstag-abend, 7. September 2010, im Raum Affeltrangen eine Grossübung durch. Die Einsatzübung hatte zum Ziel, die Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr, Sanität, Rettungsdiensten, Care-Team und privaten Organisationen bei einem grösseren Unfall zu trainieren.

 

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Care-Team hilft. Während der Rettung und den Aufräumarbeiten wurden bei der Übung auch die alamierten Verwandten der Opfer betreut.

Um 19.33 Uhr löst der Lokführer eines Thurbo-Zuges auf der Strecke Tobel-Affeltrangen – Weinfelden Alarm aus: Am Bahnübergang Erikon habe ein Kleinbus die Schranke durchbrochen und sei mit seinem Zug kollidiert. Er sehe im Kleinbus verletzte Personen. Auch in seinem Zug seien viele der zwanzig Passagiere verletzt. Die Ereignismeldung wird von der Betriebszentrale der SBB (DOSGA) an die Kantonale Notrufzentrale weitergemeldet, die sofort Feuerwehr, Polizei, Sanität, und Ambulanzen aufbietet.

Als erste Blaulichtorganisation ...

... trifft ein Polizeifahrzeug auf dem Schadenplatz ein. Bald darauf ist die Feuerwehr vor Ort und beginnt mit der Sicherung der Unfallstelle. Weitere Rettungskräfte treffen ein und beginnen mit der Arbeit: Feuerwehrleute bergen verletzte und eingeklemmte Personen aus dem vollständig demolierten Bus und aus dem Zug, das Care-Team kümmert sich um schockierte und verwirrte Personen auf dem Unfallgelände, Rettungssanitäter transportieren Verletzte zu den Sanitätszelten, die SBB sichert den Bahnbetrieb und organisiert Ersatzbusse, die Polizei koordiniert den Einsatz aller Rettungskräfte.

Übungsabbruch gegen 22 Uhr

Gegen 22 Uhr bricht Übungsleiter Niklaus Stähli, Stabschef des kantonalen Führungsstabes, die Übung «Pomona» ab. Sein erstes Fazit: «Der Aufwand für diese Übung hat sich gelohnt.» Kantonspolizei-Kommandant Hans Baltensperger lobt die Zusammenarbeit der Blaulichtorganisationen: «Sie haben in den einzelnen Bereichen sofort reagiert und eine richtige Lagebeurteilung gemacht.» Bei dieser Übung habe es einige Stolpersteine gehabt, die sehr gut bewältig worden seien. «Wir werden auch den einen oder anderen Punkt finden, den wir noch verbessern können», erklärt Niklaus Stähli. Eine solche Übung sei für alle Beteiligten wertvoll, um im Ernstfall richtig zu handeln.

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Die Polizei im Dauereinsatz. Und für das beübte Grossereignis wurden auch Notfallzelte aufgestellt. Ärzte, Sanitäter und weiteres Hilfspersonal betreuten die Verletzten.

www.tg.ch

Zusatzinformationen über Care Team Thurgau

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Ein schöner Flug unweit der Schweizer Alpen - einfach mal kurz der Sonne entgegen ...

Hier geht es zur Filmsequenz: kulturonline/varia/KOMOV01463.MPG

Blick zum Alpsteingebirge (Säntis und Churfirsten).

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Hier wuchs Napoleon III. auf ... - und was viele nicht wissen, er war wichtig für die Öffnung von der Heilquelle in Lourdes/F. Das Schloss Arenenberg ist ein wertvolles Symbol für das vielseitige Kultur-schaffen im Kanton Thurgau.                                                                  (c) Foto: ROPO/MuA


Das ü
berarbeitete Kulturkonzept 2010-2012 für den Kanton Thurgau: Qualität und Vielfalt fördern!
 
ka. Wie lässt sich die Qualität eines kulturellen Projektes beurteilen? Wie viel Geld steht der Kulturförderung zur Verfügung? Wie sollen diese Gelder verteilt werden? – Das Kulturkonzept des Kantons Thurgau für die Jahre 2010 bis 2012 gibt ausführlich Auskunft über solche Fragen. Es wurde vom Regierungsrat als verbindliche Grundlage der kantonalen Kulturförderung verabschiedet. Im Konzept wird festgehalten, nach welchen Richtlinien, Kriterien und Schwer-punkten der Kanton kulturelle Projekte und Einrichtungen unterstützt. Ein solches Konzept wurde 2004 erstmals für drei Jahre erstellt. Es wird alle drei Jahre revidiert. Nun wird die zweite revidierte Fassung für die Jahre 2010 bis 2012 publiziert.

www.kulturamt.tg.ch
www.tgkulturagenda.ch/
www.thurgau-tourismus.ch/de/navpage-CultureTG.html
de.wikipedia.org/wiki/Arenenberg
 
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Humor ist, wenn man trotzdem lacht...

Lachen ist die schönste Art, die Zähne zu zeigen.

 

Links zu Witz-Plattformen

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