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Spaniens Weltkulturerbestädte – Ein Land mit anziehenden Schönheiten!

San Cristóbal de La Laguna Tenerife Ein zauberhafter Ort zum Verweilen: San Cristóbal de La Laguna, Teneriffa. (Fotos: zVg).
Viel mehr als Kunst und Geschichte! Eine Publireportage des Spanischen Fremdenverkehrsamtes!

Das kulturelle Erbe Spaniens ist nicht nur wegen der Traditionen und der Geschichte des Landes, sondern auch wegen seines Reichtums und seiner grossen Vielfalt enorm. Beweis dafür sind die Anerkennung durch die UNESCO und die Tatsache, dass Spanien hinsichtlich der Zahl an Weltkulturerbestätten weltweit an dritter Stelle steht. Darunter befinden sich auch 15 Städte, denen die UNESCO eine ganz besondere Bedeutung zuerkennt. Eine Anerkennung, die aber auch bedeutet, dass die Regierungen und Einwohner dieser Städte das Recht und die Pflicht haben, dieses kulturelle Erbe zu geniessen, zu schützen und weitherum bekannt zu machen.
Link zum Video der Spanischen Weltkulturerbestädte.
Link zum Spanischen Fremdenverkehrsamt.

Diese Weltkulturerbestädte vertreten das Wichtigste, welches die verschiedenen Zivilisationen, die über Jahrhunderte die iberische Halbinsel und die Inseln bevölkert und dabei Geschichte, Architektur und Bräuche wesentlich beeinflusst haben. Es sind geschichtsträchtige, aber sehr lebendige Städte, die einen unvergleichlichen Lebensstil pflegen, was sie für alle Besucher besonders attraktiv macht. Ohne die Verschiedenheit und Einzigartigkeit jeder dieser 15 Städte herunterzuspielen, haben wir versucht, sie in drei Kategorien einzuteilen, die für sie charakteristisch sind: das Vorhandensein monumentaler Plätze (Plazas Mayores) im Zentrum des urbanen Lebens, die Spiritualität, hervorgerufen durch den Zauber des nächtlichen Ambientes und der Bezug zum Wasser als identitätsstiftendes Element.
 
Plazas Mayores
Die Plaza Mayor ist das Zentrum zahlreicher Städte im spanischen und lateinamerikanischen Raum. Die Bezeichnung «plaza mayor» entspricht laut einem Erlass der Katholischen Könige aus dem Jahr 1480 einem Ort, welcher der örtlichen Bevölkerung ausreichend Platz für einen Markt bietet und an welchem sich die städtische Verwaltung befindet. Heute ist die Plaza Mayor zum «Wohnzimmer» der Städte und ihrer Bewohner geworden. Es sind ebenso herrschaftliche wie gastliche Plätze voller Leben, soziale Treffpunkte ebenso wie lebhafte Zentren kultureller und wirtschaftlicher Aktivität.
Kathedrale von Santiago de Compostela Für Pilger und Touristen ist die Kathedrale von Santiago de Compostela sehr imposant.

Das Zentrum von Santiago de Compostela, die Plaza del Obradoiro, ist das Ziel Tausender von Pilgern, die sich alljährlich auf den Jakobsweg begeben. An diesem Platz steht auch die Kathedrale, ein hervorragendes Beispiel des künstlerischen Zusammentreffens von Gotik, Renaissance, Barock und Klassizismus, in welcher der Legende nach die sterblichen Überreste des Apostels Jakobus aufbewahrt werden. Heute ist die Hauptstadt Galiciens eine offene, kosmopolitische Stadt mit einer Universität und einer renommierten Gastronomie.
Cáceres in der Extremadura steht offiziell an dritter Stelle unter den Denkmalensembles Europas und an erster Stelle unter denen Spaniens. Die Türme, Paläste, Plätze und Kirchen bilden ein Ensemble, das von legendären Zeiten träumen lässt. Im Zentrum ist die Plaza Mayor, die im 12. Jahrhundert, nach der Reconquista, zur Plaza de la Feria wurde. Unvergesslich ist ein Gang durch die Strassen der Stadt, wo die Farbe der Steine mit dem Blau des Himmels kontrastiert. Empfehlenswert ist auch ein nächtlicher Besuch, denn durch die prachtvolle Beleuchtung erstrahlt die Stadt besonders schön.
 
Während dreihundert Jahren war San Cristóbal de la Laguna die Hauptstadt der Kanareninsel Teneriffa. Ohne Mauern erbaut, ist sie die Wiege des Städtebaus in Lateinamerika. Ihr linearer Grundriss mit farbigen Häusern und Palästen mit Patios und Innengärten, viele von ihnen im Mudéjar-Stil, erzählt von der Vergangenheit des Ortes als Schnittstelle der Kulturen.
Die Plaza Mayor oder Plaza de Cervantes bildet das Zentrum von Alcalá de Henares, dem Geburtsort von Miguel de Cervantes, dem weltbekannten Autor des «Don Quijote» und ist Ausgangspunkt für Rundgänge durch das historische Zentrum der Stadt. Auf dem Platz steht eine Statue des 1547 geborenen Schriftstellers und hier befindet sich auch der älteste Freiluftkomödienhof Europas (Teatro Corral de Comedias). Cervantes ehemaliges Wohnhaus ist ein klassisches Beispiel  kastilischer Wohnräume des 16. Jahrhunderts. Nicht weit davon entfernt befindet sich die 1499 gegründete Universität von Alcalá, wo jeweils der Cervantes-Preis verliehen wird.
Die Plaza Vázquez de Molina in Úbeda in der andalusischen Provinz Jaen ist eines der besten Beispiele für Paläste und Kirchen im Renaissance-Stil in Spanien. Úbeda, von den Arabern gegründet, aber mit prähistorischen und römischen Spuren, blühte aufgrund seiner Verbindungen zu Kaiser Karl V. und dank dem Architekten Andrés de Vandelvira in der Renaissance so richtig auf. Beweis dafür ist die Plaza Vázquez de Molina, ein einzigartiges Monument.
 
 
Spaniens Weltkulturerbestädte
 
Im goldenen Abendlicht besonders attraktiv
Die Kommission der Welterbestädte Spaniens (Ciudades Patrimonio de la Humanidad de España) ist eine 1993 gegründete Vereinigung, der heute 15 Städte angehören und deren Sehenswürdigkeiten Teil der Weltkulturerbeliste der UNESCO sind. Das kostbare kunsthistorische Legat dieser Städte ist aber nur ein kleiner Teil ihres Reizes. Jede besticht durch ein oder mehrere bedeutende Bauwerke (beispielsweise die Mezquita von Córdoba, die Stadtmauern von Ávila, die Kathedrale von Santiago de Compostela) oder einen ganz eigenen Charakterzug. Städte wie Córdoba, Toledo oder Salamanca sind zudem Spiegel der urbanen Geschichte Spaniens sowie Abbild von Transformationen und verschiedenen Einflüssen im Lauf unterschiedlicher Epochen.  Die meisten von ihnen verfügen zudem über Universitätszentren, was ihnen zusätzlich ein ganz besonderes Ambiente und grosse Vitalität verleiht.
Vor sieben Jahren hat die Gruppe der spanischen Welterbestädte eine Kampagne zur Förderung des Tourismus in diesen Städten gestartet. Diese hat zum Ziel, das touristische Angebot zu diversifizieren und saisonunabhängig zu machen, die Konzentration im Tourismus zu überwinden, sich hin zu höheren Qualitätsstandards zu entwickeln sowie die internationale Präsenz und das Direktmarketing zu verstärken. Dazu wurden unter anderem auch Abkommen für eine verstärkte Zusammenarbeit mit den Parador-Hotels und der Bahngesellschaft Renfe abgeschlossen.
 
Universitäten beleben die Szene
Salamanca Spanien Zum Lernen und Geniessen. Studentinnen und Studenten sowie Touristen lieben die Uni-Stadt Salamanca.
Salamanca in der Region Kastilien und León ist eine monumentale Stadt mit zwei Kathedralen, und einer der längsten universitären Traditionen in Europa. Die Universität, eine der ältesten der Welt, wurde 1218 von König Alfonso IX von León gegründet. Ihr hohes Ansehen lockt auch heute noch jährlich tausende von Studierenden nach Salamanca, das inzwischen auch zu einem Zentrum für Spanischkurse für Ausländer geworden ist. Zusammen mit einem weiteren Prachtsstück, der zwischen 1729 und 1756 im Barockstil erbauten Plaza Mayor, bestimmt die Universität weitgehend das Leben in dieser Stadt, in der die Studenten vor allem abends das Leben zwischen den alten Mauern mit einer lockeren Lebendigkeit erfüllen. Durch die Strassen und Gässchen des monumentalen Salamanca zu gehen, bedeutet Geschichte, Religion und Wissen auf engem Raum zu erleben. Zudem warten an jeder Strassenkreuzung immer wieder neue Überraschungen, etwa die Casa de las Conchas, die Bibliothek der Universität, die reizende Plaza Anaya, der Turm Clavero und viele andere.
Ein Abbild mittelalterlicher Städte bietet Ávila in Kastilien-León mit seiner vollständig erhaltenen Stadtmauer. Sie ist teilweise begehbar, zweieinhalb Kilometer lang, zwölf Meter hoch, drei Meter dick, besitzt 88 Türme und umschliesst ein Labyrinth aus Gassen, Plätzen, Kirchen, Klöstern und Palästen. Von besonderem Interesse sind etwas das Kloster der Schutzheiligen Santa Teresa, der Palast der Dávila, der Turm der Guzman oder der Palast der Marqueses de Velada. Sich tagsüber oder auch bei nächtlicher Beleuchtung in den Strassen und Gassen Ávilas zu bewegen, vermittelt dem Besucher zu Beginn des 21. Jahrhunderts ein Gefühl mittelalterlichen Lebens.
Sowohl die Altstadt mit Alcázar und Kathedrale als auch der Aquädukt haben Segovia (Kastilien-León) die Auszeichnung durch die UNESCO gebracht. Der 28 Meter hohe Aquädukt aus der Römerzeit ist ein wahres Meisterwerk der Technik. Er ist einzig und allein aus Steinblöcken erbaut, die ohne Zuhilfenahme von Mörtel und nur durch ein ausgeklügeltes Kräftegleichgewicht zusammengehalten werden. Segovia ist eine sonnige und einladende Stadt, die auch im goldenen Abendlicht besonders attraktiv wirkt. Nach einem Besuch des Aquädukts erlebt man auf dem Weg zu Plaza Mayor, die von der Kathedrale dominiert wird, ein Stück mittelalterliche Geschichte. Das alles und natürlich auch die ausgezeichnete Gastronomie und das aktive nächtliche Leben machen Segovia zu einem unvergesslichen Ort.
Cuenca Spanien Sie scheint zu schweben ... - Cuenca, eine unvergessliche Stadt!
Cuenca in Kastilien-La Mancha ist eine Stadt, die in den Lüften zu schweben scheint. Aushängeschild sind ihre aussergewöhnlichen «hängenden Häuser» (Casas Colgadas), ein gutes Beispiel für die Umformung der Umgebung im Einklang mit der Natur. Unerlässlich ist ein Gang durch die Viertel der Stadt mit dem Museo de Arte Abstracto Español, dem Palacio Episcopal und der Plaza Mayor. Aber auch die Suche nach Aussichtspunkten, um die Schönheit der Schluchten der Flüsse Huécar und Júcar zu bewundern sowie ein Gang über die Brücke von San Pablo, welche die Stadt mit einem ehemaligen Kloster verbindet, in dem heute ein Parador-Hotel untergebracht ist. Von dort hat man die beste Aussicht auf die Stadt und ihre am Berg hängenden Häuser.
Als hübsch, kultiviert und gemütlich kann man Baeza bezeichnen, das im Zentrum der andalusischen Provinz Jaen liegt, inmitten ausgedehnter Olivenhaine und nicht weit entfernt vom Naturpark Sierras de Cazorla, Segura y las Villas. Seine grösste architektonische und kulturelle Blütezeit erlebte Baeza im 16. Jahrhundert während der Renaissance. Die Entstehung der Universität, die Anwesenheit bedeutender Persönlichkeiten des Hochadels, des Klerus, von Architekten, Malern, Bildhauern und Dichtern machten Baeza damals zu einer der wichtigsten Städte des Südens. Die Stadt beherbergt ausserordentliche Sehenswürdigkeiten wie den Palast Jabalquinto, die Kathedrale Natividad oder die Kirche Santa Cruz. Besonders attraktiv ist ein Besuch in Baeza während der Karwoche, am Fronleichnamsfest, während der Feria im August und der «Semana Machadiana» zu Ehren des Poeten Antonio Machado.
 
 
Spaniens Weltkulturerbestädte
 
Ein Trumpf für Spaniens Tourismus
Um in die Liste der spanischen Weltkulturerbestädte aufgenommen zu werden, müssen zahlreiche Voraussetzungen erfüllt werden. Die Bewerber müssen beispielsweise einzigartige künstlerische Stätten und bedeutende Bauwerke besitzen, während bestimmter geschichtlicher Epochen einen besonderen Einfluss ausgeübt haben oder ausserordentliche Zeugnisse untergegangener Kulturen bewahren. Wichtige Elemente sind aber auch die Eingliederung sowie die natürliche Umgebung der Städte. Meer, Flüsse, Berge und Schluchten sind Teil der «Persönlichkeit» gewisser Orte wie beispielsweise Córdoba, Toledo, Tarragona oder Ibiza. Schliesslich ermöglicht das Kennenlernen der Weltkulturerbestädte auch das Entdecken der Wiege der spanischen Sprache und das Auffinden des Wissens, das berühmte Schriftsteller wie Cervantes, Lope de Vega oder San Juan de la Cruz hinterlassen haben.
 
Römische Brücken, Meeresstrände und vieles mehr
Córdoba Spanien
Eine magische Stadt. Córdoba zeigt sich in herrlichen Lichtern!
Die Mezquita, die Judería, der Puente Romano, der Alcázar der Christlichen Könige, Patios und Balkongitter machen Córdoba zu einer magischen Stadt. Hier ist schon der Zutritt ein Erlebnis: man überquert den Río Guadalquivir über die siebzehn Brückenbogen des Puente Romano, lässt den Turm der Calahorra (heute ein Museum) hinter sich und tritt durch die Puerta del Puente in die Altstadt ein. Hier duftet es intensiv nach Orangenblüten, man hört das Murmeln des Wassers aus dem Flussbett und lautes Lachen aus den Innenhöfen. Das Juwel Córdobas, unter maurischer Herrschaft ein bedeutendes Machtzentrum, ist zweifellos die Mezquita, die Moschee-Kathedrale mit ihrem Säulenwald und der islamischen Ornamentik der Wände. Nur wenige Schritte entfernt liegen das Judenviertel mit seinen engen, malerischen Gassen, der Alcázar der Christlichen Könige mit seinen prächtigen Gärten und der Palacio Episcopal im Renaissancestil. Unbedingt besuchen sollte man etwas ausserhalb der Stadt «Medina Azahara», die Ruinen der legendären Palaststadt, die der Kalif Abd ar-Rahman III. im 10. Jahrhundert für seine Geliebte Azahara errichten liess.
In Mérida, ehemals als Augusta Emerita Zentrum der römischen Provinz Lusitanien und heute Hauptstadt der Autonomen Region Extremadura finden sich auf Schritt und Tritt bedeutende Baudenkmäler. So besitzt die an der Silberstrasse (Ruta de la Plata) gelegene Stadt mit der über den Río Guadiana führenden Brücke, mit über 800 Metern eine der längsten und besterhaltenen aus römischer Zeit. Erhalten sind auch viele Teile der ehemaligen Stadtmauer sowie Stauwehre und Leitungen, welche Mérida mit Wasser versorgten. Ein Juwel ist das römische Theater, jedes Jahr im Juli Kulisse der Internationalen Festspiele für Klassisches Theater. Gleich nebenan befindet sich das aus dem 8. Jahrhundert vor Christus stammende Amphitheater. Ein weiteres Prunkstück ist ein Baudenkmal aus unserer Zeit: das vom spanischen Architekten Rafael Moneo entworfene Nationalmuseum für römische Kunst. Es beherbergt neben zahlreichen Funden aus der Umgebung ein authentisches Stück der legendären «Silberstrasse» welche die Extremadura von Süden nach Norden durchquert.
Toledo Spanien Geschichtsträchtig. Toledo am Rio Tajo ist auch bekannt als die «Stadt der drei Kulturen».
In Kastilien-La Mancha, auf einem Hügel in einer Schlaufe des Río Tajo, liegt Toledo, die «Stadt der drei Kulturen». Hier lebten Juden, Mauren und Christen während Jahrhunderten friedvoll miteinander und hinterliessen unauslöschliche Spuren in den Strassen, an Bauwerken und Gebäuden. Die «Puerta de Bisagra» ist die berühmteste Pforte für den Zutritt in die Stadt, über den Tajo-Fluss führen die römische Brücke von Alcántara und die von San Martín. Dominiert wird das Stadtbild durch die Silhouetten der Kathedrale und des Alcázar. In der gotischen Kathedrale (mit Spuren aus Barock und Renaissance) finden sich Fresken von Giordano sowie Gemälde von El Greco, Caravaggio, Rubens, Van Dyck und Goya. In den engen Gassen Toledos, die sich durch die Mischung verschiedener Kunststile auszeichnen, liegen Paläste, Synagogen, Moscheen und Kirchen. Wenn es einen Namen gibt, der für Toledo steht, dann ist es El Greco. In seinem Wohnhaus, einem Palast im Stil des 16. und 17 Jahrhunderts, befindet sich heute ein Museum, in dem ein paar der besten Werke des Malers ausgestellt sind. Mit den Synagogen «Santa María la Blanca» und «del Tránsito» sind auch noch Spuren der jüdischen Gemeinde erhalten. In der Synagoge «del Tránsito» ist heute das Sephardische Museum untergebracht. Es gibt aber auch noch anderes, das einen Besuch Toledos zum besonderen Erlebnis werden lässt. Etwa der auf dem gegenüberliegenden Ufer des Río Tajo etwas erhöht gelegene Parador, von dem aus sich ein herrlicher Blick über die Stadt bietet. Sodann die Plaza de Zocodover, auf der sich an warmen Sommerabenden unvergessliche Stunden verbringen lassen. Sehenswert ist auch der im Neo-Mudéjarstil erbaute  Hauptbahnhof Toledos. Ein weiterer Trumpf sind die tief verwurzelten Bräuche, etwa die Fronleichnamsprozession, die als touristisch international wertvoll eingestuft ist.
Tarragona Vom Castillo de Tamarit/Tarragona hat man eine herrliche Sicht auf das Meer.

In Katalonien, an der Mittelmeerküste liegt Tarragona, wo sich Spuren des römischen Imperiums noch in allen Winkeln der Stadt zeigen. 218 vor Christus machten die Römer aus Tarraco eine wichtige Operationsbasis und bauten die erste Stadtmauer von der heute noch Teile zu sehen sind. Tarragona verfügt über eindrucksvolle archäologische Ausgrabungen, welche die einstige Pracht der wohlhabenden römischen Stadt dokumentieren und heute wohl die grösste touristische Attraktion sind. Weitere hervorstechende Sehenswürdigkeiten sind das Amphitheater, der Zirkus mit seinen Geschäften und Restaurants sowie das etwas ausserhalb der Stadt gelegene Amphitheater und der Aquädukt «Les Ferreres». Nicht verpassen sollte man auch die Strände und Buchten mit kristallklarem Wasser und feinem goldenen Sand.

Schon aus der Ferne sichtbar ist das über dem Mittelmeer thronende Eivissa, die Hauptstadt der Baleareninsel Ibiza. Gewaltige Mauern aus dem 15. Jahrhundert umschliessen eine Altstadt voller Leben mit weiss getünchten Häusern, engen Gassen, Kirchen und Aussichtspunkten. Die Renaissance-Burg von «Dalt Vila» bietet grossartige Ausblicke auf die Stadt, den Hafen, zahlreiche Strände und die benachbarte Insel Formentera. Zum Reiz der Ringmauer tragen die Hafengässchen in den Vierteln La Marina und Sa Penya mit ihren Modegeschäften, Bars, Restaurants und belebten Terrassen bei.
Die Gegend von der «Dalt Vila» bis zur Nekropole «Puig des Molins» und die archäologischen Fundstätten am Stadtrand mit Überresten der alten phönizischen und karthagischen Kulturen sind beeindruckend. Biodiversität und Kultur der Insel wurden von der UNESCO entsprechend gewürdigt.    
Eine gute Möglichkeit, diese Städte kennenzulernen, bietet sich auf einer Rundreise. Egal, welche Route man wählt: es empfiehlt sich, viel Zeit mitzubringen. Denn jede Weltkulturerbestadt hat zwar eine ganz bestimmte Besonderheit, aber jede von ihnen hat darüber hinaus noch viel mehr zu bieten. Am besten lässt man sich überall ein paar Tage Zeit, um in aller Ruhe durch die Strassen zu schlendern und alles zu geniessen, was sich hier bietet. Empfehlenswert ist auch, einmal einen Spaziergang nach Einbruch der Dunkelheit zu machen, wenn die Schönheit der Sehenswürdigkeiten durch die Beleuchtung besonders spektakulär zutage tritt.

Link zum Spanischen Fremdenverkehrsamt.

Weitere interessante Links ...
Link zum Video der Spanischen Weltkulturerbestädte.
www.spain.info
https://www.facebook.com/spain.info.ch
www.ciudadespatrimonio.org
www.spainheritagecities.com


Zermatt und Matterhorn sind wie ein Magnet – einfach anziehend schön!

Zermatt Riffelberg Matterhorn mit Schafherde ropo 2016 Ein Traumtag. Heinrich Biner mit seiner Schwarznasenschaf-Herde auf dem Riffelberg (Gornergrat). Dahinter das prächtige Matterhorn. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Nah am Himmel: Im Sommer und Winter ist Zermatt faszinierend.
Von der Geschichte in die Gegenwart. Das berühmte Dorf Zermatt und der schönste Berg der Welt, das Matterhorn (4‘478 m) im Wallis, haben seit Jahrhunderten an Beliebtheit gewonnen. Egal zu welcher Jahreszeit die Touristen anreisen, diese beliebte Destination bringt Jung und Alt in einer intakten Natur zum Staunen.
Links:
Zermatt Tourismus
Glacier Express
Air Zermatt


Glacier Express Wagon_Innenraum c Foto ROPO MuA 2016 Touristen aus aller Welt. Ein Blick in den Wagon-Innenraum vom Glacier Express, der gerade durch das Furkatunnel fährt.

Ein moderner Panoramazug wie der Glacier Express, seines Zeichens der langsamste Schnellzug der Welt, befördert die Gäste aus St. Moritz/Davos über Chur, Andermatt und Brig direkt nach Zermatt (und zurück), wo es zahlreiche Bergbahnen wie beispielsweise die Gornergrat-Bahn und Klein Matterhorn-Bahn (Matterhorn Glacier Paradise), 400 km Wanderwege und 17 Restaurants mit 238 Gault Millau-Punkten zu entdecken gilt.
 
Staunen ohne Ende
Die Anreise zum autofreien Zermatt kann mit verschiedenen Verkehrsmitteln erfolgen, sei es mit dem Glacier Express, mit der Matterhorn Gotthard Bahn (und SBB), mit dem Auto bis Täsch und von dort mit dem Shuttle-Zug oder Taxi nach Zermatt. Aber auch mit dem Helikopter (Air Zermatt) ist die Anreise und weitere Rundflüge möglich, je nach Wunsch um die 29 Berge, die über 4000 Meter hoch sind. In Zermatt kann man dann zu Fuss, mit dem Elektrobus, Elektrotaxi oder mit der Pferdekutsche unterwegs sein.
Das Staunen kennt keine Grenzen, denn die Kunstwerke der Bahnbauer sind meisterhaft. Das 3100 Kulmhotel Gornergrat erreicht man dank der Pionierleistung der elektrifizierten Gornergrat-Zahnrad-Bahn, die 1896 bis 1898, also in nur zwei Jahren gebaut wurde. Hier kann man sich neuerdings speziell mit den Sujet-Angeboten vom «360 Grad MatterhornPhotoshop» fotografieren lassen. Sogar Aufnahmen im Jahrhundert-Kleidungsstil sind realisierbar. Damit erhalten die Touristen und Gruppen aus aller Welt ein schönes und originelles Erinnerungsbild, selbst dann, wenn das Matterhorn von Wolken verdeckt ist.
 
Die höchste 3S Bahn der Welt wird gerade gebaut
Kleines Matterhorn Bauarbeiten c Foto ROPO MuA Tüchtige und wagemutige 3S-Bauarbeiter auf dem Kleinen Matterhorn. Das Matterhorn hinten sieht man von einer neuen, eher unbekannten Seite.

Bis Winter 2018/19 realisiert die Zermatt Bergbahnen AG die höchste 3S Bahn der Welt. Die moderne Anlage mit Kabinen im Pininfarina-Design gestaltet die Fahrt aufs Matterhorn Glacier Paradise (Klein Matterhorn) deutlich schneller und komfortabler als bisher. Die 3S Bahn von «Leitner Ropeways» entsteht ergänzend zur bestehenden Pendelbahn und erhöht die Beförderungskapazität zur höchsten Bergbahnstation Europas um 2000 Gäste pro Stunde, heisst es an einer Infowand.
Mit 25 km ist die Skiabfahrt vom Kleinen Matterhorn bis nach Zermatt die längste von Europa. Insgesamt stehen 360 km Pistenkilometer in der Schweiz – und im nahen Italien – zur Abfahrt bereit. 70 km umfassen die Winterwanderwege. Selbst im Sommer braucht man auf das Skifahren nicht zu verzichten, mehrere Pisten mit total 21 km sind auf dem Gletscher perfekt präpariert.
Weitere Freizeitangebote gibt es für golfende Gäste (9-Loch-Golfplatz mit 1,4 km) und andere Sportfans, so zum Beispiel 100 km Mountainbike-Trails, 400 km Wanderwege, inkl. Themenwege und nicht weniger als 38 Viertausender können ab Zermatt bestiegen werden.
 
Viele Hotel-Sterne und kulinarische Genüsse
Unsere Tipps zum Schlafen und Essen. Vielfältig ist zudem das Sterne-Angebot der diversen Hotels. Attraktiv für Kulturonline.ch war das Hotel «Fleurs de Zermatt». Schön gepflegte Zimmer mit Blick zum Matterhorn, grosses und feines Frühstück-Buffet, ein aufmerksamer Service mit herzlich-engagierten Mitarbeitenden machen den Aufenthalt nicht zuletzt im modernen Wellness-Bereich zu einem eindrücklichen Erlebnis.
Dan Daniell Gastgeber im In-Lokal Chez Heini in Zermatt Köstlich und originell. Gastgeber und Sänger Dan Daniell serviert eine Kartoffelsuppe in High Heels. Die Gäste sind entzückt auch von der Live-Show nach dem Service. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Ein aussergewöhnliches In-Lokal ist das «Chez Heini» vom berühmten Sänger, Wolli- & Blüemli-Erfinder und Buchautor Dan Daniell alias Urs Biner. Seine Schwarznasen-Lamm-Gerichte (aus eigener Herde, die auf dem Riffelberg weidete!) vom Grill sind ein Gedicht und sein Kartoffelgratin ist patentiert. Überraschend: Die Suppen werden bei diesem liebenswürdigen Gastgeber und Lebenskünstler in High Heels serviert. Stets nach dem Service gibt er ein kurzes Live-Konzert – unter anderem mit dem Lied zum 150-Jahr-Jubiläum der Erstbesteigung «1865» mit Anni-Frid „Frida“ Lyngstad, von der schwedischen Pop-Gruppe ABBA, die eine enge Freundin von ihm ist, in Zermatt wohnt und öfters zum Dinner kommt.
 
Zermatlantis – Ein Museum mit einer speziellen Geschichte
Ein Abstecher in das Museum Zermatlantis darf beim Besuch in Zermatt nicht fehlen. Gleich neben der Dorfkirche ist es zu finden. Wir erfahren: «Das Matterhorn Museum - Zermatlantis bietet Einblick in die Entwicklung von Zermatt. Es zeigen sich Triumph und Tragödie um die Erstbesteigung des Matterhorns.» Liebe und Tod. Freundschaft und Rivalität werden eindrucksvoll nachgezeichnet.
Zermatlantis in Zermatt Gegenstaende von der Matterhorn Erstbesteigung c Foto ROPO MuA

Weiter heisst es: «Hier taucht man in die Bergwelt vergangener Jahrhunderte ein: Man sieht, wie die Einwohner von Zermatt im 19. Jahrhundert lebten und erschaudert beim Anblick des gerissenen Seils der Matterhorn-Erstbesteigung von 1865. Damals kamen vier von sieben Bergsteigern ums Leben. Und man staunt beim Anblick von „Theo“. Das ist der „Söldner“ aus dem 16. Jahrhundert, der den Übergang über den Theodulpass nicht schaffte».
Das Fazit von Kulturonline.ch: Zermatt ist mehr als eine Reise wert!

Links:
Zermatt Tourismus
http://www.zermatt.ch/
 
Glacier Express
http://www.glacierexpress.ch/de/Pages/default.aspx
 
Gornergratbahn
https://www.gornergratbahn.ch/de/sommer/
 
Webcam Gornergrat
http://www.zermatt.ch/Webcams/Gornergrat-3-089-m
 
Matterhorn Paradise (Kleines Matterhorn)
http://www.matterhornparadise.ch/de
 
Dan Daniell und In-Lokal «Chez Heini»
http://www.dandaniell.ch/index.php?directid=268&lang=1
 
Hotel Fleurs de Zermatt
http://www.fleursdezermatt.ch/

Zermatlantis
http://www.zermatt.ch/museum


Salzburg im harmonisch-vielseitigen Einklang mit Mozarts Spuren

Salzburg Schloss Mirabell mit Garten und Festung ropo auf Kulturonline.ch Wunderschöne Sehenswürdigkeiten in Salzburg: Schloss Mirabell mit Garten und Festung im Hintergrund. (c) Fotos: ROPO/MuA.

200 Jahre Zugehörigkeit zu Österreich und wichtige Jubiläen um den grossen Sohn der UNESCO-Weltkulturerbe-Stadt.
Eigentlich ist Salzburg immer in Festlaune, denn an Jubiläen fehlt es nicht. Mit der Eisenbahn von SBB und der Österreichischen Bundesbahn (ÖBB) sind die Gäste aus der Schweiz innert gut fünf Stunden in Salzburg. 152 100 Einwohner leben hier, aber ein Bürger der Kleinstadt mit Weltformat sticht noch immer hervor: Wolfgang Amadeus Mozart! Im Jahr 2016 stehen gleich 8 Jubiläen im Zentrum.
 
Für die Reisevorbereitung empfehlen wir den Reiseführer von Marco Polo «Salzburgerland mit Salzkammergut und Salzburg - mit vielen Insider-Tipps» von der Tiroler Journalistin Monika Rattey! Mehr unter unter Swisstravelcenter! Dieser Reiseführer ist sehr nützlich und vemittelt Hintergrundinformationen!


Am 1. Mai 1816 wurde im Weissen Saal der Residenz jener Vertrag unterschrieben, mit dem Salzburg offiziell Teil Österreichs wurde. Neben der Jubiläumsaustellung «Bischof. Kaiser. Jedermann – 200 Jahre Salzburg bei Österreich» im Salzburg Museum und dem Fest der Volkskulturen im Juli 2016 dürften weitere Events (im Jahr über 4‘500 kulturelle Veranstaltungen!) die 3 Millionen Besuchenden aus aller Welt begeistern.
 
Unterkunft und Kulinarik vom Feinsten
Attraktive Angebote von Hotels, Gasthäusern und weiteren Unterkunftsmöglichkeiten sind vielfältig. Zu den Top-Hotels zählt das gut gelegene Sheraton Salzburg, welches wir testen durften, es befindet sich neben dem Schloss Mirabell und seinem entzückenden Garten. Zum Baden hat das Sheraton eine Verbindung zum Paracelsus Bad. Aber auch das Hotel Sacher und Hotel Goldener Hirsch erhalten jeweils herausragende Platzierungen in der Bewertung. Weitere Unterkünfte gibt es in diversen Preiskategorien.

Salzburg Genusmanufaktur Guenther Grahammer Cook and Wine ropo Kulturonline.ch In gemütlicher Runde vor dem Kochkurs im «Cook and Wine»: Susanne Zauner, Salzburg Tourismus, Buchautor Herbert Büttiker, Günther Grahammer mit seinem Bruder Gerd von der Genusmanufaktur (v.l.).

In kulinarischer Sicht wird man in Salzburg nicht enttäuscht. Bei «Cook and Wine» von Günther Grahammer (2013: Haube von Gault Millau) ist ein unterhaltsamer Abend Programm, nicht zuletzt, wenn man bei ihm einen Kochkurs absolvieren darf. Wir haben uns jedenfalls bestens amüsiert und die österreichische Koch- und Dessertkunst von einer neuen auch lustigen Seite kennengelernt. Grahammer führt mit seinem Bruder Gerd zudem die Genussmanufaktur (Mozartplatz 5), die sich gegenüber dem Salzburg Museum befindet, und eine Fülle von feinen Gewürzen, auserlesenen Weinen und wunderbaren Feinkost-Produkten führt.
Gerade bei wärmeren Tagen, wenn man Schatten sucht, dann ist der legendäre St. Peter Stiftskeller – unter anderem mit seiner Felsennische – ein Geheimtipp. Speziell in der Festspielzeit sind hier viele Prominente anzutreffen, dies dokumentiert die VIP-Fotogalerie beim Eingang zu den Innenräumen, denn die Salzburger Festspielräume sind gleich ums Eck.
Das Gablerbräu Restaurant an der Linzer Gasse 9 («Gemma ins Gabler») ist das älteste Wirtshaus von Salzburg, welches ebenfalls eine gute Küche hat. Unmittelbar gegenüber beim Geburtshaus von Mozart, befindet sich das Restaurant Zum Eulenspiegel, Hagenauerplatz 2, welches auf mehreren Etagen gemütliche Gaststuben hat und eine feine Menükarte präsentiert.
Für einen aussergewöhnlichen kulinarischen Abend empfehlen wir zudem das Imlauer Sky mit Bar und Restaurant an der Rainerstrasse 12. Hoch über den Dächern lässt sich hier in moderner Ambiance genüsslich essen und verweilen.
Wenn wir schon beim Essen sind, dann verdient auch der Restaurant-Zug der ÖBB für die Verköstigung bei der Hin- und Rückreise ein Kompliment. Wer übrigens 1.-Klasse fährt hat die Möglichkeit kostenlos am Hauptbahnhof in Salzburg sich in der ÖBB Lounge zu verköstigen. Gleich daneben, beim Ausgang links, befindet sich der Aufstieg zu Gleis 3, wo der Railjet zurück in die Schweiz fährt. Grundsätzlich ist empfehlenswert seinen Sitzplatz reservieren zu lassen.
 
Salzburg- und Mozart-Jubiläen 2016 im Überblick
Unweigerlich ist Salzburg mit dem Musikgenie Mozart seit Jahrhunderten verbunden. Irgendein Mozart-Jubiläum lässt sich schnell finden, aber in diesem Jahr sind die Feste besonders: 260. Geburtstag von Mozart (1756), 225. Todestag von Mozart (1791), 175 Jahre Stiftung Mozarteum Salzburg und 175 Jahre Mozarteumorchester Salzburg (beide 1841), 60 Jahre Mozartwoche (1956), 25 Jahre Ton- und Filmsammlung (1991), 20 Jahre Mozart-Wohnhaus (1996) und 10 Jahre Festival Dialoge (2006).
Gut zu wissen: 13‘097 Tage, also nicht ganz 36 Jahre lang, währte W. A. Mozarts Leben, aber 130 Bände umfasst die Neue-Mozart-Ausgabe. Mozarts Leben hatte Höhen und Tiefen. Der Schweizer Journalist, Buchautor und Kultur-Redaktor Herbert Büttiker, der die Reisegruppe begleitete, schrieb in seinem interessanten Buch «Über allem die Liebe – 52 Mal Mozart» (Landbote, 2006): «Von 1 bis 626 ging Ludwig Köchels Zählung in seinem „Chronologisch-thematischen Verzeichnis sämtlicher Tonwerke Wolfgang Amadeus Mozarts“, das 1862 erschien.»
Salzburger Festspiele Felsenreitschule Bühne ropo auf Kulturonline.ch
Salzburger Festspiele: Die Bühne der Felsenreitschule (mit offenem Dach). Dieser Raum diente auch als Kulisse für den Hollywood-Film «The Sound of Music» (Trapp-Familie).
 
Salzburger Festspiele 2016 – eine Meisterleistung!
Mindestens einmal im Leben, wenn nicht öfter, sollte man die Salzburger Festspiele besuchen, die in diesem Jahr vom 22. Juli bis 31. August 2016 dauern und nicht zuletzt durch die Jedermann-Aufführungen mit hervorragenden Künstlerinnen und Künstlern weltbekannt sind.
Salzburger Festspiele 2016 Foto ROPO/MuA auf Kulturonline.ch
Sie stellten das Programm der Salzburger Festspiele 2016 und der Pfingstanlässe vom 2. bis 5. Juni 2017 vor: Ulla Kalchmair, Leiterin Pressebüro Salzburger Festspiele, Susanne Zauner, Salzburg Tourismus, Sales & Marketing Manager, und Christian Pflugbeil, Bühnenchef Salzburger Festspiele. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Ulla Kalchmair, Leiterin der Pressestelle, ist stolz auch in diesem Jahr ein hochstehendes Programm anbieten zu dürfen: «192 Aufführungen in 41 Tagen an 14 Spielstätten finden 46 Opern-Vorstellungen, 45 aus der Sparte Schauspiel, 81 Konzerte, eine Gala-Soiree und 19 Aufführungen im Rahmen des Kinderprogramms statt. Von den regulär angestellten 200 Mitarbeitenden, 150 in den Werkstätten und 50 in der Administration, wächst die Zahl der Beschäftigten in der Festspielzeit auf 5‘000 an.» Viele freie Mitarbeitenden verzichten deshalb auf ihre Sommerferien, sie wollen Teil sein der Salzburger Festspiele.
Das Gesamtbudget 2016 betrug 60,54 Mio. Euro, in diesem Jahr dürfte es im gleichen Rahmen sein. Ohne Zweifel eine Meisterleistung der Organisation und Durchführung! Rund 600 Journalisten sind für die internationale Berichterstattung eingeladen.
Allein seitens Mozart kommen im Da Ponte-Zyklus die drei Meisterwerke «Le nozze di Figaro», «Don Giovanni» und «Così fan tutte» als Gesamtkunstwerk auf die Bühne. Ottavio Dantone dirigiert «Così fan tutte» in der eindrücklichen Felsenreitschule (bekannt aus dem Hollywood-Film «The Sound of Music» mit der Trapp-Familie) mit dem Mozarteumorchester Salzburg, welches 2016 sein 175-jähriges Bestehen feiert. Die musikalische Leitung von «Don Giovanni» hat Alain Altinoglu, der die Wiener Philharmoniker dirigiert. Letztere spielen zudem bei Dan Ettingers «Le nozze di Figaro».
 
Dauerausstellung im Salzburg Museum
Salzburg Museum: Eine kompetente Führung von Mag. Barbara Hagen-Walther auf Kulturonline.ch
Eine kompetente Führung durch Mag. Barbara Hagen-Walther im Salzburger Museum, wo die Dauerausstellung «Musikstadt Salzburg. Mythos Salzburg» zu bestaunen ist.

Eine detaillierte Führung durch die Dauerausstellung «Musikstadt Salzburg. Mythos Salzburg» im Salzburg Museum bietet Barbara Hagen-Walther: «Die 2015 eröffnete Ausstellung präsentiert ausgewählte Objekte der Instrumenten-Sammlung des Salzburg Museums und setzt sie in Bezug zur „Musikstadt Salzburg“ sowie mit realen Schauplätzen der Salzburger Musikgeschichte auseinander. Als absolutes Novum in der Geschichte der Ausstellungspräsentation historischer Musikinstrumente zeigen Filme die Spielweise und Handhabung durch MusikerInnen und verwandeln die historischen Instrumente in persönliche Vermittler ihrer selbst.»
Die Filme sind einer Forschungskooperation mit der Universität Mozarteum Salzburg zu verdanken. Faszinierend ist die Landesausstellung «Bischof. Kaiser. Jedermann»mit dem Schwerpunkt der Mozart-Rezeption vom Anfang des 19. Jahrhunderts, ausgehend von den Reisebeschreibungen Franz Schuberts sowie Vincent und Mary Novellos, bis heute, wie Salzburg Tourismus berichtet.
 
Dirigent und Menschenfreund
Prof. Dr. Dr. hc Josef Wallnig im Salzburger Dom und Mozarts Taufbecken ropo auf Kulturonline.ch
Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Wallnig im Dom vor dem Taufbecken von Wolfgang Amadeus Mozart.

Es war unserer Reisegruppe eine grosse Ehre und Freude, dass Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Wallnig, Leiter des Mozart Opern Institutes, uns durch «sein musikalisches Salzburg» führte. Sein Fachwissen und seine persönlichen Erinnerungen an gewissen Standorten waren emotional beeindruckend. Zu unserer Überraschung lud er uns spontan in sein Wohnhaus in der Altstadt ein, ehe wir ihn abends als genialer Dirigent in der Mozart-Oper «Bastien und Bastienne» erlebten.
Starker Mozart-Opernaufführung von «Bastien und Bastienne» mit Dirigent Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Wallnig.
Starker Mozart-Opernaufführung von «Bastien und Bastienne». Rechts Dirigent Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Wallnig.

Leider spielte das Wetter dann nicht mit, statt im idyllischen Heckentheater im Mirabellgarten musste das Singspiel in einem Akt mit Simone Waldhart (Bastienne), Paulina Schulenburg (Bastien) und Johannes Gruber (Colas) im Grossen Studio in der Universität Mozarteum aufgeführt werden. Aber allein dies schon ein grossartiges Erlebnis.
 
Mozarts Erbe ist in bester Bewahrung …
… bei der Stiftung Mozarteum Salzburg! Als Mitglied des Präsidiums ist sogar ein Schweizer mitverantwortlich – Dr. Thomas Bodmer!
Die Stiftung Mozarteum Salzburg wurde 1880 von Bürgern der Stadt Salzburg gegründet und hat ihre Wurzeln im «Dom-Musik-Verein und Mozarteum» von 1841. Seither setzt sie sich als Non-Profit-Organisation mit der Person und dem Werk Wolfgang Amadé Mozarts auseinander.
Führung durch Mozarts Geburtshaus in Salzburg c Foto ROPO/MuA auf Kulturonline.ch
Bei der Stiftung Mozarteum Salzburg wirkt auch der Schweizer Dr. Thomas Bodmer (rechts) im Präsidium mit. Die Führung durch das Mozart Geburtshaus leitete Dr. Christoph Grosspietsch (im weissen Hemd). (c) Fotos: ROPO/MuA.

Dr. Thomas Bodmer, der uns gemeinsam mit Dr. Christoph Grosspietsch, Mozart-Institut und verantwortlich für digitale Mozart-Edition, durch das Geburtshaus und Mozarteum führte, gingen sie auf die Initiativen in den drei Kernbereichen «Konzertveranstaltung», «Mozart-Museen» und «Wissenschaft» ein: «So schlagen wir die Brücke zwischen Bewahrung der Tradition und zeitgenössischer Kultur. Das Stiftungsziel ist es, wechselnde Perspektiven und neue Denkanstösse in der Auseinandersetzung mit dem Komponisten zu eröffnen.» In diesem ehrwürdigen Gebäude können in mehreren unterschiedlich grossen Räumen Konzerte stattfinden, die die Orchester für eigene Aufführungen mieten können.
 
«Salzburg Card»: Die wichtigste Karte für den Salzburg-Besuch
Susanne Zauner, Sales & Marketing Manager von Salzburg Tourismus, hat für die Touristen ein spezieller Tipp: «Die Salzburg Card öffnet den Gästen Tür und Tor in Salzburg: sie ermöglicht unter anderem den kostenlosen Eintritt in Salzburgs Museen, die freie Fahrt mit Festungs- und Untersbergbahn, dem Salzach-Schiff (Tour 1) sowie die kostenlose Benützung der öffentlichen Verkehrsmittel. Besitzer einer Salzburg Card erhalten zudem zahlreiche Vergünstigungen für Konzerte, Theaterbesuche oder Ausflugsziele in der Umgebung.»
Salzburg ist für die Schweiz eine nahe Destination, die es verdient mehrmals besucht zu werden. Immer wieder gibt es Neues, fast Unscheinbares zu entdecken. Oder haben Sie beispielsweise gewusst, dass der berühmte Arzt und Philosoph Paracelsus sein Testament nur drei Tage vor seinem Tod am 21. September 1541 im Wirtshaus zum «Weiszen Ross» in Salzburg geschrieben hat und dort auf dem Sebastiansfriedhof unweit von Mozarts Ehefrau Constantia und seinem Vater seine Ruhe gefunden hat? Auch das Grab der Familie des Bruders des Physikers Christian Doppler befindet sich hier. Christian Doppler’s Geburtshaus steht noch in Salzburg, unweit von Mozarts Wohnhaus. Tod und Leben sind in Salzburg stets ein Thema … – oder anders gesagt, sie bilden die Bühnen der Welt.

Nützliche Links:
Salzburg Tourismus
http://www.salzburg.info
Salzburg Card
http://www.salzburg.info/de/sehenswertes/salzburg_card?gclid=CNLInLr2x80CFcQp0woddDYEsg
Salzburg Card (Preise)
http://www.salzburg.info/de/sehenswertes/salzburg_card/salzburg_card_preise
Schloss Mirabell in Salzburg
http://www.salzburg.info/de/sehenswertes/festung_schloesser/schloss_mirabell_mirabellgarten
Hollywood-Spielfilm/Drehort Salzburg: «The Sound of Music» (Trapp Familie)
http://www.salzburg.info/de/kunst_kultur/the_sound_of_music/familie_trapp
An- und Rückreise per Bahn: Die Verbindungen von SBB und ÖBB
https://www.oebb.at/de/
http://www.oebb.at/de/leistungen-und-services/am-bahnhof/oebb-lounge
http://www.sbb.ch/home.html
Unsere Hotel-Empfehlung: Hotel Sheraton Salzburg
http://www.sheratonsalzburg.com/
Restaurant-Tipps
http://www.cookandwine.at/index.php?view=sysCookAndWine.sGenussmanufaktur
http://www.cookandwine.at
http://www.stpeter-stiftskeller.at/
http://www.gablerbrau.at/
https://imlauer.com/restaurants/imlauer-sky-bar-restaurant/
http://zum-eulenspiegel.at/
Salzburger Festspiele
http://www.salzburgerfestspiele.at/
Ottavio Dantone
https://en.wikipedia.org/wiki/Ottavio_Dantone
Dan Ettinger
https://de.wikipedia.org/wiki/Dan_Ettinger
Salzburg Museum
http://www.salzburgmuseum.at/index.php?id=1330
Geburtshaus von W. A. Mozart
http://www.mozarteum.at/museen/mozarts-geburtshaus.html
Stiftung Mozarteum
http://www.mozarteum.at/ueber-uns.html
http://www.mozarteum.at/en/research/mozart-institute.html
Dr. Thomas Bodmer(Schweizer, Mitglied des Präsidiums Stiftung Mozarteum Salzburg)
http://www.mozarteum.at/ueber-uns/rechtliche-struktur.html
Dr. Christoph Grosspietsch, Mozart-Institut und verantwortlich für digitale Mozart-Edition
http://www.mozarteum.at/start/meldung/142
Universität Mozarteum
https://www.uni-mozarteum.at/de/
Prof. Dr. Dr. h.c. Josef Wallnig, Leiter des Mozart Opern Institutes
https://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Wallnig
http://mozartoper.at/content/view/86/74/lang,de/
Mozarteumorchester Salzburg
http://www.mozarteumorchester.at/
Köchel-Verzeichnis
https://de.wikipedia.org/wiki/K%C3%B6chelverzeichnis
Infos zu Wolfgang Amadeus Mozart
http://www.wolfgang-amadeus.at/de/
Buch-Empfehlungen
«Mensch Mozart! – Antworten auf die 100 häufigsten Fragen» (Verlag Anton Pustet)
https://www.exlibris.ch/de/buecher-buch/deutschsprachige-buecher/sabine-greger-amanshauser/mensch-mozart/id/9783702505172
«Europäische Mozart Wege – Eine Reise von Salzburg nach Aachen» (Verlag Grebennikov)
http://www.grebennikoff.de/product/131/
Arzt und Philosoph Paracelsus und Salzburg
https://de.wikipedia.org/wiki/Paracelsus
Salzburg: Geburtsort von Physiker Christian Doppler
https://de.wikipedia.org/wiki/Christian_Doppler


Faszinierendes Mittelalterliches Hof-Spektakel vom 3. - 5. Juni 2016 in Wil SG trotz Regen erfolgreich!

OK-Chef Philippe Weder beim Umzug «Mittelalterliches Hof-Spektakel» auf Kulturonline.ch OK-Chef Philippe Weder (vorne) plant wegen dem häufigen Regenwetter ein neues Datum für die Durchführung. (c) Fotos: ROPO/MuA.

Heerlagerleute sowie Schausteller, Musiker und Marktfahrer freuten sich - trotz Regen - auf viele Besuchende!
Reisende Mittelalterliches Hof-Spektakel Wil auf Kulturonline.ch Herrlich gekleidet: «Die Reisenden» stammen aus Mannheim/Deutschland.
 
Imposant und fast echt: Dieses Jahr fand das Hof-Spektakel in Wil SG vom 3. - 5. Juni 2016 statt. Das diesjährige Programm-Booklet ist online! Die Veranstalter unter OK-Präsident Philippe Weder hatten bedauerlicherweise erneut mit Regenwetter zu kämpfen! Jetzt überlegt man sich, das Durchführungsdatum zu wechseln. Grosse Beachtung fand nicht nur der eindrückliche Umzug, auch das schöne Lager und die vielen Marktstände. Seitens der Behörden war Stadtpräsidentin Susanne Hartmann in bester «mittelalterlicher» Laune. «Das OK-Team hat grossartige Leistungen erbracht und die Stadtverwaltung zeigte sich von einer unkomplizierten Seite und bot Hilfe wegen dem Regenwetter an», bedankte sich OK-Chef Philippe Weder bei allen Beteiligten.
Das Wasser-Dorf beim Lagerplatz Mittelalterliches Hof-Spektakel auf Kulturonline.ch Regen fast ohne Ende. Die Zeltbewohner hatten feuchte Tage und Nächte! (c) Fotos: ROPO/MuA.
 
Aus der Vorschau: Gerne erinnert man sich: Am Hof-Spektakel 2014 durften die Eventmacher über 10'000 zufriedene Gäste begrüssen. «Das Wetter war perfekt und die kurzfristige Umorganisation wegen den starken Regenfällen in den Tagen zuvor hat dem frohen Festtreiben nicht geschadet - im Gegenteil, die Stimmung war grossartig! Wir bedanken uns bei allen Besucher, Heerlagerleuten sowie Schaustellern, Musikern und Marktfahrenden» betont OK-Präsident Weder.

Logo Mittelalterliches Hof-Spektakel in Wil im Kanton St.Gallen auf Kulturonline.ch
Link zur Homepage vom Mittelalterlichen Hof-Spektakel.


Luxuriöse Rheinkreuzfahrt mit dem Motorschiff Antonio Bellucci

Thurgau Travel mit MS Antonio Bellucci auf Kulturonline.ch Luxus-Schiff MS Antonio Bellucci im Hafen von Basel. © Fotos: ROPO/MuA.


Das familiärbetriebene Reisebüro Thurgau Travel in Weinfelden TG bietet ganz spezielle und schöne Flussfahrten an!
 
Soeben ist der neue Katalog «Flusskreuzfahrten 2016» von Thurgau Travel erschienen. Kulturonline.ch hatte die Gelegenheit und konnte eine Luxus-Schnupperfahrt durch das Elsass von Basel nach Breisach und weiter nach Strassburg miterleben. Das bekannte Schiff MS Antonio Bellucci bot rund 130 Gästen Platz und beeindruckte durch seine ruhige Fahrweise, die vielseitigen Ausflüge und sein attraktives Kulturprogramm mit Lesungen und Musik. Seit 2014 ist das Schiff zusätzlich auf der Donau unterwegs. Alle Fotos in dieser Bildreportage sind zusätzlich mit weiteren Informationen verlinkt!
 
www.thurgautravel.ch
Suite auf MS Antonio Bellucci Thurgau Travel auf Kulturonline.ch Die exklusive und komfortable Suite auf MS Antonio Bellucci.

Die Reise auf dem Rhein, die bei schönstem Herbstwetter unternommen werden konnte, begann im Hafen von Basel, wo sich die Passagiere um 11 Uhr zur Einschiffung einfanden. Eine 39-köpfige Besatzung sorgte mit den beiden Kapitänen Johan Teekman und Popke Dillingh für einen herzlichen Empfang im herrlich eingerichteten Salon, ehe die gepflegten Zimmer auf drei Etagen bezogen werden konnten. Die Hotelmanager Jürgen van den Berg und Zsolt Horvath waren mit dem Reiseleiter der Thurgau Travel, André Weiss, jederzeit für die Gäste als Auskunftsperson zuständig. Kurz vor Mittag legte die MS Antonio Bellucci in Richtung Breisach ab, während die Gäste das erste, köstliche Mittagessen geniessen konnten.
 
Die MS Antonio Bellucci …
… gehört der niederländischen Besitzerfamilie Van Hengst, welche das 110 m lange und 11.45 m breite Schiff an Kunden wie Thurgau Travel verchartert. Der Rohbau des Schiffes begann im Juni 2011 in Belgrad und wurde durch die Baufirma Vahali in Gendt innen perfekt mit 70 Kabinen ausgebaut. Zwei Dieselmotoren von Caterpillar mit je 1014 PS treiben das Boot an, dabei wird der Rhein im Durchschnitt mit 22 km/h befahren. Seit der Inbetriebnahme am 1. April 2012 fuhr das Schiff mehr als 15'600 Stunden in vier Saisons und erfreute zahlreiche Gäste aus Deutschland, Österreich, Frankreich, aus den Niederlanden und aus der Schweiz.
Schleuse vor Strassburg Thurgau Travel auf Kulturonline.ch Eine schmale Schleusen-Einfahrt kurz vor Strassburg. © Fotos: ROPO/MuA.
 
Die Schleusen zwischen Basel und Strassburg
Eindrücklich ist die herbstliche Landschaft, welche vorbeigleitet; und immer wieder faszinierend sind die Ein- und Ausfahrten bei den acht bzw. neun Schleusen, die zwischen Basel und Strassburg, den Rhein passierbar machen und abfallend eine Höhendifferenz von 120 m aufweisen.
Kaum hat die Gemeinschaft Basel verlassen, kommt die erste Schleuse mit dem Namen Kembs (Position km 179), die eine Höhe von 13 m hat. Die weiteren Schleusen folgen Ottmarsheim (km 194) mit 14 m Höhe, Fessenheim (km 211), Höhe 11 m, Vogelgrün (km 225), Höhe 12 m, Marckolsheim (km 240), Höhe 14 m, Rhinau (km 256), Höhe 12 m, Gerstheim (km 272), Höhe 11 m, Strassburg-Neuhof (km 287), Höhe 11 m und die Nord-/Süd-Schleusen bei Strassburg von 11 m Höhe.
Brücke auf MS Antonio Bellucci Kulturonline.ch Auf der Kommandobrücke der MS Antonio Bellucci, die auch in der Nacht fährt.
 
Der Kurzbesuch in Breisach
In Breisach im Museum für Stadtgeschichte erhalten die Passagiere vom MS Antonio Bellucci einen Einblick in die 4.000 Jahre alte Breisacher Siedlungs- und Stadtgeschichte im Rheintor! Frau Schätzle ist eine ausgezeichnete Kennerin der Ortsgeschichte. Das Rheintor wurde 1678 von dem französischen Festungsbaumeister Jacques Tarade nach Plänen von Vauban an Stelle eines mittelalterlichen Vorgängerbaus als prächtiges neues Eingangstor zur damaligen französischen Stadt Breisach errichtet. Mit seiner aufwändig geschmückten Westfassade zählt es zu den schönsten heute noch erhaltenen Festungstoren Europas. Nach vielfältigen Nutzungen beherbergt es seit 1991 das Museum für Stadtgeschichte. Die Dauerausstellung führt die Besuchenden von der Steinzeit über die keltische Periode, in der Breisach ein Fürstensitz war, zu den Römern: Vom 1.- 4. Jh. befand sich auf dem Münsterberg eine römische Siedlung und ein bedeutendes Kastell mit imposantem Praetorium. Zahlreiche Kleinfunde zeugen von einem damals teilweise luxuriösen Leben auf dem markanten Berg am Rhein. Auch weitere Geschichtseindrücke fehlen bei diesem Besuch nicht.
Breisach Thurgau Travel auf Kulturonline.ch Breisach nach dem Zweiten Weltkrieg. Das Bild ist im Museum für Stadtgeschichte zu sehen.

Am Ende des Zweiten Weltkrieges wurde Breisach von den Alliierten noch mit 16'000 Bomben zerstört, viele Einwohner flüchteten damals in die Sektkellerei der Familie Geldermann. Heute ist Geldermann eine berühmte Privatsektkellerei mit einer Familientradition, die bis 1838 zurück reicht. Die interessante Besichtigung dort krönte eine feine Verkostung: «Vive la Différence!».
Geldermann Privatsektkellerei Breisach auf Kulturonline.ch Auf «historisch-prickelnden Spuren» in der Privatsektkellerei Geldermann in Breisach.
 
Strassburg allein ist eine Reise wert
Am nächsten Tag wartete Strassburg auf die Gäste, die mit Bussen zur Altstadt gefahren wurden. Ob mit der erstklassigen Führung oder auf eigene Faust, die Kathedrale mit imposanten Glasmalereien und einer astronomischen Uhr, Petit France, das Viertel, wo sich ein Spaziergang durch die alten Riegelhäuser lohnt oder der Parc de la Citadelle … - alle diese Sehenswürdigkeiten sind bei diesem sonnigen Wetter ideal zu entdecken. Überhaupt hat Strassburg viel zu entdecken. Neu ist das Museum Tomi Ungerer, welches aktuell erstmals die Originalbilder von Wilhelm Busch präsentiert.
Strassburg/Strasbourg im Elsass ist eine der schönsten Städte der Welt - nicht zuletzt wegen dem Wahrzeichen der Stadt, dem berühmten Münster (frz. Cathédrale Notre-Dame), das 2015 sein 1000-jähriges Jubiläum feiert! Der Münsterplatz davor wird zu den schönsten Marktplätzen in Europa gezählt, auch weil hier zahlreiche, malerische Fachwerkhäuser mit zum Teil vier und fünf Etagen zu finden sind. Ein Prunkstück des Münsterplatzes stellt sicherlich das bekannte, reich verzierte Kammerzellhaus dar.
Kammerzell mit Münster Strassburg auf Kulturonline.ch Imposante Bauten: Maison Kammerzell und das Münster von Strassburg.

Das ganze Zentrum der Stadt, auch als «Grande Ile» bezeichnet, wurde von der UNESCO aufgrund der vielfältigen Architektur zum Weltkulturerbe erklärt. Bemerkenswert ist, dass gleich ein gesamtes Stadtzentrum diese Auszeichnung erhielt. Und nicht zu vergessen sind die zahlreichen EU-Institutionen wie etwa das Europaparlament, der Europarat oder der Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte.


TV-Hinweise etc.


Informationen über Schweizer Radio und Fernsehen

Programmhinweise SRF im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch
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http://www.srf.ch/


Zu den News-Meldungen vom SRF:
http://www.srf.ch/news

SRF: Film-Nachschau:
http://www.srf.ch/play

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Link zum Schweizer Radio SRF1.
Link zu «Musikwelle».

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SRF Radio-Musiktitel gesucht ?

Suchen Sie die Musiktitel, die gerade bei einem SRF-Sender zu hören waren? Hier geht es direkt zum entsprechenden Link ...
http://www.srf.ch/radio-srf-1/programm/musik
http://www.srf.ch/radio-srf-1

 

http://www.srf.ch/radio-srf-2-kultur/programm/musik

http://www.srf.ch/radio-srf-3/programm/musik

http://www.srf.ch/radio-srf-musikwelle/programm/musik

http://www.virus.ch/virus/ticker



Weitere TV-Hinweise von diversen Sendern ... 


Im Gedenken an Heidi Kabel - Ihre Tipps für ein glückliches Leben

http://www.youtube.com/watch?v=G-xS3v_3e-4&feature=related


Ausflugtipps

Ausflugtipp von www.kulturonline.ch

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Infos unter www.gstaad.ch !