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Momente, die bewegen und Momente zum Geniessen

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Wertvolle Bücher aus dem Verlag Hans Huber

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Die Selbstverantwortung der Patienten ...

«Lehrbuch Patientenberatung»(Verlag Hans Huber, Bern)

Die Beratung von Patienten und Nutzern des Gesundheitswesens ist in der Schweiz, Deutschland und Österreich wie andernorts ein zunehmend wichtiges Praxisfeld, das angesichts gesundheitspolitischer und gesamtgesellschaftlicher Entwicklungen zukünftig noch weiter an Bedeutung gewinnen wird.

www.verlag-hanshuber.com

Patientenberatung leistet Orientierungshilfe im Dschungel der Versorgungsstrukturen, thematisiert die Rechte und Wahlmöglichkeiten der Patienten im Behandlungsgeschehen und vermittelt indikationsbezogene Informationen und Kompetenzen zum Umgang mit einzelnen Erkrankungen. In Zeiten der immer häufiger eingeforderten Eigenverantwortung der Patienten und der sich ausweitenden Entscheidungsspielräume kommt das Gesundheitswesen an einem hochwertigen Informations- und Kommunikationsangebot für seine Nutzer nicht mehr vorbei.

Dieses Buch schliesst …

… eine Lücke in der deutschsprachigen Literatur, es legt den Stand der theoretisch-konzeptionellen Diskussion zur Patientenberatung übersichtlich dar, fasst methodische Strategien zusammen und vermittelt interessante Einblicke in die Praxis dieses jungen Aufgabenfeldes.

Die Komposition von Beiträgen namhafter Experten aus dem In- und Ausland bietet eine systematische und interdisziplinäre Bestandsaufnahme, die den einschlägigen Ausbildungs- und Studiengängen als Lehrbuch dienen kann, Hilfestellung und Anregungen für Praktiker aufzeigt und neue Impulse für die Methoden- und Theorieentwicklung liefert.

Kulturonline.ch meint: Dieses Lehrbuch ist ein wichtiges Standardwerk für Berufsleute sowie für alle Patienten, die ernstgenommen werden wollen.

www.verlag-hanshuber.com

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Was TV-Serien kaum erklären können ...rechtsm.jpg

 

«Kurzlehrbuch Rechtsmedizin» (Verlag Hans Huber, Bern)

Verschiedene TV-Serien hinterlassen einen falschen Eindrück von der seriösen Rechtsmedizin. Der Verlag Hans Huber, Bern, hat das «Kurzlehrbuch Rechtsmedizin» von Burkhard Madea, Frank Musshoff und Brigitte Tag auf den Markt gebracht.

www.verlag-hanshuber.com

Was eigentlich für die Studierenden der Medizin konzipiert wurde, stöss deshalb – angeregt durch die themenspezifischen Spielfilme – auch immer mehr auf Interesse bei ausgewählten Zuschauenden dieser Serien.

Definitionen, Merksätzen, Zusammenfassungen, Fallbeispielen und Fotos

Dieses kompakte Lehrbuch vermittelt mit Definitionen, Merksätzen, Zusammenfassungen, Fallbeispielen und über 200 Abbildungen sämtliche Grundlagen über Medizinrecht, Beweismittelsicherung, forensische Begutachtung, Leichenschau, Gewalteinwirkungen und Todesursachen sowie Toxikologie, Verkehrsmedizin, Spurenkunde und genetische Untersuchungen. Auch werden weitere rechtsmedizinische Alltagsfragen, auf die jeder Arzt eine Antwort wissen muss behandelt. Es ist damit die ideale, schnell erschliessbare Prüfungsvorbereitung für die Studierenden und vermittelt dem interessierten Kreis reale Zusatzinformationen. Mit Hinweisen zur Rechtslage in der Schweiz und in Österreich schliesst das eindrückliche und lehrreiche Werk.

«Die unterschiedlich dargestellten Todesfälle geben einen Einblick in ein unbekanntes Kapitel der Medizin», so das Fazit von der Kulturonline-Redaktion.

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dif.jpg Leben und Forschen.

 

«Differentielle Psychologie –

 Persönlichkeitsforschung» (Hogrefe)

Das Lehrbuch, welches von Hannelore Weber und Thomas Ramm-sayer verfasst wurde, bietet eine gut verständliche Einführung in grundlegende Methoden der Persönlichkeitsforschung und zentrale Inhaltsgebiete der Differentiellen Psychologie, die sich auf inter-individuelle Unterschiede in Intelligenz und Leistung, Motivation, Affekt, Erwartungen und Überzeugungen sowie auf Aspekte des Sozialverhaltens beziehen. Weitere Kapitel untersuchen Ge-schlechtsunterschiede und den Einfluss von Erbe und Umwelt auf interindividuelle Unterschiede. Zahlreiche Kästen mit Beispielen, Tabellen und Abbildungen strukturieren den Text und erleichtern die Prüfungsvorbereitung. Ein wertvolles Standardwerk!

Mehr unter …

www.hogrefe.de

www.verlag-hanshuber.com

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«Kompendium - Psychiatrie, Psycho-therapie und Psychosomatische Medizin» (Verlag Hans Huber, Bern)

 

 

Das ganze Wissen über psychische Störungen und ihre Behandlung in einem Band. Dieses interdisziplinäre Kompendium wird in bewährter Zusammenarbeit von einem Psychiater, einem Psycho-somatischen Mediziner und einem Klinischen Psychologen herausge-geben und verbindet die Sichtweisen der drei Fachgebiete auf psychische Krankheit.

www.verlag-hanshuber.com

Es besteht aus:

  • einem in der 12. Auflage erweiterten Teil über Untersuchung, Klassifikation, biologische und psychologische Diagnostik
  • der ausführlichen, an der ICD-10 orientierten Darstellung sämtlicher Störungsgruppen
  • einer aktuellen Übersicht über die pharmakologischen und psychotherapeutischen Therapieverfahren
  • sowie der Darstellung von Anwendungsbereichen und Ergebnissen.
    Entsprechend der immensen Weiterentwicklung der theoretischen, methodologischen und therapeutischen Grundlagen der psychosozialen Medizin wurden die Beiträge des Bandes wiederum von verschiedenen Autoren bearbeitet, um der Spezialisierung und Differenzierung des Faches Rechnung zu tragen.
    Mit seiner klar strukturierten und verständlichen Aufbereitung ist das integrative Lehrbuch ein unentbehrlicher Begleiter für Mediziner, Psychologen und alle anderen in der Psychiatrie, Psychotherapie und Psychosomatischen Medizin tätigen Berufsgruppen.

    kompen.jpg  Ein Lehrbuch der Extraklasse!

  • www.verlag-hanshuber.com

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    Springer-Verlag und Momente zum Innehalten

    «Traumafokussierte kognitive Ver-haltenstherapie bei Kindern und Jugendlichen» von Judith Cohen, Anthony Mannarino und Esther Deblinger

    trauma.jpg Wertvolle Erfahrungen in der Verhaltenstherapie

    Die in den USA entwickelte "Trauma Focused Cognitive Behavioral Therapy" (TF-CBT), ein verhaltenstherapeutischer Ansatz zur Be-arbeitung von Traumata und Trauer bei Kindern und Jugendlichen: Der Therapieansatz wird sehr anschaulich, anhand konkreter Beispiele und direkt auf die Therapiesituation bezogen dargestellt: Arbeitsblätter, Beispieldialoge und spezifische Problem-Lösung-Gegenüberstellungen ermöglichen eine schnelle Umsetzung in die Praxis. Durch den modularen Aufbau des Buches können die 19 Komponenten des Programms, u.a. Auswirkungen von Trauma und Trauer, Psychoedukation, Elternfertigkeiten, Entspannung, Förderung künftiger Sicherheit, Rückschau und Beendigung der Behandlung, schnell erfasst und gezielt vertieft werden.

    Das Buch ist nicht nur eine Bereicherung für alle Therapeuten und Psychiater, die mit traumatisierten Kindern und Jugendlichen arbeiten, auch interessierte Eltern finden wertvolle Hinweise.

    www.springer.com

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    «Methoden- und Praxisbuch der Sensorischen Aktivierung» von Lore Wehner und Brigitte Huto (Hrsg.)

    methodko.jpg Ein empfehlenswertes Förderkonzept ...

    Sensorische Aktivierung ist ein ganzheitliches Förderkonzept für hochaltrige und demente Menschen. Es unterstützt Erhaltung und Wiederherstellung wichtiger Alltagskompetenzen und leistet einen wichtigen Beitrag zum langfristigen Erhalt der Lebensqualität. Aufbauend auf ihr Buch «Sensorische Aktivierung», das sich auf Montessori für SeniorInnen konzentriert, präsentiert Lore Wehner eine breite Zusammenstellung zahlreicher weiterer Aktivierungsmethoden.

    Ein leicht verständlicher Theorieteil bietet notwendiges Grundlagen-wissen; anschliessend erfolgt unter Mitarbeit erfahrener Beitrags-autorInnen aus dem deutschen Sprachraum die ausführliche Präsentation der Methoden, z. B. Motogeragogik, Rhythmik, Klangschalenarbeit, Trauerarbeit, Gedächtnistraining und vieles mehr. Ein Praxisteil mit Beispielen zu verschiedensten Methoden und Themen der Aktivierung lädt zum Ausprobieren von Gruppenstunden ein. Eine anregende Lektüre für alle Leser die Senioren oder Menschen mit besonderen Bedürfnissen aller Altersgruppen fördern, begleiten und betreuen.

    www.springer.com

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    «Metropolis» (1926) - Die überarbeitete Fassung des Klassikers im neuen Glanz

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    Metropolis, die Grossstadt der Zukunft, ist zweigeteilt: während die Reichen auf der Oberfläche leben, müssen die Arbeiter unter der Erde hausen. Der Film-Klassiker von Fritz Lang in einer ganz neuen und überarbeiteten sowie ergänzten Fassung!

    www.warnerbros.ch

    Freder Fredersen, der Sohn des Herrschers Johann Fredersen, begibt sich in die «Unterstadt», weil er sich in Maria, die «Heilige der Unterdrückten», verliebt hat. Im Auftrag des besorgten Fredersen schafft der Erfinder Rotwang eine Doppelgängerin von Maria, die die Arbeiter zum Aufstand verleiten soll, um ihnen endgültig alle Rechte nehmen zu können. Der Plan geht auf: die aufge-brachte Menge fängt an, die Maschinen zu zerstören, und verursacht fast eine Überschwemmungskatastrophe, die jedoch von Freder und Maria im letzten Moment verhindert werden kann.

    20 Minuten mehr Spielzeit

    Jetzt gibt es den Klassiker in der neu restaurierten Fassung mit 20 Minuten mehr Spielzeit. Zugrunde liegt eine in Argentinien entdeckte originale Verleih-kopie von 1927, die 20 Minuten mehr Filmmaterial enthält und nun mithilfe der Originalmusik von Gottfried Huppertz neu geschnitten wurde.

    www.warnerbros.ch

     

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    goldk.jpg Bild zVg: Aufnahme vom Fundort.

    Spuren der frühen Christen am Untersee

    Bei archäologischen Sondierungen im Jahr 2006 in Steckborn-Obertor dokumentierte das Amt für Archäologie Thurgau frühmittelalterliche Gräber. Bei den im Gesichtsbereich eines Bestatteten geborgenen kleinen Goldblechen handelt es sich um ein Goldblattkreuz. Diese in der Schweiz sehr seltene Grabbeigabe des 7. Jahrhunderts ist ab dem 15. September 2011 für kurze Zeit im Museum für Archäologie in Frauenfeld zu bewundern.

    Amt für Archäologie des Kantons Thurgau 

    Bereits im Frühjahr 1934 wurden bei Strassenarbeiten im Obertor, in markanter Hanglage südöstlich des Städtchens Steckborn, mehrere Gräber angeschnitten. Insgesamt wurden damals von Karl Keller-Tarnuzzer 41 Bestattungen freigelegt. Den Toten waren teilweise persönliche Gegenstände mit ins Grab gegeben worden.
     
    Weitere Sondierungen waren nötig
    Die Bautätigkeit zwang in den Jahren 1989 und 2006 zu weiteren Sondierungen, in deren Folge über 100 weitere Bestattungen freigelegt wurden. Bei der Sondierung im Jahr 2006 des Amtes für Archäologie wurden im Gesichtsbereich eines Bestatteten Reste von Goldblech geborgen. Diese filigranen Goldblättchen sind nun fachgerecht restauriert. Neben einer Waffe (Sax) und einem Gürtel erhielt der männliche Bestattete auch ein Goldblattkreuz mit ins Grab. Die ca. 3 cm langen Kreuzarme sind mit einem Tierornament verziert.
     
    Goldblattkreuze sind in der Schweiz selten
    Goldblattkreuze sind eine typische, aber seltene Grabbeigabe des 6. bis frühen 8. Jahrhunderts bei den Alamannen, Bajuwaren und Langobarden. Die Kreuze messen zwischen 2 und 18 cm und wurden aus dünnem Goldblech ausgeschnitten und mit Figuren oder Mustern geprägt. Sie sind meist gleichschenklig und haben an den äusseren Rändern kleine Löchern, durch die sie auf Textilien aufgenäht wurden. Oft werden sie auf der Stirn- und Mundregion der Skelette aufgefunden. Daher wird vermutet, dass sie auf einer Art Schleier (Schweiss- oder Leichentuch) aufgenäht waren, der über das Gesicht der Toten gelegt wurde.
     
    Die Sitte der Beigabe ...
    ... von Goldblattkreuzen kam in der zweiten Hälfte des 6. Jahrhunderts zeitgleich bei den Alamannen und Langobarden auf. Nördlich der Alpen wurden bisher ca. 90 Goldblattkreuze gefunden. Die meisten stammen aus dem 7. Jahrhundert. Auf dem Gebiet der Langobarden in Raume Oberitaliens sind schon fast 260 Kreuze bekannt. Dort wird auch der Ursprung dieses Brauches gesehen. In der Schweiz sind Goldblattkreuze äusserst selten. Schriftliche Überlieferungen zum Glauben der Alamannen im Bodenseeraum gibt es so gut wie gar nicht. Umso wertvoller sind Beigaben, die über den sozialen Hintergrund oder die Glaubenswelt Auskunft geben können.

    www.tg.ch

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    Aufreizend und amüsant: Michael von der Heide präsentierte sein neues Album «Lido» in Lichtensteig.                                        (c) Fotos: ROPO/MuA

    23. Auflage der Jazztage Lichtensteig – Musik für jeden Geschmack

    Wo man schlendert, hört, tanzt und sich kulinarischen Genüssen hingibt

    Earth Wind & Fire Experience feat. The Al McKay Allstars, Caroline Chevin, Rapperin Steff la Cheffe, Da Cruz, DJ Round Table Knights, DJ Pa-Tee, Mahara McKay DJ, DJ Max Power, DJ H.O, Yvonne Moore & Blue-Wisdom Bluesband, Stephan Holstein, Philipp Fankhauser, Sina, Michael von der Heide - Lido, Chica Torpedo, Toni Vescoli mitBänd, Leierchischte so die Interpreten bei den Jazztagen Lichtensteig im Toggenburg. Kulturonline.ch mit Bilderbogen.

    www.jazztagelichtensteig.ch/

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    Tanzend auf den Gassen Lichtensteigs: The JayDee Brassband & Jacky Step (Mitte) begrüssten die Besucherinnen und Besucher beim Eingang.

    Auch die 23. Auflage der Jazztage Lichtensteig bot ein attraktives Programm. Aus allen Himmelsrichtungen kam eine gemischte Besucherschar und sie erfreute sich an den unterschiedlichen Musikrichtungen, die sie aus den Gassen, Zelten und Bühnen hörten. Doch damit nicht genug.

    Einfach den Klängen nach, plötzlich trifft man alte Freunde

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    «Back in the Days» - Ein Sommerhit in den Airplaycharts von Caroline Chevin. Mit ihrer Band sorgte sie für gute Laune.

    Idyllisch diese Momentaufnahmen, ein herrliches Bild. Gemütlich schlenderten die Leute durch die verzauberten Gassen, viele trafen sich zum Schwatz, andere Personen freuten sich über ein spontanes Wieder-sehen. Bei einem Glas Wein oder Bier stiess man auf das Treffen an, während es eindunkelte. Die Jazztage Lichtensteig bieten dafür eine ideale Plattform. Neben der Musik kamen die kulinarischen Gelüste nicht zu kurz. Schlicht ein Happening mit rauschenden Klängen!

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    Ausgefeilte Liedertexte wie ab einem schnellen Förderband. Die «schnelle Bernerin» Steff la Cheffe imponierte durch ihre flippige, jugendliche Art.

    Das fröhlich gestimmte Publikum ging bei allen gebotenen Konzerten mit, der starke Applaus förderte die Spielfreude bei den Musikerinnen und Musikern. Immer besser wurden die Darbietungen.

    www.jazztagelichtensteig.ch/

     

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    Bündner Patrick Manthe (37) ist einer der jüngsten Generalmanager von Mövenpick-Hotels & Resorts und lebt in Vietnam

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    Jung und erfolgreich. Patrick Manthe aus Chur, im Bild mit Ehefrau Ploy und Sohn Jonathan, ist Generalmanager vom Mövenpick Hotel Hanoi und Chef von 188 Ange-stellten.                                                                                                      (c) Fotos: ROPO/MuA

    Der Churer GM Patrick Manthe prägt für Mövenpick Hotels & Resorts den Tatendrang in Hanoi

    Früher schwer vom Krieg getroffen, strebt Vietnam nach wirtschaftlichen Erfolgen. Der GM und Hotelier, Patrick Manthe aus Chur, zieht diskret die Fäden im Boutique-Stil Stadt-Hotel von Mövenpick Hotels & Resorts in Hanoi.

    www.moevenpick-hotels.com

    Im Herzen von Hanoi steht das etablierte Mövenpick Hotel (154 Zimmer/Suiten, 4 Meeting- und Banketträume für 160 Personen, Restaurant, Bar und 188 Angestellte), seine Fassade wurde im französischen Kolonialstil erbaut, welches Charme und Geschichte von Hanoi widerspiegelt. Nationale und internationale Geschäftsleute sowie Spitzenpolitiker gehen hier ein und aus. Der engagierte Gastgeber Patrick Manthe ist freundlich, zuvorkommen und diskret, wenn er die Hotelbesuchenden begrüsst. Seine Art mit Menschen, seinen Gästen, umzugehen, ist charmant und liebenswürdig. Die «Swissness», die er im persönlichen Gespräch repräsentiert, ist echt und seine Vorgaben und Versprechen sind für alle verlässlich.

    Gastgebender Weltenbummler

    Mit seinen Eltern, Jürgen und Hanni Manthe sowie mit der Schwester Gabi Fernstroehm-Manthe, lebte er in Chur, ist dort aufgewachsen und in die Schule gegangen. Er absolvierte von 1994 bis 1997 in der Bündner Hauptstadt eine Hochbauzeichner-Lehre in einem Architekturbüro, ehe er intensiv Sprachen lernte, so in Cambridge in Grossbritannien. Anschliessend ging er an die Hotel- und Touristikfachschule HTF in Passugg, die er im Mai 2000 mit der besten Diplomarbeit seines Jahrgangs erfolgreich abschloss.

    Wichtige Berufserfahrungen sammelte Manthe zuerst im Wellnes & Spa Hotel Beatus in Merligen BE, dann war er Verkaufsverantwortlicher im Metropole Hotel in Interlaken. Im Anschluss ist die Hilton-Gruppe auf ihn aufmerksam geworden. Stetig ging es dann in der Karrierenleiter aufwärts: Von 2001 bis April 2003 wirkte er im Hilton Zürich Airport als Food & Beverage Service Manager, im Hilton Bonn in Deutschland zeichnete er als F&B Manager bis Mai 2005 verantwortlich und schon im Juni 2005 bis August 2006 engagierte man ihn ans andere Ende der Welt nach Australien als Catering Floor Manager ins Hilton Brisbane.

    Weltoffen mit Schweizer Wurzeln

    «Es war für mich schon immer ein Wunsch meine erlernten Kenntnisse und Erfahrungen im Ausland zu vertiefen, wobei mir die typischen Schweizer Tugenden wie exaktes und organisiertes Arbeiten immer sehr gelegen kamen», sagt Patrick Manthe, der seine Karriere von September 2006 bis Oktober 2008 im luxuriösen Conrad Maldives Rangali auf den Malediven als F&B Manager fortsetzte. Während dieser Zeit lernte er den Karlsruher Hotelfachmann Knuth Kiefer kennen, der ihm die Türen zu Mövenpick Hotels & Resorts in Asien öffnete. Bis Juni 2010 arbeitete er im Mövenpick Hotel Hanoi als Executive Assistant Manager.

    Seine Kompetenz und sein Engagement – praktisch rund um die Uhr – blieb auch dem Baselbieter Andreas Mattmüller, Chief Operating Officer Middle East & Asia beim Mövenpick Hotels & Resorts Management in Dubai, nicht verborgen. Mattmüller fördert den Nachwuchs bewusst und gab klare Anweisungen: Knuth Kiefer, der das Mövenpick Hotel Hanoi anfänglich leitete, übergab den Führungsstab an Manthe und wurde selbst GM Vietnam in Saigon. Patrick Manthe war mit diesem Akt und seinen 36 Jahren erstmals Generalmanager eines Hotels und somit einer der jüngsten GM der Mövenpick Hotel & Resort-Gruppe.

    «Hotellerie als Lebenstil und Bereicherung»

    «Die Hotellerie ist für mich nicht nur ein Beruf, vielmehr ein wertvoller Lebenstil und eine Bereicherung im Umgang mit faszinierenden Kulturen, Ländern und Leuten», beschreibt der Churer Patrick Manthe seine Einstellung zum Beruf. Inzwischen hat er geheiratet. Seine thailändische Frau Ploy (33), die er im Hotelbusiness kennenlernte, schenkte ihm im Oktober 2010 einen gesunden Knaben namens Jonathan, er und Ploy haben sein Herz für immer an den herzigen Boy verschenkt.

    Wie sieht Manthe’s Zukunft aus? «In der Hotellerie ist es sehr schwierig den nächsten Schritt oder die weiteren Destinationen zu planen. Flexibilität ist eine erforderliche Voraussetzung, um in unserem Beruf erfolgreich zu sein. Ich habe aufgehört konkrete Pläne zu schmieden, sehe meine Zukunft aber eher im asiatischen Raum.»

    GM Patrick Manthe und der Markt in Vietnam

    In Vietnam sieht die Mövenpick Hotelgruppe einen aufstrebenden Markt für Business- und Leisure-Kunden. Vietnam ist ein gut positioniertes Tourismusland mit zweistelligen Wachstumsraten. Die Kombination von Geschichte und Kultur, pulsierenden Städten (7 Mio. Motorräder in Saigon und Hanoi!), atemberaubenden Stränden und schönen Landschaften, dies macht das Besondere für erfahrene Reisende in diesem sozialistischen Staat aus.

    Sowohl Mövenpick Hotel Saigon wie auch Mövenpick Hotel Hanoi sind mit ihren modernen Infrastrukturen bestens für Tagungen und Workshops von international tätigen Firmen gerüstet. Die Auslastung pro Jahr beträgt zwischen 70% in Saigon und über 75% in Hanoi. Vietnam verzeichnet gegenwärtig eine Zunahme von Touristen und Geschäftsleuten, die sonst nach Japan (eine Folge des Atomdesasters) gereist wären.

    Die Gästestruktur wird von Vietnamesen, Japanern und Singapur-Touris-ten angeführt. Aus Europa stammen die meisten Gäste aus Deutschland, Italien, Skandinavien und der Schweiz. Ein weiterer Schwerpunkt bilden die Reisenden aus den USA und Australien.

    Link zu Mövenpick Hotels & Resorts in Vietnam

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    Grösste Glasvase der Welt und ein überdimensionaler Glasbrunnen

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    Vielseitig, kreativ und versiert. Die 47-jährige Kunstschaffende und Familienfrau Regi Vonrüti lebt ihre Kreativität durch die Glaskunst und Goldschmiederei aus.                                  © Fotos: ROPO/MuA

     

    Nachhaltiger Glaszauber für Haushalt und Kunst in Münchwilen TG

    Künstlerateliers haben immer einen besonderen Reiz, speziell jenes von Regi Vonrüti und ihrer Firma Design RvonR im thurgauischen Münchwilen. Die gelernte Goldschmiedin und Kunstschaffende für Glas-Kreationen ist mit 20 Jahren selbständige Unternehmerin ge-worden. Kulturonline.ch empfiehlt: Wer immer ein neues Haus baut oder renoviert oder eine Vorliebe für Glas-kunst hat, der sollte vorher bei Regi Vonrüti passende Objekte aussuchen. Die bunte, glasklare und emotionsgeladene Begeisterung ist augenblicklich, die Symbiose mit Holz, Metall und Stein fasziniert und ist nachhaltig. Gegenwärtig arbeitet sie auch an der grössten Glasvase der Welt (Grösse 1.10 m, Gewicht 80 kg) und an einem überdimensionalen Glasbrunnen von 800 kg Masse, der demnächst für neun Monate in den Brennofen geht. Im März 2011 ist Regi Vonrüti in zwei Ausstellungen zu bestaunen. Ein lohnenswerter Tipp für kunstinteressierte Bauherren und Architekten!

    www.design-rvonr.ch

    Qualität und Kunst fesselt durch Glas. «Ich lebe für meine Familie sowie für die Glaskunst und freue mich, wenn ich meine Kreativität ausleben kann. Nicht zwingend der Verkauf eines Objektes begeistert, obwohl dies natürlich aus unternehmerischer und finanzieller Sicht auch wichtig ist, aber die Freude der Kaufenden am Objekt befriedigt noch viel mehr», sagt Regi Vonrüti. Wir staunen über die unternehmerische Gelassenheit der zierlichen Frau, ihre Hände sind gezeichnet von harter Arbeit. Ohne Zweifel, sie ist eine Macherin und kein «Modepüppchen». Sie wünscht sich mehr, dass angehende Hausbauende zu ihr kommen und ihr gemütliches Heim mit ihren praktischen Kunstobjekten verzieren und nachhaltig verschönern.

    Experimente mit exklusiven Materialien bedeuten Risiko

    Kunst kommt von Können. Das exklusive Material, die besondere Verarbeitung, das Experimentieren beim Brennen, das unternehmerische Risiko im Schadenfall, der durch eine falsche Behandlung schnell entstehen kann, alle diese Aspekte machen deutlich, diese Glaskunst ist einzigartig und hat ihren Preis und verlangt nach einem fachspezifischen Können.

    Warme und verschmelzende Farbtöne im gläsernen Waschtisch «Massivo» verleihen dem Raum eine ausdrucksstarke Note. Eine gradlinige Ästhetik lässt das Lavabo «Calipso» zu einer genialen Lichtskulptur erstrahlen. Der Waschtisch bietet eine grosszügige Ablagefläche und genügend Raum für individuelle Unterbauten.

    Das Atelier von Regi Vonrüti’s Unternehmen Design RvonR ist in zwei Bereiche ge-gliedert, gleich links beim Eingang vom kunstvoll gebauten Hauptgebäude an der Murgtalstrasse 20 in Münchwilen TG befindet sich die umfangreiche Ausstellung; und rechts dahinter offenbart sich die Goldschmiede-Werkstatt mit Bürotrakt. Im hinteren Teil sind die Lagerbestände, Glasschleifplätze und Brennöfen, die durch eine nützliche Tragvorrichtung bedient werden. Noch nie haben wir so grosse Brenn-öfen gesehen. Wir staunen wie sie dies alles alleine «händelt». Der Brennofen ist der grösste der Schweiz. Eine Firma aus Tschechien stellt diese Brennöfen, mit dem Know How von Regi Vonrüti (!), exklusiv her.

    Zur richtigen Zeit, das Richtige tun – Management in Eigenregie

    Aktuell steht bei Regi Vonrüti die weltweit grösste Kunstglasvase. «Die Grösse der Vase beanspruchte einen speziell grossen Brennofen. Und in der richtigen Hitze muss das Glas genau verformt und verziert werden, dann ist höchste Konzentration gefragt. Mittels einer Hebevorrichtung werden die schweren Objekte transportiert und für die Weiterbearbeitung und Optimierung perfekt positioniert.»

    Das nächste Objekt ist ein grosser Glasbrunnen. Die speziell angefertigte Keramik-form wird mit Glas kunstvoll gefüllt und muss während neun Monaten bei genau abgestimmten Temperaturen gebrannt werden. Solange ist Regi Vonrüti auf zu-sätzliche kleinere Brennöfen angewiesen. Auch hier zeigt sich die Kunstschaffende von einer neuen Seite, sie managt alles in Eigenregie. Und dies neben dem Fami-lienleben mit den zwei Kindern, mit dem 20-jährigen Yannic und der 23-jährigen Jana, und ihrem 8-jährigen Bodyguard Grosspudel Ares.

    Jedes Glaskunstwerk ist ein unverwechselbares und erschwingliches Original

    Regi Vonrüti hat sich das Kunsthandwerk selber über die Jahre beigebracht: «Die Familie hat mir dazu in liebenswürdiger Art und Weise die berufliche Freiheit er-möglicht. Als Angestellte hätte ich mich nicht so intensiv auch um die Kinder küm-mern können. Das Umsetzen von Ideen mit Glas ist nicht einfach, es braucht viel Zeit. Oft muss man experi-mentieren, um sich an das beste Resultat und das kreativste Ergebnis heranzutasten», betont sie und fügt bei: «Einmal gebranntes Glas, welches Schäden aufweist, ist für den Abfall bestimmt und muss zusammen geschlagen werden. Deshalb sind speziell geformte und verzierte Glaskunstwerke etwas Einmaliges, Originale der Extraklasse.»

    «Ausgefallenes gewinnt an nützlicher Bedeutung. Am besten lebe ich von der Mund-zu-Mund-Propaganda, denn wenn die Hausbesitzenden zufrieden sind, dann sind auch ihre Besucherinnen und Besucher fasziniert von den Möglichkeiten, die alle trotz der Kreativität, Farbenwelt und Form erschwinglich sind», hält Regi Vonrüti fest.

    Neben ihrer permanenten Ausstellung im Atelier in Münchwilen ist Regi Vonrüti immer wieder bei gepflegten Ausstellungen zu bestaunen, so beim Event «5ünfstern – 290 offene Künstlerateliers», vom 19. bis 27. März 2011 bei Kultur im Bahnhof St. Gallen, sowie in der Ausstellung im Schloss Biberstein vom 25. bis 27. März 2011.

    www.design-rvonr.ch

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    Psychologische Erste Hilfe (PEH) der Kantone St. Gallen, Thurgau und Appenzell in steter Weiterbildung

    Trauma-Experte Prof. Dr. Lars Weisæth über Erlebnisse und Erfahrungen aus Alltags- und Grossereignissen

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    Prof. Dr. Lars Weisæth, Oslo, Experte für Erlebnisse und Erfahrungen aus Grossereignissen.

    Tag für Tag und rund um die Uhr sind Teams der Psychologischen Ersten Hilfe (PEH) für aussergewöhnliche Ereignisse auf Pikett und über die Sanitätsnotrufzentrale 144 in der Ostschweiz im Einsatz. In einer Fachtagung im Kantonsspital Frauenfeld sprach Prof. Dr. Lars Weisæth aus Oslo über traumatisierende Ereignisse und Erlebnisse bei Alltags- und Grossereignissen und ging dabei auf die wichtige Rolle der Helfenden ein: «Erste Hilfe muss in der Situation bedürfnisgerecht sein und in einem beruhigenden Rahmen ablaufen. Die Verarbeitung beraucht Geduld und Zeit.»

    www.peh.sg.ch

    www.nnpn.ch

    Als Veranstalter der Fachtagung zeichneten Dr. Max Dössegger, Thurgauer Kantonsarzt, Dagmar Vejmola, Leiterin Care Team Thurgau und Mitglied Leitungsteam PEH St. Gallen, sowie Dr. Thomas Meier, Chefarzt Klinik St. Pirminsberg, Pfäfers, Leiter PEH-Einsatzgruppe Kanton St. Gallen.

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    Prof. Dr. Lars Weisæth mit dem St. Galler PEH-Führungsteam Dagmar Vejmola, Thomas Meier und Johannes Jung (v.l.).

    Angst vor Atomkriegen ermöglichte Psychologische Erste Hilfe-Teams

    Mit Prof. Dr. Lars Weisæth konnte eine Koryphäe für nationale und internationale Krisensituationen als Referent gewonnen werden. Er begann seine Ausführungen mit eindrücklichen Bildern des Norwegischen Malers Eduard Munch. «Die bekannten Gemälde wie „Der Schrei“, „Tod im Krankenzimmer“, „Die tote Mutter und das Kind“ zeigen in eindrücklicher Art und Weise auf kunsthistorischer, zwischenmenschlichen Ebene, welche fachlichen, psychotraumatischen und emotionalen Vergleiche sich ableiten lassen. Die  Psychologische Erste Hilfe wurde begründet. Mit dem Bau der Atomkraftwerke in Europa kam 1954 auch die Angst vor Atomkriegen und deren Folgen in der Bevölkerung zur Sprache. Mehrere Regierungen haben sich dann entschlossen, erste Care Teams aufzubauen und einzusetzen». Danach haben sich Psychologische Erste Hilfe Teams schrittweise weiter entwickelt. Der Bezug zur Schweiz wurde durch den Referenten schnell hergestellt. Der Zürcher Psychiater Eduard Stierlin (1878 – 1919) gilt als Pionier – ein besonders erwähntes Vorbild für Weisæth – in der Forschung und Analyse von nervösen und psychischen Störungen nach Katastrophen, unter besonderer Berücksichtigung einer Eisenbahnkatastrophe.

    Dramatische Fallbeispiele und die Hilfestellungen

    Vertieft skizzierte der Referent Ereignisse wie der Tsunami im Dezember 2004, der Untergang der Fähre Estonia (28.9.1994), grosse Lawinenniedergänge mit militärischen Opfern, Busunfälle mit Kindern in Schweden, Ereignisse mit einer mehrköpfigen Flüchtlingsgruppe aus Somalia, die terroristischen Anschläge vom 11. September 2001 in den USA, der Untergang einer Ölplattform und aktuell das Bergunglück mit den Mineuren in Chile (13.10.2010) mit den entsprechenden Überlebensstrategien.

    Neben dramatischen Fallbeispielen aus Skandinavien analysierte Weisæth speziell die helfenden Aspekte beim Tsunami vom 26. Dezember 2004, dem bisher schlimmsten Seebeben im Indischen Ozean vor der Insel Sumatra, welches über 230'000 Todesopfer in acht asiatischen Ländern forderte. Er beleuchtete die Abfolge der Ereignisse, die fachlich versierte und nachhaltige Betreuung sowie die psychotraumatische Entwicklung von Überlebenden und Hinterbliebenen speziell mit Bezug auf die skandinavischen Länder Norwegen, Schweden und Finnland.

    In einer amerikanischen Konsensus-Konferenz konnten sich die Fachleute auf folgende fünf Schritte im Krisenmanagement einigen: Sicherheit  herstellen (safety first), beruhigen, Bedürfnisse der Betroffenen erkennen und darauf eingehen, Beziehungen herstellen (zwischen Betroffenen, innerhalb der Familien, Arbeitskollegen usw.), Hoffnung vermitteln, dass es wieder bessere Zeiten geben wird, dass der Mensch fähig ist selbst schlimmste Erlebnisse irgendwie zu verarbeiten.

     

    Stressfaktoren, die Bedrohungen auslösen

    Weisæth nannte fünf kritische Stressfaktoren: «Lebensbedrohende Situationen, schwere körperliche Verletzungen, Erfahrungen und Beobachtungen in der Rolle als Zeuge eines Vorfalls, als hilfloser Zeuge in einer hilflosen Situation – auch als doppelte Hilflosigkeit bekannt – sowie Tod. Alle diese Stressfaktoren können unterschiedliche Bedrohungen für das Individuum auslösen.»

    Untersuchungen nach dem Tsunami ergaben, dass in der Zeitspanne von sechs Monaten bis zwei Jahren bei den Hinterbliebenen in Skandinavien rund 25% emotionale Probleme, 15% posttraumatische Störungen, 5% Depressionen und 5% gesundheitliche Probleme aufwiesen. «Enorm wichtig war, dass die Hinterbliebenen an den Ort des Geschehens zurückkehren konnten, um das Erlebte selbst und mit den Angehörigen psychisch zu verarbeiten. 61% der Personen sagten aus, sie wollten verstehen, was geschah, 21% suchten vor allem  ein Gefühl der Nähe zu den Verstorbenen und 8% schätzten das Zusammengehörigkeitsgefühl der Mitbetroffenen», erklärte Weisæth.

    Er verglich ein solches Durchleben mit dem Training und der Weiterbildung von Notfallsituationen: «Nur durch das vorherige Erleben können wir in der Krise richtig handeln. Alle Menschen können sich auf Unfälle oder andere Ereignisse vorbereiten, Abläufe und Lösungsmöglichkeiten durchdenken, denn im Ernstfall muss man einfach reagieren und das Beste mit dem Vorhandenen in der Situation machen, dies gilt besonders für die Mitglieder von Blaulichtorganisationen und Psychologische Erste Hilfe-Teams».

    Psychologische Erste Hilfe

    Psychologische Erste Hilfe-Teams gibt es in der ganzen Schweiz. Einsätze können durch Unfälle, Suizid, plötzliche Todesfälle oder Katastrophen erfolgen.

    Die Kernaufgabe der Einsatzgruppe Psychologische Erste Hilfe (PEH) besteht darin, von potentiell traumatisierenden Erfahrungen unmittelbar Betroffenen und deren Angehörigen sowie den Einsatzkräften zu helfen, möglichst rasch wieder in den Alltag zurück zu finden. Wo nötig werden für einzelne Betroffene notwendige Langzeitbegleitungen oder –behandlungen vermittelt. Einsätze erfolgen durch die Sanitätsnotrufzentrale 144. (ropo)

    Links:

    www.peh.sg.ch

    www.nnpn.ch

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    Ab in die Ferien! Eine Checkliste mit Tipps und Tricks

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    Zufriedene und glückliche Ferien, dank einer praktischen Checkliste!                  (c) Foto: ROPO/MuA

    Eine sorgfältige Planung hilft, unliebsame Überraschungen während der wohlverdienten Sommerferien zu vermeiden. Denner Reisen hat deshalb für seine Kundinnen und Kunden eine nützliche Checkliste mit Tipps und Tricks zusammengestellt, damit man die Ferien unbeschwert geniessen kann.

    www.denner-reisen.ch

    Ist der Reisepass noch gültig? Sind die Nachbarn um das Giessen der Blumen gebeten worden? Haben die Kinder genügend Spielsachen dabei? Muss an spezielle Impfungen gedacht werden? Meistens sind es nur Kleinigkeiten, die dazu beitragen, die lang ersehnten Sommerferien in vollen Zügen geniessen zu können.

    Reise-Vorbereitungen vereinfachen

    Als spezielle Dienstleistung für seine Kundinnen und Kunden hat Denner Reisen deshalb eine praktische Checkliste zusammengestellt, mit der die Reise-Vorbereitungen vereinfacht werden:

    - Vor den Ferien:  Als nützliche Vorbereitung hilft es, die Briefkastenleerung und die Betreuung der Haustiere zu organisieren, fällige Rechnungen zu begleichen sowie  Kreditkarten und Ausweisen auf ihre Gültigkeit zu überprüfen.

    - 1 Stunde vor Abreise: Damit auch während der Ferien zu Hause alles in Ordnung ist, muss vorher beachtet werden, den Herd auszuschalten, das Wasser abzudrehen, die Fenster und Türen zu sichern, die Licht-Zeitschaltuhren zu aktivieren und die Schlüssel beim Nachbarn zu hinterlassen.

    - Reisegepäck: Im Ferien-Koffer dürfen Reisedokumente und -führer nie fehlen. Auch an den Adapter für Steckdosen, an ein Wörterbuch, die Ferien-Apotheke und die Strand-Lektüre sollte immer gedacht werden.

    - Ferien mit Kindern: Wenn man mit Kleinkindern reist, sollten jeweils genügend Windeln eingepackt werden. Auch ein Ersatz-Nuggi darf nicht fehlen. Spielsachen und Buggy sollten mitgenommen sowie spezielle Baby-Nahrung und eventuell Medikamente auf Vorrat organisiert werden.

    - Spezielles: Bei Reisen mit dem Velo sollte man an Flickzeug und Helm denken, bei Autoreisen Versicherungspapiere und Reserveschlüssel nicht vergessen, bei Strandferien den Sonnenschutz und bei langen Bahn- oder Flugreisen Schlafbrillen, Kopfhörer und kleine Kissen einpacken.

    Bei Schwierigkeiten Kontakt zur lokalen Reiseleitung

    Denner Reisen rät ausserdem allen Kundinnen und Kunden, sich bei allfälligen Schwierigkeiten während der Ferien sofort an die lokale Reiseleitung zu wenden, damit ihnen diese gleich vor Ort helfen kann. So kann man die Ferien in vollen Zügen geniessen.

    Die vollständige, vier Seiten umfassende Reise-Checkliste «Ferien» von Denner Reisen steht im praktischen pdf-Format unter www.denner-reisen.ch zum Download bereit.

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    Mit «Sternen-Paula» unterwegs im Sinai – Ein Exklusiv-Interview mit Paula Müller

    «Sich Zeit nehmen zum Schauen, Nachdenken und Staunen»

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    «Sternen-Paula» - ein Leben nicht nur für die Sterne. Paula Müller ist von Deutschland ausgewandert und hat sich mit Erfolg eine neue Existenz als Reiseleiterin und Astrologin in Sharm El-Sheikh aufge-baut.                                                                                                                                    (c) ROPO/MuA

    Die aus Deutschland stammende Paula Müller kennt Ägypten und speziell den Sinai seit mehreren Jahren. Seit fünf Jahren lebt und arbeitet sie in Sharm El-Sheikh. Als «Sternen-Paula» hat sie sich bei den Touristen und Einheimischen schnell einen ausgezeichnet Namen geschaffen, denn sie geht auf die Wünsche der Kunden und Geschäftspartner mit grossem Engagement und Einfühlungs-vermögen ein. Qualität und Zuverlässigkeit von ihr werden im Tourismus ge-schätzt. Exklusiv befuhr Kulturonline mit ihr die Route um die Sinai-Berge, dabei kamen wir auf ihre Aktivitäten, Erfahrungen und Dienstleistungen als Reiseführerin und Astrologin zu sprechen.

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    Aktives Wüstenleben. Bevor mit Teleskopen die Sternen betrachtet werden können, wird den Gästen in der Wüste viel Abwechslung und ein Abendessen mit Vorträgen geboten. 

    www.sternenpaula.de

    Mehr über die Reportage am Roten Meer und Sharm El-sheikh unter

    www.kulturonline.ch/index.htm

    http://www.kulturonline.ch/tourismus/

    Tauchen bei Sharm El-Sheikh mit Subex

     

    Kulturonline: Seit wie viel Jahren sind Sie in Ägypten und was dürfen die Gäste bei Ihnen erwarten?

    Paula Müller: «Ich kenne Ägypten, ganz speziell den Sinai seit zehn Jahren und lebe und arbeite hier seit über fünf Jahren. In all den Jahren bin ich sehr viel durchs Land gereist und durfte viele Menschen und Plätze kennenlernen. Aus dieser umfangreichen Erfahrung entstanden meine unterschiedlichen Touren, sei es die sehr individuellen Tagestouren an Plätze im Sinai, die noch wenig vom Tourismus berührt sind oder auch meine grosse Wüstentour quer durch die Oasen der Westlichen Wüste.

    Bei den Tagestouren im Sinai möchte ich die persönlichen Bedürnisse meiner Gäste in den Vordergrund stellen, ob sich jemand für Land und Leute interessiert – dann geht es in einer der Oasen – oder mehr die geschichtsträchtigen Plätze wie in das Kloster von St. Katharinen mit seinen Kunstschätzen besichtigen möchte. Was für mich eine besondere Bedeutung hat ist - Zeit – die möchte ich, soweit es der Zeitplan zulässt, meinen Gästen lassen. Zeit um mal auf eine Sanddüne zu sitzen, Zeit für einen Stop für ein besonderes Fotomotiv oder einfach Zeit um für ein paar Schritte in der Wüste zu wandern.

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    Die Wüste hat viele Gesichter und Farben. Paula Müller kennt speziell schöne Plätze und hat ein ausgezeichnet Auge für kleine und grosse Sehenswürdigkeiten nicht nur im Sinai.

    Das spritiuelle Erbe des Sinai verbinde ich mit meinem abendlichen Sternen-Ausflug in die nahen Berge von Sharm El Sheikh. Hier möchte ich meinen Gäste die Faszination des Universums näherbringen und in die klassischen Sternenkunde, die Verbindung von Astronomie und Astrologie, einführen.»

     

    Kulturonline: Welche Aktivitäten bilden die Höhepunkte?

    Paula Müller: «Das ist eine gute Frage – ich denke für jeden wird es andere Schwerpunkte geben und somit auch andere Highlights. Was die Tagestouren betrifft, ist die traumhafte Rückfahrt von den Bergen von St. Katharinen im Licht der Nachmittagssonne durch die abwechslungsreichen Landschaften von Wüste und Berge ein besonderes Erlebnis.

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    Das berühmte St.Katharinenkloster im Sinai dürfen die Besucherinnen und Besucher nicht verpassen. Paula Müller kennt sich hier und am Moses-Berg sehr gut aus und pflegt persönliche Kontakte zu Be-duinenfamilien.

     

    Genauso mag ein Picknick inmitten der Wüste oder einem Gespräch mit einem Beduinen über dessen Leben etwas Besonderes sein. Auch ist eine einsame Wanderung entlang den Wadis und den erhabenen Bergen, bei der man den ganzen Tag für sich alleine sein kann, sind etwas Aussergewöhnliches.

    Mit Sicherheit ist eine Fahrt mit dem Jeep im „Sanddünenmeer“ der Oase Siwa und die Wüstendurchquerung nach Bawiti etwas Spektakuläres. Selbstverständlich kann eine ausführliche Interpretation des persönlichen Horoskop's ein besonderes Highlight sein, viele stehen an einem Wendepunkt und über die Astrologie kann man excellente Richtungshinweise bekommen.»

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    Im Kontakt mit den Beduinen. Kleine Erinnerungsstücke werden bei Kerzenlicht zum Kauf angeboten. 

    Kulturonline: Was bedeutet Astrologie für Sie?

    Paula Müller: «Ich arbeite mit der Astrologie schon seit über 13 Jahren und sie ist für mich eine Wissenschaft, die mit Spiritualität zu verbinden ist. Sie liefert uns greifbare, nachvollziehbare und akzeptable Aussagen. Wir können allein mit Materie, Geld und beweisbarem Wissen nicht leben und werden angehalten das Gefühl und den Spirit zu integrieren. Man kann versuchen die notwendige Verbindung von Körper, Geist und Seele zu verdrängen, doch eines Tages klopft sie an die Tür und lässt sich nicht mehr verleugnen.

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    Paula Müller beim Abendrot mit ihren Gästen in der Wüste. Vor dem Sternen-Gucken gibt es ein feines Abendessen, welches von den Beduinenfamilien zubereitet wurde.

    Die Astrologie, sprich das persönliche Horoskop, bietet klare, umsetzbare Lösungen, die Jedermann verstehen und anwenden kann. Wie die aktuellen Ereignisse uns aufzeigen verlieren die Sicherheiten immer mehr an Bedeutung, wie durch Finanz- und Wirschaftsaftskrise, Naturkatastrophen, und das Vertrauen darin schwindet. Sicherheit und Stabiliät muss wieder Jeder in sich finden. Für das Ausloten der Fähigkeiten des Einzelnen bietet die Astrologie eine wunderbare Plattform.»

     

    Kulturonline: Hatten Sie eine prägende Begegnung, die diese Ambiance beziehungsweise diese Umstände widerspiegeln?

    Paula Müller: «Ja – die Unterhaltung eines Beduinen mit einem Fremden, der ganz stolz auf seine schöne Uhr war - vielleicht ein schweizer Landsmann?, ich weiss es nicht. Der Beduine erwidert ihm auf den Hinweis seiner Uhr: „Schau, Ihr habt die Uhr – wir haben die Zeit!“.

    Jüngst war auch ein Schweizer mit mir beim Sternen-Gucken in der Wüste. Zu späterer Stunde entdeckte er durch das Teleskop den Saturn. Es war das erste Mal, dass er diesen Planeten mit eigenen Augen sah. Er staunte und erinnerte sich an einen Spruch: „Es gibt Dinge, die man nicht sagen kann, weil es keine Worte dafür gibt; und wenn es sie gäbe, man würde die Bedeutung nicht verstehen.“

    So betrachtet wird man selber ganz still und klein. Die persönlichen Probleme – nicht zuletzt die Probleme des Alltages – erhalten dadurch eine ganz andere, kleinere Bedeutung.»

     

    Weitere Informationen unter www.sternenpaula.de

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    Paula Müller hat durch ihre sympathische Ausstrahlung und ihren Tatendrang viele Gäste. Besonders gern hat sie Sinai- und Ägypteninteressierte aus Deutschland, Österreich und der Schweiz.

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    Superpuma mit Privatflugzeug im Schlepptau

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    Zwei Flugzeuge, aber nur ein Motor! Beim Daubensee ob Leukerbad ein spezieller Überflug.
    Foto: ROPO/MuA


    Ein Überflug der besonderen Art. Nicht schlecht gestaunt haben Wanderinnen und Wanderer beim Daubensee, unweit vom Gemmipass ob Leukerbad im Wallis, über den Transport eines Privatflugzeuges mit einem privaten Superpuma-Heli-kopter. «Es war sehr eigenartig. Am Anfang hörten wir nur das Geräusch des Helikopters, aber darunter flog ein weiteres Flugzeug, dessen Motor nicht lief. Erst als das aussergewöhnliche fliegende Duo näher kam, sahen wir die spezielle Abschleppaktion», berichtete ein Spaziergänger. Der Überflug erfolgte auf einer Höhe von 2'600 m ü.M. Um Gewicht zu sparen, mussten die zwei Motoren der Privatmaschine ausgebaut werden.

    http://www.leukerbad.ch/de/welcome.cfm
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    Sämi Schmi(e)d, der «Bundesrat im Taschenformat» aus Bronschhofen SG, starb beim Zusammen-prall mit einem Auto. Er war eine der bekanntesten Katzen der Schweiz. Bild von 2005. (c) ROPO/MuA

    Eine der bekanntesten Katzen der Schweiz ...

    ... ist nicht mehr. Sämi Schmi(e)d, einst humorvoll als «Bundesrat im Taschen-format» bezeichnet, zog sich am späteren Mittwochnachmittag, 15. April 2009, zwischen Bronschhofen SG und Bettwiesen TG nach einem Autozusammen-stoss tödliche Verletzungen zu. 21 Tage nach einer gut verlaufenen Tumor-operation am linken Ohr sowie 16 Tage vor seinem 8. Geburtstag ist er ge-storben. Geboren wurde er am 1. Mai 2001!, Tag der Arbeit: «Er war auch so tüchtig, bei jedem Wetter machte er sich auf den Weg ins Feld und versorgte sich und seine lieben Zwei- und Vierbeiner, speziell seine Katzendamen Shila und Nora, regelmässig mit "Geschenken", eben Mäusen», erzählten Insider. Alt Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid wurde inzwischen über den Todesfall von Kater «Sämi» informiert. Und am 24. April 2009 hat Alt Bundesrat Schmid seinen kleinen Kollegen gewürdigt. Mehr unten.

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    Freiheit und Abenteuer - ein kätzisches Vergnügen von Sämi Schmi(e)d. Am Schluss leider mit fatalen Folgen.

    Von dieser Tüchtigkeit profitierten auch viele Bauern, Land- und Hausbesitzer, die ihn wegen der enormen Geschicklichkeit schätzten und lobten, dies zeigten die Recher-chen. Sämi hat seine Freiheit geliebt, war ein ausgezeichneter Mäuse-Jäger und ist in seinem bevorzugten Mäuse-Gebiet bedauerlicherweise seinem ausgelebten Drang nach Raumeroberung zum Opfer gefallen. «Er war zur falschen Zeit, am falschen Ort...», hiess es.

    Eine spezielle Katze ...
    ... mit Charisma, Zärtlichkeit und Humor sowie VIP-Status. «Wir vermissen ihn überall, er war doch erst noch da… - beim Schlafen auf dem Bett, auf dem Liegestuhl, auf dem Sofa, auf dem Tisch, im Garten und vor der Garage spielend. Er war in seinem Charak-ter, in seiner Ausstrahlung und Liebenswürdigkeit eine ganz aussergewöhnliche Katze, den sogar Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid kannte», verlautete aus dem Kreis seiner Lieben und diese fügten schmunzelnd bei: «Als BR Schmid am 12. November 2008 seinen Rücktritt bekanntgab, verzichtete Sämi prompt auf seinen "Bundesrat-Titel"».
    Auch Véronique Muller, Sängerin und Liedermacherin aus Murten, die das be-rühmte Schweizer Lied über «Sämeli, Säämeli» darbot, war dieser schwarz-weisse Kater kein Unbekannter. Als sein persönlicher Leibarzt wirkte der versierte Tierarzt Dr. vet. Andreas Hüvös in Wil. Die Katzenfreunde der Schweiz trauern: «Ciao Sämeli»!

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    In der Ruhe liegt die Kraft: «Sämi Schmi(e)d war eine wunderschöne Katze mit viel Charme und Selbstbewusstsein».

    Anmerkung der Redaktion:
    Die Bilder sind durch Clicks mit themenspezifischen Links verbunden. Auf Wunsch nimmt die Redaktion Kulturonline unter der Mailadresse redaktion@kulturonline.ch Ihre schriftliche Anteilnahme entgegen.

    Link zu Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid
    http://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Schmid

    Ein Véronique Muller-Link
    http://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%A9ronique_M%C3%BCller
    http://www.ecgermany.de/archiv/1972esc.htm

    Der Leibarzt von Sämeli: Tierarzt Dr. vet. Andreas Hüvös in Wil
    http://www.kleintier-arzt.ch/

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    Eine Welle von Reaktionen aus der Schweiz, Kreta, Rom und Ägypten
    Der plötzliche Unfalltod von Sämeli hat eine Welle von Reaktionen ausgelöst, die bei uns aus der Schweiz, aus Kreta, Rom und sogar aus Ägypten eingegangen sind. Nachfolgend veröffentlichen wir Auszüge aus diesen Schreiben. Die Namen sind der Redaktion bekannt.

    Mail von H. aus B. am 16. April 2009

    «Der Tod ist ein Horizont, und ein Horizont ist nichts anderes als die Grenze unseres Sehens. Wenn wir um jemanden trauern, freuen sich andere, die ihn hinter dieser Grenze wieder sehen»!

    (...) «Auch Sämi ist nur aus unseren Augen verschwunden, nicht aber aus unseren Herzen!»

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    Mail von M. A., Davos, am 16. April 2009

    «Dass Ihr traurig seid über den Verlust verstehen und bedauern wir fest. Dies ist sicher eine grosse, schmerzliche Lücke im Alltag. Er war ja wirklich ein schönes, liebenswürdiges 'Kerlchen'!»

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    Mail von M. F., Rom/Italien, am 16. April 2009

    Ciao
    «Ja ich verstehe Euch nur allzu gut! Als mein Sohn 4 Jahre alt war wollte er unbedingt eine Katze! Ich natürlich nicht, wie alle Mütter... (Haare, verkratzte Möbel usw.) und deshalb haben wir hier unter auf der Strasse eine Katze "adoptiert". Unser Sohn durft ihr jeden Abend etwas zu fressen bringen, und bald wurde die Katze sehr anhänglich... aber sie war leider schmutzig, voller Geziefer und ich konnte sie auch nicht zum Tierarzt bringen, denn von mir liess sie sich nicht anfassen... Bald danach war sie verschwunden, und der Sohn war überaus traurig und betrübt... So habe ich mich eben mit schwerem Herzen dazu überwunden eine kleine Strassenkatze nach Hause zu nehmen... Eine "unverantwortliche Katzenmutter" hatte 3 kleine Kitzen auf die Strasse gestellt.

    Der Sohn durfte eine aussuchen, er nahm die frechste und verspielteste... sie wurde "Birbetta" genannt! (Heisst auf italienisch Schlaumeierchen!). Ich brauchte ein ganzes Jahr bis ich mich an sie und ihren Charakter gewöhnt hatte, bis ich sie verstand und sie mich, aber dann war die Liebe gross, grösser als zu meinem Sohn, der sie nach kurzer Zeit nicht mehr wollte, und sie manchmal wirklich rauh behandelte! Dann wurde er grösser und die Katze gehörte einfach zur Familie! Ein liebes, anhängliches und geduldsames Tier! Wenn wir alleine waren sprachen wir miteinander, und sie antwortete mir immer. Sie kannte das Geräusch meines Automotors, wenn sie auf der Teerrasse lag und kam immer zur Haustüre, um mich zu begrüssen.
    Nach 17 Jahren ist sie von uns geschieden. Sie war alt und konnte sich kaum mehr bewegen, und immer wieder dachten wir, dass es vielleicht gut wäre, wenn wir sie einschläfern, aber ich brachte es einfach nicht übers Herz solang sie noch frass!
    Jetzt ist sie an einem ruhigen Örtchen bei unserem Haus in Umbrien begraben. Auch heute noch fehlt sie mir sehr, und vor allem fehlt sie meinem Sohn, denn jetzt wo er sie nicht mehr hat, liebt er alle Katzen die er sieht und möchte alle nach Hause nehmen.
    Aber nach 17 Jahren Pflege und vor allen Dingen Probleme sie unterzubringen, wenn ich nicht da bin, brauche ich jetzt eine Weile meine Ruhe. Ich glaube aber, dass mein Sohn sich sicher wieder eine Katze nehmen wird, sobald es dies kann, die Liebe zu Tieren hat er über Birbetta kennengelernt!
    Ich wünsche Euch baldmöglichst eine andere kleine und liebe Katze die Euch über den Weg läuft...

    Liebe Grüsse, M.F.

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    Mail von H. R., Zürich am 16. April 2009

    «Das sind keine guten Nachrichten. Dass Katzen auch nie lernen: "Luege, lose, laufe...". Auch eine der Katzen, die wir zu Hause hatten, kam so ums Leben, vor ziemlich genau 50 Jahren – wie die Zeit vergeht.»

    Viel Kraft und Gruss

    H.R. 

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    Mail von C. H., Kreta/Griechenland vom 16. April 2009

    «I was so very sorry to hear of the loss of your beloved Sami, I know it must be very hard for you as loosing such a member of the family always is. But  I am sure you have very fond memories that will comfort you. All my thoughts are with you. Much love.» C.

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    Mail von A., Wil, am 16. April 2009

    «Sämis Seele hat mich am ganzen Tag angenehm gestreichelt. Es ist unwahrscheinlich wie das auswirken kann. Viele Grüsse. A.

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    Mail von E. und A. M., Schweizer Generalkonsul a. D., am 16. April 2009

    «Auch wir sind über diese Nachricht sehr traurig und verstehen Euren Kummer, und Ihr tut uns leid. Sämi war wirklich ein Prachtskerl. Wir hatten ihn ebenfalls ins Herz geschlossen. Wir hoffen, dass er im Katzenhimmel einen tollen Platz findet, vorallem mit einem grossen Mäusegebiet, fernab von jeder Strasse!Ebenfalls mit einem stillen Gruss aus dem Wolfgang und: Kopf hoch! E.  und A. M.

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    Mail von C. P., Wittenbach am 16. April 2009

    «Das tut mir so unendlich leid. Ich kenne euren Schmerz und weiss wie weh es tut... - der einzige Trost ist wohl, dass er wenigstens sofort tot war, so musste er hoffentlich nicht leiden. Und dass er eben seine geliebte Freiheit geniessen und leben durfte und somit auch ein katzengerechtes Leben leben durfte. Aber es ist eben viel zu früh... !!! Alles Liebe C.P.

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    SMS von M. I., Hurghada/Ägypten, am 17. April 2009

    «Ja, das ist traurig. Macht’s gut!» M.I.

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    Mail von S. O. Zürich, am 17. April 2009

    «Mein herzliches Beileid. Leider, leider, und man kann nichts machen. Lieber Gruss S.

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    Mail von K. F., Wittenbach, am 18. April 2009

    «Es ist immer ein harter Schlag, ein geliebtes Tier zu verlieren. Besonders so ein origineller Kater wie Sämi. Mit der Zeit werden die Wunden kleiner und es bleiben die lustigen Erinnerungen an einen Wegbegleiter.

    Wir sind im Leben immer wieder mit traurigen Ereignissen konfrontiert - die scheinbar auch zum Leben gehören, und die uns so treffen, weil sie so plötzlich und unberechenbar sind. Ich wünsche auch trotzdem eine gute Zeit und liebe Grüsse.» K.F.

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    Mail von H. S., Emmenbrücke, am 20. April 2009

    «Das mit Sämi tut mir echt Leid für euch, als Katzenliebhaber fühle ich mit! Ich wünsche alles Gute»! H.S.

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    Mail von H. und P. S. in B., am 21. April 2009

    «Die Nachricht vom Tode Sämis macht uns traurig. Sämi war wirklich eine aussergewöhnliche Katze. Schon als junges Kätzlein erforschte er öfters unseren Garten und unser Haus und beschnupperte alles ganz genau. Er hat seine neue Umgebung gründlich ausgekundschaftet und sich mit den Nachbarn schnell angefreundet. Wir merkten dann bald, wo Sämi zuhause war, aber spätestens nachdem er eines Tages mit einem Halsband erschien mit der Botschaft an die Nachbarschaft, dass er nur zuhause essen sollte.

    Sehr bald begeisterte sich Sämi für Vögel, jedoch die Glöcklein am Halse hinderten ihn daran, mit den Vögeln nähere Bekanntschaft zu schliessen. Somit war es für Sämi klar, dass er sich als Ausweg für die Mauselöcher zu interessieren begann. Er weitete seine Erkundigungstouren in die Landwirtschaftszone aus und hatte bald als junger Mausejäger Jagderfolg. Damit war seine Zukunft gesichert. Jeden Tag, bei allem Wetter, zog er an unserem Haus vorbei auf die Mäusejagd. Er hatte kaum mehr Zeit für Schmeicheleien, vergass aber nie ein grüssendes "Miau". Wir staunten jedesmal, wenn Sämi mit einer Beute im Maul stolz und miauend bei uns vorbei Richtung Hause eilte.

    Auch wir werden Sämi sehr vermissen. Gerne würden wir ein Foto erhalten».

    Freundliche Grüsse H. und P. S.

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    Mail von a. Bundesrat Samuel «Sämi» Schmid vom 24. April 2009

    «Von NR H. erhalte ich das Mail vom 18.4. mit der traurigen Nachricht, dass mein kleiner Kollege verstorben ist. Ja – auch „Sämelis“ unterliegen irdischen Gesetzmäs-sigkeiten und sind – mindestens physisch – sterblich. Aber ich sehe und spüre vor allem, dass dieser kleine Freund weiterlebt! Ich weiss, was es bedeutet, von so einem Tierchen Abschied zu nehmen und ich fühle aufrichtig mit Ihnen.

    Ihnen persönlich und Ihrer Familie wünsche ich weiterhin Erfolg, Gesundheit und Wohlergehen. Vielleicht wird das Andenken an den kleinen Kater ja bald durch einen Nachfolger/-in speziell geehrt. Mit Stolz wird er/sie in die Stapfen des Vorgängers treten, vielleicht sogar als „Samuel II“ !?».

    Mit lieben Grüssen

    Samuel Schmid

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    In Interlaken entdeckt ...

    sexsh

    (c) Foto: ROPO/MuA

    Ein Bild... - ohne weitere Worte!

    Mehr unter...
    www.interlaken.ch

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