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Die Schweizerische Bundesbahnen (SBB) ergreifen weitreichende Massnahmen gegen Schienensuizide

Symbolbild Bahnhofimpression SBB Prävention ropo Symbolbild. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) hielten eine nationale Tagung zum Thema «Schienensuizid» in Bern ab und informierten über wichtige Präventionsmassnahmen. (c) Fotos: ROPO/MuA

Bis 2016 sollen 10'000 SBB-Mitarbeitende für Präventionen ausgebildet werden.
 
Zum ersten Mal in der Geschichte der SBB wurden am 6. Mai 2015 Fachleute und Medien zu einer Tagung zum Thema «Schienensuizid» nach Bern-Wankdorf eingeladen. Die Thematik beinhaltet denn auch heikle Aspekte, liegen doch die Gefahren von Nachahmungen zu fördern – analog des Werther-Effektes – und der Notwendigkeit über diese Ereignisse zu sprechen und mehrfache Präventionen einzuleiten sehr nahe.
 
Im Zentrum der SBB-Verantwortlichen stehen zur Verhinderung von Suiziden Kommunikation, baulich-technische Aufträge sowie die Sensibilisierung der Mitarbeitenden, bei Beobachtungen sollen sie frühzeitig Situationen von suizidgefährdeten Personen erkennen und sie ansprechen.

SBB-CEO Andreas Meyer (c) Foto ROPO/MuA SBB-CEO Andreas Meyer ist froh über die eingeleiteten und breitgefächerten Präventivmassnahmen.

SBB-CEO Andreas Meyer zeigte sich an der Tagung betroffen von den Schienensuiziden: «Wir versuchen im Rahmen unserer Möglichkeiten alles, um die Anzahl der traurigen Ereignisse für die Personen, Familien, Lokführer und das Aufräum-Personal sowie für die punktuell-betroffenen Einschränkungen der Bahnfahrt für die dort betroffenen Kunden zu reduzieren oder gar zu verhindern.»
 
Die SBB engagiert sich aktiv in der Suizidprävention
Die SBB ist in hohem Grad von Schienensuiziden betroffen. Aufgrund der Entwicklung bei Schienensuiziden und der sozialen Verantwortung engagiert sich die SBB aktiv in der Prävention. An der nationalen Tagung hat die SBB in enger Zusammenarbeit mit Fachleuten, dem Bundesamt für Gesundheit und weiteren Institutionen zum Thema Schienensuizid, zur Prävention und zur optimalen Bewältigung informiert.
Die SBB ist bei jedem Schienensuizid in hohem Grad betroffen. Suizide führen zu grossem menschlichen Leid bei Betroffenen, Angehörigen, Kunden und Mitarbeitenden. Zudem haben Schienensuizide grosse Auswirkungen auf den Schienenverkehr. Die SBB engagiert sich deshalb seit längerer Zeit aktiv in der Prävention von Schienensuiziden.
 
Koordinationsstelle für Präventionen aufgebaut
Anfang 2014 hat die SBB eine Koordinationsstelle aufgebaut mit dem Ziel, die Massnahmen mit den verschiedenen Organisationen wie Kantone, Bundesamt für Verkehr (BAV), Bundesamt für Gesundheit (BAG) und Fachorganisationen zu koordinieren und den Austausch mit anderen Bahnen und Forschung in der Schweiz und im Ausland sicherzustellen.
Die SBB hat zudem in den letzten Jahren die Organisation „Intervention“ schrittweise ausgebaut. Die Intervention ist ein Teil des Störungs- und Störfallmanagements der SBB und wird bei Ereignissen im Bahngebiet zur Hilfeleistung und zur Unterstützung der Notfallorganisation eingesetzt. Die Intervention ist an über 30 Standorten in der ganzen Schweiz vertreten und ist seitens der SBB für die optimale Ereignisbewältigung auf dem Schadensplatz verantwortlich. Im Fokus stehen die Sicherheit und möglichst geringe Auswirkungen für die Kunden im Ereignisfall.
 
Enge Zusammenarbeit mit Experten und Entscheidungsträgern
Das Ziel der Tagung, die in enger Zusammenarbeit mit Experten aus der Wissenschaft und Entscheidungsträgern von Behörden, der Polizei, verschiedener Bahnen sowie mit Fachorganisationen durchgeführt wurde, ist die Sensibilisierung und die Wissensvermittlung der Medien, der Öffentlichkeit und der Mitarbeitenden. Zudem sollen gemeinsam Lösungen aufgezeigt oder entwickelt werden, um die bisherigen Aktivitäten in der Suizidprävention weiter zu verbessern. Gleichzeitig sollen Optimierungen bei der Bewältigung von ausgeführten Suiziden evaluiert werden.
Die Wichtigkeit und das zunehmende Engagement in der Suizidprävention wird sowohl von Fachexperten als auch von Behörden und den Bahnen unterstrichen. So ist Prof. Dr. Konrad Michel, Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie FMH «überzeugt, dass die Sensibilisierung sowie Präventionsmassnahmen dazu beitragen können, die Zahl der Schienensuizide zu senken.»

Schulung von Mitarbeitenden und gezielte Kommunikation
Die SBB hat bereits Massnahmen eingeleitet, die eine gute suizidpräventive Wirkung haben. So wurde 2014 eine nationale Kommunikationsmassnahme mit der Dargebotenen Hand zu ihrem Hilfsangebot realisiert. Zudem leisten die Mitarbeitenden der SBB einen wichtigen Beitrag in der Suizidprävention. Bis Ende 2014 wurden rund 500 Mitarbeitende geschult und bis Ende 2016 werden rund 10‘000 Mitarbeitende weiter ausgebildet. Zusätzliche kommunikative und baulich-technische Massnahmen werden derzeit geprüft.
Soll man medial über Personenunfälle beziehungsweise Schienensuizide berichten oder nicht? Die mediale Berichterstattung über Schienensuizide kann einen Einfluss auf mögliche Nachahmer haben. Dies bestätigen renommierte Wissenschaftlerin der Schweiz und in Nachbarländern. Die SBB hat sich deshalb vor einigen Jahren zu einer sehr zurückhaltenden Kommunikationspolitik im Ereignisfall entschlossen. «Diese Zurückhaltung hat sich bewährt und die Medien halten sich in der Schweiz weitestgehend an die Empfehlungen, welche die SBB in enger Zusammenarbeit mit dem Schweizerischen Presserat ausgearbeitet und publiziert hat. Dank einer gezielten Sensibilisierung der Medien hat die Berichterstattung zu Schienensuiziden markant abgenommen», heisst es in einer Medienmitteilung der SBB.

Kontakt zum Kompetenz- und Servicecenter Care, SBB AG, Postfach, 8021 Zürich, Telefon 051 220 40 10, E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

Link zur Homepage der SBB.


TV-Hinweise etc.


Informationen über Schweizer Radio und Fernsehen

Programmhinweise SRF im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch
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Themen-Momente

Urs Widmer Reise im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch
Urs Widmer jetzt mit Autobio-
graphie: «Reise an den Rand
des Universums» (Diogenes)

 

«Kein Schriftsteller, der bei Trost ist, schreibt eine Autobiographie», lautet der erste Satz. Urs Widmer hat die eigene Warnung in den Wind geschlagen und ein grossartiges Erinnerungsbuch verfasst. Mit dreissig begann sein Leben als Schriftsteller. Die Zeit davor bildet das Fundament seines Werks, und ihr ist dieses Buch gewidmet, den Fakten und Erinnerungen, wie es «tatsächlich» war. Eine persönliche Geschichte aus den für die Weltgeschichte so entscheidenden Jahren 1938-1968.
 

Mehr zum Inhalt

Das Besondere dieser Autobiographie: Sie hört da auf, wo andere gewöhnlich anfangen. Urs Widmers Jahre als Kind, als junger Mann, als Student, als Lektor. Elternhaus, Freunde, die ersten Lieben, seine Frau May. Familiengeschichten und Familienmythen. Die Schule, die Lehrer. Die Ferien, die Reisen. Basel, Montpellier, Griechenland, Paris. Banales wie Dramatisches in einer Zeit, in der Geschichte geschrieben wurde: der Zweite Weltkrieg, der Kalte Krieg, die sechziger Jahre. Und immer wieder die Eltern, die grossen Schatten in seinem Werk. Auch wenn diese Erinnerungen oft von Tragischem handeln, ihre Vitalität und Anschaulichkeit sind unübertrefflich.
Kulturonline meint: Ein ganz persönliches Buch mit Höhen und Tiefen in einem faszinierenden Leben zwischen Wirklichkeit und Buchdeckel.

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