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Archiv: Theater Winterthur: Die grosse Sehnsucht nach Erfolg und Anerkennung

Zierl_Helmut_im Theater_in_Winterthur_Premiere_am_6._Dezember_2017_auf_Kulturonline.ch Helmut Zierl begeistert in seiner Rolle im Arthur Miller-Klassiker «Tod eines Handlungsreisenden» im Theater Winterthur. (Bild: zVg)

Helmut Zierl spielt die Hauptrolle in Arthur Millers preisgekröntem Klassiker «Tod eines Handlungsreisenden» im Theater Winterthur vom 6. bis 8. Dezember 2017, Beginn: 19.30 Uhr.
 
Das unaufhörliche Streben nach Erfolg und Anerkennung und die unbändige Sehnsucht nach ein bisschen mehr prägen das Leben des Willy Loman. Doch was, wenn der Erfolg ausbleibt und der amerikanische Traum sich zum Albtraum entwickelt? Was bleibt, ist die Flucht in Tagträume und Illusionen in Arthur Millers bekanntestem Drama über verpasste Lebenschancen, das ihm den Pulitzer-Preis einbrachte.
 
«Ich habe das Gefühl, als wär mein Leben immer noch – irgendwie provisorisch», sagt Willy Loman. Seit 34 Jahren ist Willy Loman als Handlungsreisender unterwegs. Er konnte sich und seiner Familie so ein kleines Auskommen sichern, doch wirklich erfolgreich war er nie, und seine grossen Träume und Hoffnungen haben sich nie erfüllt.
 
Erschöpft und verschuldet
Mittlerweile ist Willy nicht mehr der Jüngste, er ist erschöpft und verschuldet. Dass die Zeit über ihn hinweggegangen und er gescheitert ist, kann und mag er sich jedoch nicht eingestehen. Nach aussen hin versucht er verzweifelt, den Schein zu wahren, innerlich flüchtet er sich in eine schizophrene Fantasiewelt. So entfremdet er sich mehr und mehr von seiner Familie. Seine Frau Linda und seine beiden erwachsenen Söhne Biff und Happy können das Unvermeidliche nicht verhindern.
Die Rolle des Willy Loman spielt Helmut Zierl, der viele Jahre Ensemblemitglied des Thalia Theaters in Hamburg gewesen ist und in den letzten Jahren vor allem in grossen Film- und Fernsehproduktionen brilliert hat.
Eurostudio Landgraf / Altes Schauspielhaus Stuttgart
 
Spielzeiten vom Schauspiel von Arthur Miller im Theater Winterthur
Mittwoch 6.12. um 19.30 Uhr, Donnerstag 7.12. um 19.30 Uhr, und Freitag 8.12. um 19.30 Uhr.
Inszenierung Harald Demmer, Bühne Oliver Kostecka, Kostüme Monika Seidl. Mit Helmut Zierl, Stephanie Theiss, Jonas Baeck, Jean Paul Baeck, Frank Voss, Martin Molitor, Richard Erben, Marsha Zimmermann.
 
Kontakt und Bestellung der Karten:
Theater Winterthur, Theaterstrasse 6, 8401 Winterthur
www.theater.winterthur.ch.


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Informationen über Schweizer Radio und Fernsehen

Programmhinweise SRF im Schweizer Internetmagazin www.kulturonline.ch
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Weitere TV-Hinweise von diversen Sendern ... 


Im Gedenken an Heidi Kabel - Ihre Tipps für ein glückliches Leben

http://www.youtube.com/watch?v=G-xS3v_3e-4&feature=related


Kult und Stil

Grüningers Fall Rotpunktverlag Kulturonline.ch Ergreifend.
«Grüningers Fall»
Rotpunkt-Verlag mit 5. Auflage: Neuausgabe zum Film «Akte Grüninger».

Die grosse historische Reportage über den St. Galler Polizeihauptmann Paul Grüninger, der in den dreissiger Jahren seinem Gewissen und nicht den Gesetzen folgend zahlreichen Juden und Jüdinnen das Leben rettete. Menschlichkeit, die nicht erwünscht war!

Geschichten von Flucht und Hilfe. Stefan Keller hat ein eindrückliches Geschichtsbuch geschrieben - zum Glück, denn sonst - wer weiss - wäre der St. Galler Kommandant und sein ehrenvolles Tun vergessen gegangen. Neben weiteren Quellen öffnete sogar die Schweizerische Bundesanwaltschaft einige verschlossene Dossiers. Überhaupt war die Kooperation mit allen angefragten Archiven freundlich. «Grüningers Fall» wird im Buch vom Rotpunktverlag in sieben Kapiteln dargestellt.
«Es passiert nicht alle Tage, dass ein Buch Regierungen zum Sinneswandel zwingt. So eines ist "Grüningers Fall".» (Die Zeit)
www.rotpunktverlag.ch

Filmausschnitt / Trailer

 


 

Das neue Album «1&1»:
Adrian Stern ist zurück auf
der Bühne (Sony Music Switzerland)


Adrian Stern

Adrian Stern wird geschätzt für seine unverwechselbare Stimme. (Foto: zVg)

Die Bilanz nach Adrian Sterns letztem Album „Herz“ ist überwältigend: Über 50´000 verkaufte Alben, über 100´000 verkaufte Singles von „Amerika” und „Nr.1”, der Swiss Music Award für das Album des Jahres und eine ausverkaufte Schweizer Tournee. Stellt sich die eine grosse Frage: Was tun, nach einem solchen Erfolg?

www.adrianstern.ch
www.sonymusic.ch


Adrian Stern hat nicht lange überlegt, er hat
1&1 zusammengezählt und getan, was er immer tut. Er schrieb ein erstes Lied, schrieb ein zweites, ein drittes, und schon reiht sich wieder ein Ohrwurm an den nächsten, von der ersten Single Das wünsch i dir bis zu Sunneschi, jenem leichtfüssigen Reggae der dieses Jahr die Sonne in den Schweizer Winter bringen wird. 1&1 heisst das Album also. Mathematisch gesehen ergibt das zwei, Adrian Stern rechnet musikalisch und kommt auf vierzehn unterschiedlichste Ressultate. So viele Songs umfasst die neue CD nämlich: Vierzehn hochkarätige, schweizer-deutsche Popsong Marke Stern, federleicht, eingängig, griffig produziert und trotzdem mit Nachhall, so wie sie hierzulande rar sind. Herz ist noch immer Trumpf, aber Stern zeigt auf, dass nicht unbedingt jede Herzkarte sticht und manch-mal die eher unscheinbaren Handkarten ein Spiel entscheiden können. Musikalisch knüpft er an die schlanke Produktion und sparsame Instrumentierung des Herzalbums an, oft reduziert er sie noch, aufs Intimste, sozusagen. Das wirkt dann, als hätte sich Stern zum Zuhörer in die Stube gesetzt und singe nun für ihn allein. Mal schalkhaft und augenzwinkernd, im nächsten Moment leise und verletzlich, immer aber entwaffnend ehrlich.